BMU: Kreislaufwirtschaft – Abfallvermeidung


Höhere Recyclingquoten für EU

Der Rat der Europäischen Union nahm in seiner Sitzung am 22.05.2018 Änderungen zu sechs abfallrechtlichen Richtlinien an. Diese zielen insbesondere darauf ab, mehr Abfall zu vermeiden und das Recycling zu stärken. Die angenommenen Änderungen betreffen die Abfallrahmenrichtlinie sowie die Richtlinien zu Verpackungen, zu Deponien, zu Altfahrzeugen, zu Batterien und zu Elektro- und Elektronikaltgeräten. Das meldet das BMU in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

EU einigt sich auf Kreislaufwirtschaftspaket


Klimaschädliche Deponierung aber immer noch bis zu 75 Prozent

In der Nacht zum 18.12.2017 haben sich der Europäische Ministerrat, Vertreter des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission einer Medienmitteilung zufolge vorläufig auf zentrale Punkte zum Kreislaufwirtschaftspaket verständigt. Unter anderem vereinbarten sie eine neue Vorgabe für die Recyclingquote des gesamten Siedlungsabfallaufkommens für alle Mitgliedstaaten. Diese soll bis 2030 auf 60 Prozent ansteigen. Ebenfalls einigten sich die Trilogpartner auf ein einheitliches Verfahren für die Methode der Quotenberechnung. weiterlesen…

EU-Energieziele nur mit Kupfer zu erfüllen


Weltweite Nachhaltigkeitsanforderungen: Cu-Werkstoffe haben wichtige Funktion in Kreislaufwirtschaft

Als globales Life-Cycle-Zentrum beschäftigt sich das Deutsche Kupferinstitut in Düsseldorf einer Medienmitteilung folgend unter anderem mit verschiedenen Szenarien, die Einflüsse von Kupferwerkstoffen auf die weltweite Kreislaufwirtschaft haben. Die Analysen seien über die herkömmlichen Ökobilanzen hinausgegangen und hätten auch Fragen der Materialflussströme und des CO2-Fußabdrucks von Kupferprodukten eingeschlossen. weiterlesen…

Andere Rohstoffpolitik nötig


Vor der Alternativen Rohstoffwoche fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis konkrete Fortschritte im Koalitionsvertrag

Die deutsche Rohstoffpolitik muss grundsätzlich reformiert werden, wenn sie global gerecht und ökologisch tragbar werden soll. Dies fordert, wie Germanwatch am 10.10.2017 mitteilt, ein breites Bündnis von Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die sich im Arbeitskreis (AK) Rohstoffe zusammengeschlossen haben. Anlässlich der dritten Alternativen Rohstoffwoche (16. – 22.10.2017) formulieren die Organisationen – Eckpunkte, die nach ihrer Ansicht in den neuen Koalitionsvertrag gehören. weiterlesen…

Phosphor – zu wertvoll für die Müllverbrennung


Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft: Neue Klärschlammverordnung stellt Weichen für Wiedergewinnung

Phosphor ist der verborgene Schatz im Klärschlamm. Trotzdem wird er immer noch in Müllverbrennungsanlagen vernichtet. Das soll in Zukunft anders werden. Nach der neuen Klärschlammverordnung, die der Bundestag am 05.07.2017 billigte, müssen Klärschlämme für die Wiedergewinnung von Phosphor recycelt werden. Ziel ist es laut einer BMUB-Medienmitteilung, nach und nach den Stoffkreislauf Phosphor zu schließen und damit die Abhängigkeit Deutschlands von Phosphorimporten abzubauen. Das schont die endlichen Phosphorressourcen und verringert Schadstoffeinträge in Böden. weiterlesen…

Auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft


Mehr Ressourceneffizienz in EU

Grüne Bundestagsfraktion logoDie Bundesregierung will in der EU einen “übergreifenden Indikator zur Bemessung der Ressourcenproduktivität” einführen. Zudem würden auch Ziele zur Ressourceneffizienz angestrebt, “die auch die industriepolitischen Ziele der EU unterstützen”, schrieb die Bundesregierung in einer Antwort (18/12856) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/12664). weiterlesen…

Bald (?) mehr Recycling für weniger Abfall


Bundesrat billigt Verpackungsgesetz – erst 2019 in Kraft

Das Verpackungsgesetz hat am 12.05.2017 den Bundesrat passiert und damit die letzte Hürde genommen. Mehr Recycling und weniger Abfall in die Müllverbrennungsanlage ist das Ziel des neuen Verpackungsgesetzes. Danach gelten für die dualen Systeme von Industrie und Handel künftig höhere Recyclingquoten. Das Verpackungsgesetz wird (erst) zum 01. 01.2019 in Kraft treten.
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Mehr Kreislaufwirtschaft in EU gefordert


Offener Brief an Hendricks

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks soll sich im EU-Rat für ein ambitioniertes und zukunftsweisendes Kreislaufwirtschaftspaket einsetzen. Nötig seien u.a. verbindliche Regelungen zu Abfallvermeidung und Wiederverwendung sowie zum Ressourcenschutz – das fordern die Umweltverbände DUH, NABU, BUND und DNR in einem offenen Brief. Denn in der EU werden derzeit die wichtigsten politischen Richtlinien der Abfall- und Kreislaufwirtschaft überarbeitet. weiterlesen…

“Energiewende nicht auf Kosten der Entwicklungsländer vorantreiben”


Friedrich-Wilhelm Wellmer im Solarify-Selbst-Gespräch

Ex-BGR-Präsident Friedrich-Wilhelm Wellmer informiert im Solarify-Selbst-Gespräch über Rohstoff-Nachfrage und Kreislaufwirtschaft – so bräuchten wir für die Erneuerbaren Energie zwar mehr Rohstoffe als für die Fossilen – es seien aber auch mehr als genug vorhanden. Die Seltenen Erden seien nämlich gar nicht so selten, wie der Namen unterstelle. Trotzdem plädiert Wellmer entschieden für die Kreislaufwirtschaft, für Gebrauch statt Verbrauch. Zudem seien Rohstoffe zeit- und epochenabhängige “Kopfprodukte”. Sorgen machen Wellmer die umweltschädlichen Folgen des Rohstoffabbaus und die Kinderarbeit, die nach wie vor in manchen Ländern Asien, Afrikas und Lateinamerikas grassiere. Doch man sei aktiv: Beispielsweise mit dem von der BGR entwickelten „Fingerprinting-System“ für Tantalerze in Afrika – eine Art DNA-Analyse, mit der sich feststellen lasse, aus welchen Gebieten die Erze kämen. weiterlesen…

AbfKlärV (geänd.) fördert Kreislaufwirtschaft


Klärschlammverordnung verpflichtet zur Phosphor-Rückgewinnung – aber erst in 12 Jahren

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 18.01.ö2017 eine Änderung der Klärschlammverordnung beschlossen – mit ihr will die Bundesregierung das Recycling von Wertstoffen aus kommunalen Abwässern und Klärschlämmen verstärken. Dabei soll vor allem Phosphor zurückgewonnen werden, der für Düngemittel verwendet werden kann. Nun können Kläranlagen – technisch aufwändig und langwierig – auf Phosphor-Recycling vorbereitet werden. weiterlesen…