Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht

Flexible Biomasse-Speicherkraftwerke produzieren auch an grauen Wintertagen

Zur Erreichung der Klimaschutzziele hat der Bundestag einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen. Schon bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf 80 Prozent steigen. Gleichzeitig erfolgt der Ausstieg aus Atom und Kohle. Bereits in den nächsten Jahren werden erhebliche Stromerzeugungskapazitäten abgestellt und durch erneuerbare Energien ersetzt. Näheres dazu in der Pressemitteilung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) vom 02.12.2022. weiterlesen…

Weniger Steuern, mehr Solarstrom

LEE NRW hofft, dass die Steuererleichterungen für kleinere PV-Anlagen einen Schub auslösen

Der Bundestag hat am 02.12.2022 mit dem Jahressteuergesetz 2022 eine Reihe von steuerlichen Erleichterungen für kleinere Solarstromanlagen bis 30 kwp Leistung beschlossen. Danach müssen die Betreiber dieser kleinen Solarkraftwerke nicht nur künftig, sondern auch rückwirkend zum 01.01.2022 keine Einkommens- und Gewerbesteuer für die Einnahmen aus der Solarstromvergütung bezahlen, wie der LEE NRW in seiner Pressemitteilung vom 02.12.2022 deutlich macht. Siehe auch ausführlich: solarify.eu/2022/12/03/328-pv-anlagen-ab-1-1-2023-mwst-frei. weiterlesen…

Greenpeace-Analyse vor Start des Öl-Embargos: Deutschlands Verbrauch steigt trotz Krieg wieder

Bundesregierung versäumt Schritte, um Ölabhängigkeit zu reduzieren

Der Ölverbrauch in Deutschland steigt während des russischen Angriffskrieg in der Ukraine wieder an. Das zeigt eine am 02.12.2022 veröffentlichte Analyse des Branchenexperten Steffen Bukold im Auftrag von Greenpeace (Online: https://act.gp/3uew7QX). Nach einem etwa zehnprozentigen Rückgang Anfang des Jahres ist der Verbrauch im zweiten und dritten Quartal wieder deutlich gestiegen. Zuletzt (3. Quartal 2022) lag er mit durchschnittlich 2,28 Millionen Barrel pro Tag sogar über dem Quartalswert im Vorjahr (2,23 Mio.). weiterlesen…

Böden mit Desinfektionsmittel überlastet

Forscherteam weist Wirkstoffe in 97 Prozent der Proben aus hessischen Böden nach

In Pandemiezeiten waren und sind Desinfektionsmittel unentbehrlich und allgegenwärtig. Doch wie wirkt sich der massenhafte Gebrauch auf unsere Umwelt aus? Dieser Frage ist laut einer Medienmitteilung vom 02.12.2022 ein gemeinsames Forscherteam der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen und des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) auf den Grund gegangen. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft braucht grenzüberschreitende Abfallverbringung

…doch nach welchen Regeln soll Abfall importiert und exportiert werden?

Anlässlich der Revision der Abfallverbringungsverordnung der EU weisen Expertinnen und Experten auf die Notwendigkeit eines europäischen Binnenmarkts für Sekundärrohstoffe hin. Dieser setzt voraus, dass Abfall als Wertstoff gewertet wird, der nach einheitlichen Kriterien dem freien Warenverkehr unterliegen soll, wir der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) in seiner Presseaussendung vom 02.12.2022 schreibt. weiterlesen…

PV-Anlagen ab 1.1.2023 MWSt-frei

Bundestag hat Jahressteuergesetz beschlossen – Kleinanlagenbetreiber werden von Einkommensteuer befreit

Das am 02.12.2022 beschlossene Jahressteuergesetz 2022 enthält erstmals drei wesentliche Änderungen für die Photovoltaik: Bei der Umsatzsteuer wird ein neuer Steuersatz mit null Prozent eingeführt, der vielen Käufern künftig praktisch eine Anschaffung ohne Mehrwertsteuer ermöglicht. Die Betreiber kleiner PV-Anlagen werden von der Einkommensteuer befreit; das gilt sowohl für neue wie bestehende Anlagen. Das Steuerberatungsgesetz wird so geändert, dass Lohnsteuerhilfevereine künftig die Einkommensteuererklärung auch für die Betreiber von PV-Anlagen erstellen dürfen, wenn sie von der Einkommensteuerbefreiung betroffen sind. Thomas Seltmann fasste auf pv magazine zusammen. weiterlesen…

