Angeblich Durchbruch bei Wasserstoffgewinnung – Skepsis

Das amerikanische Unternehmen BlackLight Power will nach eigenen Angaben einen Durchbruch in der Wasserstoffproduktion erzielt haben. Seit langem tüftelt Randell L. Mills (über den Mediziner Mills ist andernorts nicht nur Freundliches zu lesen) dort an einem relativ exotischen Konzept, “dessen theoretische Hintergründe von der etablierten Physik zwar weithin abgelehnt werden, dessen Praxiserfolge diese Idee aber offenkundig bestätigen”, wirbt Buchautor Andreas von Rétyi auf erst-kontakt.blog.de für sein Buch Energie ohne Ende”. Die Skepsis überwiegt jedoch. weiterlesen…

EE-Aktien boomen

Jahrelang dümpelten sie vor sich hin, doch 2013 war international ein Rekordjahr: Der Börsenwert von Unternehmen der erneuerbaren Energien stieg überdurchschnittlich schnell. Manche Unternehmen haben ihren Wert vervielfacht. Analysten sehen darin nicht nur eine Korrektur der jahrelangen Flaute, sondern auch den Beginn fundamentaler Veränderungen. Das stellt der Rat für Nachhaltigkeit fest. weiterlesen…

FAZ publiziert falsche Zahlen über EEG-Umlage

Seit langem versuchen bestimmte Medien, Negativ-Stimmung gegen das EEG und die Energiewende zu entfachen und zu schüren – eine Kampagne mit durchaus manipulativen Zügen (siehe z. B. den Solarify-Artikel Thema Energie: Einflussnahme auf die öffentliche Meinung von Tina Ternus). “Vor allem die Höhe der EEG-Kosten für die Verbraucher ist immer wieder ein beliebtes Thema, die Energiewende in ein schlechtes Licht zu rücken. Dabei werden offensichtlich die eingesetzten Kommunikations-Methoden, bestimmte Wirkungen beim Leser zu erzielen, immer dreister”, stellt das IWR fest. Das jüngste Beispiel stand in der Online-Ausgabe einer großen Frankfurter Zeitung unter der zwar plakativen – aber falschen – Überschrift: “Ökostrom kostet jeden Deutschen 240 Euro im Jahr “. Richtig wären 100 Euro – oder weniger. weiterlesen…

Prokon entschuldigt

Bis 15.01.2014 sah die Welt für Prokon-Anleger alles andere als rosig aus. Von dem Genussrechtskapital in Höhe von 1,4 Milliarden Euro seien bisher 227 Mio. Euro gekündigt worden, meldet der Branchendienst IWR. Am 10. 01. hatte Prokon zunächst eine drohende Erklärung veröffentlicht und die Genussrechte-Inhaber ultimativ informiert, die Insolvenz könne nur noch dann verhindert werden, wenn bis zum 20.01.2014 für mindestens 95% des Genussrechtskapitals Zusagen vorlägen, dass bis Ende Oktober auf Kündigungen verzichtet werde. Einen Tag darauf die Kehrtwende von Prokon: In einem Schreiben entschuldigt sich Prokon zunächst dafür, wenn sich Anleger angegriffen oder gar bedroht gefühlt hätten – und rechtfertigt sich in einem weiteren Text für den seltsamen Umgang mit den Medien. weiterlesen…

EU: Ab 2020 nur noch Treibhausgas-Reduktion?

Wenn es nach dem Willlen von EU-Kommissionschef José Manuel Barroso geht, soll es in der Europäischen Union zukünftig keine verbindlichen Ausbauziele für erneuerbare Energien mehr geben. Laut Süddeutscher Zeitung plant Barroso, die 20-20-20-Ziele, also die Verpflichtungen zur Steigerung des Ökostromanteils und der Steigerung der Energieeffizienz ab 2020 auslaufen zu lassen. weiterlesen…

UBA: Deutschland übererfüllt Treibhausgas-Minderungsziel

Deutschland hat sein im Kyoto-Protokoll vorgegebenes Ziel zur Minderung der Treibhausgasemissionen deutlich übererfüllt, ist das Fazit eines vom Umweltbundesamt (UBA) erstellten Berichts, den Bundesumweltministerium und UBA jetzt an die Europäische Kommission übermittelt haben. Allerdings bereitet die Entwicklung der letzten beiden Jahre Bundesumweltministerin Barbara Hendricks Sorge. „Wir müssen im Klimaschutz wieder ehrgeiziger werden und die negative Tendenz der letzten beiden Jahre wieder umkehren. Denn wir haben uns in der Koalition in Sachen Klimaschutz viel vorgenommen“, so Hendricks. weiterlesen…

Grillo: Gesamtreform der Energiewende beherzt in Angriff nehmen!

BDI-Präsident Ulrich Grillo: Für 2014 Wachstum von zwei Prozent möglich

  • Gesamtreform der Energiewende beherzt in Angriff nehmen
  • Geplante Verkehrsinvestitionen deutlich unter Bedarf
  • Europa muss globale Wettbewerbsfähigkeit wiedergewinnen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist zuversichtlich bei den konjunkturellen Erwartungen in diesem Jahr, so eine Pressemitteilung. „Es ist durchaus möglich, beim Wachstum eine Zwei vor dem Komma zu schaffen“, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. „Ob die vorhandenen Wachstumsimpulse tatsächlich zum Tragen kommen, hat ganz wesentlich die Politik in der Hand.“ Viel komme jetzt auf die richtige Ausgestaltung der Energiewende an. weiterlesen…

Dauerhafte CO2-Verringerung durch Bio-Kohle?

Klimaschutz durch Biokohle in der deutschen Landwirtschaft: Potentiale und Kosten – eine Untersuchung des DIW-Berlin

Seit einigen Jahren wird Biokohle – ein kohlenstoffreiches Produkt aus Biomasse – als eine viel versprechende Klimaschutzoption diskutiert. Insbesondere besteht die Möglichkeit, der Atmosphäre langfristig Kohlenstoffdioxid zu entziehen, indem Biokohle in den Boden eingearbeitet wird. Gleichzeitig könnte dadurch die Bodenfruchtbarkeit erhöht werden. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden am DIW Berlin mögliche Potenziale und Kosten der Treibhausgasvermeidung durch einen Einsatz von Biokohle in der deutschen Landwirtschaft berechnet. Auszüge aus einer Untersuchung des DIW. weiterlesen…

Echte Insel-Lösung zwischen Mauritius und Madagaskar

Ein Konsortium unter Führung der Saft Industrial Battery Group, nach eigener Aussage “weltweit führende Designerin und Herstellerin von Hightech-Batterien für die Industrie” erhielt vom französischen Energieunternehmen Akuo Energy den Auftrag für “ein Multi-Millionen -Euro-Projekt”. Ein 9-MW- Solarkraftwerk im französischen Übersee-Département La Réunion wird gleichzeitig mit einem Containerbatteriesystem mit einer Kapazität von 9 MWh ausgestattet. weiterlesen…

EE bald Nummer eins auf Strommarkt

Die Erneuerbaren Energien sind im Strommarkt weiter auf Wachstumskurs. Im Jahr 2013 erhöhte sich ihr Anteil an der Bruttostromerzeugung laut Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 23,4 Prozent. Der Anteil am Stromverbrauch stieg sogar auf rund 25 Prozent. Das meldet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), moniert aber, die Preise für Verschmutzungsrechte seien nach wie vor zu niedrig. weiterlesen…