Altmaier will Klima- und Wohlstands-Allianz gründen

“Wir wissen seit mehr als drei Jahrzehnten, dass wir mit fortschreitendem Klimawandel einer globalen ökologischen Katastrophe entgegengehen”

Wirtschaftsminister Peter Altmaier will das Klima schützen und die Wirtschaft für den Wandel rüsten. Dazu hat er am 11.09.2020 unter dem Titel „Klima schützen und Wirtschaft stärken“ eine Allianz von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat für Klimaneutralität und Wohlstand vorgestellt. Darin macht er 20 Vorschläge zur Stärkung von Klimaschutz und Wirtschaftskraft. Deutschland müsse „jetzt die Chance nutzen, den Transformationsprozess hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft bis spätestens 2050 unumkehrbar zu machen“. Der Vorschlag beginnt mit dem bemerkenswerten Satz: “Wir wissen seit mehr als drei Jahrzehnten, dass wir mit fortschreitendem Klimawandel einer globalen ökologischen Katastrophe entgegengehen.” weiterlesen…

Plug-In-PV: Grüner Strom vom Balkon

Mit kleinen Photovoltaik-Anlagen Verbrauch senken

Das Thema ist endlich sogar (am 09.09.2020) auf tagesschau.de angekommen, geschrieben von Steffi Clodius: “Stromkosten sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun: Kleine Solarkraftwerke für den Eigenbedarf machen das möglich. Man braucht nicht mal eine Genehmigung dafür.” weiterlesen…

Stromnetz der Zukunft soll sich selbst steuern

Intelligenter Algorithmus und ressourceneffiziente Architektur

Für die Energiewende ist es zentral, dass die Erneuerbaren Energien in die elektrischen Netze integriert werden. Dafür müssen Stromerzeugung und -verbrauch optimal aufeinander abgestimmt werden, schreibt Linda Thomßen am 10.09.2020 auf der Webseite der Universität Bielefeld. In dem Verbundprojekt KI-Grid arbeiten Forscher mit künstlicher Intelligenz an einer Lösung. Dafür kooperieren die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld und die Westaflex GmbH in Gütersloh sowie als assoziierter Partner die Stadtwerke Bielefeld. weiterlesen…

Bund nimmt 2021 etwa 7,4 Mrd. Euro für Verschmutzungsrechte ein

Emissionszertifikate und EEG-Umlage

Die Bundesregierung schätzt, dass der Verkauf von Emissionszertifikaten etwa 7,4 Milliarden Euro an Gesamterlösen einbringen wird. Für das Folgejahr rechne man mit etwa € 8,9 Mrd., erklärt die Regierung in ihrer Antwort (19/22013) auf eine Kleine Anfrage (19/21715) der FDP-Bundestagsfraktion. Weiter strebt die Bundesregierung eine Senkung der EEG-Umlage aus den Einnahmen des Brennstoffemissionshandelsgesetzes und aus Mitteln des Konjunkturpaketes an, und zwar 2021 auf 6,5 Ct/kWh und 6,0 Ct/kW 2022. In diesem Jahr beträgt die Umlage 6,756 Ct/kW. (hib/PEZ) weiterlesen…

Zielpunkte tausender Heliostaten im Betrieb ermitteln und steuern

ISE – Projektabschluss HelioControl

Von den solarthermischen Kraftwerken werden Turmsystemen die größten Potenziale hinsichtlich Effizienz und Kostenreduktion zugesprochen. Insbesondere bei den Spiegeln (Heliostaten), die zwischen 30 und 40 Prozent der Investitionen ausmachen, können Kosten eingespart werden. Ein Ansatz dafür ist die häufige Kalibrierung oder Regelung der Heliostaten-Zielpunkte. Im Projekt “HelioControl” entwickelte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ein Kalibrier- und Regelungssystem auf Basis digitaler Bildverarbeitung für Heliostatenfelder. Mit dieser Methode können die Zielpunkte vieler Heliostaten erstmals während des laufenden Betriebs zeit- und kosteneffizient ermittelt werden. weiterlesen…

