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Archiv: Allgemein


Jahrestreffen des Leibniz-Wissenschafts­Campus GraFOx in Berlin Adlershof

Ob für Hochspannungsschalter oder Touchscreens – Oxide zählen zu den Materialien, die aktuell für die Elektronik entdeckt und erforscht werden. Funktional vielfältiger als Silizium eignen sie sich besonders für die Entwicklung neuartiger elektronischer Bauelemente und Energieanwendungen mit herausragender Leistungsfähigkeit. Mit dem Leibniz-WissenschaftsCampus GraFOx, den das Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI) koordinierte, setzte die Leibniz-Gemeinschaft klare Akzente für diese Pionierforschung. Beim ersten Jahrestreffen am 20. und 21.07.2017 in Berlin-Adlershof trafen internationale Koryphäen der Oxidforschung mit der lokalen Forschungsszene zusammen, um das Material für die Technologien der Zukunft zu diskutieren.


Weltraumforschung, Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit

„Die Weltraumverträge der Vereinten Nationen verpflichten Deutschland zu einer Genehmigung und Überwachung nichtstaatlicher Raumfahrtaktivitäten“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (18/13078) auf eine Kleine Anfrage (18/12662) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Neben der steigenden Bedeutung einer funktionsfähigen Weltrauminfrastruktur für die moderne Industriegesellschaft machen auch die wachsende Zahl universitärer Kleinsatelliten sowie die mögliche Zunahme privatwirtschaftlicher Raumfahrtaktivitäten künftig eine gesetzliche Regelung erforderlich. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird erarbeitet.“ Weiter nähmen Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit in der Weltraumforschung breiten Raum ein.


Eine Analyse von Klaus Oberzig

Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenenergie (DGS) spricht sich der Erneuerbare-Energieexperte Oberzig für eine CO2-Steuer aus, fordert zunächst allerdings die Herstellung „konsensfähiger Vorstellungen darüber, wie diese Besteuerung funktionieren solle“. Anhand der jüngst präsentierten Vorschläge von BEE und Greenpeace Energy sortiert er das Für und Wider der Vorschläge und kritisiert, dass sie nur für den Strommarkt gelten sollen.


Erste kommerzielle Anlage saugt im Jahr 900 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre

climeworks-logoAir-Capture heißt die nach eigenen Angaben der Firma Climeworks jetzt im schweizerischen Hinwil in Betrieb gegangene Anlage, die kommerziell Kohlendioxid aus der Luft gewinnt (Solarify berichtete). Eine Filtertechnik fängt rund 900 Tonnen CO2 pro Jahr aus der Atmosphäre ein. Die Variante des Geo-Engineering soll langfristig zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen. Bald sollen der jetzt eröffneten weitere, größere Anlagen ihrer Art folgen.


„Für größere Anstrengungen im Kampf gegen Klimawandel“

Der Arktische Rat hat sich einem Tagesschau-Bericht zufolge „mit der Stimme der USA für größere Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel ausgesprochen“. Der Rat habe mit Besorgnis zur Kenntnis genommen, dass die Temperatur nördlich des Polarkreises mehr als doppelt so schnell steige wie überall sonst, heißt es im Abschlussdokument der Konferenz in Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska.


TU Wien findet mit „Chemical Looping Combustion“ neues Verfahren

Gaskraftwerke stoßen CO2 aus. Um das zu verhindern, haben Ingenieure der TU Wien ein Verfahren entwickelt, beim dem das CO2 nicht mehr in die Atmosphäre entweicht, die „Chemical Looping Combustion“ (CLC). Dabei wird das CO2 direkt während der Verbrennung ohne zusätzlichen Energieaufwand abgeschieden und anschließend gespeichert. Somit wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. Aus dem Laborversuch könnte laut ingenieur.de „eine Technologie zur Rettung des Weltklimas“ werden.


Koalition in Gefahr

greenpeace magazin logoEs gilt als Musterland der Energiewende. Doch der weitere Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein ist umstritten. Branchenvertreter und Klimaschützer stehen Bürgerinitiativen und Naturschützern gegenüber. Der ungelöste Konflikt gefährdet die Fortsetzung der Regierungskoalition, so Matthias Lambrecht im greenpeace-magazin.


Power-to-Syngas – Schlüsseltechnologie für Umstellung des Energiesystems?

Aus CO2 mit regenerativ erzeugtem Strom Kraftstoffe herstellen – das ist, stark verkürzt, das Ziel einer Gruppe von Verfahren, die auch als Co-Elektrolyse bezeichnet wird. Wie die Presseabteilung des Forschungszentrums Jülich am 25.04.2017 mitteilt, informieren Jülicher Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie über den aktuellen Entwicklungsstand dieses Power-to-X-Konzepts, das zu den zentralen Forschungsthemen des Kopernikus-Projekts P2X zählt.


DIW-Studie: „Unter bestimmten Voraussetzungen positiver Beitrag

Batterieunterstützte Eigenversorgung mit Solarstrom wachse gegenwärtig zwar deutlich, sei momentan aber noch ein Nischenmarkt, so eine Medienmitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Sie könne einzel- und gesamtwirtschaftliche Vorteile mit sich bringen, berge jedoch auch Risiken: „Batteriespeicher sollten systemorientiert betrieben und für weitere Markinteraktionen genutzt werden, um einen möglichst positiven Beitrag zur Energiewende zu leisten,“ sagte eine DIW-Studie.

E-Mobility für Schleswig-Holstein


E-Mobilität: Impuls für Ladesäuleninfrastruktur in Schleswig-Holstein – Land startet Förderprogramm für neue Ladesäulen in Städten und Gemeinden

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