Infraserv Höchst setzt Heizöl ein

„Stärkung für die Dampfversorgung“ des Industrieparks

Infraserv Höchst hat nach eigenen Angaben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch im Fall einer Erdgasmangellage genügend Prozessdampf für die Versorgung der Produktionsanlagen im Industriepark Höchst hergestellt werden kann. „Wir werden in unserem Kraftwerk ab Anfang Dezember neben Erdgas auch Heizöl einsetzen, damit die rund 120 Produktionsanlagen am Standort zuverlässig versorgt und kontinuierlich betrieben werden können“, sagt Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer von Infraserv Höchst. Die Betreibergesellschaft des Standortes, an dem mehr als 90 Unternehmen ansässig sind und rund 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten, ist unter anderem auch für die Energieversorgung der Industriepark-Firmen verantwortlich. weiterlesen…

Wetteränderung durch Klimawandel

Kli­maar­chi­ve un­ter Ver­grö­ße­rungs­glas: Neue Ana­ly­se­me­tho­de zeigt ab­rup­te Zu­nah­me der Sai­so­na­li­tät wäh­rend des letz­ten glo­ba­len Kli­ma­wan­dels

Wie ver­än­dert sich das Wet­ter als Fol­ge der glo­ba­len Er­wär­mung? Kli­maar­chi­ve lie­fern wert­vol­le Ein­bli­cke in ver­gan­ge­ne Kli­ma­ver­än­de­run­gen, also in die Pro­zes­se, die un­se­ren Pla­ne­ten von ei­nem Kli­ma­zu­stand in den nächs­ten be­för­der­ten. Für Men­schen und Öko­sys­te­me ist die Va­ria­bi­li­tät in Zeit­räu­men von Wo­chen bis Jah­ren – das Wet­ter – aber oft­mals ent­schei­dend. Mit­tels ei­ner am MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bre­men neu ent­wi­ckel­ten und er­prob­ten Ana­ly­se­me­tho­de wur­den nun die­se bei­den As­pek­te zu­sam­men­ge­führt und die Aus­wir­kun­gen der letz­ten glo­ba­len Er­wär­mung auf sai­so­na­le Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen be­schrie­ben. Nature hat die Er­geb­nis­se am 30.11.2022 open access ver­öf­fent­licht. (Foto: Untersuchter Kern mit gut sichtbaren saisonalen Lagen – © MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; V. Diekamp) weiterlesen…

Mit Digitalisierung zu mehr Ressourceneffizienz

Hilfestellung für Unternehmen von IW, BDI-Circular Economy und BMWK

Die Digitalisierung macht unser Leben nicht nur schneller und effizienter, sondern auch umweltfreundlicher: Unternehmen können wertvolle Ressourcen sparen, wenn sie digitaler unterwegs sind. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz hat das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit Partnern am 29.11.2022 ein neues Konzept für Unternehmen vorgestellt. Es soll Unternehmen mithilfe der Digitalisierung ein ressourcenschonenderes Arbeiten ermöglichen. weiterlesen…

Militärische Aktivitäten weltweit für mehr Emissionen verantwortlich als Russland

IPPNW hält Militär für 5,5 % aller THG-Emissionen verantwortlich

Eine am 11.11.2022 veröffentlichte innovative neue Methode zur Schätzung der globalen und regionalen militärischen Treibhausgasemissionen (THG) deutet darauf hin, dass die Streitkräfte der Welt für 5,5 % der globalen Emissionen verantwortlich sind. Wäre das globale Militär ein Land, hätte es den viertgrößten CO2-Fußabdruck der Welt – größer als der von Russland. Aufgrund mangelnder Berichterstattung und erheblicher Datenlücken ist es naturgemäß schwierig, den Gesamtausstoß von Treibhausgasen (THG) durch die Streitkräfte der Welt zu schätzen. Dennoch deuten die verfügbaren Daten darauf hin, dass dieser Beitrag sehr groß sein könnte. (Bild: Estimating the Military’s greenhouse gas emissions – Titel © SGR_CEOBS) weiterlesen…