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Ratgeber


2,3 Mio. Tonnen CO2 gespart

Die Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms “Energieeffizient Sanieren” brachten zwischen den Jahren 2013 und 2016 eine CO2-Einsparung von insgesamt 2,3 Mio. Tonnen. Das geht aus der Antwort (19/2758) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/2262) der Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen hervor. Darin ging es um den Einsatz und die Förderung von Öl- und Gasheizungen sowie für Komplettpakete, bei denen neben dem Heizungsaustausch auch das Heizsystem optimiert wurde. Die Bundesregierung schlüsselt in ihrer Antwort detailliert die Förderung auf und legt den Anteil dar, den das Heizungspaket am Gesamtvolumen der geförderten Energieeffizienz-Maßnahmen einnimmt.


Sammelband von Christian Lautermann

Während die Klimapolitik der Bundesregierung ins Stocken geraten ist, sind viele Bürger schon deutlich weiter: Sie beteiligen sich in Energiegenossenschaften, erproben Selbstversorgungskonzepte und engagieren sich für Erneuerbare Energien in ihrer Region. Schon jetzt verändern sie dadurch die Energieversorgung grundlegend. Der Sammelband „Die Energiewende der Bürger stärken“, herausgegeben von IÖW-Forschungsfeldleiter Christian Lautermann (Medienmitteilung vom 10.08.2018) zeigt, welchen Beitrag diese sogenannte Bürgerenergie für eine umwelt- und gesellschaftsverträgliche Energiewende leisten kann und auf welche Herausforderungen sie dabei stößt.

Lauter Ausnahmen


Baden-württembergisches Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung in Stuttgart

Die grün-schwarze Regierung hat (einer Medienmitteilung vom 11.07.2018 zufolge) ein Maßnahmenpaket zur Luftverbesserung in Stuttgart beschlossen. Ab 01.01.2019 gilt für Dieselfahrzeuge mit Euro 4 und schlechter ein ganzjähriges Fahrverbot. Für Diesel-Pkw mit Euro 5 sollen Fahrverbote durch verschiedene Maßnahmen weiter vermieden werden. Um es den Dieselbesitzern schmackhaft zu machen, gibt es eine lange Liste mit Ausnahmen.


Cyanobakterien vermehren sich explosionsartig

Als Folge der Überdüngung mit Nährstoffen und der Hitzewelle vermehren sich Bakterien und Algen explosionsartig. Besonders die giftigen Cyanobakterien (Blaualgen) sind gefürchtet. Sie können Haut- und Schleimhautreizungen auslösen, Bindehautentzündung, Ohrschmerzen, aber auch Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. An der polnischen Ostsee mussten einige Strände gesperrt werden. Auch an der deutschen Ostseeküste wurden schon Blaualgen festgestellt – so eine Medienmitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis90/Grüne und zahlreicher Medien.


Erdüberlastungstag: Stopp umweltschädlicher Subventionen gefordert

„Ab diesem Mittwoch leben wir auf Pump, aber auf lange Sicht wird die Erde uns keinen Kredit mehr geben können. Brennende Wälder, schmelzende Gletscher – längst leuchten die roten Warnlampen des Planeten“, so der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger am 01.08.2018. Am 01.08.2017, einen Tag früher als 2017, sind die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde 2018 regenerieren und damit ohne Schaden zur Verfügung stellen kann. Ab jetzt muss die Menschheit bis Jahresende bei der Natur einen Kredit aufnehmen.

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