MWV: “Politik muss jetzt Bedingungen für Erneuerbare Kraftstoffe schaffen”

Analyse von Boston Consulting und Prognos: CO2-Lücke von 19 Millionen Tonnen

Selbst wenn sich die E-Mobilität durchsetzen sollte (was immer noch von vielen bezweifelt wird) werden einer Untersuchung von Boston Consulting und Prognos im Auftrag des Mineralölwirtschaftsverbandes MWV zufolge die angestrebten CO2-Verringerungen im Verkehr ohne neue Treibstoffarten nicht erreichbar sein. Selbst bei schneller Elektrifizierung des Pkw-Sektors und mehr Verkehrsverlagerung zur Schiene liegen die erwarteten CO2-Emissionen erheblich über dem deutschen Klimaziel für den Verkehrssektor – es bestehe eine CO2-Lücke von 19 Millionen Tonnen. weiterlesen…

“Erneuerbare Kraftstoffe unverzichtbar”

Internationaler Fachkongress für Erneuerbare Mobilität diskutierte „Green Deal“ und Defossilisierung des Verkehrssektors

Auswirkungen des Klimaschutzpakets der Bundesregierung und des „Green Deal“ der neuen EU-Kommission standen im Zentrum der Diskussionen und Vorträge des 17. Internationalen Fachkongresses für Erneuerbare Mobilität. Aus Sicht der Kongressveranstalter sind zur Umsetzung des „Green Deal“ und für einen defossilisierten Verkehrssektor Erneuerbare Kraftstoffe unverzichtbar, da der Verbrennungsmotor auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird. Mehr als 600 Teilnehmer aus 25 Nationen waren der Einladung von fünf Verbänden der deutschen Bioenergiebranche gefolgt, um sich über Marktentwicklungen, technologische Innovationen und die Zukunft der Erneuerbaren Mobilität zu informieren. weiterlesen…

Öl- und Gasindustrie muss in Klimaschutz investieren

IEA-Kraftstoff-Bericht bei Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt

“Öl- und Gasunternehmen stehen vor einer entscheidenden Herausforderung, da die Welt sich zunehmend auf saubere Energien umstellt. Fossile Brennstoffe stellen zwar die kurzfristigen Erträge der Unternehmen sicher, aber wenn diese nicht auf die wachsenden Forderungen nach einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen eingehen, könnte ihre langfristige soziale Akzeptanz und Rentabilität gefährdet sein”, so eine Pressemitteilung der Internationalen Energie Agentur in Paris vom 20.01.2020, deren Untersuchung über die Öl- und Gasindustrie in Zeiten der Energiewende am 21.01.2020 beim Weltwirtschaftsforum präsentiert wurde. weiterlesen…

Laden ohne Netzüberlastungen

Verbundprojekt “LamA-connect” entwickelt intelligente, BSI-konforme Steuerungs- und Abrechnungskonzepte

Wie kann eine Ladeinfrastruktur mit hohem Sicherheitsstandard flächendeckend gesteuert und überwacht werden? Und wie gelingt die reibungslose eichrechts-konforme Abrechnung von Ladetransaktionen? Wenn zu Spitzenzeiten viele Elektroautos gleichzeitig geladen werden, drohen Netzüberlastungen. Im Verbundprojekt “LamA-connect” werden mit insgesamt elf Partnern unter Führung des Fraunhofer IAO Lösungen entwickelt, die ein sicherheits-, eichrechts-konformes und intelligentes Laden in unterschiedlichen Anwendungsszenarien ermöglichen – so eine Medienmitteilung vom 20.01.2020 aus dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. weiterlesen…

Wärmepumpe kann mehr als Klimaschutz

Neuer Wärmestrom-Tarif von Greenpeace Energy: „Mit Wärmepumpe und Grünstrom sparen Haushalte viel CO2 beim Heizen“

