Senkung der EEG-Umlage auf null

Kurzstudie: Absenkung bereits 2021 möglich

Die Deutsche Energie-Agentur dena, das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut (FiFo) an der Universität zu Köln und die Stiftung Umweltenergierecht schlagen in einer gemeinsamen Kurzstudie die Absenkung der EEG-Umlage auf null vor. Zur partiellen Gegenfinanzierung soll die Stromsteuer verdoppelt werden. FiFo-Direktor Michael Thöne: „Das Modell gibt dem Bundeshaushalt auf dem Weg zur Klimaneutralität eine verlässliche Perspektive, bietet aber 2021 und 2022 noch starke und klimafreundliche Konjunkturimpulse.“ weiterlesen…

Klimaschutz in Zeiten von Corona

Studie der Uni Kassel: Klimapolitische Maßnahmen stoßen trotz Corona-Krise auf große Akzeptanz

Klimawandel und Klimaschutz haben in den vergangenen Jahren große mediale und öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Allerdings stellt sich angesichts der immensen gesellschaftlichen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise die Frage, ob diese Themen in der Bevölkerung noch immer relevant sind. Dieser Frage ist das Fachgebiet für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Kassel in einer aktuellen Befragung nachgegangen, indem es die Zustimmung zu klimapolitischen Maßnahmen sowie klimaschutzorientierten Konjunkturpaketen untersucht hat. weiterlesen…

Temperatur in Nord- und Ostsee „besorgniserregend“ schnell gestiegen

Meere um 1,3, bzw. 1,8 Grad wärmer als vor 30 Jahren

Klimawandel-News jetzt (am 08.07.2020) auch aus dem Bundesverkehrsministerium: Laut BMVI werden Nord- und Ostsee ständig wärmer. Von 1969 bis 2017 hat sich die Nordsee um 1,3 Grad Celsius erhitzt, so die Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Frage der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Grünen-Bundesfraktion Steffi Lemke. In der westlichen Ostsee wurde seit 1982 ein Temperaturanstieg von 0,6 Grad pro Dekade gemessen, das heißt um mindestens 1,8 Grad. weiterlesen…

Jenseits des Green Deal: Aufwertung der Energiediplomatie der EU für eine neue Ära

Ein SWP-Kommentar

Der Grüne Deal, den die neue Kommission 2019 auf den Weg gebracht hat, wird die Energiediplomatie der Europäischen Union (EU) grundlegend umgestalten. Doch obwohl sich die EU an die durch den Green Deal bestimmte neue politische Richtung anpassen muss, kann sie nicht darauf reduziert werden, schreiben Maria Pastuchowa, Jacopo Maria Pepe, Kirsten Westphal in einem Kommentar für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). weiterlesen…

Gast-Kommentar: Kohleausstieg ohne Energiewende

Halb garer Regierungsbeschluss

Die Zeit der Kohle ist vorbei, die Zukunft gehört mehr denn je den Erneuerbaren Energien! Doch der nun beschlossene Kohleausstieg ist wie so viele andere energiepolitische Weichenstellungen der aktuellen Bundesregierung nur halb gar, schreibt Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG, am 06.07.2020 in seinem Gastkommentar auf energiezukunft.de. weiterlesen…

Ozeanerwärmung bedroht Vermehrung vieler Fischarten

Jedes Grad erhöht Druck auf Fischbestände

Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer Metastudie wegweisende Erkenntnisse zu den Folgen des Klimawandels für die Fischbestände der Welt gewonnen – so eine AWI-Medienmitteilung vom 04.07.2020. Die Risiken für Fische sind demnach viel größer als bisher angenommen, wenn man berücksichtigt, dass bestimmte Lebensstadien besonders empfindlich auf steigende Wassertemperaturen reagieren. weiterlesen…

White Paper: Synthetische Kraftstoffe sind die Lösung

Der Weg hin zu einer CO2-armen Mobilität

Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen haben sich in den vergangenen Jahren mit der Klimabilanz von Elektroautos beschäftigt und diese mit Verbrennern verglichen. Die Ergebnisse unterschieden sich teilweise erheblich, was zum Großteil auf die getroffenen Grundannahmen zurückzuführen war. Je nach betrachteten Vergleichsfahrzeugen, prognostizierter Fahrleistung, Verbrauch, angenommenen Stromemissionen und den Annahmen bezüglich der Batterieherstellung schneiden aus CO2-Perspektive Elektroantrieb oder Verbrennungsmotor besser ab. Energieexperte Martin Stahl kommt jetzt in seiner Untersuchung zu dem Schluss, dass die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe entscheidend gefördert werden müssten. weiterlesen…

Erdkabel für zwei Milliarden Euro

SuedLink: Auftrag für kunststoffisolierte 525-Kilovolt-Erdkabel vergeben

Für zwei Milliarden Euro haben die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Transnet BW kunststoffisolierte Erdkabel für SuedLink geordert, mit einer Länge von rund 700 Kilometern und einer Investitionssumme von zehn Milliarden Euro das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende in Deutschland. Mit der Lieferung und Verlegung der Erdkabel mit 525 kV wurden die Firmen NKT und Prysmian beauftragt, teilten Transnet BW und Tennet am 29.06.2020 mit. weiterlesen…

Vorteile der Direktbesteuerung von CO2

Mehr freiwilliges Handeln im Klimaschutz möglich

Wenn man CO2 durch eine Steuer direkt bepreist, gibt das Raum für moralisches Handeln, so – eine Medienmitteilung der Universität zu Köln – das Fazit einer eben in Nature Sustainability (“Pricing externalities and moral behaviour”) publizierten experimentell gestützten Studie der Ökonomen Axel Ockenfels, Peter Werner und Ottmar Edenhofer. Das Papier wurde unter anderem mit Unterstützung des „Center for Social and Economic Behavior“ der Universität zu Köln und im Kontext des DFG Cluster of Excellence ECONtribute erstellt. weiterlesen…

BEE: “Kohleausstiegsgesetz wenig ambitioniert, Potenzial Erneuerbarer Energien ungenutzt”

“Politik kommt alleine Kraftwerksbetreibern entgegen”

„Die lang verschleppte Entscheidung beim Kohleausstieg war ein überfälliger Schritt, sie ist aber leider nicht ambitioniert genug“, kommentierte Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), die Einigung von Union und SPD auf ein Kohleausstiegsgesetz. Die COVID-19-Krise unterstreiche: das Zeitalter der Kohleverstromung sei vorbei. Die starre fossile Restlast sei fast vollständig abgeschaltet. Niemand könne ein Interesse daran haben, diese marktwirtschaftlich getriebene Entwicklung zu revidieren. Es brauche deshalb jetzt verstärkt dezentrale, flexible Kapazitäten, die die derzeit stark einspeisenden Erneuerbaren Sonne und Wind flankieren. weiterlesen…