“Protect our Winters!”

Die Süddeutsche Zeitung weist auf eine Klimaschutz-Initiative der Wintersportler hin – “Protect our Winters“: “Weg von Maschinenschnee-Pisten und Kunsteis: Unter Wintersportlern wächst das Bewusstsein dafür, dass der Klimawandel ihren natürlichen Lebensraum gefährdet. Die Initiative Protect Our Winters zeigt, dass es Athleten gibt, die nicht nur um Medaillen kämpfen wollen.” weiterlesen…

Vom rechten Maß

Suffizienz als Schlüssel zu mehr Lebensglück und Umweltschutz – Nr. 135 von “Politische Ökologie” erschienen

Die Kultur des “Weniger ist mehr” ist noch nicht in der gesellschaftlichen Mitte angekommen, Appelle ans Maßhalten gelten als geschäftsschädigend. Deshalb setzt die Politik lieber auf umweltfreundliche Technologien und Energieeffizienz statt auf Suffizienz. Dennoch befreien sich immer mehr Menschen vom Materialismus, ignorieren das Steigerungsdogma und orientieren sich an Genügsamkeit und Ressourcenschonung. weiterlesen…

Fracking – rein wirtschaftlich gesehen

In einer aktuellen Studie beschäftigt sich das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln (EWI) mit den (ökonomischen) Auswirkungen einer möglichen Schiefergasrevolution in Europa. In den USA führte diese zu einer signifikanten Reduktion des US-Großhandelspreises für Erdgas. In der direkten Folge wechselten die USA von einer kohle- zu einer stärker gasbasierten Stromproduktion. weiterlesen…

“Große Koalition darf Energiewende nicht verspielen”

Die Energieökonomin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und politische Beraterin deutscher und europäischer Energiepolitiker warnt die neue Bundesregierung davor, die Energiewende zu verspielen. Sie sei unter Beschuss, habe ein Imageproblem: zu teuer, die Wirtschaft leide, wir verschenken Strom und konventionelle Kraftwerke müssen abgeschaltet werden. Die EU hat ein Beihilfeverfahren eingeleitet und will das EEG kippen. weiterlesen…

Eurosolar mahnt klaren Kurs der Regierung an

In einer Analyse des Koalitionsvertrags moniert die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR den fehlenden klaren Kurs der Großen Koalition in der Energiepolitik. „Der Koalitionsvertrag beruht an vielen Stellen auf falschen Annahmen und ist widersprüchlich“, erklärt der Vorsitzende von EUROSOLAR Deutschland, Axel Berg, in einer Pressemitteilung. Der wesentliche Fehler des Koalitionsvertrags bestehe in der Annahme, es sei der Zubau dezentraler Erneuerbarer Energien gewesen, der mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Kostendynamik ausgelöst habe. „Die tatsächlichen Energiekostentreiber, Heizöl und Autokraftstoff werden jedoch im Koalitionsvertrag gar nicht als solche angesprochen”, so Berg. weiterlesen…

EWI: Optimierungsmodell für Stromerzeugungssystem

Mit dem Modell MORE (Market Optimization for Electricity with Redispatch in Europe) hat das Energiewirtschaftliche Institut der Uni Köln (EWI) ein Instrument entwickelt, das für die Berechnung vieler Szenarien im Kraftwerkseinsatz ausgelegt ist. Einzelne Kraftwerksblöcke werden mit ihren technischen Eigenschaften detailliert abgebildet. Das Modell umfasst alle elektrisch verbundenen Marktgebiete in Europa und Nordafrika und zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus – sowohl hinsichtlich der Gebotszonen als auch der Zeiträume, die betrachtet werden sollen – so eine Pressemitteilung des EWI. weiterlesen…

BUND-Bilanz: nur Trippelschritte beim Klimaschutz

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stand das zurückliegende Jahr ganz im Zeichen großer Demonstrationen für eine andere Agrar- und Energiepolitik, so lässt er in einer Pressemitteilung wissen. „Das Jahr 2013 hat gezeigt, dass sich die Zivilgesellschaft wieder deutlich sichtbar einmischt, wenn es um den Schutz unserer Lebensgrundlagen geht“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in einer Jahresbilanz. weiterlesen…

Vom ElterngeldPlus bis zur Ressourcenproduktivität

“Wie wollen wir künftig leben?” Diese Frage stand vor zwei Jahren am Anfang eines Großexperiments der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit rund 100 Expertinnen und Experten wurde nicht nur die Arbeit der Enquete-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität” begleitet, sondern auch versucht, die Antwort auf die Frage zu geben, was heute Fortschritt bedeutet. Welche Erkenntnisse gewannen die Verantwortlichen in der Retrospektive aus ihrer Arbeit? In einem Abschieds-Newsletter zogen die Redakteure Mirco Kaesberg und Dominic Schwickert am 23.12.2013 Bilanz. weiterlesen…

UBA: CO2-Ausstoß pro kWh steigt

Der Indikator „direkte CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom“ wird auch als „Emissionsfaktor“ oder spezifische Emission bezeichnet. Er charakterisiert die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung. Für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom wurden in Deutschland im Jahr 2011 durchschnittlich 564 Gramm Kohlendioxid freigesetzt. Hierbei ist der Stromhandelssaldo nicht berücksichtigt. Im Vergleich dazu ergibt sich unter Berücksichtigung des Stromhandelssaldos für den Inlandsstromverbrauch ein Wert von 570 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Eine Schätzung für 2012 weist 601 Gramm pro Kilowattstunde für den inländischen Stromverbrauch aus. weiterlesen…