Greenpeace Energy hat am 20.01.2020 einen Wärmestrom-Tarif speziell für elektrische Heizsysteme wie Wärmepumpen gestartet. Mit diesem Angebot will die Ökoenergiegenossenschaft aus Hamburg die für den Klimaschutz wichtige Wärmewende in Eigenheimen vorantreiben. weiterlesen…

enervis: Ausstiegsfahrplan Braunkohle gefährdet Klimaschutzziele

Zusätzliche CO2-Emissionen

Energieökonomen der enervis energy advisors GmbH haben die Entwicklung der CO2-Emissionen mit dem unternehmenseigenen europäischen Strommarktmodell simuliert – so eine Medienmitteilung vom 20.01.2020. „Unsere Strommarktmodellierungen zeigen, dass der nun beschlossene Pfad zu zusätzlichen CO2-Emissionen führen wird. Im Zeitraum 2022 bis 2038 werden etwa 160 Mio. t CO2 mehr emittiert, als in einem bisher von der Branche unterstellten Braunkohleausstiegspfad. Zwischen 2022 und 2029 liegen die Mehremissionen bei etwa 45 Mio. t CO2 und von 2031 bis 2038 bei ungefähr 115 Mio. t CO2“, sagt enervis-Strommarktexperte Mirko Schlossarczyk. weiterlesen…

Avaaz: YouTube fördert Klimaskepsis für Millionen Viewer

21 Millionen Klicks für Klimawandelleugner-Videos

Youtube tut wenig bis nichts gegen Fake News zum Thema Klimawandel. Im Gegenteil: Der Empfehlungs-Algorithmus verbreitet die Videos der Leugner weiter, so im Berliner Tagesspiegel, kombiniert sie sogar mit seriöser Werbung. Und das ohne Wissen der werbenden Firmen. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Untersuchung der Kampagnen-Netzwerks Avaaz. Das hat nämlich die Videos untersucht, die YouTube Benutzern (monatlich rund 2 Mrd.) empfiehlt, wenn sie auf der Plattform nach “globaler Erwärmung”, “Klimawandel” oder “Klimamanipulation” suchen. Die von YouTube beworbenen Videos machen den Großteil dessen aus, was sich Nutzer ansehen. weiterlesen…

Alte Frage: Wasserstoff, Strom oder synthetische Kraftstoffe?

H2, E-Auto oder E-Fuels: Warum das E-Auto für den VCD die beste Alternative ist

Der Wasserstoffantrieb wird immer öfter als bessere Alternative zum E-Auto angeführt. Tatsächlich sei seine Ökobilanz aber deutlich schlechter, sagt der ökologische Verkehrsclub VCD; er möchte in einer Medienmitteilung vom 16.01.2020 mit gängigen Fehlinformationen aufräumen und nennt die wichtigsten Vor- und Nachteile. Geht es nach dem VCD, gewinnt der Elektromotor.
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Batterie-Auto macht bei klimafreundlichem Antriebswechsel das Rennen – noch

Agora Verkehrswende und IFEU mit Studie

Eine Studie von Agora Verkehrswende (Titel: „Klimabilanz von strombasierten Antrieben und Kraftstoffen“) zeigte (bereits am 16.12.2019), dass batterieelektrische Pkw über ihren gesamten Lebenszyklus deutlich weniger Treibhausgase emittieren als Autos mit Brennstoffzelle oder Fahrzeuge, die mit strombasiertem Kraftstoff fahren – jedenfalls, solange der Strom noch nicht vollkommen CO2-frei ist. weiterlesen…

Große Mehrheit der Verbraucher für Tierwohlabgabe

Protest gegen Versäumnisse der Agrarministerin zur Eröffnung der „Grünen Woche“

Eine Mehrheit von 85 Prozent der Verbraucher spricht sich für Steuern oder Abgaben auf Fleisch und Wurst aus, wenn die Landwirte mit dieser staatlichen Hilfe die Tierhaltung verbessern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace durchgeführt hat und die am 17.01.2020 veröffentlicht wurde. weiterlesen…