Kreislauffähig gebaut: Ein Supermarkt als Baustofflager

Ein Supermarkt steht meist nur rund 20 Jahre, dann kommt der Bagger. Bei Dachau entsteht ein Markt, dessen Baustoffe danach in neue Gebäude wandern sollen. In Haimhausen im Landkreis Dachau entsteht ein Edeka-Markt, der sich laut dem Regensburger Projektentwickler Ratisbona zu 98 Prozent demontieren lässt. „Nichts ist geschossen, nichts zusammenbetoniert“, sagt Ratisbona-Sprecher Frank Schlieder. Selbst weiterlesen…

OP-Werkzeug: Einweg soll zurück in die Produktion

Einweg-Werkzeug aus dem OP besteht aus Edelstahl und hochwertigen Kunststoffen. Nach einer einzigen Operation landet es trotzdem im Ofen. Jetzt sammeln 16 Kliniken es für den Kreislauf. Seit Oktober sammeln 16 Kliniken in Deutschland ihre benutzten Einweginstrumente. Skalpelle, Pinzetten und Klemmen werden nicht mehr zusammen mit dem übrigen Klinikabfall verbrannt, sondern kommen in eigene Behälter. weiterlesen…

Tremi: Milchalternative aus Brauerei Reststoff

Drei Absolventinnen der TU München haben aus einem Brauerei-Rest ein Getränk entwickelt. Ihre Milchalternative aus Biertreber kommt jetzt in die ersten bayerischen Cafés. In Deutschland fällt jeden Tag eine Menge von rund 4.000 Tonnen Biertreber an. Dabei handelt es sich um eine feuchte, faserige Masse aus ausgelaugtem Getreide. Über das Jahr gerechnet sind das 1,5 weiterlesen…

Tremi: Milchalternative aus Brauerei Reststoff

Drei Absolventinnen der TU München haben aus einem Brauerei-Rest ein Getränk entwickelt. Ihre Milchalternative aus Biertreber kommt jetzt in die ersten bayerischen Cafés. In Deutschland fällt jeden Tag eine Menge von rund 4.000 Tonnen Biertreber an. Dabei handelt es sich um eine feuchte, faserige Masse aus ausgelaugtem Getreide. Über das Jahr gerechnet sind das 1,5 weiterlesen…

CO2 in Zement binden: Start-up Co-reactive füllt die Lücke

Ein Start-up bindet CO2 in Pulverform und ersetzt damit klimaschädlichen Zement. In NRW läuft die erste Anlage. Um die Emissionen zu senken, mischt die Zementindustrie seit Jahrzehnten Flugasche und Hüttensand unter den Zement und ersetzt damit einen Teil des klimaschädlichen Klinkers. Doch beide Stoffe sind Beiprodukte von gestern. Flugasche fällt in Kohlekraftwerken an, Hüttensand im weiterlesen…

Lateinamerika macht Rezyklat zur Pflicht

Während in Europa der Markt für recyceltes Plastik wegbricht, weil Neuware billiger ist, schreiben Chile, Kolumbien und Brasilien Rezyklat per Gesetz vor. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern darin, wer den Absatz garantiert. In Brasilien müssen neue Kunststoffverpackungen seit Januar aus mindestens 22 Prozent Altplastik bestehen. In Kolumbien müssen PET-Trinkwasserflaschen zur Hälfte aus weiterlesen…

Kritische Rohstoffe aus Abwasser retten: Biotech schließt den Kreis

Fabriken reinigen ihr Abwasser, um es loszuwerden. Dass darin wertvolle Rohstoffe mitfließen, wird meist übersehen: Gallium etwa, teurer als Silber und für fast jeden Chip gebraucht, landet oft im Abfluss. Ein Dresdner Start-up gewinnt es jetzt zurück. Fabriken reinigen ihr Abwasser, um es loszuwerden. Dass dabei wertvolle Rohstoffe mitfließen, wird meistens übersehen. In vielen Halbleiterfabriken weiterlesen…

Urban Mining: München fördert Wiederverwendung von Bauteilen

München zahlt ab September bis zu 400.000 Euro für Bauprojekte, die alte Bauteile wiederverwenden. Nicht recyceln, wiederverwenden. Dieser Unterschied ist entscheidend dafür, ob die Kreislaufwirtschaft im Bau funktioniert. Die Stadt München stellt zwei Millionen Euro für zirkuläres Bauen in einem neuen Fördertopf bereit. Gefördert wird nicht das Recycling von Abbruchmaterial, sondern die Stufe darüber: dass weiterlesen…

Kreislaufwirtschaftsstrategie NRW: freiwillig statt Pflicht

Nordrhein-Westfalen hat am 25. August seine Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen, wie die Rheinische Post berichtet. Bindende Vorgaben mache das Land dabei jedoch nicht. Die Strategie bündelt die Aufgaben in drei Hauptzielen: weniger Abfall, längere Nutzung von Produkten und mehr Materialrückführung in den Kreislauf statt Deponierung. Im Fokus stehen Altmetalle, Kunststoffe und Baustoffe. Für das industriestärkste Bundesland ist weiterlesen…

Plastikabgabe 2027: Vom Steuerzahler zum Hersteller

1,4 Milliarden Euro überweist Deutschland jedes Jahr nach Brüssel, weil zu viel Plastik im Müll landet. Bisher tragen das die Steuerzahler. Ab 2027 soll die Rechnung bei den Herstellern landen. 80 Cent kostet jedes Kilogramm Plastikverpackungen, das nicht recycelt wird. Bislang zahlt Deutschland diese Rechnung aus dem Bundeshaushalt: rund 1,4 Milliarden Euro pro Jahr. Künftig weiterlesen…