55% bis 2030 und 100% bis 2050

ISE: Was bedeutet das CO2-Reduktionsziel der EU für die deutsche Energiewende?

Die EU-Zielverschärfungen auf dem Weg zur Klimaneutralität sehen im Kontext des Green Deal eine Reduktion der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 und 100% bis 2050 vor. Vor dem Hintergrund dieser verschärften Parameter stellt sich die Frage nach der Auswirkung auf die deutsche Energiewende. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat – einer Medienmitteilung folgend – auf Basis seines Energiesystemmodells REMod die Konsequenzen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland berechnet und stellt die Ergebnisse nun in einer erneuerten Kurzstudie vor. weiterlesen…

Green Deal: Gut für Europa – schlechter für den Planeten

Getreide- und Fleischimport untergräbt EU-Standards und lagert Umweltschäden aus

Europa soll bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden – das hat die EU mit dem „Green Deal“ Ende 2019 angekündigt. Ziel ist, die Kohlenstoffemissionen zu verringern sowie Wälder, Landwirtschaft, umweltfreundlichen Verkehr, Recycling und erneuerbare Energien zu fördern. Der Import von Millionen Tonnen Getreide und Fleisch pro Jahr untergräbt aber landwirtschaftliche Standards der EU und lagert so Umweltschäden aus der EU aus. Der europäische Green Deal ist in diesem Sinne “gut für ein klimaneutrales Europa – aber schlechter für den Planeten”, sagen KIT-Forscher – auch in Nature. weiterlesen…

Klimaschutz in der EU: Neue Pläne, alte Blockaden

Ursula von der Leyens Kampf um den Green Deal

Europas Regierungen waren mal Vorreiter beim Klimaschutz. Doch jetzt sträuben sie sich gegen den Green Deal, den die EU-Kommission vor einem Jahr auf den Weg brachte. zeigt am 19.11.2020 für DIE ZEIT nicht nur wegen der Corona-Pandemie immer weiter nach hinten rutscht. weiterlesen…

SOTEU: Mehr Klimaschutz und Emissionssenkung bis 2030 um 55%

Von der Leyens Rede zur Lage der Europäischen Union – Medienmitteilung auf der Webseite der Kommission – Solarify dokumentiert

Die Europäische Kommission hat am 16.09.2020 ihren Plan vorgestellt, wonach die Treibhausgasemissionen der EU bis 2030 gegenüber 1990 um mindestens 55 % gesenkt werden sollen. Dieses ehrgeizige Ziel für das nächste Jahrzehnt wird auf dem Weg der EU zur Klimaneutralität bis 2050 zu stetigen Fortschritten beitragen. Die neue Zielvorgabe beruht auf einer umfassenden Folgenabschätzung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen. Wie die Folgenabschätzung zeigt, ist eine solche Vorgehensweise realistisch und machbar. Das ehrgeizigere Ziel zeugt auch von der weltweiten Führungsrolle der EU, die sie im Vorfeld der nächsten UN-Klimakonferenz (COP26) weiterhin wahrnimmt. weiterlesen…

“Viel Zeit verloren”

Altmaier räumt Fehler beim Klimaschutz ein

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat Versäumnisse in der Klimaschutzpolitik eingeräumt. Es gebe “enormen Nachholbedarf”, sagte Altmaier am 05.08.2020 SPIEGEL Wirtschaft gegenüber. Der Weg zur CO2-Neutralität müsse innerhalb der nächsten Monate “unumkehrbar” gemacht werden, wenn die EU klimaneutral werden wolle. weiterlesen…

Green Deal zu schwarzen Bedingungen

Kommissionschefin von der Leyen und Kanzlerin Merkel wollen schärfere Klimaziele. Doch CDU/CSU unterhöhlen den Plan mit vielen Ausnahmen.

Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat ihre Bedingungen formuliert, unter denen sie den „Green Deal“ der EU-Kommission unterstützt: Demnach soll es mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit nur geben, wenn Deutschland unter anderem bei den künftigen CO2-Einsparungen entlastet wird, wie Bernhard Pötter am 13.05.2020 in der taz schrieb. weiterlesen…

“Der Energiewende einen bedeutenden Schub verleihen”

Altmaier diskutiert mit EU-Kollegen über Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Energiesektor

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am 28.04.2020 in einer informellen Videokonferenz der EU-Energieminister über die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf den Energiesektor gesprochen. Weiter im Mittelpunkt stand die Energieversorgungssicherheit und das Bekenntnis aller zum Green Deal der EU. weiterlesen…

Grüner Neustart nach Covid-19?

Druck auf EU-Kommission wächst

Die Staatschefs der EU und die Kommission arbeiten an einer Wiederaufbau-Strategie nach der Corona-Krise. In Deutschland hat sich eine breite Allianz formiert und fordert die Einhaltung des Green Deals. EU-Vizepräsident Frans Timmermans beschwichtigt derweil das EU-Parlament, schreibt Florence Schulz am 22.04.2020 im Pressedienst EURACTIV.de. Timmermans habe dem Ausschuss des EU-Parlaments für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am 21.04.2020 bestätigt, die Kommission werde unter allen Umständen am Green Deal festhalten. weiterlesen…

Mehr als 180 Organisationen und Unternehmen fordern Klima-Konjunkturpaket

Über 180 Organisationen und Unternehmen fordern Klima-Konjunkturpaket

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre zuständigen Kabinettsmitglieder Altmaier, Braun, Seehofer, Scholz und Schulze fordern mehr als 180 Organisationen und Unternehmen ein Klima-Konjunkturpaket zur wirtschaftlichen Wiederbelebung nach der Coronakrise. Es müsse aber im Einklang mit den Klima- und Energiezielen stehen – so eine Medienmitteilung der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF). weiterlesen…

Der Schock hat System

Lesehinweis: Corona und die Folgen

“Gerade jetzt müssen wir uns Gedanken um Umwelt und Klima machen. Sonst droht möglicherweise schon bald Sars-CoV-3”, schreiben die drei Co-Autoren der Leopoldina-Stellungnahme „Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden“ (siehe solarify.eu/leopoldina-plaediert-fuer-nachhaltigen-ansatz-bei-coronavirus-bewaeltigung) Christoph Rosol, Jürgen Renn und Robert Schlögl zur Einleitung eines Gastbeitrags für die Süddeutsche Zeitung am 15.04.2020. weiterlesen…