“Katalog der Hoffnung”


Europäische Expertengruppe veröffentlicht richtungsweisenden Innovationsbericht

Nichtfossile Lösungen, etwa für kohlenstofffreie Technologien und emissionsneutrale Lebensstile, müssen im Mittelpunkt europäischer Investitionen in Forschung und Innovation stehen. Bisherige emissionsarme Lösungsansätze werden nur begrenzt dazu beitragen können, gefährliche Risiken der globalen Erwärmung rechtzeitig zu begrenzen, sagen unabhängige Experten. Im Gegensatz dazu könnten ehrgeizige Innovationsprogramme einen Wettlauf sauberer Technologien an die Spitze anstoßen und gleichzeitig Wohlstand sichernd die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften stärken. Der Expertenbericht des ‘High-Level Panel on Decarbonization Pathways’ wurde am 28.11.2018 zusammen mit der Kommunikationsstrategie der Europäischen Kommission für langfristige Emissionsminderungen in der EU kurz vor dem UN-Klimagipfel COP24 veröffentlicht. weiterlesen…

Schlüssel zu nachhaltiger Chemiezukunft


Erneuerbarer Kohlenstoff statt Dekarbonisierung

Was im Energiebereich die Dekarbonisierung darstelle, sei für die Chemie- und Kunststoffindustrie der Umstieg auf erneuerbaren Kohlenstoff – so eine Medienmitteilung aus dem nova-Institut (Hürth), das ein neues “Positionspapier zur Zukunft der Chemie” veröffentlicht hat. Darin heißt es, die organische Chemie könne – entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch – nicht “dekarbonisiert” werden, da sie vollständig auf der Nutzung von Kohlenstoff basiere. weiterlesen…

BP will Energiewende beschleunigen


Bekenntnis zu kohlenstoffarmer Zukunft

Nach Shell legte am 16.04.2018 auch BP einen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbericht vor. Konzernchef Bob Dudley dazu: “Sie sehen in unserer Strategie und den neuen Zielen, die wir uns gesetzt haben, ein Geschäftsmodell, das sich – bei allem, was wir tun – auf die doppelte Herausforderung von mehr Energie mit weniger Emissionen konzentriert.” BP will im neuen Bericht sein Engagement für eine kohlenstoffarme Zukunft und die doppelte Herausforderung, den steigenden Energiebedarf der Welt zu decken und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, darlegen. weiterlesen…

Bald CO2-freie Stahlerzeugung dank “H2FUTURE”?


Linz: Weltgrößte Wasserstoff-Pilotanlage

Weitgehend CO2-freie Stahlerzeugung könnte bald möglich werden – unter Einsatz von Wasserstoff. Dazu fördert die EU zu zwei Dritteln das 18-Millionen-Euro-Forschungsprojekt „H2FUTURE“ eines Konsortiums aus Voestalpine, Siemens, der österreichischen VERBUND AG sowie Austrian Power Grid und den Wissenschafts-Partnern K1-MET (Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung) und ECN (Energy Research Centre of the Netherlands). Am 17.04.2018 wurde am Standort der Voestalpine in Linz offiziell der Bau der weltweit größten Pilotanlage zur Herstellung von „grünem“ Wasserstoff begonnen. H2FUTURE als Projekt startete am 01.01.2017 und soll 45 Jahre (!) dauern. weiterlesen…

Dekarbonisierung und effizientere Nutzung von Prozesswärme


Strategische Optionen von BEE und HANNOVER MESSE

Erneuerbare Energie deckt bislang nur marginal den Energiebedarf in der Prozesswärme und Prozesskälte: knapp sechs Prozent. Dabei gibt es erhebliche technische Potenziale zur Dekarbonisierung der Industrie. Das ist das Ergebnis eines am 05.04.2018 in Berlin vorgestellten Kurzgutachtens des Hamburg Instituts für den Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die HANNOVER MESSE. Solarthermie, Wärmepumpen, feste, flüssige und gasförmige Biomasse sowie Geothermie können hier aus technischer Sicht bereits heute einen großen Beitrag leisten. weiterlesen…

