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Archiv: Klimawandel


G20-Finanzministertreffen: Germanwatch sieht positive Signale bei Gesprächen über Klimarisiken für Finanzmärkte – beim Gipfel müssen klare Vereinbarungen folgen

Germanwatch wertet es als positives Signal, dass beim Treffen der G20-Finanzminister am 21.04.2017 in Washington die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltwirtschaft diskutiert wurden. „Die große Mehrheit der Finanzminister der G20-Staaten ist sich einig, dass ungebremster Klimawandel die Stabilität der Finanzmärkte bedroht“, sagte Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch, wie die Presseabteilung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation am 21.04.2017 mitteilte.


Aus friedlichem Miteinander wird plötzlich Konkurrenz

Biologen sind sich einig darüber, dass der Klimawandel nicht nur mehr Hitzewellen und Überflutungen verursacht, sondern auch die biologische Vielfalt verringert. Die spezifischen Prozesse, die letztlich zum Verlust von Arten führen, sind jedoch noch wenig erforscht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Universität Leipzig haben nun in einem verblüffenden Experiment eine der möglichen Ursachen für den Artenverlust durch Klimawandel gefunden.

Geringere Gletscherrückgänge


Alpenvereins-Gletscherbericht mit Fakten zum vergangenen Gletscherjahr

90 Gletscher haben die Beobachter des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) 2015/2016 für Messungen besucht. Der aktuelle Gletscherbericht zeigt, dass der durchschnittliche Längenverlust der Gletscher im Berichtsjahr 2015/2016 mit 14,2 Metern deutlich unter dem Vorjahreswert und auch unter dem Mittel der vergangenen zehn Jahre liegt.


G7 bekennen sich nicht zum Klimaschutz

Präsident Trump sieht sich nicht an die Zusagen seines Vorgängers Obama gebunden und will dessen Klimaschutzpolitik aushebeln. Wie die Frankfurter Rundschau am 10.04.2017 mitteilt, war es den Energieministern wegen der Blockadehaltung der USA beim Ministertreffen in Rom nicht möglich, die notwendige Einstimmigkeit herzustellen.


Die grüne Art des Wirtschaftens

Mit 450 Gästen war der Kongress „Grüner Wirtschaften“ der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen sehr gut besucht. In diversen Werkstätten und Debatten wurde das Konzept Grüner Wirtschaften für mehr Lebensqualität diskutiert. Die grüne Bundestagsfraktion will „den Weg in die neue Wirtschaftsweise für alle verlässlich gestalten“. Dafür brauche es mutige Politik und engagierte Bürger, Ingenieure und Unternehmer, die die ökologische Modernisierung quer durch alle Branchen ins Ziel bringen.


Erderwärmung nicht menschengemacht

Die Erderwärmung – so der Kreml-Chef – sei nicht auf menschliche Verursachung zurückzuführen. Putin hatte bei früheren Anlässen die globale Erwärmung sogar begrüßt, wie die Frankfurter Rundschau (Quelle: AFP) berichtete.


Aber nur 0,5° C Abkühlung

Modellrechnungen zeigen erstmals eine plausible Möglichkeit auf, welchen spürbaren Effekt Schwankungen der Sonnenaktivität auf das Klima haben. Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten jüngsten Arbeiten zufolge könnte sich die menschengemachte Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten leicht verlangsamen: Eine „schwächere“ Sonne werde voraussichtlich ein halbes Grad Abkühlung beitragen.


Mibrag will Pödelwitz trotz Klimaerhitzung zerstören – Greenpeace-Aktivisten bewahren denkmalgeschützte Häuser vor Verfall

Dem 700 Jahre alten Bauerndorf Pödelwitz (Ortsteil von Groitzsch) 22 Kilometer südlich von Leipzig droht der Abriss, weil der Kohlekonzern Mibrag die darunter liegende Braunkohle abbaggern will. Der Ort liegt im geplanten Abbaugebiet des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain im Südosten und südlich des gestundeten Tagebaus Peres, dem der Ortsteil Leipen schon im Jahr 1966 zum Opfer fiel. Greenpeace-Aktivisten reparierten jetzt drei unter Denkmalschutz stehende, vom Braunkohlekonzern Mibrag beschädigte Häuser in Pödelwitz.


Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf in Deutschland

Durch den Klimawandel steigen nicht nur die Temperaturen – auch der Wasserhaushalt verändert sich. Niederschlag, Verdunstung und Grundwasserneubildung werden in Zukunft einem neuen Rhythmus gehorchen. Welche Folgen diese Veränderungen für Wasserstände, Ökosysteme, aber auch für Nutzer wie etwa die Landwirtschaft haben, haben Forscher des Climate Service Center Germany (GERICS) in einem am 27.02.2017 publizierten Bericht+ zusammengestellt. Unter den Autoren ist Stefan Hagemann vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg.


Klimaforscher verlangen alle zehn Jahre Halbierung des weltweitem Kohlendioxid-Ausstoßes

Wenn der Welt-CO2-Ausstoß alle zehn Jahre halbiert würde, könnte die Erderwärmung in erträglichen Grenzen gehalten werden. Klimaforscher aus Potsdam, Stockholm, Laxenburg und Melbourne sind überzeugt, eine solche Strategie könne „disruptive Innovationen“ in Gang setzen, die klimaschädliche fossile Brennstoffe wie Öl und Kohle lange vor 2050 überflüssig machen würden, erklärte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 23.03.2017.

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