Solarzelle


Solarzelle oder photovoltaische Zelle

elektrisches Bauelement, das kurzwellige Strahlungsenergie, in der Regel Sonnenlicht, direkt in elektrische Energie umwandelt. Die Anwendung der Solarzelle ist die Photovoltaik. Die physikalische Grundlage der Umwandlung ist der photovoltaische Effekt, der ein Sonderfall des inneren photoelektrischen Effekts ist. weiterlesen…

Wafer

Wafer (englisch für „Waffel“ oder „Oblate“) sind kreisrunde oder quadratische, etwa ein Millimeter dicke Scheiben (Mikroelektronik, Photovoltaik und Mikrosystemtechnik). Sie werden aus ein- oder polykristallinen (Halbleiter-)Rohlingen, sogenannten Ingots, hergestellt und dienen in der Regel als Substrat (Grundplatte) für elektronische Bauelemente, unter anderem für integrierte Schaltkreise, mikromechanische Bauelemente oder photoelektrische Beschichtungen. weiterlesen…

Ingot

Ein Ingot ist ein Block, bzw. eine Säule aus einem Halbleitermaterial wie Silicium. Ingots können monokristallin oder polykristallin aufgebaut sein. Monokristalline Ingots können durch unterschiedliche Kristallzuchtverfahren hergestellt werden. In der Regel erfolgt die Züchtung, indem ein als Kristallisationskeim dienender Impfkristall in eine Schmelze des Halbleitermatrials getaucht wird. Polykristalline Ingots entstehen als eckige Blöcke, wenn das Silicium-Rohmaterial eingeschmolzen und in die typische Quaderform gegossen wird. weiterlesen…

Solardämmerung bei Bosch und Siemens

Solar ist kein Geschäft, jedenfalls keines mehr, so scheint es, jedenfalls kurzfristig: Bosch schließt nach mehr als zwei Milliarden Euro Verlust seine Solarsparte, Siemens ist schon ausgestiegen (beide verließen denn auch die Desertec-Industrie-Initiative), ein Dutzend deutscher Firmen ging pleite, Solarworld wackelt, Ex-Weltriese Suntech aus China ist insolvent. US-Fachblätter (MIT-Technology, GigaOM) nennen diese Entwicklung “nicht nur eine schlechte Nachricht” oder schreiben: “Warum wir mehr Solarpleiten brauchen”. Denn derzeit werden weltweit doppelt so viele Solarmodule hergestellt, wie nachgefragt werden. Also müssten noch Hunderte weiterer Firmen pleite gehen, bis sich auf dem PV-Markt Angebot und Nachfrage einpendelten. Aber jede Medaille hat zwei Seiten… weiterlesen…

Los Angeles will auf Kohlestrom verzichten

Noch stammen knapp 40 Prozent der Energie, die Los Angeles am Laufen hält, von Kohlekraftwerken. Doch nun steigt das stadteigene Versorgungsunternehmen Los Angeles Department of Water and Power (LADWP) schrittweise aus seinen Beteiligungen an der kohlebefeuerten Navajo Generating Station und den Lieferverträgen mit dem Intermountain Power Project in Utah aus – bis spätestens 2025 soll die Stadt der Engel kohlefrei sein. weiterlesen…

Stabiler Strom aus Erneuerbaren Energien

Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung allein aus Erneuerbaren Energien ist in Deutschland machbar – auch ohne sogenannte Schattenkraftwerke. Das soll das neue Forschungsprojekt „Kombikraftwerk 2“ des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) gemeinsam mit neun Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft nachweisen. Wind- und Biogaskraftwerke sowie Solarstromanlagen werden in Modellen und Feldversuchen verknüpft und zentral gesteuert. weiterlesen…

Kemfert: Strompreisbremse “kein großer Wurf”

Die Reform des EEG ist auf irgendwann nach der Bundestagswahl vertagt. Energie für normale Haushalte dürfte mit den diskutierten Maßnahmen ohnehin kaum billiger werden, saget Energieexpertin Claudia Kemfert am 22.03.2013 der “Passauer Neuen Presse”. Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung gegen steigende Strompreise seien unzureichend. weiterlesen…

Größtes Solarturmkraftwerk der Welt

Das größte Solaturmkraftwerk der Welt entsteht in Kalifornien. Die Investitionssumme: mehr als 1 Milliarde Dollar, Start des Kraftwerks: 2016. Die solarthermischen Kraftwerks-Unternehmen Abengoa und BrightSource Energy wollen sich zusammenschließen, um in Südkalifornien das weltweit größte Solar-Turm-Kraftwerk zu bauen. Bau und Betrieb der 500-Megawatt-CSP-Turmanlage sollen rund 2.000 neue Arbeitsplätze im Baugewerbe schaffen. Strom für 200.000 Haushalte soll produziert werden. weiterlesen…

Ernüchternde Studie zur E-Mobilität

Daimler hat zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Studie zur Elektromobilität veröffentlicht, deren Ergebnis auf den ersten Blick wenig überraschend ist: Bleiben Ölpreis, CO2-Ziele der EU, die Kosten für Batterien und Elektroautos auf aktuellem Niveau und würde die Regierung kein Geld in die Hand nehmen, werden bis 2020 nur 189.000 Stromer verkauft. Mehr Erfolg könnten Elektroautos haben, wenn der Ölpreis bis 2020 nicht auf 100 Euro pro Barrel wie im „business-as-usual“, sondern auf 120 steigt, die CO2-Ziele der EU für Neuwagen bis 2030 auf 60 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer angezogen werden und die Bundesregierung jeden Neuwagen mit alternativem Antrieb mit 5000 Euro subventioniert. weiterlesen…