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Archiv: Klimaschutz


Statement des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) anlässlich der Diskussionen nach US-Austritts-Ankündigung aus Pariser Klima-Abkommen

Einige Personen aus Politik und Medien scheinen derzeit motiviert, altbekannte und längst widerlegte Zweifel an der Existenz des vom Menschen verursachten (anthropogenen) Klimawandels sowie an der Wissenschaftlichkeit des Weltklimarates öffentlich zu äußern. Die Forscherinnen und Forscher des Deutschen Klima-Konsortiums widersprechen und stellen die Fakten klar.


Verbändebrief an Kanzlerkandidat – SPD muss aktiv Klimapolitik treiben

In einem offenen Brief an SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordern BUND, Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Klima-Allianz Deutschland, NABU und WWF Deutschland ein klares Bekenntnis der SPD zu den deutschen Klimazielen. Hintergrund ist die Ankündigung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (ebenfalls SPD), das Brandenburger Klimaziel für 2030 aufzugeben.


BUND und VCD: Deutschland muss Klimaziele erreichen

Deutschland müsse die Anstrengungen beim Klimaschutz erheblich verstärken. Dies sei Voraussetzung, um die im Pariser Klimaschutzabkommen eingegangenen Verpflichtungen, nämlich die von der Bundesregierung bis 2020 zugesagte Minderung der Treibhausgase zu erfüllen. Einen entsprechenden dringenden Appell richteten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) am 20.07.2017 an alle wahlkämpfenden Parteien.


Weltraumforschung, Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit

„Die Weltraumverträge der Vereinten Nationen verpflichten Deutschland zu einer Genehmigung und Überwachung nichtstaatlicher Raumfahrtaktivitäten“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (18/13078) auf eine Kleine Anfrage (18/12662) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Neben der steigenden Bedeutung einer funktionsfähigen Weltrauminfrastruktur für die moderne Industriegesellschaft machen auch die wachsende Zahl universitärer Kleinsatelliten sowie die mögliche Zunahme privatwirtschaftlicher Raumfahrtaktivitäten künftig eine gesetzliche Regelung erforderlich. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird erarbeitet.“ Weiter nähmen Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit in der Weltraumforschung breiten Raum ein.


Mit der Studie „Stromzukunft 2030“ der TU Wien wurde erstmals ein detailliertes Szenario für den Umbau des österreichischen Stromsystems vorgelegt.

Das Ergebnis: 100% erneuerbarer Strom bis 2030 ist technisch möglich und bringt ökonomische Vorteile. „Der Siegeszug der erneuerbaren Energien ist weltweit nicht mehr aufzuhalten, auch in Österreich nicht“, so Peter Püspök, Präsident des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). „Eine Stromerzeugung, schon in naher Zukunft, aus 100% erneuerbaren Energien bietet ungeahnte Chancen für unsere Wirtschaft.“


Mit nationaler CO2-Steuer lassen sich Klimaschutzziele erreichen

„Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) greift die Klimaschutzziele der Bundesregierung auf und schlägt mit einer CO2-Steuer auf Strom eine marktwirtschaftliche Lösung für den Stromsektor vor“, sagt Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. So können die nationalen Klimaschutzziele mit möglichst geringem Aufwand erreicht werden. Damit für die Stromkunden keine Kosten entstehen, soll die vorhandene Stromsteuer in eine CO2-Steuer umgewandelt werden, teilte der BEE e.V. am 11.06.2017 der Presse mit.


Ab 2040 Schluss mit fossiler Mobilität

„Frankreich zeigt sich ambitioniert: im Jahr 2040 sollen keine Fahrzeuge auf Basis fossiler Brennstoffe mehr verkauft werden und das Land ab 2050 komplett klimaneutral sein“, schreibt Aline Robert auf EURACTIV France. Als der neue französische Umweltminister Nicolas Hulot am 06.07.2017 seinen Klimaplan vorgestellt habe, habe er nicht mit Kritik an den USA gespart.


Szenarien für den Strukturwandel

Lange wurden die wahren sozialen und ökologischen Kosten des Kohleabbaus verdrängt. Doch spätestens seit dem Pariser Klimagipfel 2015 ist das Ende der Kohle auch in Deutschland besiegelt. Politik, Energieversorger, Gewerkschaften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren daher über Ausstiegsszenarien. Im Oekom-Verlag ist jetzt das „Kursbuch Kohleausstieg“ erschienen.


Analyse im Auftrag des WWF zeigt: Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen ist mit gesamtdeutschen Klimazielen unvereinbar

Dass der Ober-Liberale Lindner das EEG nicht mag, hat er vor der Wahl an jeder Milchkanne verkündet – dass aber der an sich so nette Armin Laschet in Bezug auf den Klimaschutz bedenklich nah in Trumps Dunstkreis wandelt – das überraschte dann doch so manchen. Denn einer aktuellen Analyse des Koalitionsvertrags von Arepo Consult im Auftrag des WWF Deutschland zufolge unterminiert die frischgebackene schwarzgelbe NRW-Regierung die deutschen Klimaziele.

19:1 pro Klimaschutz


G20-Abschlussdokument: alle außer USA wollen COP21 rasch umsetzen – Trump isoliert

Im Abschlussdokument der Hamburger G20-Konferenz befürworteten am 08.07.2017 alle Mitgliedsstaaten außer den USA, das Pariser Klimaschutzabkommen der COP21 rasch umzusetzen. Die anderen 19 Mitglieder nahmen Trumps Abkehr vom Klimaschutz lediglich „zur Kenntnis“ und erteilten seinem Wunsch nach Neuverhandlungen des Klimaabkommens eine Absage. Eine sehr ähnliche Formulierung haben die G20 vor einem Jahr beim Gipfel in China unterzeichnet – darauf weist Greenpeace in einer Medienmitteilung per E-Mail hin. Germanwatch: „Ersten Teil des Trump-Tests bestanden“.

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