Projekt DELFIN arbeitet an leichteren Wasserstofftanks

Bisher zu schwer und zu teuer

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung will mit BMVI-Hilfe die Wasserstoffmobilität fördern. Brennstoffzellenfahrzeuge gelten als besonders umweltfreundlich. Ihr Einsatz als alternatives Antriebskonzept im Verkehr ist im Vergleich zu anderen Technologien wie Batterie oder klassischer Verbrennungsmotoren wegen der noch deutlich höheren Kosten derzeit aber noch nicht wettbewerbsfähig. Die hohen Kosten der – bisher auch noch zu schweren – Drucktanks für die Wasserstoffspeicherung stellen eine wesentliche Barriere für den Markthochlauf dar.

Das vom BMVI mit 7,5 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt DELFIN will einen sicheren, kosten- und gewichtsreduzierten Drucktank für die Speicherung von Wasserstoff  aus Carbonfasern und einem Kunststoffliner entwickeln. Im Fokus der BAM-Forschung steht die Impactbelastung der Wasserstofftanks. Dazu wird die Berstsicherheit der Fahrzeugtanks nach Unfällen untersucht. Auf einem neuen speziell entwickelten Prüfstand können die Belastungen der Tanks mit und ohne Gasfüllung nachgestellt werden. Dann zeigt sich, ob die Speicher sicher betrieben werden können und ihre Widerstandsfähigkeit durch die angestrebte Materialeinsparung nicht schlechter oder sogar besser geworden ist.

Die Partner des Projekts – Ford, BMW und NuCellSys, sowie die Zulieferer NPROXX, Elkamet Kunststofftechnik, Teijin Carbon Europe, der Ingenieurdienstleister ISATEC und von öffentlicher Seite die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen haben sich zusammengetan, um neuartige Design- und Fertigungskonzepte, sowie neuartige Materialien zu entwickeln und zu erproben.

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