Pflanzen als Vorbild

Buch “Künstliche Photosynthese – besser als die Natur”

“Die künstliche Photosynthese ist der Heilige Gral der Forschung”, meint Leticia González, Vorständin des Instituts für Theoretische Chemie an der Universität Wien laut einem Artikel in uni:view vom Januar 2019: “Schon alleine deswegen, weil wir ein Energieproblem haben und dringend saubere, nachhaltige Energieträger benötigen.” Nun diskutieren drei Wissenschaftler (Holger Dau, Philipp Kurz und Marc-Denis Weitze) in einem neuen Buch unter dem Titel “Künstliche Photosynthese – besser als die Natur”, welches Potenzial die künstliche Photosynthese hat.
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Ein walisisches Dorf vor dem Aus

Klimawandelopfer alleine gelassen

Wenn der Meeresspiegel steigt, wird es das Dorf Fairbourne an der walisischen Küste nicht mehr geben. Die Behörden wollen nicht mehr in den Hochwasserschutz investieren. Deswegen soll das Dorf geräumt werden. Es wäre die erste Gemeinde in Großbritannien, die wegen des Klimawandels aufgegeben wird. ARD-Korrespondentin Imke Köhler hat sich für den Deutschlandfunk bei den betroffenen Dorfbewohnern umgehört. weiterlesen…

Verkehrte Welt: Wirtschaft sympathisiert mit CO2-Steuer

Gutachten der “Wirtschaftsweisen” zu CO2-Bepreisung – “Historische Chance” zum Kurswechsel

Eine CO2-Steuer wäre erst mal in Ordnung – später sollte aber der Emissionshandel eine größere Rolle spielen – so der Rat der Wirtschaftsweisen – einer Medienmitteilung zufolge. Denn eigentlich sei der ETS das bessere System, so die Gutachter bei der Übergabe ihres CO2-Bepreisungs-Gutachtens. Weil das aber nicht einfach durchsetzbar sei, schlagen sie zunächst eine CO2-Abgabe vor. Und sie bekommen Unterstützung von unerwarteter Seite: Mehrere Wirtschaftsvertreter machten sich für die Einführung einer CO2-Steuer stark. Derweil ist die Union dagegen, wird die CO2-Bepreisung zumindest zurückhaltend bis kritisch beäugt. Einige Unionsabgeordnete präsentierten ein eigenes Konzept. Die Bundesregierung will nun bis Ende September damit klarkommen, wie sie das Treibhausgas bepreisen will. weiterlesen…

Monokulturen bedrohen Ernährungssicherheit

Landwirtschaft weltweit wieder zu diversifizieren und ökologischer gestalten

Zitrusfrüchte, Kaffee und Avocados: Das Essen auf unseren Tischen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer abwechslungsreicher geworden. Für die Landwirtschaft gilt das aber nicht. Weltweit gibt es mehr Monokulturen, die dazu auch immer größere Flächen in Anspruch nehmen. Gleichzeitig sind viele der angebauten Nutzpflanzen von Bestäubern abhängig. Das sorgt dafür, dass die Ernährungssicherheit immer stärker bedroht ist, wie ein Forscherteam unter Beteiligung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der Fachzeitschrift “Global Change Biology” schreibt. Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler die weltweite Entwicklung der Landwirtschaft der vergangenen 50 Jahre. weiterlesen…

“Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik”

Sondergutachten 2019 des Sachverständigenrats zur CO2-Bepreisung – die Kurzfassung im Wortlaut

In seinem Sondergutachten hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Bundesregierung Vorschläge gemacht, wie Deutschland beim Klimaschutz doch noch aufholen könnte. Im September will die Bundesregierung endlich ein Klimgesetz beschließen, damit wenigstens das Klimaziel für 2030 erreicht wird – 55 Prozent weniger Treibhausgase als 1990. Solarify dokumentiert die Kurzfassung des Gutachtens. weiterlesen…

