SOLARIFY

Archiv: Allgemein


In 15. Lizensierungsrunde sieben Explorationslizenzen vergeben

Die Wintershall Holding GmbH bohrt weiter nach Öl und Gas: Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF größter deutscher Erdöl– und Erdgasproduzent „setzt den Wachstumskurs fort und hat“ eigenen Veröffentlichungen zufolge „in Brasilien Explorationslizenzen zugewiesen bekommen“. Die Staatliche Brasilianische Agentur für Öl, Gas und Biokraftstoffe (Agência Nacional do Petróleo, Gás Natural e Biocombustíveis, ANP) habe in der 15. Lizensierungsrunde Beteiligungen an sieben Lizenzen an den größten international tätigen deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten vergeben. Bei vier dieser Lizenzen fungiere Wintershall als Betriebsführer.


Mesoporöse Zwischenschicht mildert Einfluss von Defekten

Für die Stabilität des Wirkungsgrads von Perowskit-Solarzellen spielt ihre innere Architektur eine entscheidende Rolle. Dies zeigten nun am zwei Forscherteams von Helmholtz-Zentrum Berlin und der TU München. Sie kombinierten dafür ihre Experimente mit numerischen Simulationen.


Bioenergie – Potenziale, Langfristperspektiven und Strategien für Anlagen zur Stromerzeugung nach 2020

Welche Geschäftsmodelle lohnen sich für Betreiber von Biogasanlagen, wenn die bisher durch das EEG festgelegte Vergütung ausgelaufen ist? Dies ist die Kernfrage eines neuen Forschungsprojekts unter dem Namen „Bioenergie – Potentiale, Langfristpers pektiven und Strategien für Anlagen zur Stromerzeugung nach 2020“, kurz BE20plus. Die Projektpartner sind das Deutsche Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH, die IZES gGmbH, die Uni Stuttgart, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH und die Next Kraftwerke GmbH.


DIW aktuell von Prof. Karsten Neuhoff, Ph.D., Heiner von Lüpke, Carlotta Piantieri

Am 11.12.2017 jährte sich die Verabschiedung des Kyoto-Protokolls zum 20. Mal. Grund genug, zurückzublicken auf die Implementierung dieses ersten bedeutenden Klimaschutzabkommens und zu fragen, welche Erfahrungen gemacht und Lehren daraus gezogen wurden. Die wichtigste davon: Die internationale Formulierung von Emissionsminderungszielen reicht für eine effektive Klimapolitik nicht aus. Deswegen wurde im Nachfolgeabkommen von Paris (COP23) 2015 festgeschrieben, dass nun jeder Akteur und jedes Land Verantwortung für seine Treibhausgasemissionen übernehmen und geeignete Maßnahmen umsetzen muss.


Fell: PV-Anlage auf dem Acker erhöht die Flächeneffizienz um 60%

Bislang galt für Ackerflächen: entweder Photovoltaik oder Photosynthese, also Stromerzeugung oder Nahrungsmittelproduktion. In Asien, vor allem in China, wird inzwischen bei großen Solaranlagen die Stromgewinnung mit der Ackernutzung unter den Modulen verbunden. Ziel ist es, vor allem in dicht besiedelten Räumen eine effizientere Nutzung der Fläche zu ermöglichen und so die Gesamterträge von der gleichen Fläche zu erhöhen. Eine Pilotanlage des Fraunhofer ISE in Heggelbach am Bodensee hat nun bewiesen, dass beides sehr gut miteinander vereinbar ist.


Aufholjagd auf Batteriezellenmarkt

„Es darf nicht sein, dass wir weiterhin von asiatischen Herstellern abhängig sind, die diesen lukrativen Markt bedienen“, EU-Energiekommissar Maros Šefčovič nach dem „Batterie-Gipfel“ in Brüssel, wo er am 11.10.2017 mit 40 Teilnehmern über das weitere Vorgehen beratschlagt hatte. Denn – so Anne-Sophie Balzer auf EURACTIV – immerhin handele es sich um fünf Millionen möglicher Arbeitsplätze in Forschung, Entwicklung und Industrie und „einem Markt von jährlich 250 Milliarden Euros“.

„Einstein wäre bewegt“


Nobelpreis für Physik an Rainer Weiss, Barry C. Barish und Kip S. Thorne

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft gratuliert laut einer Medienmitteilung Rainer Weiss, Barry C. Barish und Kip S. Thorne zum Nobelpreis für Physik: „Einstein wäre begeistert, wir sind es auch“, sagt Rolf-Dieter Heuer, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Etwas über 100 Jahre, nachdem Albert Einstein die allgemeine Relativitätstheorie ausgearbeitet hat, gelang es Forschern erstmals, die von ihm vorhergesagten Gravitationswellen nachzuweisen.


Reinemachen bei den EEG-Ausnahmen

Eine Studie der enervis-Autoren Julius Ecke und Leonard Göke im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) macht Vorschläge, wie Verbraucher bei den Kosten der Energiewende entlastet werden könnten. Die Energiewende im Stromsektor wird vor allem von den Verbrauchern, sowie von Handel und Gewerbe über Umlagen und Entgelte finanziert. Allein die EEG-Umlage beträgt mittlerweile jährlich ca. 25 Milliarden Euro, hinzukommen ansteigende Netzentgelte. Durchsetzungsstarke Akteure wie die deutsche Industrie haben sich allerdings weitgehend aus der gemeinsamen Finanzierung verabschieden können.


Deutsche Umwelthilfe verweist auf drohende Fahrverbote – VW wirft 10.000-€-Köder aus

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor den aktuellen Werbeangeboten und Versprechen der Autokonzerne („Umweltprämien“) für den Neukauf von Diesel-Pkw. Denn es 2018 würden Diesel-Fahrverbote auch für besonders schmutzige Euro 6 Diesel kommen- wie etwa für den schmutzigsten derzeit von der DUH gemessene Diesel, einen Audi A8, obwohl Euro 6 mit auf der Straße gemessener 24-facher Überschreitung der Stickoxid-Laborgrenzwerte. Solange sich die Automobilindustrie weigere, die Einhaltung der Abgasgrenzwerte auch auf der Straße und bei winterlichen Temperaturen sicherzustellen, sollten Verbraucher Diesel-Neuwagen meiden.


Von Fraunhofer IISB entwickelt

Am Fraunhofer IISB (Fraunhofer Institute for Integrated Systems and Device Technology IISB) in Erlangen wurde nach institutseigenen Angaben ein Verstromungssystem entwickelt, das wasserstoffreiches Abgas aus einer Halbleiterfertigungsanlage in elektrische Energie umwandelt. Das Herzstück der Verstromungsanlage ist ein modernes Brennstoffzellensystem. Den Forschern des IISB ist damit die Verstromung auch nicht-reiner wasserstoffreicher Gasgemische gelungen.

nächste Seite »