Der Weg zum global vergleichbaren Nachhaltigkeitsbericht

Analyse der bestehenden Rahmenwerke zur Entwicklung eines einheitlichen gesetzlich verpflichtenden Rahmenwerks

Damit Unternehmen glaubwürdig und kontrollierbar belegen können, dass sie nachhaltig wirtschaften und sich an ethische und ökologische Standards halten, sind standardisierte und überprüfbare Berichte erforderlich. Solche Berichtsstandards sollen Unternehmensbeiträge zur nachhaltigen Entwicklung vergleichbar abbilden und universell für Unternehmen jeder Größe und Art anwendbar sein. Viele Unternehmen wenden dafür sogenannte Rahmenwerke an. Da es jedoch unterschiedliche Rahmenwerke gibt, sind die Nachhaltigkeitsleistungen derzeit vielfach nicht vergleichbar. Um dem abzuhelfen, wurde unter der Leitung des Sozialwissenschaftlers Christian Felber vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) zusammen mit der B.A.U.M. Consult GmbH eine Analyse der bestehenden Rahmenwerke erstellt. weiterlesen…

Ab wann E-Autos “fast klimaneutral” sind

ifeu-Studie zu E-Mobilität

“Die Zahl der E-Autos nimmt zu. Klimaneutral sind die Stromer zwar noch nicht. Nach einer EU- Studie (“Lebenszyklus-Analyse konventioneller und alternativ betriebener Fahrzeuge“) könnten sie es bis 2050 aber annähernd sein – wenn die Voraussetzungen stimmen”, schreibt Mark Hugo am 06.09.2020 auf der ZDF-Webseite. Dennoch nehme die Skepsis bei den Autokäufern ebenfalls zu. weiterlesen…

Energiewende naturverträglich und verbraucherfreundlich gestalten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) treten entschieden für einen verbraucherfreundlichen Klimaschutz ein. In einem gemeinsamen Papier fordern sie einen naturverträglichen und verbraucherfreundlichen Ausbau der erneuerbaren Energien, mehr Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern an der Energiewende und eine klimagerechte und verbraucherfreundliche Gebäudepolitik. Insbesondere angesichts der anstehenden Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) sowie weiteren Konjunkturmaßnahmen müssten Klimaschutz und Verbraucherschutz nun Hand in Hand gehen und ganz oben auf der Liste bei den anstehenden politischen Prozessen stehen. weiterlesen…

Frost & Sullivan: Entscheidendes Jahrzehnt für globalen Energiesektor

“Bis 2030 weltweit fast drei Billionen Euro Investitionen in Erneuerbare Energien”

Die jüngste Analyse von Frost & Sullivan (“Opportunities from Decarbonization in the Global Power Market, 2019-2030“) zeigt, dass die 2020er Jahre für alle Beteiligten in der Energiewirtschaft von entscheidender Bedeutung sein werden, da der Übergang zu Erneuerbaren Energien voraussichtlich zunehmen wird, während die Kohle in den meisten entwickelten Märkten einen Abschwung erlebt. Die Analysten sehen in Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung die Hauptpfeiler der globalen Energiewende – dazu das Aufkommen neuer Geschäftsmodelle und einen wachsenden Flexibilitätsbedarf. Das werde vor allem bei Technologien wie Energiespeichersystemen und virtuellen Kraftwerken für Wachstum sorgen. weiterlesen…

“Akku-Hersteller müssen transparenter werden”

Probleme: Lieferketten, Rohstoffförderung und Recycling

Batterien sind der Knackpunkt der Elektromobilität. Eine am 02.09.2020 veröffentlichte gemeinsame Untersuchung des schweizerischen katholischen Hilfswerks Fastenopfer, der evangelischen Hilfsorganisation Brot für alle, und des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) untersuchte erstmals den Umgang der wichtigsten Akku-Hersteller mit Umwelt- und Menschenrechtsfragen. Probleme stellten sich vor allem bei der Transparenz der Lieferketten, der Rohstoffförderung und beim Recycling der Akkus heraus. weiterlesen…