“Ein Euro pro Tag-Tickets” sollen motorisierten Individualverkehr in den Städten zurückdrängen

DUH fordert 365-Euro-Jahrestickets für den öffentlichen Nahverkehr in allen Städten

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) forderte – laut Pressemitteilung vom 12.07.2019 die Bundesregierung auf, bundesweit allen Städten beziehungsweise Verkehrsverbünden das Angebot eines 365-Euro-Jahrestickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nach dem Wiener Modell zu ermöglichen. Mit dem Ticket könnten viele Hemmnisse, die den Umstieg auf den ÖPNV behindern, auf einmal abgebaut werden. Der Pauschaltarif mache die Nutzung von Bus und Bahn unkompliziert – einfach ein- und aussteigen wo und wann man möchte, ohne sich mit komplizierten Tarifsystemen auseinandersetzen zu müssen. Ein geringer Preis erhöhe zusätzlich die Attraktivität und bewege mehr Menschen zur Nutzung des ÖPNV, so die DUH. weiterlesen…

10 Jahre Desertec und Dii

“Apollo-Projekt des 21. Jahrhunderts” von Gerhard Hofmann

Das Ereignis brachte es bis in die Hauptausgabe der ARD-Tagesschau. Die Telefonleitungen der Munich Re-Pressestelle brachen unter dem Ansturm schier zusammen: zu Hunderten gingen Auskünfte, Interviewbitten und Besuchsanfragen ein. Der Grund: Die Ankündigung einer Industrie-Initiative, die einen Teil des europäischen Strombedarfs aus nordafrikanischen Erneuerbare-Energien-Kraftwerken decken wollte: die Desertec Industrial Initative heute: Dii-Desert Energy. weiterlesen…

„Der CO2-Preis ist das Fundament“

Thorsten Lenck in der taz über Klimaschutz

Das politische Berlin nimmt die Klimakrise plötzlich ernst. Für Thorsten Lenck vom Beriner Thinktank Agora Energiewende gibt es Hoffnung – sofern eine CO2-Steuer kommt und das Autofahren teurer wird. Das Interview für dietageszeitung (taz) führt Bernhard Pötter. weiterlesen…

Wir werden zu viele

Bevölkerungswachstum als bisher kaum beachtete Klimabedrohung

Die Weltbevölkerung wächst. Was bedeutet das für die Erde? Verbrauchen mehr Menschen mehr Ressourcen und verursachen so die globale Erwärmung? Keineswegs alle im Netz teilen die inzwischen gefestigte Lehrmeinung von der anthropogenen Erderwärmung. Manche Leser leugnen oder bezweifeln sie rundheraus. Andere verweisen auf hohe Geburtenraten in afrikanischen Ländern – wegen des dortigen Bevölkerungswachstums nütze es nichts, wenn wir in Deutschland aktiv würden, um das Klima zu retten. Die Fragen im folgenden Interview mit Prof. Peter Hennicke (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) stellte Charlotte Janus, Redakteurin User Engagement auf t-online.de (Ströer-Gruppe). Hennicke reagiert auf in Leserkommentaren genannte Thesen – und räumt mit weit verbreiteten Fehlannahmen auf. weiterlesen…

CO2-Preise weltweit auf Vormarsch

Entscheidung Deutschlands für Emissionshandel bei Verkehr und Gebäuden wäre Sonderweg

Immer mehr Staaten in Europa und weltweit führen CO2-Preise ein. Deutschland würde sich allerdings auf einen Sonderweg begeben, wenn es einen zusätzlichen Emissionshandel in den Sektoren Verkehr und Gebäude einführen würde. Andere EU-Staaten setzen hier einhellig auf Steuerlösungen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Vergleichsstudie der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch, die am 12.07.2019 vor der Vorstellung des Sondergutachtens zur CO2-Bepreisung durch den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung veröffentlicht worden ist.
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