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Archiv: Energiewende


Für erfolgreiche Energiewende – AEE-Metaanalyse

Effizienz und Flexibilität sind die zentralen Anforderungen an das Energiesystem der Zukunft. Dies ist ein Ergebnis der am 21.07.2017 von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichten Metaanalyse „Zusammenspiel von Strom- und Wärmesystem“, die 32 wissenschaftliche Studien und Datenquellen von führenden Instituten untersucht und vergleicht.


Agora: Energiewende auf chinesisch – Mehr Erneuerbare, weniger Kohle, energieeffizientere Wirtschaft

Die Stromversorgung in China wird trotz einer insgesamt steigenden Stromproduktion effizienter und sauberer. So machen Erneuerbare Energien einen immer größeren Anteil an der Stromproduktion aus: 2016 lieferten sie 25 Prozent, 8 Prozentpunkte mehr als 2010. Demgegenüber ist die Kohleverstromung im gleichen Zeitraum um 11 Prozentpunkte auf einen Anteil von 65 Prozent am Strommix zurückgegangen. Das sind zentrale Erkenntnisse des Berichtes „Energy Transition in the Power Sector in China: State of Affairs in 2016“, den Agora Energiewende jetzt gemeinsam mit dem China National Renewable Energy Centre (CNREC) vorgelegt hat.


Schütte und Baake: Stadtquartiere als lokale Impulsgeber für die Energiewende

Nicht nur Energieversorgung und Industrie, auch Städte und Vororte, in denen drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands leben, müssen im Rahmen der Energiewende nachhaltig und energieeffizient werden. Mit der Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ haben das BMWi und das BMBF laut einer gemeinsamen Medienmitteilung die Initiative ergriffen.


Märchen über und Propaganda gegen die Energiewende

Eine Mitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) fand bei bestimmten Medien eine merkwürdige Aufnahme: Das BfS hatte unter dem Titel „Meilenstein für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau“ ein „18 Millionen Euro schweres Forschungsvorhaben“ angekündigt; gesundheitliche Auswirkungen von Stromleitungen sollten verstärkt untersucht werden. Diese Meldung habe manche Medien dazu motiviert, „Märchen über die Energiewende zu verbreiten“, so EUROSOLAR- Vizepräsident Stephan Grüger.


Appell für eine Französisch-Deutsche Energiewende-Allianz

Deutschland und Frankreich haben beim Klimaschutz gemeinsame Ziele, stehen vor ähnlichen Herausforderungen und sollten deshalb eine Energiewende-Allianz schmieden. Das empfehlen drei Think Tanks kurz vor dem deutsch-französischen Gipfeltreffen in Paris (13.07.2017). In dem am 12.07.2017 veröffentlichten gemeinsamen Appell des Institut de developpement durable et des relations internationales (IDDRI/Paris) sowie von Agora Energiewende und Agora Verkehrswende (beide Berlin) heißt es darüber hinaus, eine französisch-deutsche Allianz für die Energiewende könne „im Zentrum einer gemeinsamen Initiative für die Belebung des europäischen Integrationsprozesses stehen“.


Neue AEE-Publikation portraitiert die Offshore-Windenergie

Offshore-Windenergieanlagen sind naturgemäß nur in wenigen Regionen Deutschlands verortet, schließlich verfügen nur drei der 16 Bundesländer über eine Meeresküste. Doch die stetig wachsende Energieerzeugung auf dem Meer und die aus dieser Technologie resultierende Beschäftigung wirken sich in ganz Deutschland aus. Die durch den Offshore-Ausbau generierten Arbeitsplätze sind dabei nicht nur in der ganzen Republik zu finden, sondern auch vorrangig mittelständisch geprägt, wie eine aktuelle Analyse der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zeigt.


Wissenschaftler des IASS empfehlen Investitionsstopp für fossile Infrastruktur und ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien

Am 7./8.07.2017 findet der G20-Gipfel unter deutscher Leitung in Hamburg statt. Auf der Tagesordnung der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer steht neben der Prävention von Finanzkrisen auch die Klima- und Energiepolitik. Die G20 muss ambitionierter werden. Wie kann eine nachhaltige Energieagenda konkret aussehen? Wissenschaftler des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam haben in mehreren Policy Briefs und zusammen mit dem Netzwerk Think 20 (T20) Empfehlungen für die zukünftige Energiepolitik der G20 erarbeitet.


Neues Förderangebot erleichtert Mieterstrom

Der Bundesverband Solarwirtschaft begrüßte das am 29.06.2017 vom Bundestag verabschiedete Mieterstromgesetz. Dieses bleibe hinter zwar den Erwartungen zurück, werde es Mietern künftig aber etwas leichter machen, in den Genuss preiswerten Solarstroms vom Dach des Vermieters zu kommen. Der federführende Wirtschaftsausschuss im Bundestag hatte am 28.06.2017 den Weg für die geplante Förderung solaren Mieterstroms frei gemacht, der vor Ort erzeugt und direkt vom Vermieter, Stadtwerk oder Energiedienstleister angeboten werden kann.


IASS-Wissenschaftler empfehlen Investitionsstopp für fossile Infrastruktur und ambitionierten Ausbau Erneuerbarer Energien

Am 7. und 8. Juli findet in Hamburg unter deutschem Vorsitz der G20-Gipfel statt. Auf der Tagesordnung der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer stehen neben der Prävention von Finanzkrisen auch Klima- und Energiepolitik. Erste Schritte, welche die G20 in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gegangen sind, reichen für eine grundlegende Transformation der Infrastruktur bei weitem nicht aus. Die G20 müssen ambitionierter werden, sagt eine Medienmitteilung aus dem Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam.


100 % EE im Einklang mit der Natur machbar- Jessel: große Kraftanstrengungen

Eine komplett Erneuerbare Energieversorgung in Deutschland ist im Einklang mit der Natur möglich. Damit das gelingt, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks einer gemeinsamen Pressemitteilung des BMUB mit dem Bundesamt für Naturschutz folgend am 23.06.2017 in Berlin vorgestellt hat.

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