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Archiv: Kohleausstieg

Die Ministerin und der Kohleausstieg


„Zentraler Teil des notwendigen Weges zu einer treibhausgasneutralen Welt ist der Ausstieg aus Kohle, aus Öl und fossilem Gas“

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung teilt mit: Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, hielt am 21.11.2017 eine Rede zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „Klimakonferenz in Bonn – Schneller Ausstieg aus der Kohle ist jetzt nötig“ vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Solaify dokumentiert.


Hitzefieber der Erde steigt rasanter denn je, aber Bonner Weltklimakonferenz bietet keine Lösungen an

Ohne großen Streit ging die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn zu Ende. Deshalb wird nun über viele Medien der Eindruck erweckt, der Klimaschutz sei in der Welt auf einem guten Weg. Doch was bedeuten denn die Ergebnisse des Bonner Weltklimagipfels wirklich? fragt Klimaexperte Hans-Josef Fell auf seiner Webseite. Und er kommt zu dem Schluss: Fossiles Divestment muss weitergehen.


BUND fordert von Jamaika: Zukunftsthemen Klimaschutz, Verkehrs- und Agrarwende anpacken

Die Jahresversammlung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat am 18.11.2017 in Berlin mit übergroßer Mehrheit eine Positionierung zu einer möglichen Jamaika-Koalition beschlossen. Darin formuliert der Umweltverband seine Forderungen an die vier zurzeit verhandelnden Parteien und seine Kritik an dem umweltpolitischen Schlingerkurs der bisherigen Sondierungsgespräche.


Germanwatch: Deutschland droht bei Klimaschutz Anschluss zu verlieren

Die Weltklimakonferenz in Bonn, die am Abend des 17.11.2017 beendet wurde, ist nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein wichtiger Fingerzeig für die Jamaika-Sondierungsgespräche in Berlin. „Deutschland droht beim Klimaschutz international den Anschluss zu verlieren“, warnt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch. „Unser Klimaschutzindex zeigt, dass Deutschland nur noch im Mittelfeld ist.“


Globale Allianz dafür bei COP23 vorgestellt

Die Deutsche Welle titelte: „Staaten bilden Anti-Kohle-Allianz – ohne Deutschland“ und nannte das einen „Paukenschlag auf der Weltklimakonferenz“, und die Südwestpresse ätzte gar: „Weltklimakonferenz: Deutschland beim Kohleausstieg abgehängt“. Großbritannien, Kanada und Dänemark haben nämlich mit zahlreichen weiteren Partnern bei der Bonner COP23 am 16.11.2017 die Powering Past Coal Alliance, eine globale Allianz pro Kohleausstieg, vorgestellt. Das erhöht den Druck auf Deutschland.


Menschenkette für den Kohleausstieg zum Ende der Jamaika-Sondierungsgespräche

Mit einer Menschenkette als symbolische „Rote Linie“ haben am Abend des 16.11.2017 rund 800 Menschen am Berliner Spreeufer nahe der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft mit roten Lichtern und großen CO2-Ballons für einen schnellen Kohleausstieg demonstriert. Anlässlich der Schlussrunde der Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen forderten sie von den verhandelnden Parteien höchste Priorität für den Schutz des Klimas und die Einhaltung der deutschen und internationalen Klimaziele.


IASS misst mit sozialem Nachhaltigkeitsbarometer, ob Deutsche Energiewende gerecht finden

Die Energiewende ist eingeleitet – aber wie bewerten die Deutschen die bisherige Umsetzung? Sind die Belastungen sozial gerecht verteilt? Was hält die Bevölkerung vom Kohleausstieg? Welche Parteien kommen mit ihren energiepolitischen Konzepten bei den Bürgern an? Wie stark ist der Wunsch nach mehr Mitsprache bei welchen Bevölkerungsgruppen? Das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer zur Energiewende von IASS, Dynamis, der 100-Prozent-Erneuerbare-Stiftung und der innogy-Stiftung hat erstmals die Meinungen der Bevölkerung zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende umfassend erhoben und am 14.11.2017 im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin präsentiert.


Braunkohlestrom klimaschädlichste Energieerzeugungsart

Um Deutschlands Klimaziel 2020 zu erreichen, sollten kurzfristig die ältesten und ineffizientesten Braunkohlekraftwerke stillgelegt und die Stromproduktion von Kohlekraftwerken, die älter als 20 Jahre sind, gedrosselt werden. Deutlich weniger Strom aus Braun- und Steinkohle kann dazu beitragen, das deutsche Klimaschutzziel, den deutschen Treibhausgasausstoß im Jahr 2020 auf 750 Millionen Tonnen zu begrenzen. Gleichzeitig müssen auch die Erneuerbaren Energien stärker ausgebaut werden. Das zeigt ein neues Thesenpapier des Umweltbundesamtes (UBA), das am 14.11.2017 veröffentlicht wurde.


Agora Energiewende: Kurzfristige Stilllegung gefährdet Versorgungssicherheit nicht

Eine aktuelle Kurzanalyse von Agora Energiewende auf Basis der Leistungsbilanzdaten der Übertragungsnetzbetreiber belegt: Deutschland kann kurzfristig die 20 ältesten Braunkohlekraftwerke stilllegen, ohne dass dies die Versorgungssicherheit gefährden würde.


Demonstration zur Weltklimakonferenz an 04.11.2017 in Bonn

Direkt vor der Weltklimakonferenz haben am 04.11.2017 rund 25.000 Menschen in der Bonner Innenstadt demonstriert. Unter dem Motto “Klima schützen – Kohle stoppen!” forderten sie in unmittelbarer Nähe zum größten Braunkohlerevier Europas einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energien.

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