Sorgenkind Verkehr? – Energiespeicher für die Mobilität


Für die Dekarbonisierung des Verkehrsbereichs sind Energiespeichertechnologien für Fahrzeuge unverzichtbar

Energiespeicher sind auch für die Verkehrswende eine unverzichtbare Komponente. Nur mit ihrer Hilfe ist die Dekarbonisierung unserer Mobilität – und damit ein deutlich geringerer CO2-Ausstoß, wie ihn Klimaziele auf nationaler wie internationaler Ebene vorsehen – möglich. Ob Batterien und Wasserstoffspeicher für die Elektromobilität oder synthetische Brennstoffe als chemische Energiespeicher – auf dem Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium gab das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt einen Einblick in die gesamte Breite an Energiespeichertechnologien für den Verkehrssektor. Das Symposium wird veranstaltet vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik, das neuartige Speichertechnologien entwickelt sowie deren Integration in zukunftsweisende Energie- und Mobilitätssysteme untersucht. weiterlesen…

Solarenergie-Ausbau des Bundes 2017 erneut verfehlt


Photovoltaikzubau zum vierten Mal unter Zielwert der Bundesregierung

Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert von der nächsten Bundesregierung eine deutliche Beschleunigung des Solarenergie-Ausbaus. Den Sondierungsteams von Union und SPD empfiehlt die Interessenvereinigung der Solar- und Speicherbranche, der auch Forschungseinrichtungen angehören, die Verständigung auf ein Sofortprogramm zur Dekarbonisierung und Solarisierung der Strom-, Wärme- und Mobilitätsversorgung. Von zentraler Bedeutung für den Erfolg der Energiewende sei die Herstellung fairer Marktbedingungen durch Einführung einer wirksamen CO2-Bepreisung sowie die Beseitigung bestehender Marktbarrieren und Ausbaudeckel für die Solar- und Speichertechnik. weiterlesen…

Wuppertal-Institut: Deutliche Beschleunigung notwendig


Dekarbonisierung europäischer Energiesysteme

“Die Dekarbonisierung von Energiesystemen erfordert einen starken Strukturwandel”, so eine Medienmitteilung des Wuppertal-Instituts. In dem Artikel “Tracking sectoral progress in the deep decarbonisation of energy systems in Europe” schlagen die Autorinnen und Autoren “eine Methodik vor, um die Dekarbonisierung der Energiesysteme in der Europäischen Union weiter zu verfolgen. Darüber hinaus werden die Dekarbonisierungsraten in der Elektrizitäts-, Wohn-, Transport- und Industriebranche analysiert”. weiterlesen…

Kohlenstoffarmer Verkehr


Wuppertal-Institut: Auf dem Weg zur Dekarbonisierung

Die CO2-Emissionsstandards und Steuermaßnahmen für neue Pkw in den G20-Ländern hat ein eben in ScienceDirect veröffentlichter Artikel des Wuppertal-Instituts zum Gegenstand. Darin zeigen die Autoren, dass nur ein Mix aus regulatorischen und fiskalpolitischen Maßnahmen zum besten Ergebnis führt. weiterlesen…

Steiner, RNE, fordert Green Finance Hub für Deutschland


Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen

Man habe zwar endlich die seit Jahrzehnten geforderten 0,7 % Anteil am BIP für die Entwicklungshilfe erreicht (wenn auch verursacht durch die Unterstützung der vielen Geflüchteten), aber Deutschland müsse “endlich vom Projekt zur Struktur kommen, vom Versprechen zum Beweis, dass man es auch kann,” forderte die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Marlehn Thieme anlässlich der 17. Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin. Gleichzeitig stellte der designierte UNDP- und Ex-UNEP-Chef Achim Steiner das Projekt eines “Hub for Sustainable Financing” in Deutschland vor. weiterlesen…