CO2-Fußabdruck mit PV drastisch verringern

Klimaneutral(er) leben: Mit Photovoltaik mehrere Tonnen weniger Kohlendioxid

Photovoltaikanlagen auf dem Dach lohnen sich finanziell. Gut für die Umwelt sind sie außerdem. Doch wie viel tragen sie konkret zum Klimaschutz bei? Dieser Frage ist das Solar Cluster Baden-Württemberg nachgegangen. Das Ergebnis der Recherche: PV ist gleich Klimaschutz – eine Hausdachsolaranlage gleicht die Kohlendioxid-Emission einer Person aus: Jede PV-Anlage ist ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz. Eine große Solarstromanlage auf einem Einfamilienhaus mit einer installierten Leistung von 15 Kilowatt beispielsweise vermeidet jedes Jahr den Ausstoß von neun Tonnen CO2, so viel, wie ein Bundesbürger im Durchschnitt jährlich verursacht. weiterlesen…

Wirtschaftlich sinnvoller Weg zu globalem klimaneutralen Stromnetz bis 2050

LUT-Forschungsergebnisse: Übergang zu 100% EE ohne gesellschaftliche Verwerfungen möglich

Ein globales, zu 100% erneuerbares Stromnetz kann bis 2050 erreicht werden. Eine aktuelle Studie der finnischen Lappeenranta University of Technology (LUT) beschreibt die notwendigen Schritte, um einen realistischen Übergang zu ermöglichen, der gesellschaftliche Verwerfungen verhindert. Der von einer Forschungsgruppe um Prof. Christian Breyer erstellte Forschungsbericht “Radical Transformation Pathway towards sustainable electricity via evolutionary steps” wurde kürzlich in Nature veröffentlicht. Zum ersten Mal in seiner Geschichte veröffentlichte Nature einen Forschungsartikel über das Thema 100% Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Vertrags-Kündigung über Steinkohle-Strom-Lieferung aus Datteln 4 unwirksam

RWE muss Uniper weiter Strom abnehmen und pokert im Milliarden wegen Braunkohle-Aus

Der Energiekonzern RWE durfte seine 2005 und 2006 geschlossenen und im Juli 2016 gekündigten Lieferverträge für Strom aus dem Steinkohlekraftwerk Datteln 4 des Konkurrenten Uniper nicht kündigen. Das hat nach einem entsprechenden Beschluss des Essener Landgerichts von 2018 nun einer Medienmitteilung folgend auch der 2. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm nach mündlicher Verhandlung (Az. 2 U 56/18) bestätigt. weiterlesen…

Elon Musk kurbelt Solardach an

Tesla steigt in zukunftsträchtiges Geschäft ein

Tesla will 2020 seine Bemühungen auf das Solardach konzentrieren, sagte CEO Elon Musk am 14.03.2019 bei der Vorstellung des Tesla Modells Y im Tesla Design Studio in Hawthorne, Kalifornien. Die energieaufnehmenden Ziegel, die für das ungeschulte Auge wie ein normales Dach aussehen, haben die Betrachter laut ersten Kommentaren mit ihrem schlanken Design begeistert, sind aber bisher nur auf eine Handvoll Hausdächer gelangt. Nach den Ankündigungen von Musk soll sich das jetzt ändern. weiterlesen…

Fridays4Future: Junge Generation fordert Politik für ihre Zukunft

Hunderttausende Schüler weltweit pro Klima auf den Straßen – inzwischen 23.000 wissenschaftliche Unterstützer

Höhepunkt der im vergangenen August von Greta Thunberg ausgelösten Schulstreikwelle: Mit Protestaktionen lasen am Freitag, dem 15.03.2019, in mehr als 120 Ländern, allein in 220 deutschen Orten 300.000 Schüler – und nicht nur Schüler – den Politikern die Leviten und verlangten endlich ernsthaftes Handeln gegen die drohende Klimakatastrophe. Den Veranstaltern zufolge waren es allein im Berliner Invalidenpark zwischen Bundeswirtschafts- und -verkehrsministerium 25.000 (laut Polizei 20.000, angemeldet waren 5.000) Protestierer und Mahner. Der Berliner Tagesspiegel hatte einen Newsblog eingerichtet. weiterlesen…

