BDEW will Einspeisevergütungen abschaffen und Kapazitätsmarkt einführen

Die Energiewirtschaft hat einen Lösungsvorschlag für die zukunftsfähige Ausgestaltung des Energiemarktes vorgelegt. Das umsetzungsbereite Konzept, das im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeitet wurde, besteht aus zwei Säulen. Erstens soll eine grundlegende Reform der Förderung von Erneuerbaren Energien erfolgen. Diese baut auf dem vorhandenen, aber weiter entwickelten Marktprämienmodell auf und sieht zunächst im Kern für Neuanlagen eine Pflicht zur Direktvermarktung ihres erzeugten Stroms vor. Zweitens soll ein dezentraler Leistungsmarkt geschaffen werden, in dem Versorgungssicherheitsnachweise gehandelt werden. Darüber hinaus werden flankierende Maßnahmenpakete in vier weiteren Bereichen empfohlen. Der BDI begrüßt. BEE und BWE indes kritisch. weiterlesen…

Elektronen wie winzige Magneten

Moderne Kommunikationsgeräte müssen immer größere Datenmengen senden und empfangen. Die mobile Telekommunikation verbraucht deshalb viel Energie und bricht häufig zusammen, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Apparate verwenden. Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wollen dieses Problem lösen – indem sie die Magnetisierung nanoskaliger Bauteile mittels Strom manipulieren. Speziell für dieses Projekt richtet die Helmholtz-Gemeinschaft nun die Nachwuchsgruppe „Spintronik” ein und fördert sie mit jährlich 250.000 Euro über sechs Jahre. weiterlesen…

28 Prozent des Ackerlandes produzieren Abfall

Mit welchen Konsequenzen die Lebensmittel-Überproduktion für das Klima, die Bodennutzung, das Wasser und die Artenvielfalt hat, untersuchte die Studie “Folgen der Nahrungsmittelverschwen-dung: Auswirkungen auf die Naturressourcen”, die am 11.09.2013 von der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) und dem UN-Umweltprogramm (Unep) in Rom und Nairobi präsentiert wurde. Jedes Jahr landen weltweit rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Diese massive Verschwendung sorgt nach einem Bericht der Vereinten Nationen nicht nur für enorme Wirtschaftseinbußen, sondern richtet auch riesige Umweltschäden an. weiterlesen…

CESEP 2013 in Mülheim an der Ruhr erfolgreich

Vom 23. bis 26.09.2013 lief in Mülheim an der Ruhr die CESEP ’13 (Conference on Carbons for Energy Storage/Conversion and Environment Protection) – die fünfte internationale Kohlenstoff-Konferenz für Energiespeicherung, -konversion und Umweltschutz; sie folgte auf die erfolgreichen Initiativen der französischen, polnischen und spanischen Kohlenstoff-Gruppen, die Veranstalter der alle zwei Jahre vorangegangenen Treffen von Orléans (CESEP ’05), Krakau (CESEP ’07), Malaga (CESEP ’09) und Vichy (CESEP ’11). weiterlesen…

Seltene Elemente aus der Tiefsee

Kupfer, Nickel, Kobalt und Mangan sind vor allem in Elektrotechnik und Stahlproduktion unverzichtbar. Wegen der steigenden Nachfrage steigen die Preise für die kostbaren Rohstoffe, die importiert werden müssen. Eine Lösung könnte am Meeresgrund liegen. Dort befinden sich immense Vorkommen in Form der so genannten “Manganknollen”. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) geht dieser Frage in einem Forschungsprojekt weit weg von Deutschland nach.
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Appell an Bundesregierung: Planungssicherheit für Offshore

Zu Beginn der Offshore-Windkraft-Konferenz OBMC 2013 mahnten alle Referenten die neue Bundesregierung, bei der notwendigen Überarbeitung des EEG ohne Zeitdruck vorzugehen. Ronny Meyer, Geschäftsführer des Offshore-Verbandes WAB und Initiator der Kampagne „Offshore – Deutschlands Windstärke“ forderte in der Podiumsdiskussion am ersten Konferenztag außerdem ein „Vorschaltgesetz“, um bis 2020 mindestens 6 Gigawatt Offshore-Leistung sicher ausbauen zu können. weiterlesen…

Bundesregierung wirbt mit Links für ihre Klimapolitik

Der neue Sachstandsbericht (am 27. 09.2013) beschreibt die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels. Mit dieser neuen Bestandsaufnahme rückt die Klimapolitik wieder stark ins Blickfeld. In einer Pressemitteilung bietet die Bundesregierung Informationen darüber an, welche Schritte sie national unternimmt und wie sie sich auf internationaler Ebene einbringt. weiterlesen…

Rotorenblätter in Handarbeit

“Smart Blades” und “BladeMaker” sind die Namen zweier Forschungsprojekte: BladeMaker erkundet, wie sich Rotorblätter kostengünstiger, schneller und in höherer Qualität produzieren lassen. SmartBlades will im Forschungsverbund Windenergie mit dem ForWind-Verbund, dem DLR und dem Fraunhofer-IWES Windlastspitzen reduzieren: über die Blattgeometrie, den Materialaufbau oder aktive bewegliche Klappen weiterlesen…