Wie weiter mit der Energie?

»Die Bundesregierung hat uns letztes Jahr ein wunderschönes Energiekonzept beschert: Demnach soll Deutschland bis 2050 80 % weniger CO2 ausstoßen. Es ist zwar gut, dass wir dieses Energie-Konzept haben, aber es steht nicht drin, wie wir das erreichen sollen«, stellte Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, jüngst in einem Vortrag in Berlin sarkastisch fest.
In einem Essay für die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte untersucht Gerhard Hofmann die sozialen Aspekte der Energiewende. weiterlesen…

Viel Wind um nichts

Kaum Strom aus Jet Streams. – Unter den möglichen Quellen erneuerbarer Energien erhielten die Strahlströme oder auch “jet streams” der oberen Atmosphäre in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit. Die verbreitete Annahme, dass deren hohe Windgeschwindigkeiten einem hohen Potential an erneuerbarer Energie entsprechen, wurde jetzt von Forschern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena widerlegt. weiterlesen…

Solar-Yacht mit Zugdrachen

Emissionsfreie Hochsee-Yachten durch Zugdrachenantrieb: Umgesetzt wird das Solar-Yacht-Projekt vom Berliner Solarschiffhersteller SolarWaterWorld in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Technologiepionier SkySails. Beide haben kürzlich einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Ende 2012 soll der erste Prototyp vorgestellt werden, 2013 geht die emissionsfreie Solar-Yacht in Serie. weiterlesen…

Fallings Walls: How Heterogeneous Catalysis Can Replace Fossil Fuels

Enerchem is an innovative research association initiated by the Max Planck Society that, instead of specializing in a particular scientific subject, focuses on issues that are commonly recognized as relevant across society. The project takes the well known topic of sustainable power supply, extrapolates the scientific problems that lie at its core, and spans across a multitude of research fields to find a concerted solution to challenges like the chemical foundations of a hydrogen-cycle economy, the development of nanochemically optimized materials for mobile energy storage, and models for effective decentralized production of energy. To oversee researches in the field of inorganic chemistry, Max Planck Society selected Robert Schlögl, who has authored approximately 500 publications, is a registered inventor of more than 20 patents, and is internationally recognized by organizations like the Royal Society of Chemistry for his investigation of heterogeneous catalysts based upon inorganic solids. At Falling Walls Prof Schlögl will explain how his efforts to bridge the gap between surface science and chemical engineering in the field of oxidation catalysis will help realize the dream of renewable energy. weiterlesen…

Monopolkommission: Sondergutachten Energie

September 2011: Die Monopolkommission stellt fest, dass die Wettbewerbsentwicklung auf einzelnen Märkten im Strom- und Gassektor zwar Fortschritte macht, verschiedene erhebliche Wettbewerbshindernisse im Energiesektor jedoch fortbestehen. Sie fordert klare wettbewerbskonforme Ausrichtung der staatlichen Energiepolitik insbesondere im Hinblick auf Konzepte zur Förderung Erneuerbarer Energien und legt umfassendes Konzept zur Förderung des Wettbewerbs auf den Energiemärkten vor weiterlesen…

Das wasserspaltende System der Photosynthese

Die Photosynthese wandelt Sonnenlicht in speicherbare chemische Energie um und erhält so das Leben auf unserem Planeten. Zu verstehen wie die Natur dies erreicht, ist eine der größten Herausforderungen für die Wissenschaft – und von zentraler Bedeutung für unsere zukünftige Energieversorgung. Leider ist selbst die Struktur der Wasseroxidase, der zentralen Komponente der Photosynthese, bislang nicht eindeutig geklärt. Durch die Kombination von spektroskopischen und quantenchemischen Methoden wurden nun tiefe Einblicke in diesen zentralen Prozess erreicht. weiterlesen…

Auswirkungen des EE-Ausbaus auf den Arbeitsmarkt

Der rapide Ausbau der erneuerbaren Energien – in Deutschland und weltweit – sowie die erheblichen Veränderungen bei den Technologien, den Produktions- und nationalen wie internationalen Marktstrukturen machen eine Neueinschätzung auf einer aktualisierten Datenbasis notwendig, um insbesondere die bisherigen Rechnungen zu den Nettobeschäftigungswirkungen zu überprüfen. Der vorliegende Bericht stellt die im Oktober 2010 vorab in einer Zusammenfassung veröffentlichten Ergebnisse im Detail dar. weiterlesen…