“Es gibt keine Ausreden mehr”

Umweltorganisationen fordern strenge Richtlinien für Finanzinstitute

Um den Druck auf die großen Finanzinstitute zu erhöhen, haben internationale NGOs neue Richtlinien zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens erarbeitet. Sie fordern einen sofortigen Stopp jeglicher Finanzierung neuer Kohle-, Öl- und Gas-Projekte, wie Nicole Allé am 21.09.2020 in energiezukunft – dem Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewende – berichtete. weiterlesen…

Klimamotor Golfstrom stottert

Untersuchung: Salzgehalt im Südatlantik steigt

Im Unterschied zu anderen Weltmeeren erwärmt sich nördliche Atlantik nicht so, wie es infolge des Klimawandels zu erwarten wäre. Stefan Rahmstorf, Klima- und Meeresforscher und Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schreibt auf spiegel.de: Die Auswertung von Daten der Meerestemperaturen zeige, dass der nördliche Atlantik sich als einzige Weltregion der globalen Erwärmung widersetze und seit dem 19. Jahrhundert sogar kühler geworden sei. Messdaten von zwei Forschern der Peking University und der Ohio State University belegten, dass die Abschwächung der Golfstromzirkulation zu einer Ansammlung von Salz im subtropischen Südatlantik geführt hat. weiterlesen…

Ers­te Car­not-Bat­te­rie mit Dampf­kraft spei­chert Strom in Wär­me

DLR und europäisches CHESTER-Konsortium bauen weltweit erste Carnot-Batterie auf Basis von Dampfkraft-Prozessen

Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entsteht derzeit die weltweit erste, auf einem innovativen Dampfkraft-Prozess basierende Carnot-Batterie. Sie funktioniert nach dem vom DLR entwickelten CHEST-Verfahren (Compressed Heat Energy Storage). weiterlesen…

Erderwärmung beeinflusst Bedingungen am ESO-Teleskop in der Atacama-Wüste

Klimawandel beeinträchtigt astronomische Beobachtungen

In Zukunft müssen neue Teleskope an die zu erwartenden Klimaveränderungen angepasst werden, sagt eine Studie („The impact of climate change on astronomical observations“) in Nature Astronomy, wie die Universität zu Köln am 11.09.2020 in einer Medienmitteilung Klimaveränderungen, die durch die weltweite Erwärmung entstehen, können zu einer Beeinträchtigung von astronomischen Beobachtungen führen. Dies ergab eine Studie unter Beteiligung von Kölner Wissenschaftlern. weiterlesen…

USA haben Klimamigrationsproblem

Trump sieht weder Klimawandel noch Klimamigration

Angesichts des Meeresspiegelanstiegs, der die Küstengemeinden bedroht, fordere die US-Bundesaufsichtsbehörde, das Gießkannenprinzip der Regierung zu überarbeiten, schrieb Daniel Cusick, in ClimateWire und den E&E-News am 06. und 10.08.2020. Denn steigende Ozeane, Sturmfluten und Küstenüberschwemmungen verdrängten Gemeinden von Alaska bis Louisiana und Maryland. weiterlesen…

Bis 2050 Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen bedroht

Düstere Prognose des IEP

Innerhalb der nächsten 30 Jahren müssen etwa 1,2 Milliarden Menschen ihr Heimat verlassen, da die Klimakrise und das Bevölkerungswachstum zu einem Anstieg der Migration mit “enormen Auswirkungen” sowohl für die Entwicklungsländer als auch für die Industrieländer führen werde, so eine am 09.09.2020 in London vorgestellte Analyse (“Erstes ökologische Bedrohungsregister” – ETR) des Institute for Economics and Peace (IEP). weiterlesen…

“Eine gigantische Katastrophe” – und eine Lösung?

Lesehinweis auf Süddeutsche Zeitung: Waldbrände in den USA

“Dass der Klimawandel das Hauptproblem für die vielen Feuer im Westen der USA ist, mag US-Präsident Trump nicht erkennen. Das von den Demokraten regierte Kalifornien war schon immer Ziel seiner Verachtung”, schreibt USA-Korrespondent Hubert Wetzel am 11.09.2020 in der SZ. Bereits im November 2019 berichtete Michaela Haas ebenfalls in der SZ über ein “ein ebenso einfaches wie geniales Brandschutzmittel”, neues Gel, das die Natur gegen Waldbrände “impfen” könne. weiterlesen…

Geringere CO2-Bindung und schlechtere Ernten

GFZ: Folgen der Dürre in Europa

Das Netzwerk zur Beobachtung von Treibhausgasen ICOS (Integrated Carbon Observation System) zeigt, wie Natur und Ernte in Europa auf die extrem trockenen Bedingungen in den letzten drei Sommern 2018 bis 2020 reagiert haben. Die Ergebnisse, die jetzt im Fachjournal „Philosophical Transactions B“ veröffentlicht worden sind, zeigen, dass 2018 die Kohlenstoffsenken um 18 Prozent zuru?ckgegangen sind und es die niedrigsten Ernteerträge seit Jahrzehnten gab. Die Fachleute erwarten, dass extrem heiße und trockene Sommer aufgrund des Klimawandels in Zukunft viel häufiger auftreten werden. Dies ist bereits jetzt sichtbar, denn der vergangene Sommer ist der dritte extrem heiße Sommer in Folge. Auch die von Dürreperioden betroffenen Anbauflächen werden wahrscheinlich erheblich zunehmen, wenn die Kohlendioxid-Werte weiter ansteigen. weiterlesen…

Regelmäßige Klima-Infos im Fernsehen verlangt

“Klima° vor acht” zielt auf “Börse vor acht”

Überraschendes Crowdfunding-Ergebnis: Schon nach 220 Minuten war die komplette Finanzierung des Projekts Klima° vor acht erreicht. Die Initiatoren waren ebenfalls überrascht: “Mit so einem Erfolg und solch einer Dynamik haben wir nicht gerechnet.” Gegenstand ist eine Forderung an die ARD, statt den Börsennews vor 20 Uhr oder im Wechsel mit ihnen Informationen über den Klimawandel auszustrahlen. Die ARD erklärte, ein solches Format sei nicht geplant. Deshalb hat sich in engagiertes Team von Klimaschützern zusammengetan, um bis Ende 2020 ein Anschubformat zu finanzieren. weiterlesen…

Sechs Kinder verklagen 33 Länder

Klimawandel-Vorwurf: EU-Staaten und andere hätten Krise verschärft

“Das gab es noch nie: Sechs Kinder aus Portugal klagen gegen die Klimapolitik von Deutschland und 32 weiteren Ländern”, textete das ZDF am 03.09.2020 auf seiner Webseite. Sechs junge Portugiesen verklagen dreiunddreißig Länder vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (EGMR), weil die es versäumt haben, ihren Teil zur Abwendung der Klimakatastrophe beizutragen – so das Portal youth4climatejustice.org. weiterlesen…