OECD-Bestandsaufnahme von Fördermaßnahmen für fossile Brennstoffe 2023

Internationale Klimaziele gefährdet

Die staatliche Förderung fossiler Energieträger hat sich 2022 fast verdoppelt. Dieser Trend gefährdet die internationalen Klimaziele und zeigt, wie schwierig es ist, die Netto-Null-Verpflichtungen angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Turbulenzen aufrechtzuerhalten. Das „OECD Inventory of Support Measures for Fossil Fuels 2023“ analysiert die jüngsten Entwicklungen und unterstreicht die Notwendigkeit, die Förderung fossiler Energieträger auslaufen zu lassen, um dringend benötigte Ressourcen für den Übergang zur Klimaneutralität freizusetzen und Innovationen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu beschleunigen. (Bild: Auflistung fossiler Förderungen – Titel © OECD) weiterlesen…

Mobilitätsgipfel im Kanzleramt: Verkehrswende ist mehr als E-Auto

Verbände kritisieren: Veraltetes Mobilitätsverständnis gefährdet Klimaziele

Der von Bundeskanzler Olaf Scholz einberufene „Mobilitätsgipfel“ ist aus Sicht mehrerer Fahrrad- und Verkehrsverbände ein Beleg dafür, dass die Verkehrswende noch nicht im Kanzleramt angekommen ist. Dass es bei dem Treffen zwar laut Ankündigung um die Transformation der Mobilitätswirtschaft gehen soll, aber fast ausschließlich Vertreterinnen und Vertreter der Automobilbranche eingeladen sind, kritisieren die Allianz pro Schiene, der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und Zukunft Fahrrad. Dies steht aus Sicht der Verbände für ein völlig veraltetes Mobilitätsverständnis. Sie fordern von Bundeskanzler Olaf Scholz, die Verkehrswende als Ganzes anzugehen und zur Chefsache zu machen. weiterlesen…

Alarmsignal im Hinblick auf Klimagrenze – Wissing in der Kritik

Rückkehr der Kohle macht Energiespareffekte zunichte und gefährdet Klimaziele

2022 ist die für die deutschen Klimaziele erforderliche Reduktion der CO2-Emissionen ausgeblieben: Deutschlands Treibhausgasausstoß stagnierte bei rund 761 Mio. t CO2. Das zeigen die von Agora Energiewende veröffentlichten Berechnungen nach Auswertung des Energiejahres 2022 unter dem Titel: „Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2022“. Demnach lag die Emissionsminderung 2022 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 bei knapp 39 Prozent und damit zum zweiten Mal hinter dem (2020 erreichten) Klimaziel von 40 Prozent. „Die CO2-Emissionen stagnieren auf hohem Niveau, und das trotz eines deutlich niedrigeren Energieverbrauchs von Haushalten und Industrie. Das ist ein Alarmsignal im Hinblick auf die Klimaziele“, sagte Simon Müller, Direktor Deutschland bei Agora Energiewende. weiterlesen…

MCC-Studie: „Klimaneutralität ist machbar“

Spritpreis rauf plus Anreize für saubere Autos – der beste Klimaschutz im Straßenverkehr

Ein Viertel der globalen Treibhausgas-Emissionen entsteht im Verkehrssektor, und vor allem im Straßenverkehr ist die Klimapolitik bislang wenig erfolgreich. Und doch gibt es auch dort international einige Beispiele für deutliche Rückgänge der Emissionen bei stabiler Wirtschaftslage. Wie solche Erfolgsstories produziert wurden und was sich daraus an Empfehlungen und Chancen für künftige Politik ableitet, beleuchtet eine am 23.08.2022 veröffentlichte Untersuchung, erstellt unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) in Kooperation mit der University of Oxford und der University of Victoria und ist veröffentlicht in Nature Energy. weiterlesen…

Nach Pandemie stehen Klimaziele auf Kippe

McKinsey-Energiewendeindex

In einigen Bereichen lässt die Entwicklung zwar darauf hoffen, dass die Klimagrenzen eingehalten werden, allerdings warnen Experten auch, dass die jetzigen Einsparungen zu einem beträchtlichen Teil der Verlangsamung der Wirtschaft im Zuge der Pandemie zuzuschreiben sind, schreibt Marian Willuhn am 03.09.2021auf pv magazine über den neuen Energiewendeindex, einer Bewertung des Energiewendefortschritts durch das Beratungsunternehmen McKinsey . Gerade im Bereich Wärme und Verkehr gebe es noch viel aufzuholen. weiterlesen…

Grenzen einer CO2-Bepreisung

Greenpeace-Studie: Wer sich allein auf den CO2-Preis verlässt, wird Klimaziele verpassen

Eine Bepreisung von CO2 kann nur gemeinsam mit anderen Maßnahmen die deutschen Klimaziele erreichen – für sich allein wirkt der Preis zu schwach. Das zeigt eine am 02.09.2021 veröffentlichte Untersuchung von DIW Econ, einer Tochter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin im Auftrag von Greenpeace. Mit dem Fokus auf Energiewirtschaft und Verkehr weisen die Autoren um Prof. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am DIW, eine Reihe von Hemmnissen nach, die einen CO2-Preis weitgehend wirkungslos machen und benennen flankierende Maßnahmen.(Titel: Greenpeace-Studie) weiterlesen…

Wirtschaft rauf, CO2 runter!

Impuls von 50 Organisationen und Unternehmen zur Diskussion über Energie- und Klimapolitik der nächsten Legislaturperiode

Mit einer gemeinsamen Erklärung an die Vorsitzenden der Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl wollen 50 Organisationen und Unternehmen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz einen Auftaktimpuls zur Diskussion über die Energie- und Klimapolitik der nächsten Legislaturperiode setzten. Laut den Unterzeichnern wird sich die neue Bundesregierung in der kommenden Legislaturperiode zwei zentralen Aufgaben stellen müssen: der Bewältigung der Coronakrise und dem Klimaschutz. weiterlesen…

EE Schlüssel für das Erreichen der Klimaziele

Bundesverband Erneuerbare Energie zu Corona-Folge

Als Folge der Corona-Krise hat Deutschland das Klimaschutzziel für das Jahr 2020 übertroffen. Der Treibhausgas-Ausstoß habe einer Analyse von Agora Energiewende zufolge 42,3 Prozent unter dem Wert von 1990 gelegen – 2,3 Prozentpunkte über dem Ziel für 2020, das 40 Prozent weniger Emissionen als 1990 vorsah. Zwei Drittel der Minderung seien aber eine Folge der Corona-Pandemie, so der BEE am 04.01.2021. weiterlesen…

„Nicht ansatzweise ausreichend“

Mindestanteil an Erneuerbaren Energien im Verkehrssektor von 50% bis 2030 für Klimaziele unerlässlich

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat am 16.10.2020 mit einer Stellungnahme auf den Entwurf des Bundesumweltministeriums (BMU) zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote reagiert. „Das im Referentenentwurf gesetzte Ziel von 14 Prozent Erneuerbaren Energien im Verkehr bis 2030 ist nicht ansatzweise ausreichend, um die Klimaziele zu erreichen“, kommentiert BEE-Präsidentin Simone Peter. weiterlesen…