Deutscher Umweltpreis für Meeresbiologin und Leipziger Abwasser-Experten


Antje Boetius, Roland A. Müller, Manfred van Afferden, Mi-Yong Lee und Wolf-Michael Hirschfeld

Die Meeresbiologin Prof. Antje Boetius (51, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven) und ein interdisziplinäres Abwasser-Expertenteam aus Leipzig, das die ferne Vision „Sauberes Wasser für alle“ in Jordanien zu einem tatsächlich greifbaren Ziel hat werden lassen, wurden 2018 je zur Hälfte mit dem mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. weiterlesen…

Windparks als Cyber-Risiko?


BWE: Sicher genug

Am 14.06.2018 berichtete Solarify (“IT-Risiken klug begegnen”) über unbekannte Hacker, die in die Computernetzwerke deutscher EVU einzudringen versucht hätten. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seien sie dabei zum Teil erfolgreich gewesen. “Diese Angriffe zeigen, dass Deutschland mehr denn je im Fokus von Cyber-Angriffen steht”, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm damals. Dennoch sei die “IT-Sicherheit deutscher Betreiber auf gutem Niveau”. Dessenungeachtet wird einer viel nachgedruckten Meldung der deutschen Presseagentur vom 28.10.2018 zufolge das Anfälligkeitsrisiko von Windparks gegen Cyber-Attacken laut Christian Garske vom IT-Berater Lufthansa Industry Solutions in Norderstedt unterschätzt. weiterlesen…

Erstmals Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis verliehen


Catherine Heymans erhält mit 1,5 Millionen Euro dotierte Auszeichnung

Catherine Heymans von der University of Edinburgh ist erste Trägerin des neuen Max-Planck-Humboldt-Forschungspreises. Die mit 1,5 Millionen Euro und 80.000 Euro persönlichem Preisgeld dotierte Auszeichnung wird aus BMBF-Mitteln finanziert und gemeinsam von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben. Neben der Astrophysikerin, die sich in ihren Forschungen mit der Dunklen Energie beschäftigt, werden außerdem der Mathematiker Sam Payne und der Robotik-Experte Robert Wood mit der Max-Planck-Humboldt-Medaille und einem Preisgeld von je 60.000 Euro geehrt.
weiterlesen…

Nachhaltigere Kunststoffherstellung


Neuartiges energieeffizienteres Material gefunden

Ein innovatives Filtermaterial kann bald die Umweltkosten bei der Herstellung von Kunststoffen senken. Dieser Fortschritt wurde von einem Team von Wissenschaftlern des National Institute of Standards and Technology (NIST) entwickelt und kann den Schlüsselbestandteil in der am häufigsten verwendeten Kunststoffform aus einer Mischung anderer Chemikalien extrahieren – bei deutlich geringerem Energieverbrauch. weiterlesen…

Negative CO2-Emissionen vorantreiben


Studie fordert verstärkte wissenschaftliche Anstrengungen zur Vermeidung von Kohlendioxid-Ausstoß

Technologien, die Kohlendioxid aus der Luft entfernen, müssen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen, so ein neuer Bericht der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, schreibt JoAnn Adkins am 25.10.2018 in den Nachrichten der Florida International University FIU. weiterlesen…

Premiere für „Vehicle-to-Grid“


Erstes Elektroauto im Markt für Primärregelenergie

Keine falsche Bescheidenheit beim neuen gemeinsamen Projekt von The Mobility House, Nissan und Enervie eines ins Stromnetz integrierten Elektroautos: “E-Auto Nissan Leaf stabilisiert deutsches Stromnetz” – es wird einiger Zehntausend solcher Autos bedürfen, bis die Feststellung zutrifft. Der gleichlautende Werbetext der drei ist aber insgesamt nicht zimperlich: “Nissan Leaf erstmalig nach Richtlinien der Netzbetreiber (ÜNB) wie ein Großkraftwerk präqualifiziert”. weiterlesen…

Ethisch-ökologische Investments auf dem Vormarsch


Immer mehr Institutionelle verpflichten sich dem Klimawandel

Evi Vogl, Deutschlandchefin von Europas größtem Asset Manager Amundi ( 45,8 Mrd. € verwaltetes Vermögen), bricht in einem Gastbeitrag für die Börsenzeitung eine Lanze für klimaschonende, nachhaltige Investitionen. Sie seien eine Aufgabe für Staaten, Unternehmen und Gesellschaft; dazu seien Veränderungen in den Risikomanagements notwendig. weiterlesen…

Untersteller: Solarpflicht einführen


Tübingen als Vorbild

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sieht im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung in Versäumnissen von Berlin und Brüssel die Hauptursache, dass das Land seine klimapolitischen Ziele bisher nicht erreicht. Aber auch der Südwesten hinkt beim Klimaschutz seinen Zielen hinterher. Daher ermuntert Untersteller die Kommunen, dem Beispiel Tübingens zu folgen und Bauherren beim Klimaschutz in die Pflicht zu nehmen. weiterlesen…

Wind nutzen statt abschalten


Greenpeace Energy und Energie des Nordens bauen Windgas-Elektrolyseur

Greenpeace Energy und Energie des Nordens aus Ellhöft wollen einer Medienmitteilung vom 24.10.2018 zufolge mit einem einen Elektrolyseur Über-Produktionen von Windstrom zur Herstellung von grünem Wasserstoff abfangen. Der Windgas-Elektrolyseur im schleswig-holsteinischen Haurup mit einer Nennleistung von einem Megawatt soll von 2020 an jährlich bis zu 3,75 Millionen Kilowattstunden Wasserstoff für die fast 20.000 proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeisen. Das Projekt wird vom Programm „Norddeutsche Energiewende 4.0“ (NEW 4.0) gefördert, in dessen Rahmen Technologien mit besonderem Nutzen für die Energiewende in der Praxis erprobt werden. weiterlesen…

Bundesnetzagentur: Abnehmendes Redispatch


Einsman-Maßnahmen bleiben aber hoch

Im ersten Quartal 2018 sind die Redispatch-Maßnahmen der Übertragungsnetzbetreiber zur Netzstabilisierung zurückgegangen, wie die Bundesnetzagentur mitteilt. Sie folgen damit dem Trend vom Ende des Vorjahres. Die nötigen Einspeisemanagement-Maßnahmen (Einsman) lag lagen dagegen weiter auf hohem Niveau. Das geht aus dem Quartalsbericht zu Netz- und Sicherheitsmaßnahmen für das erste Quartal 2018 hervor, den die Bundesnetzagentur am 23.10.2018 veröffentlicht hat. weiterlesen…