Europawahl 2019: Wen wählen für mehr Klimaschutz?

Abstimmungsverhalten offenbart große Unterschiede deutscher Parteien

Welche Partei setzt sich in Europa wirklich für Klimaschutz ein? Die SPD sagt: Wir! Fridays for Future und Scientists for Future dagegen: keine Partei tut genug. Wen also wählen im Mai? Das Abstimmungsverhalten der vergangenen Jahre verrät einiges. Manuel Först hat sich am 22.04.2019 für Energiezukunft angesehen, wie konsequent sich die einzelnen politischen Parteien für den Schutz des Klimas einsetzen. weiterlesen…

Klimawandel und Naturzerstörung gleichgewichtig

“Extreme Beschleunigung” des Artensterbens

“Biodiversität – Neues Massenaussterben? Bis zu eine Million Arten bedroht” titelte der Deutschlandfunk am 24.04.2019 und fuhr fort: “Wegen der fortschreitenden Umweltzerstörung ist nach Angaben der UNO bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.” Das heißt, dass sie „in den kommenden Jahrzehnten“ verschwinden werden, wie es im Entwurf des UNO-Berichts zur weltweiten Artenvielfalt heißt. Man stehe kurz vor einer extremen Entwicklung. Viele Fachleute fürchten nämlich, dass zurzeit ein sogenanntes Massenaussterben stattfindet – das sechste der Erdgeschichte. Hauptgründe sind dem Papier zufolge unter anderem Abholzung, Bergbau, Fischerei und Klimawandel. Den Report will die in Bonn ansässige Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen (“Biodiversitätrat” – IPBES) bei einer am 29.04.2019 in Paris beginnenden Konferenz vorstellen. weiterlesen…

Nachhaltige Wasserstoffproduktion

CO2-frei und rentabel – klimafreundlicher

In einem Energiesystem mit Erneuerbaren Energien kann Wasserstoff eine Rolle als Treibstoff, Speicher und Stromnetzstabilisator spielen, wenn er nachhaltig produziert wird. Forscher der TU München und der Uni Mannheim legen nun dar, wie die Technologie mit flexiblen Produktionsanlagen und einer Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu einem wichtigen Baustein der Energiewende werden kann – so eine Medienmitteilung der TU München – und ein darauf beruhender Artikel in energiezukunft. weiterlesen…

Chemie für eine „grünere Zukunft“

Green Talents Award für CEC-Forscher

Wie wäre es, wenn man aus Abfall etwas machen könnte, das der Umwelt hilft? Mit dem man weniger fossile Brennstoffe verbraucht, das dabei hilft, saubere Energie herzustellen und sogar – wenn alles klappt – ermöglicht, große Mengen des Treibhausgases CO2 zu binden? Dieser mächtigen Frage hat sich Jesús Esteban Serrano vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr gestellt und ist dafür bereits mehrfach ausgezeichnet worden. weiterlesen…

ifo-Studie über E-Autos stark umstritten

Viel und heftige Kritik an der vom ifo-Institut veröffentlichten Studie

Laut einer Studie des Ifo-Instituts von Hans-Werner Sinn, Christoph Buchal und Hans-Dieter Karl verursacht ein Elektroauto deutlich mehr CO2 als ein Diesel. Mit diesem Befund steht die Untersuchung ziemlich allein da (siehe: solarify.eu/e-autos-als-co2-schleudern). Zu den Kritikpunkten zählt unter anderem – so Max Sonnenburg am 23.04.2019 in der Autozeitung -, dass die Messwerte des Dieselfahrzeugs von Laborwerten stammten und nicht auf der Straße gemessen worden seien. weiterlesen…

Elektrobusse weit umweltfreundlicher

In China sparen sie mehr Diesel als alle Elektroautos zusammen

Tesla, Elektroautos überhaupt, sind ideal für die Umwelt, wenn sie mit regenrativem Strom fahren. Im Vergleich zu Elektrobussen verblassen sie jedoch: Laut einem Bericht von Bloomberg New Energy Finance (BNEF: “Forget Tesla, It’s China’s E-Buses That Are Denting Oil Demand”) werden Elektrobusse täglich 2019 erstaunliche 270.000 Barrel Dieselbedarf einsparen – jeden Tag, schreibt Marc Prosser auf dem amerikanischen Internet-Portal Singularity Hub. Die überwältigende Mehrheit der Elektrobusse – 99 Prozent – läuft in China, wo sich viele Megastädte den 100-prozentigen elektrisch betriebenen öffentlichen Verkehrsmitteln nähern. weiterlesen…

Auch Klimaschutz geht durch den Magen

Den ökologischen Fußabdruck reduzieren, ganz ohne Verbote – Waldkirch und Leutkirch wollen zeigen wie’s geht

Jeden Tag Schnitzel und Erdbeeren im Winter: Das muss nicht sein. Denn was nur die Wenigsten wissen: Ein Drittel unseres ökologischen Fußabdrucks entsteht rund ums Essen. Zwei Städte im Allgäu und Breisgau wollen das ändern – ganz ohne Vorschriften. KERNiG steht für: „Kommunale Ernährungssysteme als Schlüssel für städtische Nachhaltigkeit“. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium von 2016 bis 2019 gefördert. weiterlesen…

Projekt TRANSITION entwickelt Natrium-Ionen-Batterien

…von der Materialentwicklung bis zur technologischen Innovation

Umweltfreundlich, kostengünstig und hochleistungsfähig sollen die Natrium-Ionen-Batterien der nächsten Generation sein – wenn sie eine Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien sein sollen. Passende Aktivmaterialien und Elektrolyte entwickeln Forscher des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) gemeinsam mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) im Projekt TRANSITION. weiterlesen…

Problem Netzausbau: Gehen 65% Erneuerbare Energien ohne Stromstau?

Flexible Lösungen für Stromüberschüsse gesucht

Um die Erneuerbaren Energien auszubauen, müssen neue Stromtrassen gebaut werden. Weil die aber nur schleppend vorankommen, fordern Branchenvertreter des grünen Stroms andere Lösungen, wie eine CO2-Bepreisung, Power-to-X (PtX)-Technologien und Smart Metering, wie Florence Schulz für EURACTIV.de schrieb. weiterlesen…

Europa größter Importeur und Konsument globaler pflanzlicher Rohstoffe

Baumwolle und Palmöl an vorderster Stelle

Egal ob Kosmetik, Treibstoff oder die künftigen Bioplastik-Strohhalme – für alle diese Güter wird heute auf Palmöl, Soja, Ethanol und andere Rohstoffe zurückgegriffen. Laut einer Studie von WU-Wissenschaftler Martin Bruckner und internationalen Kollegen bezieht Europa heute rund 65 Prozent der pflanzlichen Rohstoffe für Produkte, die nicht der Ernährung dienen, aus dem Ausland. weiterlesen…