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Archiv: EEG-Umlage


Solarwirtschaft fordert Ende der Ungleichbehandlung

BSW-logo neuWie die Presseabteilung des BSW-Solar am 15.02.2017 mitteilt, fordert der Bundesverband Solarwirtschaft die Bundesregierung auf, Mietern endlich Zugang zu Solarstrom zu ermöglichen. Ein entsprechender Bundestagsbeschluss vom Sommer 2016 müsse jetzt endlich in die Tat umgesetzt werden. Anders als bei Solaranlagen auf Eigenheimen und Gewerbedächern werde Solarstrom, der auf dem Dach des Vermieters geerntet und vor Ort verbraucht werde, seit 2014 mit der vollen EEG-Umlage von derzeit rd. 7 Cent je Kilowattstunde belastet.


Greenpeace Energy: „Koalitionsfraktionen müssen ihr Versprechen jetzt zeitnah einlösen“

greenpeace-energy logoEine wirksame finanzielle Förderung von Mieterstromprojekten fordert Greenpeace Energy, wie die Presseabteilung des Ökoenergieanbieters am 15.01.2017 mitteilt. „Die politischen Entscheider in den Fraktionen müssen endlich ihr Versprechen einlösen, noch in dieser Legislaturperiode ein sinnvolles Modell auf den Weg zu bringen. Es soll Mieterstrom in großem Stil ermöglichen und die Energiewende in die Städte tragen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft.


Driessen: „Unter zwei Cent senken, um Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“

BIHK-Studie: Alternative Finanzierung des EEG-Umlagekontos - Titel © IHK; VEBW;Die bayerische Wirtschaft spricht sich für eine Strompreisbremse aus, um die zunehmenden Standortnachteile durch die EEG-Umlage zu begrenzen. Eine am 09.12.2016 vorgestellte Studie des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) und des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) schlägt dafür eine Reform der EEG-Umlage sowie deren Senkung unter zwei Cent je Kilowattstunde vor.

Strom wird teurer


Jeder sechste Grundanbieter will durchschnittlich 3,5 Prozent mehr

stromkosten-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20160404Viele Stromkunden sehen sich gerade mit der Ankündigung steigender Strompreise konfrontiert: 137 von 831 deutschen Stromanbietern haben für 2017 Erhöhungen von rund 3,5 Prozent angekündigt. Je nach Ortschaft können die Strompreise sogar bis zu 15 Prozent steigen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des toptarif-logoVergleichsportals TopTarif, der zufolge die zusätzlichen Kosten bis zu 189 Euro pro Jahr betragen können. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh zahlt künftig durchschnittlich 42 Euro mehr.


Gefallener Preis gleicht gestiegene Umlage aus

Alter Stromzähler - Foto © Gerhard Hofmann/Agentur ZukunftDie Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage ist das vierte Jahr in Folge rückläufig. Diese erreichte 2013 mit 10,55 Cent/kWh ihren Höchststand. Sie ist seitdem jedes Jahr gesunken und wird im Jahr 2017 bei 9,56 Cent/kWh, voraussichtlich um etwa 1 Cent/kWh niedriger liegen. Die Versorgungsunternehmen beziehen also weiter günstig Strom, die wenigsten geben die Preissenkung weiter – Verbraucher sollten daher Tarife vergleichen, um davon zu profitieren – riet das BMWi kürzlich in einer Medienmitteilung.


Ein wildes Konzert der Meinungen

PV auf Dach des Tagungs-Saals - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150914_183248Richtig zufrieden ist niemand mit der Erhöhung der EEG-Umlage – anhand seiner Reaktion legt jeder seine Motivlage klar. Wirtschaftsnahe Kreise schieben den Erneuerbaren Energien die Schuld in die Schuhe. Deren Verfechter sehen die sinkenden Börsenpreise als Ursache. Wieder andere kritisieren die zahlreichen Befreiungen stromintensiver Unternehmen.

EEG-Umlage auf Höchstwert


Jetzt ist es amtlich: 6,88 ct – schuld sind nicht die Erneuerbaren

stromkosten-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20160404Die EEG-Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energieträgern steigt ab 01.01.2017 auf 6,88 Cent; das gaben die Netzbetreiber am 14.10.2016 bekannt – so hoch war sie seit ihrer Einführung 2000 nicht. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Strom teurer wird. Denn parallel dazu sind die Einkaufspreise für Strom an der Börse gesunken und zwar mindestens um den gleichen Betrag. Geben die Energieunternehmen das an die Kunden weiter, könnte alles gleich bleiben Wenn nicht, muss ein durchschnittlicher Stromkunde dann knapp 20 Euro mehr bezahlen – insgesamt macht die Umlage jetzt etwa 240 Euro im Jahr aus.


Fast 7 ct/kWh

EEG 2016 -'Titel © Carl Heymanns VerlagEnde der 41. Woche wollten die ÜNB die EEG-Umlage – korrekt „Sonderabgabe zur Förderung erneuerbarer Energien“- für das kommende Jahr und (erstmalig) die EEG-Mittelfristprognose bekannt geben. Doch bereits am Montag, dem 10.10.2016, sickerte durch: Die EEG-Umlage steigt von 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde – das meldete die FAZ exklusiv unter Berufung auf die vier Netzbetreiber. Der Anstieg von 8,35 Prozent entspricht laut Strom-Report 0,53 ct/kWh. Der neue EEG-Umlagesatz gilt ab 01.01.2017.


Zur Diskussion um Energiewendekosten und EE-Umlage – INSM-Studie zweifelhaft

FÖS logoIm Gegensatz zu den Behauptungen der INSM-Studie sind die erneuerbaren Energien nicht die „Preistreiber“ der Stromversorgung, sondern sie ersetzen Energieträger mit viel höheren Folgekosten für Steuerzahler und Gesellschaft: Stromkunden müssten nämlich einer Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) zufolge 2017 auf jede verbrauchte Kilowattstunde bis 10,8 Ct „Konventionelle-Energien-Umlage“ zahlen, wenn die versteckten greenpeace-energy logoKosten für Kohle, Atom und Gas in den Strompreis eingerechnet würden. Die Studie entstand im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy.


IÖW-Studie: Verbreiterung auf fossile Energieträger wie Heizöl, Benzin und Diesel oder Erdgas

iöw-Logo„Die Belastung des Strompreises mit Abgaben und Umlagen ist ein wesentliches Hemmnis für die Ausweitung der Energiewende auf den Wärme- und Verkehrssektor, sagt ein Gutachten des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des bne-logo-energie-fuer-die-maerkte-von-morgenBundesverbandes Neue Energiewirtschaft e.V. (bne), dem zufolge die EEG-Umlage auf den Strompreis deutlich sinken könnte, wenn der Ausbau der Erneuerbaren auch über den Verbrauch fossiler Energieträger mitfinanziert würde.

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