bne: Förderung fossiler Kraft-Wärme-Kopplung muss beendet werden

KWK-Umlage steigt 2022 deutlich an

Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) in einer Medienmitteilung am 25.10.2021. Während die EEG-Umlage 2022 sinkt, gab die Netztransparenz bekannt, dass die KWK-Umlage von derzeit 0,254 auf 0,378 ct/kWh ansteigt- eine Erhöhung um fast 50 Prozent. weiterlesen…

Meere als EE-Räume

145 MW Floating PV für Indonesien und 50 MW Schwimmwind für Schottland

“Schwimmende Wind- und Solaranlagen sind ein Trend, der eine Fülle zusätzlicher Standorte für die Erneuerbaren erschließen könnte. Die Technologie ist bereits erprobt.” schreibt Nicole Weinhold am 25.10.2021 auf Erneuerbare Energien. Das Potenzial schwimmender Wind- und Solarkraftwerke sei enorm und werde zusehends erschlossen. In der Offshore-Windkraft gehe es darum, auch bei 80 oder 100 Meter Wassertiefe noch Windkraft realisieren zu können, während feste Fundamente hier auch preislich an ihre Grenzen stoßen. Schwimmende, verankerte Alternativen haben eine große Zukunft in Ländern mit steiler Küste und großen Wassertiefen wie etwa Japan, aber auch Spanien. (Foto: Schwimmende Offshore-Wind-Plattform – © Jarvin – Own work CC BY 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

IRENA: 2020 12 Mio. EE-Arbeitsplätze

Mit 4 Mio. entfällt ein Viertel aller Jobs des Erneuerbaren-Sektors auf Solarbranche

Auf die Solarbranche entfällt mit einem Viertel aller Jobs im Erneuerbaren-Sektor weiterhin der größte Anteil, wie aus dem aktuellen Bericht „Renewable Energy and Jobs: Annual Review 2021“ hervorgeht, den die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) in Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) erstellt hat. Und auch in den kommenden Jahren wird die Energiewende global Jobmotor bleiben. Die Zahl der Beschäftigten im Erneuerbaren-Bereich hat sich im vergangenen Jahr weiter von 11,5 auf 12 Millionen erhöht – so Sandra Enkhardt in pv magazine. weiterlesen…

E-Lkw mit voll integrierter Photovoltaik nimmt Fahrt auf

ISE: 18-Tonner produziert 10 Prozent seines Stroms selbst

Ab sofort (25.10.2021) fährt laut einer Medienmitteilung des Freiburger Fraunhofer Instituts fpr solare Energiesysteme (ISE) auf Deutschlands Straßen ein 18-Tonnen-E-LKW, ausgestattet mit einer 3,5 Kilowatt Peak Photovoltaikanlage. Das Nutzfahrzeug mit integriertem Hochvolt-Photovoltaik-System und Einspeisung in die 800 Volt Traktionsbatterie ist nun für den Straßenverkehr zugelassen. weiterlesen…

Staatlicher Lobbyismus gegen UN-Klimareport

BBC: Durchgesickerte Dokumente enthüllen Versuche, den wichtigsten Klimabericht zu ändern

Dem Magazin Greenpeace UK, Unearthed vorliegende und an BBC News weitergeleitete Dokumente zeigen Einflussnahme-Versuche von Ländern, den wichtigen wissenschaftlichen IPCC-Bericht über die Bekämpfung des Klimawandels abzuschwächen. So hätten Australien, Japan und Saudi-Arabien dafür plädiert, die Forderung nach einer raschen Abkehr von fossilen Brennstoffen abzuschwächen oder ganz zu streichen. Die Schweiz will weniger Unterstützung leisten und die Atomenergie soll besser wegkommen. (Grafik: COP26, Logo – Grafik © ukcop26.org) weiterlesen…

