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Archiv: Verbraucher


Neues Institut soll Abgase messen

Verkehrsminister Alexander Dobrindt will einer Medienmitteilung zufolge noch 2017 ein „Deutsches Institut für Verbrauchs- und Emissionsmessungen (DIVEM)“ gründen. Mit Tests unter realen Fahrbedingungen soll mehr Transparenz geschaffen werden. Der CSU-Politiker teilte im Rahmen einer Pressekonferenz an 27.06.2017 in Berlin mit, die Einrichtung solle von den deutschen Autoherstellern finanziert werden. Dobrindt reagiert damit auf Kritik an fehlender Transparenz bei den Abgasmessungen, die im Zuge des Diesel-Skandals um manipulierte Werte laut wurde.

EE als Jobmotor


Rückenwind im Norden: Studie zeigt Verteilung der Erneuerbaren-Jobs in den Bundesländern

Trotz Rückgangs der Beschäftigung in einzelnen Sparten und Ländern sind die Erneuerbaren weiterhin ein wichtiger Jobmotor in Deutschland – vor allem im Norden und Osten, wie neue Zahlen der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zur Verteilung der Beschäftigung durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in den Bundesländern für die Agentur für Erneuerbare Energien zeigen.


Endbericht des Abgas-Untersuchungsausschusses

„Ablenkungsmanöver oder Regierung mit reiner Weste?“ überschrieb Arne Meyer-Fünffinger auf der Webseite des Bayerischen Rundfunks seinen Bericht: Am 22.06.2017 wurde der Endbericht des Abgas-Untersuchungsausschusses an Bundestagspräsident Norbert Lammert übergeben. Meyer-Fünffingers Fazit: „Ergebnis? Kommt auf die Partei an.“ Kommentar des BUND: „Der Ausschuss endet als Bettvorleger vor Herrn Dobrindts Schlafcouch.“ Am 27.06.2017 wurden dem BMVI 26.000 Protest-Unterschriften übergeben.


Triple-Win-Situation

Am 23.06.2017 wurde das Unternehmen Deutsche Lichtmiete (DLM) zum „Top-Innovator des Jahres 2017“ und damit in die TOP 100 ausgezeichneten Unternehmen aufgenommen. Das TOP 100-Siegel wird seit 1993 von compamedia vergeben und zeichnet mittelständische Unternehmen aus, die sich durch eine besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge hervorheben.


Hohe Umweltbelastungen in globalen Lieferketten von deutschen Unternehmen

Der „Umweltatlas Lieferketten“ von adelphi und Systain beschreibt erstmals umfassend, wie sich die Produktion von deutschen Unternehmen im Ausland auf die Umwelt auswirkt. Wie die Berliner Denkfabrik adelphi am 19.06.2017 mitteilte, sei die systematische Untersuchung der globalen Wertschöpfungskette in acht Branchen keinesfalls als Unternehmensbashing gedacht, sondern wolle als Gesprächsangebot an die Wirtschaft bzw. eine Hilfestellung verstanden werden.


Neue Verordnung zu Solarparks mit Öffnungsklausel

Seit Juni dürfen in Bayern wieder Solarparks auf Äckern und Wiesen gebaut werden – lange war das gesetzlich untersagt – jetzt dürfen 18 neue PV-Freiflächenanlagen gebaut werden. Allerdings sehen das nicht alle so – ein Beitrag von BR24.


Offener Brief – Sofortmaßnahmen für europäische Solarindustrie gefordert

Die Photovoltaik-Vereinigungen ETIP, EUREC und Solarunited wollen in einem offenen Brief mit sieben Forderungen die komplette PV-Wertschöpfungskette in Europa erhalten und gleichzeitig Forschung und Entwicklung sowie dem Markt eine Zukunft geben. Anlass ist die Insolvenz von Solarworld, die Ängste schürt, Europa könnte den Anschluss an den PV-Weltmarkt komplett verpassen. Sandra Enkhardt am 23.06.2017 im pv magazine – mit freundlicher Genehmigung.


CO2-Abgabe e.V. legt Konzept für eine Klimaabgabe ohne Mehrkosten vor

Dass Treibhausgase Preise – am besten weltweit brauchen, darüber herrscht nahezu Einigkeit. Die Meinungen gehen jedoch darüber weit auseinander, wie hoch der Preis für Treibhausgase sein muss, um wirksamen Klimaschutz zu bewirken, und welches Instrument – Emissionshandel oder Steuer – das richtige ist. Wie hoch ein nationaler CO2-Preis in Deutschland sein müsste, welche Auswirkungen er hätte und wie er sozial­verträglich ausgestaltet werden kann, darauf gibt das vom Verein CO2 Abgabe vorgelegte Diskussionspapier Antworten.


Bericht 2017: Globale Energiewirtschaft und Menschenrechte

Der Energiesektor hat seit langem den Ruf, eine Branche zu sein, in der es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen kommt. So betreffen rund ein Drittel der unternehmensbezogenen Menschenrechtsvorwürfe international den Energiesektor. Das beginnt mit dem Kohleabbau in Kolumbien, wo es zu Zwangsumsiedlungen und Verfolgung von Gewerkschaftern kommt. Doch auch für große Staudämme müssen Menschen oft unfreiwillig von ihrem Land weichen, erhalten nur unzureichende Entschädigungen und werden für Proteste kriminalisiert.


100 % EE im Einklang mit der Natur machbar- Jessel: große Kraftanstrengungen

Eine komplett Erneuerbare Energieversorgung in Deutschland ist im Einklang mit der Natur möglich. Damit das gelingt, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks einer gemeinsamen Pressemitteilung des BMUB mit dem Bundesamt für Naturschutz folgend am 23.06.2017 in Berlin vorgestellt hat.

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