Dekarbonisierung als “Insellösung”

Intelligente Energiespeicher- und -netze für sieben europäische Inseln

Nachdem das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) als Partner im EU-Projekt NETfficient in den letzten drei Jahren die Stadtwerke Borkum auf dem Weg zur Energieautarkie begleitet hat, lebt die gewonnene Erfahrung nun im Projekt INSULAE in Kooperation mit den Stadtwerken Norderney weiter. weiterlesen…

Roadmaps zur Dekarbonisierung des Verkehrs

MENA-Fuels: Nachhaltige synthetischer Kraftstoffe

Im Rahmen der BMWi-Forschungsinitiative “Energiewende im Verkehr” fragt das vom Wuppertal-Institut gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und der IZES gGmbH initiierte Projekt MENA-Fuels nach der möglichen Rolle und den Implikationen der Nutzung synthetischer Kraftstoffe in Deutschland. weiterlesen…

Flüssigmetallforschung: Neue Lösungen für die Energiewende

KIT-Technologien können wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Ob thermische Energiespeicher, neue Prozesswege für die emissionsfreie Produktion von Wasserstoff oder innovative Solargroßkraftwerke: Mit Flüssigmetalltechnologien aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lasse sich die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen – so eine Medienmitteilung aus Karlsruhe. weiterlesen…

Energiewende: Wie viel Strom braucht der Verkehrssektor?

Alle reden von E-Mobilität. Einige befürchten, dass es zu einer Stromlücke kommt. Wie kommen Energiewende und Verkehrswende zusammen?

In einem kürzlich erschienenen böll.brief hat Arepo Consult für die Heinrich-Böll-Stiftung drei Szenarien zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors verglichen: das Modell «Treibhausgasneutrales Deutschland 2050» des Umweltbundesamtes (UBA), den «95-Prozent-Klimapfad», den die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) und das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos für den Bundesverband der Deutschen Industrie skizziert haben, und das «Dekarbonisierungsszenario 2035» des Wuppertal Instituts für Greenpeace. Damit wurden bewusst Szenarien von drei Auftraggeberinnen respektive Forschungseinrichtungen verglichen, die eher unterschiedlichen politisch-gesellschaftlichen Milieus zugeordnet werden. Stefanie Groll hat die drei Szenarien für die Heinrich Böll Stiftung verglichen.
weiterlesen…

“Katalog der Hoffnung”


Europäische Expertengruppe veröffentlicht richtungsweisenden Innovationsbericht

Nichtfossile Lösungen, etwa für kohlenstofffreie Technologien und emissionsneutrale Lebensstile, müssen im Mittelpunkt europäischer Investitionen in Forschung und Innovation stehen. Bisherige emissionsarme Lösungsansätze werden nur begrenzt dazu beitragen können, gefährliche Risiken der globalen Erwärmung rechtzeitig zu begrenzen, sagen unabhängige Experten. Im Gegensatz dazu könnten ehrgeizige Innovationsprogramme einen Wettlauf sauberer Technologien an die Spitze anstoßen und gleichzeitig Wohlstand sichernd die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften stärken. Der Expertenbericht des ‘High-Level Panel on Decarbonization Pathways’ wurde am 28.11.2018 zusammen mit der Kommunikationsstrategie der Europäischen Kommission für langfristige Emissionsminderungen in der EU kurz vor dem UN-Klimagipfel COP24 veröffentlicht. weiterlesen…

Schlüssel zu nachhaltiger Chemiezukunft


Erneuerbarer Kohlenstoff statt Dekarbonisierung

Was im Energiebereich die Dekarbonisierung darstelle, sei für die Chemie- und Kunststoffindustrie der Umstieg auf erneuerbaren Kohlenstoff – so eine Medienmitteilung aus dem nova-Institut (Hürth), das ein neues “Positionspapier zur Zukunft der Chemie” veröffentlicht hat. Darin heißt es, die organische Chemie könne – entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch – nicht “dekarbonisiert” werden, da sie vollständig auf der Nutzung von Kohlenstoff basiere. weiterlesen…

BP will Energiewende beschleunigen


Bekenntnis zu kohlenstoffarmer Zukunft

Nach Shell legte am 16.04.2018 auch BP einen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbericht vor. Konzernchef Bob Dudley dazu: “Sie sehen in unserer Strategie und den neuen Zielen, die wir uns gesetzt haben, ein Geschäftsmodell, das sich – bei allem, was wir tun – auf die doppelte Herausforderung von mehr Energie mit weniger Emissionen konzentriert.” BP will im neuen Bericht sein Engagement für eine kohlenstoffarme Zukunft und die doppelte Herausforderung, den steigenden Energiebedarf der Welt zu decken und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, darlegen. weiterlesen…

Bald CO2-freie Stahlerzeugung dank “H2FUTURE”?


Linz: Weltgrößte Wasserstoff-Pilotanlage

Weitgehend CO2-freie Stahlerzeugung könnte bald möglich werden – unter Einsatz von Wasserstoff. Dazu fördert die EU zu zwei Dritteln das 18-Millionen-Euro-Forschungsprojekt „H2FUTURE“ eines Konsortiums aus Voestalpine, Siemens, der österreichischen VERBUND AG sowie Austrian Power Grid und den Wissenschafts-Partnern K1-MET (Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung) und ECN (Energy Research Centre of the Netherlands). Am 17.04.2018 wurde am Standort der Voestalpine in Linz offiziell der Bau der weltweit größten Pilotanlage zur Herstellung von „grünem“ Wasserstoff begonnen. H2FUTURE als Projekt startete am 01.01.2017 und soll 45 Jahre (!) dauern. weiterlesen…

Dekarbonisierung und effizientere Nutzung von Prozesswärme


Strategische Optionen von BEE und HANNOVER MESSE

Erneuerbare Energie deckt bislang nur marginal den Energiebedarf in der Prozesswärme und Prozesskälte: knapp sechs Prozent. Dabei gibt es erhebliche technische Potenziale zur Dekarbonisierung der Industrie. Das ist das Ergebnis eines am 05.04.2018 in Berlin vorgestellten Kurzgutachtens des Hamburg Instituts für den Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die HANNOVER MESSE. Solarthermie, Wärmepumpen, feste, flüssige und gasförmige Biomasse sowie Geothermie können hier aus technischer Sicht bereits heute einen großen Beitrag leisten. weiterlesen…

Sorgenkind Verkehr? – Energiespeicher für die Mobilität


Für die Dekarbonisierung des Verkehrsbereichs sind Energiespeichertechnologien für Fahrzeuge unverzichtbar

Energiespeicher sind auch für die Verkehrswende eine unverzichtbare Komponente. Nur mit ihrer Hilfe ist die Dekarbonisierung unserer Mobilität – und damit ein deutlich geringerer CO2-Ausstoß, wie ihn Klimaziele auf nationaler wie internationaler Ebene vorsehen – möglich. Ob Batterien und Wasserstoffspeicher für die Elektromobilität oder synthetische Brennstoffe als chemische Energiespeicher – auf dem Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium gab das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt einen Einblick in die gesamte Breite an Energiespeichertechnologien für den Verkehrssektor. Das Symposium wird veranstaltet vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik, das neuartige Speichertechnologien entwickelt sowie deren Integration in zukunftsweisende Energie- und Mobilitätssysteme untersucht. weiterlesen…