Innovatives Verfahren für Grünen Wasserstoff

StacIE-Projekt der TU Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau startet das Forschungsprojekt StacIE, das die Herstellung des Energieträgers Wasserstoff umweltschonend und kostengünstiger machen soll. Derzeit werden rund 96 Prozent des Wasserstoffs aus fossilen Brennstoffen produziert – umweltschädliches Kohlendioxid wird freigesetzt. Werden hingegen erneuerbare Energien verwendet, gewinnt man Wasserstoff CO2-frei. Doch noch ist die Herstellung von Grünem Wasserstoff teuer. Das auf vier Jahre angesetzte StacIE-Projekt ist Teil des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Leitprojekts H2Giga, das die industrielle Serienfertigung von Elektrolyseuren zur Herstellung von Wasserstoff anstrebt. Das Ziel: Große Mengen des sauberen Energieträgers und drastisch reduzierte Herstellungskosten. weiterlesen…

Innovationscluster für klimafreundliche Lkw-Antriebstechnologien

Scheuer: “Technologie-offen!”

Schon im November 2020 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit der Veröffentlichung des Gesamtkonzepts klimafreundliche Nutzfahrzeuge den Weg zu einem klimafreundlichen Straßengüterverkehr aufgezeigt. Dazu zählen konkrete Fahrpläne für die einzelnen Antriebstechnologien bis 2030 und notwendigen Maßnahmen für deren Markthochlauf. Ein zentrales Element des Maßnahmen-Fahrplans sind Innovationscluster, in denen alternative Antriebstechnologien im Zusammenspiel von Fahrzeugen und Infrastruktur auf längeren Korridoren erprobt werden können. weiterlesen…

“Dienstwagen auf Abwegen”

Steuervorteile bremsen sozial gerechten Klimaschutz im Pkw-Verkehr aus und führen zu milliardenschwerer sozialer und ökologischer Schieflage

Die Dienstwagenbesteuerung bringt die Verkehrspolitik in Deutschland immer mehr in eine soziale und ökologische Schieflage. Das zeigt eine Analyse des Thinktanks Agora Verkehrswende und des Öko-Instituts vom 12.10.2021. Schätzungen zufolge kosten die gewährten Steuernachlässe auf die private Nutzung von Firmenwagen den Staat zwischen drei und sechs Milliarden Euro pro Jahr, Tendenz steigend. weiterlesen…

Wirtschaftlichkeit von PV-Dachanlagen ab Mitte 2022 gefährdet

UBA: Selbst mit Eigenverbrauch

Vor dem Hintergrund der immer weiter sinkenden Einspeisevergütungen für die Photovoltaik-Dachanlagen sei deren Wirtschaftlichkeit derzeit maßgeblich von einem möglichst hohen Anteil eines solaren Eigenverbrauchs abhängig. Wenn der bestehende Degressionsmechanismus im EEG jedoch nicht schnell angepasst werde, könnte ab dem zweiten Quartal ein rentabler Betrieb selbst bei großem Eigenverbrauch nicht mehr möglich sein, schreibt Sandra Enkhardt am 22.10.2021 in pv magazine. Zudem werde eine einmalige Erhöhung der Tarife gefordert sowie die Schaffung einer eigenen Vergütungsklasse für Volleinspeiser. weiterlesen…

Lesehinweis: Ist Atomkraft “grün”?

Das “grüne” Label für Atomkraft entzweit die beiden mächtigsten EU-Länder

Green Finance, Green Banking, Green Investing – in Zeiten des Klimawandels wollen die Kapitalmärkte den notwendigen Umbau unserer Volkswirtschaften unterstützen. Leider mischt sich der Staat zunehmend in diese Märkte ein, und zwar auf eine Art und Weise, die sich als kontraproduktiv erweisen wird, weil er in dieselbe Denkfalle tappt, in der einst die Zentralplaner der Sowjetunion gefangen waren, schreibt Andreas Kluth in einem Kommentar auf Bloomberg Green. weiterlesen…