BEE zur Zukunft der EEG-Umlage

“Ausbau der Erneuerbaren nicht gefährden!”

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt einer Medienmitteilung vom 17.02.2021 folgend “grundsätzlich die Entwicklung von Konzepten, die den Strompreis senken”. Denn die Diskussion um die Zukunft der Abgaben und Umlagen im Energiebereich komme immer mehr in Schwung. Dabei stehe vor allem die EEG-Umlage im Fokus. Nach der SPD habe auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier Woche eine perspektivische Abschaffung der EEG-Umlage angekündigt und will die Förderung neuer Anlagen nach dem EEG ab 2022 künftig komplett aus dem Bundeshaushalt finanzieren. Die Hamburger CDU hat nun einen Vorschlag für die Finanzierung des Erneuerbaren Ausbaus durch Green Bonds vorgelegt. weiterlesen…

Ökostromer loben geplante Strom-Identitätsdarlegung

Mehr Transparenz: Grünstrom-Branche begrüßt Vorschlag zur Kennzeichnung von Stromprodukten

Jede Stromrechnung weist heute einen großen Anteil Ökostrom aus. Für die meisten Tarife kaufen die Versorger für ihre Kunden aber viel weniger oder gar überhaupt keinen Strom aus erneuerbaren Energien ein. Die Ökostromversorger Lichtblick, EWS Schönau, Greenpeace Energy und Naturstrom begrüßen – so Nicole Allé auf energiezukunft.de – deshalb einen Gesetzentwurf aus dem BMWi, der mehr Transparenz für Stromkunden schaffen will. weiterlesen…

“Zukunftssignal für Energiewelt von morgen”

Neues Energiewirtschaftsrecht soll Wasserstoffnetz aufbauen, Transparenz und Verbraucherrechte stärken helfen

Das Bundeskabinett hat am 10.02.2021 den von Bundesenergieminister Altmaier vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsrecht beschlossen. Altmaier: „Mit dem Gesetz setzen wir ein klares Zukunftssignal für die Energiewelt von morgen. Wir stärken die Verbraucherrechte und ermöglichen es, dass Verbraucherinnen und Verbrauchern künftig Angebote für einen dynamischen Stromtarif erhalten können.” weiterlesen…

Keine Staatshilfen für deutsche Tesla-Gigafactory

Antwort der Bundesregierung auf Parlamentsanfrage

Aus einer Antwort (19/26423) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/26031) der Linksfraktion geht hervor, dass weder die Bundesregierung noch das Land Brandenburg oder die EU, den Bau der ersten Gigafactory des kalifornischen Elektroauto-Herstellers in Europa finanziell unterstützt haben. Sie sagt auch, dass im August 2019 das erste Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Tesla-Chef Elon Musk über mögliche Standorte für die Fabrik stattfanden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag und Sandra Enkhardt in pv magazine. weiterlesen…

Methanausstoß von Milchkühen jetzt einfach zu ermitteln

Internationales Patent für Nutztierbiologen aus Dummerstorf

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie Dummerstorf haben ein neues Verfahren zur Vorhersage des Methanausstoßes einer Milchkuh entwickelt. Erstmals ist es möglich, aus einer Milchfettanalyse und der Kenntnis der täglichen Milchmenge die tatsächliche Methanemission zu berechnen. Für die neue Methode wurde von der EU, den USA sowie Kanada ein Patent erteilt; dieses kann bei der Reduzierung von klimarelevanten Treibhausgasen helfen. weiterlesen…

CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr

Starke Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen

Menschen in Großstädten verursachen meist geringere CO2-Emissionen durch ihre täglichen Wege als Menschen auf dem Land. Wird täglich fast nur das Auto genutzt, sind die CO2-Emissionen etwa fünfmal so hoch wie bei ÖPNV-Nutzern ohne Führerschein. Auch das Einkommen spielt eine Rolle, wie eine Studie des UmweltBundesamtes zeigt, die den CO2-Fußabdruck der Mobilität im Alltag verschiedener Bevölkerungsgruppen untersuchte. weiterlesen…

Volkswirtschaftlicher Nutzen der E-Auto-Prämie abgefragt

Seit Juli 2016 mehr als 110.000 deutsche E-Autos und Plug-In-Hybride gefördert

Die Bundesregierung informiert in ihrer Antwort (19/24111) auf eine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23596) über die Auswirkungen der Kaufprämien für Batterieelektrofahrzeuge, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Seit Juli 2016 sollen mehr als 110.000 E-Autos und Plug-In-Hybride deutscher Hersteller gefördert worden sein. Von ausländischen Herstellern seien etwa 93.000 Autos gefördert worden. Derzeit stamme etwa die Hälfte der zugelassenen E-Autos, sowie zwei Drittel der zugelassenen Plug-In-Hybride von deutschen Marken. Bei importierten Fahrzeugen lasse sich der Produktionsort nicht bestimmen, bei den deutschen Herstellern liege dieser bei etwa zwei Dritteln der Fahrzeuge in Deutschland, ansonsten zumeist in anderen EU-Ländern. weiterlesen…

Erneuerbare Energien in Bürgerhand

Studie zeigt: Bürgerenergie bleibt zentrale Säule der Energiewende

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürger eine Schlüsselrolle. Die Erneuerbaren Energien befinden sich immer noch zum größten Teil in der Hand von Privatpersonen, wie aus einer Studie des Instituts trend:research hervorgeht. Fast ein Drittel der installierten Leistung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie aus Wasserkraft und Erdwärme befinden sich in deren Eigentum. Nimmt man die Landwirte hinzu, sind es sogar mehr als 40 Prozent. Doch der Anteil der Bürgerenergie sinke gegenüber den Vorjahren, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien vom 15.11.2021. weiterlesen…

Haushalte schätzen Heizkosten falsch ein

Techem-Untersuchung zeigt Auswirkungen auf Heizverhalten

Die zweite Corona-Welle fällt mitten in die Heizperiode. Hat wegen der Corona-Pandemie schon im vergangenen Jahr ein Großteil der Bevölkerung so viel Zeit wie nie zuvor in den eigenen vier Wänden verbracht, arbeiten seit November wegen des Lockdowns noch mehr Menschen aus dem Homeoffice. Wie die Techem GmbH mitteilt, kann das Mehr an Zeit zu Hause auch mehr Heizkosten verursachen, zumal die seit dem 01.01.2021 gültige CO2-Bepreisung das Heizen weiter verteuern wird. weiterlesen…