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Archiv: Klimaziele


Studie der WU-Wien: Ohne Wettbewerbslösungen können Klimaziele nicht erreicht werden

Trotz zahlreicher politischer Maßnahmen kann nach wie vor ein weltweiter CO2-Anstieg beobachtet werden. Auch Österreich verfehlt sein Klimaschutzziel. Professor Klaus Gugler von der Wirtschaftsuniversität Wien untersuchte in seinen Studien die derzeitige Energiepolitik und ihre wettbewerblichen Effekte. Er sieht das Problem vor allem in einer falschen Subventionspolitik und zu niedrigen Preisen für CO2-Zertifikate.


Energiewende Survey zeigt: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz als Säulen international bekannt

Eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) unter den internationalen Teilnehmern des diesjährigen Berlin Energy Transition Dialogue zeigt: Die deutsche Energiewende wird im Ausland nach wie vor als Erfolg wahrgenommen. Drei Viertel der Befragten sehen sie positiv, nur vier Prozent negativ. Insgesamt haben Entwicklungs- und Schwellenländer (84 Prozent) ein besseres Bild der deutschen Energiewende als Industrieländer (65 Prozent). Die Befragten rechnen der Energiewende insbesondere einen positiven Einfluss auf Innovationskraft, Forschung und Entwicklung (96 Prozent), sowie auf die Schaffung von Arbeitsplätzen (73 Prozent) und auf das Erreichen der Klimaziele (87 Prozent) zu.


Germanwatch: Deutschland droht bei Klimaschutz Anschluss zu verlieren

Die Weltklimakonferenz in Bonn, die am Abend des 17.11.2017 beendet wurde, ist nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein wichtiger Fingerzeig für die Jamaika-Sondierungsgespräche in Berlin. „Deutschland droht beim Klimaschutz international den Anschluss zu verlieren“, warnt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch. „Unser Klimaschutzindex zeigt, dass Deutschland nur noch im Mittelfeld ist.“


Große Teile der deutschen Wirtschaft wollen ambitionierten Klimaschutz im Koalitionsvertrag

Eine breite Allianz von mehr als 50 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden fordert die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Während die Sondierungsgespräche in Berlin an den Themen Klima und Energiewende scheitern könnten, zeigen die Unternehmen, wie Klimaschutz und Energiewende zu einem Modernisierungsprojekt für Deutschland werden können, teilt Germanwatch am 07.11.2017 mit.


ADFC: „Mobilität ohne Motor denken!“

Durch mehr Radverkehr kann Deutschland jährlich mindestens drei Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen. Das zeigt eine Studie des Umweltbundesamtes, auf die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club im Vorfeld des Weltklimagipfels hinweist. Durch die Dominanz der Autoindustrie in der verkehrspolitischen Debatte würden die Potentiale des Radverkehrs bei der Erreichung der Klimaziele bisher sträflich vernachlässigt, so der ADFC. Das Thema Radverkehr müsse als Treiber der Verkehrswende mit in die Koalitionsverhandlungen, fordert der Fahrrad-Club.


Riesen-Lkw bekommen Freifahrt zu Grenzübergängen: „Dobrindt schafft Fakten“

Während die neue Bundesregierung noch in der Sondierung steckt, weitet das Bundesverkehrsministerium die Fahrerlaubnis für Riesen-Lkw in Deutschland aus. Mit der sogenannten „achten Änderungsverordnung“ soll das Gigaliner-Streckennetz in fast allen Bundesländern wachsen. Bislang sind bereits 11.600 Kilometer freigegeben. „Verkehrsminister Dobrindt hat bis nach der Bundestagswahl gewartet und Fakten geschaffen, solange er noch geschäftsführend im Amt ist“, kritisierte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am 27.10.2017 in Berlin.


IAA-Eröffnung: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen klimaschädliche Modelle

Mit einem schräg im Boden steckenden Volkswagen samt qualmendem Auspuff demonstrierten zehn Greenpeace-Aktivisten vor der am 14.09.2017 beginnenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt gegen die Modellpolitik der Autoindustrie, die Klima und Gesundheit gefährdet, wie es in der Greenpeace-Pressemitteilung vom gleichen Tag heißt. Die Umweltschützer forderten mit einem Banner „Mit Öl keine Zukunft“ eine Verkehrswende hin zu sauberen, leichteren und gemeinsam genutzten E-Autos


Germanwatch kritisiert, dass Parteien im Wahlkampf großen Bogen um die drängenden Herausforderungen machen: Klimaziele, Kohleausstieg, Verkehrswende

Als „Weckruf für entschiedene Klimapolitik“ bezeichnet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Hurrikanevon zum Teil nie gesehener Zerstörungskraft und die verheerenden Monsunregenfälle in Südasien mit mehr als 2000 Toten.
„Das Klima verhandelt nicht über Klimaziele. Es verändert sich in zunehmendem Tempo und verstärkt dadurch Extremwetterereignisse auf der ganzen Welt“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Umso erschreckender ist es, dass Klimapolitik im Wahlkampf keine Rolle spielt.“


GERMANWATCH-Blog-Beitrag von Manfred Treber

„Die These: Die Schiene muss bei der Umsetzung der Ziele des Paris Klimaabkommens im Verkehr in Deutschland endlich eine Schlüsselrolle bekommen. Was Angebot bei und Nachfrage nach Schienenpersonenverkehr angeht, bewegt sich Deutschland lediglich im europäischen Mittelfeld. Andere Industriestaaten zeigen, was bereits jetzt möglich ist.


Klimaschutz: Greenpeace veröffentlicht Abschaltplan für Kohlekraftwerke

Wenn es um Ankündigungen für den Klimaschutz gehe, gebe Angela Merkel gern die Vorreiterin. Doch bei der Umsetzung hapere es. Nun leistete Greenpeace „Hilfestellung“ und legte mit einer Studie von Energy Brainpool einen detaillierten Abschaltplan vor, der Kraftwerk für Kraftwerk vorzeichnet, wie Deutschland bis 2030 aus der Kohle aussteigen und die Klimaziele erreichen kann – ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden.

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