„Gemeinsame Sache: Solar aufs Dach“

NATURSTROM veröffentlicht Leitfaden

Die mutlose Klimapolitik der Bundesregierung löse in vielen Menschen nicht nur Unverständnis aus, sondern auch das Bedürfnis, in Sachen Energiewende das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Gerade Photovoltaik-Dachanlagen eigneten sich dafür perfekt: Ob auf Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbebauten oder öffentlichen Gebäuden – Sonnenstrom vor Ort zu erzeugen und zu nutzen ergebe Sinn, bringe die Energiewende in die Innenstädte und leiste einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele, heißt es in einer Pressemeldung von Naturstrom vom 02.12.2019. Ein solches Engagement von Bürgern scheitere jedoch oftmals am fehlenden eigenen Dach. Dabei zeige die Praxis: Gemeinschaftliche Solar-Projekte seien nicht nur realisierbar, sondern machten auch Spaß und brächten Mehrwert für alle.

Auch wenn die Bundesregierung viel zu wenig für den Klimaschutz leiste, die Bürger packen es an! NATURSTROM wolle zeigen: Energiewende funktioniert, trotz aktuell mutloser Energiepolitik. Das Potenzial von Dachphotovoltaik sei riesig, dennoch würden bundesweit nach wie vor Millionen Dächer nicht für die Solarstromerzeugung genutzt. Ein Grund: Die Praxis gestalte sich oft schwieriger als gedacht. Denn anders als bei Anlagen auf Eigenheimen könne sich der Weg zur Photovoltaik-Anlage auf Mehrfamilienhäusern bzw. Fremddächern ziehen, sei komplex und manchmal gleiche die Suche nach dem passenden Dach der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen, so das Ökostrom-Unternehmen.

Der neue NATURSTROM-Leitfaden „Gemeinsame Sache: Solar aufs Dach“ nutzt die jahrelangen Erfahrungen des Öko-Energieversorgers im Bereich der Photovoltaik-Projektierung und versorgt Interessierte mit einfachen und klaren Handlungsempfehlungen. Schritt für Schritt wird der Weg von der Dachsuche über die Einigung mit dem Gebäudeeigentümer bis hin zur Findung eines Betreiberkonzepts und der Realisierung der Anlage beschrieben.

Mit unserem Leitfaden ‚Gemeinsame Sache: Solar aufs Dach‘ machen wir engagierte Menschen zu Dachscouts“, freut sich Tim Meyer, Vorstand der NATURSTROM AG, über die Veröffentlichung. „Viele Dächer in Deutschland bieten ein enormes Potenzial für die Solarstromerzeugung, sind aber bisher ungenutzt“, so Meyer weiter. „Eigentümern, Energieinitiativen und engagierten Menschen vor Ort fehlt häufig lediglich ein bisschen Erfahrung, welche Projekte gut funktionieren können und welche nicht.“ Hier liefere der NATURSTROM-Leitfaden Hilfestellung und Orientierung.

Silke Bartolomäus, bei NATURSTROM verantwortlich für die Begleitung von Bürgerenergiegesellschaften, ergänzt: „Viele tausend Solaranlagen wurden in Deutschland bereits gemeinschaftlich von Menschen vor Ort realisiert. Diese oft mühsam gesammelte Erfahrung machen wir mit dem Leitfaden zugänglich – sozusagen als groben Geländeplan für motivierte neue Scouts. So gelingt selbstgemachter Klimaschutz.“

Der Leitfaden ist insbesondere für Bürgerenergiegesellschaften konzipiert, kann aber auch von lokalen Energiegruppen oder für Oberstufenprojekte an Schulen bei Projektakquise und -entwicklung von Nutzen sein. NATURSTROM unterstützt Bürgerenergiegesellschaften bei der Umsetzung oder dem gemeinsamen Betrieb der Anlagen.

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