March for Science: Warum Wissenschaftler den Jugendklimastreik unterstützen sollten

“Ihre Generation wird stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein, daher ist es wichtig, dass ihre Stimmen gehört werden”

Von March for Science

In den vergangenen Monaten haben junge Menschen auf der ganzen Welt wegen der Untätigkeit gegen den Klimawandel protestiert, indem sie ihre Klassenzimmer verlassen und auf den Straßen demonstrierten. Am Freitag, dem 15. März, fand der bisher größte Protesttag mit Märschen an mehr als 1.700 Orten auf der ganzen Welt statt. Wir, der March for Science, eine internationale Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Befürwortern, Lehrern und Eltern, unterstützen nachdrücklich den globalen Klima-Schulstreik.
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Digital, vernetzt, intelligent: das Energiesystem der Zukunft

Das DLR auf der Hannover Messe 2019

Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen der Energiewende. Wie das digital vernetzte und intelligente Energiesystem der Zukunft aussieht, zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 01. bis 05. 04.2019 auf der Hannover Messe (Halle 27, Stand H70), wie das DLR mitteilt. weiterlesen…

Tickende Zeitbombe

Der arktische Permafrost taut und setzt große Mengen CO2 frei: eine tickende Zeitbombe

Starke und möglicherweise verheerende Temperaturanstiege von drei bis fünf Grad in der Arktis seien jetzt unvermeidlich, selbst wenn es der Welt gelingt, die Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu senken, warnt ein neuer UN-Bericht. Die Wintertemperaturen in der Arktis werden bis 2050 um drei bis fünf Grad steigen, bis 2080 sogar um fünf bis neun Grad. Das kann laut der Studie „Global Linkages – A graphic look at the changing Arctic“ nicht mehr verhindert werden. Nicht einmal dann, wenn es gelingen sollte, die globalen Emissionen so weit zu reduzieren, wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart. Alicia Prager hat sich für EURACTIV.de den UN-Bericht genauer angesehen. weiterlesen…

Chefsache “Auspuff”?

Spitzengespräch im Bundeskanzleramt über “Klimaschutz-Sorgenkind Verkehr” – Bundestag verwässert Grenzwerte

Seit Monaten beraten Experten und Interessenvertreter in der „Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität“ (NPM – Nachfolgeorganisation der Nationalen Plattform für Elektromobilität) ohne konkrete Ergebnisse über mögliche CO2-Senkungen im Verkehrssektor. “Klimaschutz-Sorgenkind Verkehr” nannte ein Medium den immer weiter zurückbleibenden Sektor der Energiewende. Nun hatte Bundeskanzlerin Merkel die NPM-Führung am 14.03.2019 zu einem nichtöffentlichen Treffen in ihr Amt geladen – daran nahmen auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), sowie die Spitzen der Koalition teil. weiterlesen…

Feinstaub gefährlicher als angenommen

Hauptverursacher Landwirtschaft

Nach einer Untersuchung von Forschern des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) verursacht Feinstaub weitaus mehr vorzeitige Todesfälle als bisher angenommen. Als Hauptverursacher nennen die Verfasser der im Fachblatt European Heart Journal veröffentlichten Studie die Landwirtschaft. Demnach sterben in Deutschland rund 120.000 Menschen pro Jahr vorzeitig durch Feinstaub, fast doppelt so viele wie bisher geglaubt – die durchschnittliche Lebenserwartung von Europäern verkürze sich um zwei Jahre. Weltweit kommt die Studie auf rund neun Millionen vorzeitige Todesfälle. weiterlesen…