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Archiv: Klimawandel


45 Mio. für Klima-, Energie- und Erdsystemforschung im Rahmen von „Make our Planet great again“

Deutschland und Frankreich setzen sich gemeinsam für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens (COP21) ein. Dass die Vertragsparteien darin „die Notwendigkeit einer effektiven und zukunftsorientierten Reaktion auf das drängende Problem des Klimawandels auf der Grundlage der bestmöglichen verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse“ anerkannt haben, stellt die Wissenschaft vor außergewöhnliche Herausforderungen. Zur Umsetzung von COP21 schaffen Deutschland und Frankreich einer Medienmitteilung aus dem BMBF zufolge weltweit neue Chancen für bis zu 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Klima- und Energieforschung.

1.000.000.000.000 Tonnen Eis


Kalbung eines Mega-Eisbergs – und die Folgen?

Einen eine Billion Tonnen schweren Eisberg – einen der größten jemals bekannt gewordenen – hat das Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis gekalbt. Solche Eisbergriesen sind aber nicht so selten, wie man meinen könnte. Ähnlich große Exemplare trieben schon 1987, 1998 und 2002 durchs Südpolarmeer, und „B 15“ war vor 17 Jahren gar doppelt so groß. Das Rätsekraten der Experten über die Konsequenzen von A68 ist jedenfalls groß.Einen eine Billion Tonnen schweren Eisberg – einen der größten jemals bekannt gewordenen – hat das Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis gekalbt. Solche Eisbergriesen sind aber nicht so selten, wie man meinen könnte. Ähnlich große Exemplare trieben schon 1987, 1998 und 2002 durchs Südpolarmeer, und „B 15“ war vor 17 Jahren gar doppelt so groß. Das Rätselraten der Experten über die Konsequenzen von A68 ist ungefähr ebenso groß.


Klima reagiert empfindlicher auf CO2 als gedacht

Das Erdsystem wird sich aufgrund der Treibhausgas-Emissionen wohl stärker erwärmen als bisher angenommen. Das legen Forschungen von Peter J. Huybers und Cristian Proistosescu (Harvard-Universität) nahe, die sie in der Wissenschaftszeitschrift Science Advances veröffentlicht haben.


Forscher: Erderwärmung weniger ausschlaggebend

„Der Temperaturanstieg war für den Gletscherschwund kaum ausschlaggebend“, beschreibt Sven Titz im Berliner Tagesspiegel jüngste – im Fachblatt Science Advances veröffentlichten – Forschungsergebnisse eines Teams um Stefan Hofer von der Universität Bristol. Demnach war ein Rückgang der Wolkendecke und damit verbunden die verstärkte Sonneneinstrahlung verantwortlich für den Eisschwund.


Abkühlung und weniger Niederschlag

Aus den Meeren aufsteigende organische Tenside befördern besonders die Tröpfchenbildung und tragen damit zur Abkühlung von Wolken bei. Das haben Forscher des Istituto di Scienze dell’Atmosfera e del Clima (ISAC) herausgefunden. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungseinrichtungen in Europa, Kanada und den USA durchgeführt und in nature veröffentlicht.


Zur „Erhebung der Menschheit“

Der weltberühmte Physiker Stephen Hawking hat die führenden Nationen aufgefordert, bis 2020 Astronauten auf den Mond zu schicken: In 30 Jahren sollte dort eine Station gebaut werden und bis 2025 sollten Menschen auf den Mars fliegen. Er sagte, dieses Ziel könnte der Menschheit „einen Sinn für ihren Zweck geben“, berichteten BBC-News.


Erderwärmung wirkt indirekt über die internationalen Handelsverflechtungen

Dass der Klimawandel die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft in zahlreichen Bereichen direkt treffen und beeinträchtigen wird, hat das Umweltbundesamt in einer Vulnerabilitätsanalyse eingehend dargestellt. Wenig beleuchtet sind dagegen bislang indirekt (über internationale Handelsverflechtungen) auf die deutsche Wirtschaft wirkende Effekts. Im Stakeholderdialog „Indirekte Effekte des globalen Klimawandels auf die deutsche Wirtschaft“ des Umweltbundesamtes hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im September 2016 den aktuellen Wissensstand und Lösungsansätze mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutiert. Eine ausführliche Dokumentation von Jesko Hirschfeld (IÖW, re.) stellt zentrale Ergebnisse der Dialogveranstaltung dar


Mega-Ölkonzern hauptverantwortlich für den Klimawandel

Saudi Aramco, größte Erdölfördergesellschaft der Welt, ist auch weltgrößter CO2-Emittent und verdrängt russsiche und amerikanische Firmen von der Spitze der Klimasünder-Liste – melden die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten (DWN) auf ihrem Online-Portal – und: Dass Trump auf Braunkohle und die damit verbundenen Arbeitsplätze setze, bereite vielen Wissenschaftlern ernsthafte Sorgen um einen weiteren CO2-Ausstoß der Industrienationen.


Masterplan für Hitzewellen

Hohe Temperaturen und Hitzewellen führen zunehmend zu Gesundheitsproblemen – die Folgen des Klimawandels werden auch in Deutschland stärker spürbar. Mit Hitzeaktionsplänen können sich Länder und Kommunen für solche länger dauernden Hitzeperioden rüsten, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Dafür hat das Umweltbundesamt einen Masterplan entwickelt.


Stellungnahme des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) anlässlich der Diskussionen nach dem Austritt der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen

Einige Personen aus Politik und Medien scheinen derzeit motiviert, altbekannte und längst widerlegte Zweifel an der Existenz des vom Menschen verursachten (anthropogenen) Klimawandels sowie an der Wissenschaftlichkeit des Weltklimarates öffentlich zu äußern. Die Forscher des DKK widersprechen und stellen die Fakten klar. Solarify dokumentiert die Erklärung.

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