Chancen für Fracking?

Putin und die Folgen – eine aufgeregte Diskusison in Deutschland. Die einen wollen die Atomkraftwerke länger laufen lassen (Ex-Minister und Wirtschaftsausschussvorsitzender Ramsauer, CSU) andere wollen mit Schiefergas Deutschlands Abhängigkeit von russischen Energie-Importen verringern. Welt Handelsblatt, WamS und FAZ zur – teils bizarren – Diskussion innerhalb der schwarz-roten Koalition. weiterlesen…

Wiwo Green: Gigantische Ölschiefer-Vorkommen in den USA

Umweltrisiko

Das größte bekannte Ölfeld der Welt liegt in einer als Green River bekannten Formation an den Ausläufern der Rocky Mountains nahe der 10.000-Einwohner-Kleinstadt Rifle am Rand des Highway 70, fünf Autostunden westlich von Denver, Colorado. Das Energieunternehmen American Shale Oil (Amso) will hier gigantische Ölschiefer-Vorkommen erschließen. Laut Schätzungen der staatlichen Geologiebehörde USGS lagern auf einer Fläche so groß wie Bayern etwa 4,3 Billionen Fass Erdöl, ein Viertel davon förderbar – viermal so viel, wie zur Zeit noch in Saudi Arabiens vermutet wird. weiterlesen…

EU: Infrastruktur für alternative Kraftstoffe kommt

Mit dem Ziel, die Erdölabhängigkeit im Mobilitätssektor zu senken und die Ressourceneffizienz zu steigern, hatte die Europäische Kommission im Januar 2013 eine Richtlinie vorgeschlagen, die zum Teil weitgehende Vorgaben zur Infrastruktur für alternative Kraftstoffe enthielt. Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die EU-Institutionen nun auf einen Kompromiss zur Richtlinie zum Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFI-Richtlinie) geeinigt. weiterlesen…

BUND zum neuen IPCC-Bericht

Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, mahnte anlässlich des in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung anstehenden neuen IPCC-Berichts des Weltklimarates verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz an. Die in dem Bericht prognostizierten Folgen der globalen Klimaerwärmung wie häufigere Hochwasser, Trockenperioden, Hurrikans und extreme Wetterereignisse würden zu unkalkulierbaren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Problemen führen. weiterlesen…

Größte PV-Anlage Berlins im Bau

In Charlottenburg, Kreuzberg, Lichtenberg, Marienfelde, Marzahn, Pankow, Tempelhof und Wedding bekommt Berlin bis zum Sommer 2014 die größte Photovoltaik-Anlage der Hauptstadt mit einer Gesamtleistung von 6,4 MW. 26.200 Solarmodule werden hierfür von dem Brandenburger Solartechnikexperten mp-tec auf insgesamt 43.000 Quadratmetern Dachfläche installiert. weiterlesen…

AKW Grafenrheinfeld vorzeitig vom Netz

Nicht ökologisch motiviert: E.ON will Brennelemente-Steuer sparen

Das Energieversorgungsunternehmen E.ON will sein ältestes aktives Atomkraftwerk Grafenrheinfeld schon Ende Mai 2015, sieben Monate früher als geplant, endgültig abschalten. Der Grund: Die drohende Brennelemente-Steuer in Höhe von rund 80 Millionen Euro, die das unterfränkische AKW kaum noch rentabel Strom produzieren lässt. Lob von allen Seiten für den sparsamen Strom-Konzern. weiterlesen…

Gabriels Teilrückzug beim Eigenverbrauch erzürnt Verbraucher

Der Bundesverband Solarwirtschaft (“Solarstrom-Selbstversorger sollen drei bis fünf Mal mehr für Energiewende zahlen als stromintensive Industrie”) und der Verbraucherzentrale-Bundesverband (“EEG-Reform: Noch mehr Industrierabatte?”) fordern, dass stromintensive Industrie, Gewerbe und Privatverbraucher bei der Belastung des Eigenverbrauchs gleichgestellt werden müssen. Sie wenden sich damit gegen Gabriels Pläne, der bisher nur die Industrie entlasten will. weiterlesen…

Gast-Kommentar: Russland und die Energiewende – ein Zusammenhang?

Matthias Ruchser vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) untersucht die Hintergründe und Konsequenzen der Sanktionen gegen Russland, dessen Problem die Abhängigkeit vom Rohstoffsektor sei – nicht nur Rohöl, Erdgas und Steinkohle, sondern auch hohe Anteile an den Weltvorräten von Blei, Eisen, Gold, Kobalt, Kupfer, Nickel, Zink, Zinn und an Metallen der Platingruppe. Allerdings werde die Weltwirtschaft als ganze Schaden nehmen. Zur deutschen Energiewende: Energiewende heiße nicht, von (fossilen) Energieimporten unabhängig zu werden. Es gehe um die Transformation zu einer low-carbon economy.
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Lesehinweis: Umweltrisiko – Dreckschleuder Containerschiff

SZ und Nabu: Umweltschädliche Frachter als Dreckschleudern

Mehr als 90 Prozent des globalen Handels werden über Containerschiffe abgewickelt. Auch 25 Jahre nach der Havarie der “Exxon Valdez” fahren die meisten mit schadstoffreichem Diesel. Gegen Ökostandards wehren sich die Reeder vehement – dabei gibt es einfache Maßnahmen, die nicht mal teuer sind. Dabei ließe sich mehr Umweltschutz auf See vom Verbraucher bezahlen, das ergibt eine jüngste Studie des Nabu. weiterlesen…