Solarworld-USA klagt erneut

Zwei neue Klagen im PV-Handelsstreit

Die US-Tochter von Solarworld hat zwei Beschwerden eingereicht, weil sie behauptet, dass die chinesische Konkurrenz immer noch illegale Handelspraktiken anwende – berichtet das pv-magazine. Solarworld will die Entscheidung des US-Handelsministeriums teilweise verschärfen lassen, das Ende 2012 Importzölle zwischen 31 und 250 Prozent für chinesische Photovoltaik-Produkte eingeführt hat.

„Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das anerkannte internationale Handelsrecht zur Bekämpfung der illegalen Handelspraktiken Chinas zu nutzen“, begründete Gordon Brinser, Präsident von Solarworld Industries America Inc., zwei die Bestimmungen des US-Handelsministerium betreffenden Klagen. In der ersten Beschwerde heißt es, zahlreiche chinesische Photovoltaik-Hersteller seien unfähig oder nicht gewillt zu zeigen, dass sie ohne staatliche Kontrolle arbeiteten. Die zweite Klage behauptet, das US-Handelsministerium habe die Einstufung der chinesischen Aluminiumraumen unterbewertet, was zu deutlich zu niedrigeren Anti-Dumpingzöllen geführt habe.
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