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FVEE-tagungsband 2014: „Forschung für die Energiewende – Phasenübergänge aktiv gestalten“

„Die Energiewende als durchgreifender Veränderungsprozess umfasst den Umbau der Infrastrukturen für die Erzeugung, Verteilung, Wandlung und Speicherung von Strom, Wärme und Kraftstoffen sowie deren effiziente Nutzung“, schreibt Wuppertal-Präsident Manfred Fichedick. Die FVEEW-Tagung 2014 thematisierte die einzelnen Phasen, die das Energiesystem auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung durchläuft, mit ihren jeweiligen technologischen, ökonomischen sowie politisch-gesellschaftlichen Herausforderungen. Jetzt erschienen die Themen im Druck.

Das Interesse in Entwicklungs- und Schwellenländern an der deutschen Energiewende und an erneuerbaren Energien ist ungebrochen hoch, verbunden mit Erwartungen, dass Deutschland durch Entwicklungszusammenarbeit und Klimafinanzierung Partnerländer unterstützt. In seiner FES-Studie „Erwartungen der Entwicklungsländer an Deutschland“ formuliert Thomas Hirsch zehn Empfehlungen, wie Deutschland Energiewendeprozesse in Entwicklungsländern noch besser unterstützen kann.

Aufsatz von Robert Schlögl
CO2 hat neben Wasserdampf und Methan als wirksames Treibhausgas maßgeblich Einfluss auf das Klima. Seit fast 300 Jahren steigert der Mensch die Treibhausgas-Emmissionen mit inzwischen wahrnehmbarem Einfluss auf das Klima. Um die sogenannte 2-Grad-Grenze nicht zu überschreiten, stehen als Möglichkeiten der dauerhaften Lagerung „carbon capture and storage“(CCS) oder der dauerhaften Nutzung „carbon capture and use“ (CCU) zur Verfügung. Doch mit der weiteren Nutzung von CO2, bzw.seiner Reduktion stehen wir noch sehr am Anfang, denn es erstaune, so Robert Schlögl in seinem Fazit, „wie wenig zuverlässig und gesichert selbst das Wissen über einfache Reaktionen der chemischen Energiekonversion (chemical energy conversion – CEC)“ sei. Dennoch sollten „wir sehr dringend in der Lage sein, einige Reaktionen der CO2-Reduktion technisch optimiert zu betreiben. Damit können wir die Nachhaltigkeit von Energiesystemen sicherstellen“. Aber es fehlten „immer noch konzeptionelle Zugänge zu einem Entwurf des Ablaufes der gewünschten Reaktionen und zur Vorhersage ihrer optimalen Leistungsfähigkeit.“ Allerdings hofft der Autor, dass diese Zugänge bald erarbeitet werden, da man über die Techniken verfüge und durch die Energiewende „einen mächtigen Treiber für die nötige erhebliche Anstrengung der Wissenschaft“ habe.

Zum zehnjährigen Jubiläum hat die Webseite max-wissen.de einen ganz neuen Auftritt bekommen. Neben dem klassischen MAX-Heften finden sich dort neueste Informationen (z.B. über den „SuperMuc“, Foto re.), Bilder und jetzt auch aufwändig produzierte Videos zu spannenden Themen aus der Forschung wie Pflanzenabwehr, Stammzellen, Klimawandel oder Biomaterialien. Im Jahr 2005 hatte die Max-Planck-Gesellschaft ihr mit Mitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft finanziertes Portal max-wissen.de freigeschaltet. Seitdem hat sich die Internetseite zu einer beliebten Anlaufstelle für Lehrer und Schüler entwickelt.

Durch den Klimawandel verursachte höhere Temperaturen und längere Trockenperioden haben die Zahl der Waldbrände in Europa verdreifacht. Was tun? Aufpassen – und Feuer legen, rät eine aktuelle Studie – über welche die Wiener Presse berichtet.

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