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Archiv: Klimaforschung


Dürreperioden setzen Abwärtsspirale in Gang

Der Waldverlust durch Abholzen im Amazonasgebiet und die mögliche Abnahme der Regenfälle dort könnten einen Teufelskreis in Gang bringen. Wenn Trockenzeiten mit dem menschengemachten Klimawandel zunehmen, so steigt zusätzlich das Risiko eines sich selbst verstärkenden Waldverlustes, so hat ein internationales Team von Wissenschaftlern unter anderem von der TU München und dem PIK Potsdam herausgefunden und am 13.03.2017 in Nature Communications veröffentlicht.


Seit 2012 war HALO bei 18 Forschungsmissionen auf fünf Kontinenten im Einsatz

DLR LogoFür die Umwelt- und Klimaforschung hinauf in die Stratosphäre vordringen, Nord- und Südpol befliegen und rund um die Welt bis in entlegene Winkel Atmosphärendaten sammeln: Das ist seit nun bald fünf Jahren das Einsatzspektrum des deutschen Ausnahme-Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Weitere HALO-Missionen seien bis 2022 geplant, wie die Presseabteilung des Deutschen Luft- und Raumforschungszentrums (DLR) am 14.03.2017 mitteilt.


Zeitweiliger Sauerstoffmangel in der Tiefsee mit Langzeitfolgen für Produktivität der Meere und unser Klima

Wenn der Sauerstoff im Bodenwasser knapp wird, verbleibt mehr organisches Material im Meeresboden: Periodische Schwankungen im Sauerstoffgehalt können den Kohlenstoffspeicher im Meeresboden und seine Bewohner auf Jahrzehnte verändern. Das zeigt eine neue Untersuchung im Schwarzen Meer von Forschern des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen. Bei Sauerstoffmangel wird demnach weniger organisches Material abgebaut. Da sauerstoffarme Zonen in den Ozeanen zunehmen, beeinflusst dies die Produktivität der Meere in immer größerem Ausmaß.


…soll unter Trump enden

Ozonloch-Rekord 2006 - Foto © NASA, NOAADer amerikanischen Weltraumbehörde Nasa drohen durch den Wahlsieg Donald Trumps bedeutende Veränderungen. Denn der für die Weltraumbehörde zuständige Berater ironisiert die „politisch korrekte Umweltüberwachung“ der Nasa. Derenie Klimaforschungsprojekte sollen daher auslaufen. Der designierte US-Präsident plane, die Nasa-Forschung zum Klimawandel einzustellen, berichtete The Guardian (und die ZEIT) unter Berufung auf den im Übergangsteam Trumps für die Nasa zuständigen Bob Walker.


Wenn in China der Regen im Sommer schwach ist, ist er in Australien stark – und umgekehrt

PIK logoWissenschaftler vom PIK-Potsdam haben jetzt ihrere Presseabteilung vom 26.09.2016 zufolge eine bislang unbekannte Wechselwirkung im asiatischen Monsunsystem entdeckt – sie gleiche einer riesigen Wippe: Sommerregen in China und Australien verhalten sich umgekehrt zueinander. Das Auf und Ab geschehe nicht von Jahr zu Jahr, sondern über Jahrzehnte und Jahrhunderte. Zu verstehen, wie die saisonalen Regenfälle auf der nördlichen und der südlichen Halbkugel unseres Planeten verbunden seien, sei wichtig zur Abschätzung möglicher Fernwirkungen des Klimawandels.

Bessere Klimasimulationen möglich


Stärke von Golfstrom und Kuroshio abhängig vom Energieaustausch mit Atmosphäre

GEOMAR logoDer Golfstrom ist die Warmwasserheizung Nordeuropas. Genauso wie sein Pendant im Pazifik, der Kuroshio, sind diese Meeresströmungen für das globale Klima von elementarer Bedeutung. Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel konnte nun nachweisen, dass die Stärke dieser Meeresströmungen nature logovom Energieaustausch zwischen Verwirbelungen dieser Strömungen und der Atmosphäre abhängt. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature erschienen.


Universität Hamburg und Helmholtz-Zentrum Geesthacht gründen Helmholtz-Institut „Climate Service Science“ (HICSS)

Die UHH-Logo Universität Hamburg und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung (HZG) HZG-Logomit seinem Climate Service Center Germany (GERICS) wollen ihre Zusammenarbeit bei der wissenschaftlichen Forschung zum „Climate Service“ erweitern.

Weniger Stürme: mehr Wetterextreme


PIK-Studie: Kalt, heiß oder trocken – anhaltende Wetterextreme durch abnehmende Sturmaktivität

Die Abnahme der Sturmaktivität in Europa, Russland, China und weiten Teilen der USA kann sich auf dortige Wetterextreme auswirken – Kälte im Winter, Hitze und Trockenheit im Sommer; das zeigt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die beobachteten Änderungen der Sturmaktivität stehen vermutlich im Zusammenhang mit anderen Änderungen in der atmosphärischen Dynamik, wie etwa dem Jetstream – einem Band starker Höhenwinde um die nördliche Hemisphäre.

„Von Pioniertagen in Baracken bis zum Papst im Vatikan, von den ersten Gleichungen zu den modernsten Computersimulationen – der Physiker und Politikberater Hans Joachim Schellnhuber erkundet seit drei Jahrzehnten das Menschheitsproblem Klimawandel. Forschungsbilanz, Lebensbericht, Ökomanifest: all das ist sein jetzt erscheinendes großes Buch zur Klimakrise“ – so eine Pressemittreilung aus Schellnhubers Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK-Potsdam).


NASA stellt Projektion zum Klimawandel ins Netz – beängstigende Schlüsse

Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf Wirtschaft und Bruttoinlandsprodukt bis 2100 zeigt ein neues Datenmodell der US-Raumfahrtbehörde NASA. US-Forscher hätten eine Formel für die Klimaabhängigkeit der Gesamtwirtschaft ermittelt, teilte die Behörde am 20.10.2015 mit. Marshall Burke von der Stanford University in Kalifornien hat gefragt, wie sich das Bruttoinlandsprodukt eines Landes in Abhängigkeit von der jährlichen Durchschnittstemperatur verändert – mit ähnlichem Ergebnis wie die NASA: Eine weitere Erwärmung würde den meisten Ländern wahrscheinlich schaden.

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