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Archiv: Energiewende


Kohledioxid-Komponente plus Rückverteilung schafft Fairness auf dem Wärmemarkt

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat am 18.09.2017 einen Vorschlag für eine CO2-Bepreisung im Wärmemarkt vorgestellt. „Bislang gibt es im Wärmemarkt nicht die richtigen Anreize, moderne Technologien und Erneuerbare Energie einzusetzen, da die Kosten für eine Entsorgung der Emissionen in der Atmosphäre nach wie vor nicht beim Anlagenbetrieb anfallen, sondern stillschweigend vergesellschaftet werden. Derzeit werden sogar wieder mehr Ölheizungen installiert. Dabei werden die gesetzten Emissionsminderungsziele der Bundesregierung nicht erreicht und das Potenzial des Wärmesektors weit unterschätzt“, kritisiert BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen.


Greenpeace Energy zur Bundestagswahl 2017: Zehn energiepolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung

Die Energiewende in Deutschland befindet sich an einem wichtigen und kritischen Punkt. Greenpeace Energy stellte deshalb am 15.09.2017 – wenige Tage vor der Bundestagswahl – zehn energiepolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung auf, die aus Sicht des Ökostromanbieters entscheidend sind für den weiteren Umbau der Energiewirtschaft in Deutschland.


Ist das Tesla Modell 3 wirklich unser Weg in eine nachhaltige Zukunft?

Mit freundlicher Genehmigung von and , Energiewende-Team

Autohersteller sollten die Nachrichten dieses Monats anschauen – und die, welche noch kommen werden – als Aufruf zum Handeln für eine kühnere Verkehrsvision. Traditionelle Motoren sind Auslaufmodelle, aber es reicht nicht, Benzin einfach durch Strom zu ersetzen. Eliot Metzger und Alyssa Fischer erläutern.


Homann: „Deutsche Stromversorgung sehr zuverlässig“

Auch im Jahr 2016 blieb die Zuverlässigkeit der Stromversorgung weiterhin sehr hoch. Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher lag im Jahr 2016 bei 12,80 Minuten. Das teilte die Bundesnetzagentur am 11.09.2017 mit. „Die Stromversorgungsqualität in Deutschland ist seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Ursache für den geringen Anstieg ist diesmal ein leicht erhöhter Zuwachs an Versorgungsunterbrechungen in der Mittelspannungsebene. Dagegen hat die Energiewende mit einer zunehmend dezentralen Erzeugung von Strom keine negativen Auswirkungen“, so Homann weiter.


Fachtagung „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“

Damit die Energiewende gelingen kann, müssen mehrere Schwierigkeiten überwunden werden: Wie funktioniert der Ausstieg aus der Kohleverstromung? – Wie geht es von der Strom- zur Verkehrs- und Wärmewende? – Warum Sektorkopplung und Prosuming? – Wie breite Akzeptanzsicherung durch umfassende Partizipation möglichst vieler Bevölkerungsgruppen erreichen? – Und: Gefährdung der Akteursvielfalt. Die Forschung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Welchen leistet sie zurzeit? Wie kann sie z.B. die Energie- und Mobilitätswende unterstützen? Was erwarten oder erhoffen sich Politik und Industrie in diesem Zusammenhang von ihr? Dazu hatte am 08.09.2017 der Leibniz-Forschungsverbund Energiewende zu einer Fachkonferenz unter dem Thema: „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“ eingeladen.


2020: Statt 40 nur 30 Prozent

Ohne weitere Anstrengungen wird Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 drastisch verfehlen. Der Ausstoß von Treibhausgasen wird gegenüber 1990 lediglich um 30 bis 31 Prozent zurückgehen. Das Ziel der Bundesregierung liegt bei einer Treibhausgas-Reduktion von 40 Prozent. Zu der Einschätzung kommt Agora Energiewende in einer aktuellen Analyse.


„Esquire“ entwickelt Dienstleistungen mit Großbatterien

Im Rahmen der Energiewende wird es immer wichtiger, Erneuerbaren Strom dezentral zu speichern. Er kann dadurch flexibel verbraucht werden und entlastet die Stromnetze. Einen wichtigen Baustein könnten zukünftig von mehreren Haushalten gemeinsam genutzte Batteriespeicher darstellen. Dazu entwickelt das dreijährige Forschungsprojekt „Energiespeicherdienste für smarte Quartiere (Esquire)“ unter Leitung von Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit einem besonderen Fokus auf die Akzeptanz der Nutzer vor Ort.

CEC baut an


Erster Spatenstich für Teilneubau am MPI für Chemische Energiekonversion

In Mülheim an der Ruhr begann der Teilneubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). Auf dem Kahlenberg entstehen in zwei Bauabschnitten vier neue Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 4.500 m2.
Am 05.09.2017 wurde auf dem Campusgelände in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wissenschaft und Politik feierlich der Spatenstich für den ersten Teilneubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion vollzogen.


DNV-Energiewende-Outlook: CO2 sinkt – COP21 wird dennoch verfehlt

Der weltweite Energiebedarf wird ab 2030 abflachen, und 2050 wird die Hälfte aus Erneuerbaren Energien stammen – prophezeien Experten des norwegischen Zertifizierers DNV GL. Als Grund führen sie den weltweiten Fortschritt in der Elektrifizierung und die Steigerung der Energieeffizienz an, die schneller voranschreite als das Weltwirtschaftswachstum. Auch die CO2-Emissionen würden bis zur Mitte des Jahrhunderts auf die Hälfte absinken. Dennoch würden die in Paris vereinbarten Klimaschutzziele verfehlt werden.


Neuerscheinungen im oekom verlag von Claude Turmes und Roger Hackstock

Die Energiewende als eine der großen Jahrhundertaufgaben unserer Zeit soll Energie umweltverträglich, wirtschaftlich und sicher bereitstellen. Die EU ist (nach China) weltweit führend im Einsatz Erneuerbarer Energien. Doch warum geht die Änderung der Energiepolitik so langsam voran? MdEP Claude Turmes beschreibt in seinem neuen Buch „Die Energiewende. Eine Chance für Europa“, das am 5.10.2017 erscheint, die von Fortschritten und Rückschlägen geprägte Geschichte der Energiewende nach. In „Flexibel und frei. Wie eine umfassende Energiewende unser Leben verändert“ sieht Roger Hackstock die Energiewende als „eine Revolution, die unser Leben grundlegend verändern wird“.

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