Neue E-Einspar-Verordnung – der Energieausweis

Am 01.05.2014 tritt die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV) in Kraft. Käufer und Mieter einer Immobilie sollen künftig direkt erkennen können, wie es um die Heizung und Dämmung des neuen Heims bestellt ist. Eigentümer müssen Einiges berücksichtigen, wenn sie kein Bußgeld riskieren wollen. Ab Mai ist es nämlich Pflicht, den Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung vorzulegen. Effizienzklassen erleichtern dann den Überblick. Zudem werden für Neubauten strengere energetische Anforderungen gelten und alte Heizkessel schrittweise verboten. Der Nachrichtensender n-tv hat einen Ratgeber auf seine Internetseite gestellt, und die Bundesregierung informiert. weiterlesen…

Ende einer Rekordjagd

Ob „Renaissance des Solar-Großhandels“ oder Stabilität des Kleinanlagensegments – die Entwicklungsmöglichkeiten auf dem deutschen Solarstrom-Markt hängen, ebenso wie die der europäischen Nachbarn, zukünftig stark von Entscheidungen aus Brüssel ab. Der zunehmende Einfluss der Europäischen Union auf die Umwelt- und Energiepolitik hat unter anderem zum Ziel, neue Lösungen für alle Mitgliederstaaten zu finden. Für Deutschland, den weiterhin führenden Markt Europas, bedeuten die Maßnahmen eine starke Zunahme von Vorgaben und Richtlinien. So die Einschätzungen von EuPD im jüngsten (dem 7.) PV Market Briefing. weiterlesen…

IPCC beklagt politischen Druck

In der Kurzfassung des 3. IPCC-Teil-Berichts zum 5. Sachstandsbericht über den Klimawandel wurden auf Druck von Schwellenländern wichtige Passagen gestrichen. Der Unmut unter den Wissenschaftlern über den politischen Druck wächst, wie Züricher Tagesanzeiger, Berner Bund und Basler Zeitung berichten. Doch er hat auch sein Gutes, so Ottmar Edenhofer aus Berlin. weiterlesen…

NRZ: “Wolken über Windkraft ziehen ab”

Bremerhaven ist ein wichtiges Zentrum der Windenergie. Auf die Euphorie nach dem Bau der ersten Offshore-Windparks folgte Enttäuschung, weil die hohen Kosten auch die Windbranche auf den Boden der Tatsachen zurückholten. Investoren verschoben oder strichen Bauvorhaben, Leih- und Zeitarbeiter verloren Jobs – 2.000 der 18.000 in der Offshore-Branche – mehrere Firmen gaben auf. Doch selbst nach der Einigung auf die EEG-Reform sind laut Windenergie-Agentur (WAB) weitere 1000 Jobs in Gefahr. Allerdings kommen aus der Branche seit der politischen Einigung wieder positivere Signale. weiterlesen…

Vollintegration und Kapazitätsmärkte gefährden EE

Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt

von Eike Schwarz – mit freundlicher Genehmigung des Autors –Aufgrund des inzwischen 25-prozentigen Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung fordern Elektrizitätswirtschaft und Teile der Politik , die Strom­erzeu­gung aus erneuerbaren Energien vollständig in den Strommarkt zu integrieren (EEG-Novelle) und einen so genannten Kapazitätsmarkt zur Kapazitätsmarkt zur Erhaltung der Sicherheit der Stromversorgung. Wichtigstes Ergebnis der folgenden, an Entscheidungsträger in Politik und Ministerien gerichteten Stellungnahme des Bonner Energieexperten Eike Schwarz: “Beide Maßnahmen benachteiligen Windkraft- und PV-Anlagen grundsätzlich gegenüber konventionellen Kraftwerken und gefährden dadurch die Erreichbarkeit der Ziele der Energiewende”. Solarify dokumentiert die Schlussfolgerungen von Schwarz – die gesamte Studie hier. weiterlesen…

Umfrage zu Effizienz unter Hausbesitzern

Deutsche Gebäude haben bekanntlich große energetische Einsparpotenziale. Doch ob und inwieweit diese abgerufen werden, und wie Haus- und Wohnungseigentümer wirklich über Sanierungsmöglichkeiten denken, war bislang unklar. Eine Befragung des Bonner Markt- und Meinungsforschers EuPD Research unter 1.000 deutschen Hausbesitzern soll diese Frage klären. weiterlesen…

PV-Mietermodelle durch EEG-Novelle in Gefahr

Mit steigendem Haushaltsstrompreis und sinkenden PV-Kosten wurde es lukrativer, PV-Strom selbst zu nutzen. In diesem Zuge haben sich auch immer mehr Projekte entwickelt, die es auch Mietern ermöglichen, Solarstrom vom eigenen Dach des Mietshauses zu verbrauchen und so umweltfreundlich die eigene Stromrechnung zu entlasten. Durch die geplanten Änderungen am EEG droht diesem begrüßenswerten Selbstversorgungstrend jedoch bereits Anfang Mai das politische Aus. Ein Artikel aus Energie-experten.org. weiterlesen…

ETS verringert CO2 doch

Das umstrittene EU-Handelssystem für Emissionszertifikate (EU Emissions Trading System – EU ETS) hat in den ersten Jahren seines Bestehens zu einer Senkung des CO2-Ausstoßes beigetragen. Firmen, die Emissionszertifikate besitzen müssen, haben ihren CO2-Ausstoß um ein Fünftel stärker gesenkt als Unternehmen, die der Pflicht nicht unterliegen, so das Ergebnis einer vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) vorgelegten Studie. Die Wissenschaftler fanden keine Anzeichen für die häufig geäußerte Befürchtungen, das Emissions­handelssystem verringere Umsatz, Wettbewerbsfähigkeit oder Zahl der Arbeitsplätze. weiterlesen…

Bundesregierung: Bayern muss Strom-Import akzeptieren

“Gabriel weist Seehofer in die Schranken”

Bayern muss die Einfuhr von Strom aus anderen Bundesländern akzeptieren, auch wenn dieser aus Kohle gewonnen wurde. „Ein Verzicht auf Stromimporte nach Bayern wäre nicht mit den gegebenen rechtlichen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen vereinbar, “, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1177) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/804). weiterlesen…