Liechtenstein ausgezeichnet

Die SolarSuperState Association Zürich zeichnete am 23.08.2013 im Volkshaus Zürich verschiedene Staaten für ihre Leistungen im Bereich erneuerbarer Energien aus. Unter den Preisträgern in der Kategorie Photovoltaik war auch das Land Liechtenstein, das weltweit am zweitmeisten kumulierte Leistung pro Einwohner installiert hat. Dies teilte das Ministerium für Präsidiales und Finanzen mit. weiterlesen…

Arktischer Klimawandel: Eis nicht mehr ewig

Die Auswirkung des Klimawandels auf die Eisbildung in den arktischen Randmeeren und die Beeinflussung des Ökosystems durch die Veränderungen, sowie die großräumigen Folgen für die gesamte Arktis und bis hinein in den Atlantik – das ist der Forschungsumfang deutscher und russischer Wissenschaftler während einer am 22.08.2013 gestarteten Expedition in die ostsibirische Laptewsee, der ersten Expedition in die russische Arktis im Rahmen eines neuen, am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten deutsch-russischen Verbundprojekts, das von russischer und deutscher Seite für drei Jahre mit rund 7 Millionen Euro gefördert wird. weiterlesen…

E-Wende französisch: Wind und Gezeiten

Frankreichs Umweltminister Philippe Martin will einen ökologischen Wandel. Sein Land soll in zwölf Jahren Weltmarktführer in Erneuerbaren Energien sein. Martin setzt dabei vor allem auf Wind- und Gezeitenenergie. Die Vorschläge der enzelnen Minister dazu soll eine Arbeitsgruppe prüfen – geleitet von Anne Lauvergeon, die von 2001 bis 2011 Chefin des französischen Staatsunternehmens AREVA war, dessen Hauptgeschäftsfeld bisher die Nuklearenergie darstellte, und das nur allmählich auf Erneuerbare Energien umsteuert. weiterlesen…

Atom- und Kohleförderung: 40 Mrd. mehr als EE

Immer wieder klagt die Industrie (und mit ihr die FDP) über die angeblich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien entstehenden Kosten. Erst jüngst behauptete Wirtschaftsminister Rösler: “Wir müssen ‘ran an den Hauptkostentreiber bei den Energiepreisen. Und das ist die überzogene Förderung der erneuerbaren Energien”. Was er dabei (wohl absichtlich) vergisst: Die Förderung der konventionellen Energieträger in Deutschland ist mehr als doppelt so hoch, wie eine Studie belegt. weiterlesen…

BDEW-Müller: Erst 2015 EEG-Reform

Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), glaubt, dass das EEG erst 2015 überarbeitet wird. Obwohl Politiker verschiedener Parteien das forderten, werde es keine rasche Reform geben, sagte sie nach einem Bericht der Börsenzeitung bei einer Veranstaltung in Düsseldorf (zitiert vom pv-magazine). weiterlesen…

Studie: Konsequenter Offshore-Ausbau birgt Kostensenkung

Eine neue Studie von Prognos AG und Fichtner Gruppe kommt zu dem Ergebnis, dass die Kosten für Strom aus Offshore-Windenergie in den nächsten zehn Jahren um rund ein Drittel gesenkt werden können, wenn konsequent ausgebaut wird. „Den hier ermittelten Kostensenkungspotenzialen liegt die Annahme zugrunde, dass wir bis 2023 stetig mindestens 9 GW zubauen. Nur so gewinnen wir Projekterfahrung, können technische Innovationen vorantreiben und damit die Kosten deutlich senken“, sagte Jens Eckhoff, Präsident der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE am 23.08.2013 bei der Vorstellung der Studie in Berlin. weiterlesen…

EEG-Reform aus Verbrauchersicht

Die Umsetzung der Energiewende ist aus Verbrauchersicht problematisch. So werden die gängigen Marktrisiken von den EE-Anlagenbetreibern nahezu komplett auf Haushalte und Kleinbetriebe überwälzt. Zudem führt das aktuelle Fördersystem zu unnötig hohen Kosten, hauptsächlich zu Lasten der Stromverbraucher. Die EEG-Reformdiskussion sollte daher dazu genutzt werden, auf ein verbraucherfreundliches Fördersystem zu drängen, in dem z. B. über technologiedifferenzierte Ausschreibungen nur noch diejenigen Anlagen gefördert werden, welche die gewünschten Kapazitäten zu den geringsten Kosten bereitstellen können. Zu diesem Schluss kommt Robert Philipps in einem Aufsatz für die Friedrich-Ebert-Stiftung. weiterlesen…

Wind- und Solar-Überschüsse beherrschbar

Temporäre Stromüberschüsse aus Solar- und Windkraft stellen einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge auch bei stark steigenden Anteilen erneuerbarer Energien ein lösbares Problem dar. Durch eine Flexibilisierung des Stromsystems könnte die Überschusserzeugung stark vermindert werden. Während die verbleibenden Überschüsse teilweise durch zusätzliche Stromspeicher aufgenommen werden könnten, sollte für die höchsten Produktionsspitzen erneuerbarer Energien die Möglichkeit zur Abregelung erhalten bleiben, so das Ergebnis der umfangreichen Untersuchung des DIW-Energieexperten Wolf-Peter Schill – “in einem flexiblen System weniger als zwei Prozent”. weiterlesen…