LKW verbrauchen relativ am meisten Wasserstoff

acatech und DECHEMA stellen Analyse zum Wasserstoffeinsatz im inländischen Mobilitätsbereich vor

Das gemeinsame Projekt  „Wasserstoff-Kompass“ der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, acatech und DECHEMA untersucht mögliche Wege in eine Wasserstoff-Wirtschaft. Eine Metaanalyse im Rahmen des Projekts zeigt, dass Wasserstoff 2045 im Verkehrssektor in einer Größenordnung von 25 bis 100 Terawattstunden verwendet wird, während der Gesamtenergiebedarf des Verkehrsbereichs 300 bis 400 TWh beträgt. 60 bis 80 Prozent des im Verkehr eingesetzten Wasserstoffs werden im Schwerlastverkehr benötigt. weiterlesen…

Waldbrände verdoppeln sich

Pro Minute 16 Fußballfelder

2021 war eines der schlimmsten Jahre für Waldbrände seit der Jahrhundertwende und verursachte weltweit einen alarmierenden Verlust von 9,3 Millionen Hektar Baumbestand. Durch den Klimawandel verstärkte Waldbrände verbrennen weltweit doppelt so viele Bäume wie noch vor 20 Jahren. Jede Minute geht das Äquivalent von 16 Fußballfeldern verloren – insgesamt die Größe Belgiens. Das geht aus den Daten einer neuen Untersuchung von Forschern der geographischen Fakultät der University of Maryland (17.08.2022) hervor. (Foto: Waldbrand in Kalifornien, Idyllwild-Pine Cove, Palm Springs – © Levan Badzgaradze, unsplash.com) weiterlesen…

Regierung muss jetzt Weichen für Kohleausstieg 2030 stellen

ClientEarth Kurzstudie zeigt wie

Die rechtliche Kurzstudie „Kohleausstieg 2030 – Rechtliche Möglichkeiten für das Vorziehen der Stilllegungen von Braun- und Steinkohlekraftwerken“ der Umweltrechtsorganisation ClientEarth anlässlich des ersten Überprüfungsstichtags (15.08.2022) des Kohleausstiegsgesetzes (KVBG) zeigt die Möglichkeiten für einen beschleunigten Kohleausstieg auf. Demnach sei ein Vorziehen des Steinkohleausstiegs auf 2030 ohne zusätzliche Kosten für den Staat möglich. Bei Braunkohle bestehe hingegen das Risiko, dass die Betreiber als Resultat von Verhandlungen zusätzliche Entschädigungen erhielten. weiterlesen…

Circular Economy Initiative Deutschland (CEID)

Die Circular Economy Initiative Deutschland (CEID) wurde 2019 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet, um die Transformation Deutschlands in eine Kreislaufwirtschaft durch einen Multi-Stakeholder-Ansatz zu fördern. Ziel ist es, eine gemeinsame Zielvision und einen konkreten Plan zu entwickeln, wie diese Transformation gefördert werden kann. CEID regt auch die praktische Umsetzung in Form von Verbundprojekten an. CEID ist in 3 Arbeitsgruppen (AG) gegliedert und basiert auf einem Lebenszyklus-Ansatz: die AG Circular Business Models und die AGs Packaging und Traction Batteries, deren Erkenntnisse als Grundlage für Handlungsempfehlungen (Politik, Wirtschaft und Wissenschaft) dienen. weiterlesen…

Ressourceneffizienzsteigerung in der Metallindustrie

OptiMet – Substitution von Primärrohstoffen durch optimiertes legierungsspezifisches Recycling

In der deutschen Metallindustrie besteht ein signifikantes Potenzial zur Verbesserung der Ressourceneffizienz durch den Einsatz neuartiger sensorgestützter Analyse- und Sortiertechnologien. Dadurch können große Mengen an Primärrohstoffen substituiert und dissipative Verluste von Legierungselementen vermieden werden. Hauptziel des vom Umweltbundesamt beauftragten Projekts war die Ermittlung von Potenzialen zur Verminderung von Downcycling. weiterlesen…

