Australiens Politik gefährdet eine Millionen Arbeitsplätze

Die Unzufriedenheit der australischen Wähler wächst

In Australien müssen fast eine Mio. Menschen in der Tourismusbranche um ihre Arbeitsplätze fürchten. Der Klimawandel gefährdet die Branche. Doch bislang machte Premierminister Morrison Politik für die wenigen Tausend Beschäftigten der Kohleindustrie. Manuel Först berichtete am 13.01.2020 in energiezukunft über die beeindruckende politische Uneinsichtigkeit in Down Under. weiterlesen…

Das feine Gesicht der Antarktis

Eine neue Karte zeigt die unter dem Eis verborgenen Geländeformen so genau wie nie zuvor. Das erlaubt bessere Prognosen über die Zukunft der Gletscher und den Anstieg des Meeresspiegels

Wenn der Klimawandel die Gletscher der Antarktis immer rascher Richtung Meer fließen lässt, ist das keine gute Nachricht. Denn dadurch verlieren die gefrorenen Giganten immer mehr Eis, das dann in geschmolzener Form den Meeresspiegel ansteigen lässt. Wie schnell und in welchem Umfang dies geschieht, hängt aber nicht nur vom Anstieg der Temperaturen ab. Auch der Untergrund unter dem Eis spielt eine entscheidende Rolle. Denn während manche Geländeformen den Eisschwund bremsen, können ihn andere beschleunigen. Allerdings war über die Topografie der Landschaft unter dem Eis bisher nicht genug bekannt, um diese Risiken richtig einschätzen zu können. Mehr Licht ins Dunkel bringt nun eine neue Karte, an der auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) mitgearbeitet haben. weiterlesen…

100prozentiger Konsens über anthropogene globale Erwärmung

Wissenschaftler erreichen Übereinstimmung beim Klimawandel

‘Der Konsens unter den Forschern über die anthropogene globale Erwärmung ist auf 100% angewachsen, basierend auf einer Überprüfung von 11.602 peer-reviewed Artikeln über Klimawandel und globale Erwärmung, die in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 veröffentlicht wurden’, schrieb der amerikanische Geologe James Powell am 20.11.2019 im Bulletin of Science, Technology & Society. Der vielfach ausgezeichnete Forscher vertritt die Auffassung, dass sich der wissenschaftliche Konsens über die globale Erwärmung der Allgemeingültigkeit nähere und bekämpft in seinen Veröffentlichungen aktiv die Verleugnung des Klimawandels. weiterlesen…

Klimasignal im Wetter erkennbar

Variabilität des lokalen Wetters verschleiert langfristige globale Klimatrends

Klimaforschende können den Fingerabdruck der Klimaerwärmung mittlerweile in den täglichen Wetterbeobachtungen auf globaler Ebene erkennen. Damit ergänzen sie das langjährige Paradigma: Wetter ist nicht gleich Klima, aber der Klimawandel ist inzwischen im täglichen Wetter nachweisbar. Peter Rüegg von der ETH Zürich erklärt Näheres. weiterlesen…

Talkshows 2019: Klimadebatte findet statt – aber nur in Deutschland

Auswertung von klimfakten

Zum dritten Mal hat klimafakten.de die Themen der großen TV-Talks des vergangenen Jahres ausgewertet: Doppelt so oft wie 2018 wurde 2019 das Klima zum Thema gemacht – und knapp fünfmal so häufig wie 2017. Die Talkshows in Österreich und der Schweiz jedoch lagen weit hinter jenen in Deutschland – eine Analyse von Carel Mohn. weiterlesen…

“Ich spreche von Jahrzehnten”

Klimakrise braucht Berichterstattung mit langem Atem

Journalisten arbeiten meist mit kurzen Fristen, teils schlägt der Rhythmus der Berichterstattung von Tweet zu Tweet. Bei Themen wie dem Klimawandel jedoch braucht es langen Atem und ruhigen Blick. Der CNN-Journalist John D. Sutter startet deshalb eine echte Langzeitrecherche: Für ein Dokumentarfilmprojekt will er bis 2050 alle fünf Jahre dieselben vier Orte besuchen und die Folgen der Erderwärmung dokumentieren. In einem Gastbeitrag für klimafakten, ursprünglich publiziert auf der Webseite der Nieman Reports, erklärt er sein Projekt. weiterlesen…

Australien in Flammen – Premier fordert “Geduld”

Morrison: “Kein Grund zur Panik” – Feuerstürme

Im Süden Australiens sind die Feuer nach Medienberichten endgültig außer Kontrolle geraten – wenn sie jemals unter Kontrolle waren. Seit Tagen herrschen ungewöhnlich hohe Temperaturen, nun haben sie sogar einen Rekordwert erreicht. Die Hitze stellt ein enormes Risiko dar, denn sie könnte die zahlreichen Brände weiter anfachen. Premier Scott Morrison hat derweil erneut betont, es gebe keinen Grund zur Panik; gleichzeitig drängte er seine auf ihre Evakuierung wartenden Mitbürger, geduldig zu bleiben – währenddessen zeigt die Buschfeuer-Katastrophe keinerlei Anzeichen für ein Abklingen zeigt. Der Gewerkschaftsführer Anthony Albanese sagte, der nationale Notstand sei “enorm” und es bestehe Bedarf an politischer Führung in der Buschfeuerkrise. weiterlesen…

„Klimawandel auf der Überholspur“

Wieder Temperaturrekorde

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nennt 2019 “das drittwärmste Jahr seit dem Beginn von regelmäßigen Messungen 1881”. DWD-Sprecher Andreas Friedrich: “Das ist kein Zufall”. Dazu war es gleichzeitig sehr niederschlagsarm und sonnenscheinreich. Das meldete der DWD am 30.12.2019 nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen. weiterlesen…

Eine alte Vision

“Wir waren damals schon so weit, wie die Politik heute, wenn nicht sogar weiter.”

“Wir waren damals schon so weit, wie die Politik es heute ist”, sagt der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Michael Müller am 30.12.2019 in der Süddeutschen Zeitung. “Wenn nicht sogar weiter.” Steigende Emissionen, knappe Wasserressourcen, drohende Kriege und “Umweltflüchtlinge”: Schon vor 30 Jahren war klar, dass Energie künftig anders erzeugt werden muss. weiterlesen…

Von Kostenfaktoren zu Kooperationen

Ausgediente Muster und moderne Perspektiven

Gastbeitrag von Irene Schöne

Wer immer sich die Folgen unserer heutigen Wirtschaftsform bewusst macht, wie die Aufheizung des Weltklimas, die Überlastung der Böden mit Dünge- und Pflanzen”schutz”mitteln und der Meere mit Kunststoffabfällen sowie zu Ende gehenden Naturressourcen, um nur einige aufzuzählen, beschäftigt sich auch mit Vorschlägen, wie es weitergehen kann. weiterlesen…