Glas im Restmüll: Aus der Asche entstehen wieder Flaschen

Flaschen und Gläser, die im Restmüll landen, waren bisher für den Kreislauf verloren. In Österreich holt eine Anlage das Glas nach der Müllverbrennung aus der Asche zurück und führt es der Glasproduktion wieder zu. Glas verbrennt nicht. Was an Flaschen und Gläsern im Restmüll landet, liegt nach dem Verbrennen als Scherben in der Asche. Das weiterlesen…

Pachtdeckel für Windräder: Bund spart, Gemeinden verlieren

Die EEG-Reform soll die Pacht für neue Windräder deckeln. Einer Gemeinde in Baden-Württemberg bliebe dann höchstens etwa ein Drittel der Summe, die ihr Betreiber angeboten haben. Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) will die Bundesregierung die Förderung neuer Windräder günstiger machen. Dafür soll die Pacht begrenzt werden, die Projektierer den Grundbesitzern zahlen. Windräder an Land weiterlesen…

EEG-Novelle: Neue Solardächer verlieren die Förderung

Wer ab 2027 eine Solaranlage auf sein Haus baut, soll keine Förderung mehr bekommen. Damit bringt das Geld aus dem EEG keine neue Solaranlage mehr aufs Hausdach. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert Betreibern von Wind-, Solar- und Biogasanlagen 20 Jahre lang einen festen Betrag für jede eingespeiste Kilowattstunde. Liegt der Erlös an der Börse darunter, zahlt weiterlesen…

Lebensmittelreste: Bakterien machen Kunststoff statt Biogas

Aus Lebensmittelresten wird in Biogasanlagen Methan, das verbrannt wird. Ein Start-up will den Kohlenstoff der Reste stattdessen jahrzehntelang in einem Kunststoff binden. Das Start-up EveryCarbon aus Baden-Württemberg will aus Lebensmittelresten einen Kunststoff  herstellen. Dafür liefern Bakterien den Grundstoff. Mit diesem Verfahren hat das Team die Challenge „Circular Biomanufacturing“ der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) gewonnen. Die weiterlesen…

Windel-Recycling in Kopenhagen: Ab sofort werden Windeln getrennt gesammelt

Bis zu 94 Prozent einer Windel will Kopenhagen künftig verwerten. Wie viel davon als neues Material zurückgewonnen werden kann, hängt davon ab, woraus eine gebrauchte Windel besteht. In den Kopenhagener Hinterhöfen stehen neue Tonnen. Sie sind für gebrauchte Windeln gedacht und sind dort platziert, wo mindestens sechs Kinder unter vier Jahren wohnen, sowie an den weiterlesen…

Brandschutzplatte aus Sägemehl: Ein Mineral statt Zement

Sägemehl landet meist im Ofen. Forschende in Zürich pressen daraus eine Platte, die Feuer abhält und sich am Ende wieder in ihre Bestandteile zerlegen lässt. Bei jedem Schnitt im Sägewerk fällt Sägemehl an. Weltweit sind es jedes Jahr Millionen Tonnen. Das meiste davon wird verbrannt, wodurch das im Holz gebundene Kohlendioxid wieder entweicht. Forschende der weiterlesen…

OP-Werkzeug: Einweg soll zurück in die Produktion

Einweg-Werkzeug aus dem OP besteht aus Edelstahl und hochwertigen Kunststoffen. Nach einer einzigen Operation landet es trotzdem im Ofen. Jetzt sammeln 16 Kliniken es für den Kreislauf. Seit Oktober sammeln 16 Kliniken in Deutschland ihre benutzten Einweginstrumente. Skalpelle, Pinzetten und Klemmen werden nicht mehr zusammen mit dem übrigen Klinikabfall verbrannt, sondern kommen in eigene Behälter. weiterlesen…

Rekordversuch: Aussortierte Solarmodule für den Balkon

Sie liefern noch Strom, trotzdem wurden sie abgeschraubt. In Freiburg sollen heute aus 600 ausgemusterten Solarmodulen 300 Balkonkraftwerke werden. Der Schulhof der Weiherhof-Realschule in Freiburg-Herdern wird zur Werkstatt. Die Stadt und der Verein Balkon.Solar wollen dort gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern 300 Steckersolargeräte bauen, jedes aus zwei gebrauchten Modulen. Vorkenntnisse sind nicht nötig und das weiterlesen…

Roboter reparieren Hausgeräte: Repartly gegen E-Schrott

Wenn in der Waschmaschine die Elektronik streikt, wandert oft das ganze Gerät in den Schrott. Dabei ist meist nur eine Platine defekt. Ein Unternehmen aus Rietberg repariert sie nun mithilfe von Robotern. Repartly repariert die Leiterplatte, auch wenn nur ein kleines Bauteil defekt ist. Anstatt die gesamte Platine auszutauschen, werden gezielt die defekten Stellen ersetzt, weiterlesen…

Grüner Stahl ist da, doch der größte Bauherr kauft ihn nicht

In Duisburg und Salzgitter laufen milliardenschwere Anlagen an, die Stahl mit Wasserstoff statt Kokskohle erzeugen. Nur fehlt der Markt für ihr Produkt. Grüner Stahl kostet rund 100 bis 200 Euro mehr je Tonne, und den Aufpreis will kaum ein Kunde zahlen. Klimafreundlicher Stahl und Zement sind bereits serienreif. Nur kauft sie kaum jemand. Am 3. weiterlesen…