Nachhaltigkeits-Screening für regionale Bioökonomie-Strategien

Forschungsprojekt BE-Rural

Ein von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Forschung & Innovation fianzerte Bericht des Ecologic-Instituts stellt im Rahmen des Projekts „Regionale Bioökonomie-Strategien für eine gestärkte ländliche Entwicklung in der EU (BE-Rural)“ den Kontext und die Begründung für die Entwicklung des Nachhaltigkeitsscreenings von BE-Rural dar, beschreibt das methodische Vorgehen und fasst die Ergebnisse der beiden Pilotprojekte in Stara Zagora und Vidzeme zusammen (als separate Fallstudien in den Anhängen dieses Berichts enthalten). Des Weiteren werden die wichtigsten Lehren aus diesen beiden Pilotprojekten und die allgemeinen Schlussfolgerungen aus dieser Untersuchung gezogen. (Bild: Note on the development of a sustainability screening for regional bioeconomy strategies – © ecologic institute) weiterlesen…

Neue Elektroofenschlacke für CO2-reduzierten Zement

FEhS-Institut koordiniert Forschungsprojekt „DRI-EOS“

Mit dem SALCOS®-Programm ist die Salzgitter AG Vorreiter der CO2-armen Stahlherstellung und nimmt damit eine führende Rolle bei der Dekarbonisierung ein. Aufgrund der neuen CO2-armen Prozessroute über Direktreduktion von Eisenerz (DRI) und anschließendes Aufschmelzen im Elektrolichtbogenofen (EAF) entsteht eine andersartige Elektroofenschlacke (EOS). Diese muss entsprechend modifiziert werden, um als wert- und nachhaltiger Rohstoff weiterhin Verwendung finden zu können. (Foto: Salzgitter-Stahlwerk – © Holger Zernetsch, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Erstmals Entstehung von „dunklen“ Moiré-Interlagen-Exzitonen sichtbar gemacht

Forschungsteam beobachtet zukünftigen Baustein für Photovoltaik

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Forschern der Universität Göttingen hat erstmals ein grundlegendes physikalisches Phänomen sichtbar gemacht, das bei der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie eine Rolle spielt und am 17.08.2022 in Nature publiziert. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, sogenannte dunkle Moiré-Interlagen-Exzitonen sichtbar zu machen und deren Entstehung mit den Methoden der Quantenmechanik zu erklären. Die Forscher zeigen, wie eine in Göttingen neu entwickelte experimentelle Technik, die zeitaufgelöste Impulsmikroskopie, tiefste mikroskopische Einblicke zu diesen technologisch relevanten Fragestellungen liefert. (Grafik: Zwischen zwei verdrehten Lagen von Wolframdiselenid (oben) und Molybdändisulfid (unten) bilden sich nach optischer Anregung viele optisch dunkle Exzitonen – Foto © Brad Baxley, Part to Whole, LLC) weiterlesen…

Vom Süden lernen

Projekt FirEUrisk: Extreme Waldbrände in Mittelmeerländern liefern Lehren für Nordeuropa

Infolge der Klimakrise treten Waldbrände in Europa verstärkt auch in nördlichen Regionen auf, in denen dies in dieser heftigen Form bisher selten war, wie Forschende des internationalen FirEUrisk-Projekts erklären. „Der Klimawandel führt auch in Deutschland dazu, dass Extremereignisse stärker werden“, sagt Kirsten Thonicke, Waldbrand-Expertin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. weiterlesen…

Aluminium als EE-Speicher?

EU und Schweiz fördern neues Speicherkonzept für Erneuerbare Energien

Die Entwicklung von Langzeitspeichern, die kostengünstig die Energie aus Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft in Aluminium speichern können, ist Ziel des Forschungsprojekts „Reveal“: Neun Partner aus sieben europäischen Ländern mit der Entwicklung eines revolutionären Konzepts zur Speicherung Erneuerbarer Energien über längere Zeiträume beschäftigt. Das schreibt Sandra Enkhardt am 16.08.2022 auf pv magazine. (Foto: Aluminiumschmelze im Wannenofen mit Oxidschichten – © Hans Chr. Riedelbauch, eig. Werk, CC BY-SA 3.0 de, commons.wikimedia.org) weiterlesen…