DW-Serie: Klimamythen im Faktencheck

Wie entscheidend sind 0,5 Grad mehr Erderwärmung?

1,5 oder 2 Grad Celsius mehr Erderwärmung – manche glauben, der Unterschied ist nicht wirklich bedeutend. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache: Schon ein halbes Grad mehr kann Leben kosten. Wenn die Temperatur eines Menschen von gesunden 36,6 auf 38,6 Grad Celsius ansteigt, hat das Konsequenzen. Schon ein scheinbar geringer Anstieg führt dazu, dass sich der Mensch unwohl fühlt und der Körper nicht mehr normal funktionieren kann – und ähnlich verhält es sich mit der Erde. (Dieser Artikel ist Teil einer Serie, in der die Deutsche Welle Mythen zum Klimawandel einem Faktencheck unterzieht.) (Foto: Arktis – © Free Photos auf Pixabay) weiterlesen…

Deutschland kann Vorreiter für klimafreundliche Produktion von Fahrzeugbatterien werden

Studie von Agora Verkehrswende wertet Klimaneutralität als Standortvorteil für deutsche Wirtschaft

Beim Aufbau der Batterieherstellung für Elektromobilität sollte Deutschland von Anfang an auf eine Klimaneutralitätsstrategie setzen. Das unterstreicht eine Studie des Thinktanks Agora Verkehrswende, welche die Perspektiven für eine klimaneutrale Batterieproduktion in Deutschland beleuchtet. Mit dem Entwurf der Batterieverordnung der EU zeichne sich bereits ein Rechtsrahmen ab, der den Klimakurs maßgeblich verstärken könne. Wichtig sei es dabei, den gesamten Produktionsprozess zu berücksichtigen, von der energiesparenden Zellfertigung über den Einsatz von erneuerbarem Strom bis zum Recycling der Rohstoffe sowie ökologischen und sozialen Standards entlang der Lieferketten. weiterlesen…

PV-Ausschreibung erneut deutlich überzeichnet

Durchschnittlicher Zuschlagswert leicht gesunken

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesnetzagentur hat am 15.07.21 die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen für Solarenergie des ersten und zweiten Segments zum Gebotstermin 01.06.2021 bekanntgegeben. Dabei waren 242 Gebote mit einem Umfang von 1.130 Megawatt eingereicht und die ausgeschriebene Menge von 510 MW erneut sehr deutlich überzeichnet worden. Insgesamt werden 95 Gebote für eine zu errichtende Solarleistung von 513 MW einen Zuschlag erhalten. weiterlesen…

Schub für die Windkraft?

Untersuchung plädiert für rechtzeitige Berücksichtigung von Umwelt- und Landschaftsschutz

Seit Jahren kommt der Ausbau der Windkraft nicht wie geplant voran. Das liegt laut einer vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Studie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) unter anderem daran, dass Natur- und Landschaftsschutz zu spät bei der Planung neuer Windkraftanlagen einbezogen werden. Laut der Studie sind aus Naturschutzsicht rund 3,6 Prozent der Fläche in Deutschland für die Nutzung von Windenergie geeignet. weiterlesen…

Fraunhofer IEE: Projekt für Batterien mit metallischen Lithium-Elektroden

Mehr Leistung und Sicherheit durch Analyse und Simulation elektrochemischer Prozesse

Batterien mit metallischen Lithium-Elektroden versprechen höhere Energie- und Leistungsdichten. Allerdings kann es in diesen Batterien zu elektrochemischen Prozessen kommen, die ihre Sicherheit und Leistung beeinträchtigen. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) entwickelt nun einer Medienmitteilung vom folgend in dem vom BMWi geförderten Projekt „metaLit“ Modelle, mit denen sich diese Prozesse simulieren lassen. Die Software kann genutzt werden, um die Algorithmen in Batteriemanagementsystemen zu verifizieren. Das erspart teure, aufwändige Tests mit realen Batterien. Der Modellierung geht eine experimentelle Analyse durch das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) voraus. weiterlesen…

Versteckte “Übeltäter” töten Lithium-Metall-Batterien von innen

Neue Aufnahmen enthüllen Nebenprodukt, das leistungsstarke, experimentelle Zellen lähmt

Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler, zuverlässige Lithium-Metall-Batterien herzustellen. Diese Hochleistungsspeicherzellen fassen 50 % mehr Energie als ihre produktiven Lithium-Ionen-Vettern, aber höhere Ausfallraten und Sicherheitsprobleme haben die Kommerzialisierungsbemühungen gelähmt. Die ersten Bilder im Nanomaßstab in einer Medienmitteilung der Sandia National Laboratories (SNL), vom Inneren intakter Lithium-Metall-Knopfzellen stellen die vorherrschenden Theorien in Frage und könnten dazu beitragen, künftige Hochleistungsbatterien sicherer, leistungsfähiger und längerlebig zu machen. (Foto: Bräunliche Reaktionsnebenprodukte in Knopfzellen- © Katie Jungjohann,Sandia National Laboratories (SNL)) weiterlesen…

Ergebnisse der dritten Ausschreibung zum Kohleausstieg

Weiterhin großes Interesse an Ausschreibungsverfahren

Die Bundesnetzagentur hat mit einer Medienmitteilung am 14.07.2021 die erfolgreichen Gebote der dritten Ausschreibungsrunde nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) bekanntgegeben. „Der Kohleausstieg geht stetig voran,“ so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, „auch in der dritten Runde gab es eine rege Beteiligung am Verfahren.“ Die ausgeschriebene Menge von 2.480,826 Megawatt war trotz großer Beteiligung leicht unterzeichnet. weiterlesen…

Hochtemperatur-Energiespeicher nächster Schritt zu klimafreundlichen Treibstoffen

Innosuisse fördert Solartechnologie von Synhelion

Die schweizerische Synhelion und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) führen ein gemeinsames Forschungsprojekt für die Weiterentwicklung eines Hochtemperatur-Energiespeichers durch, der ein zentraler Bestandteil bei der Herstellung von klimafreundlichen solaren Treibstoffen ist. weiterlesen…

Fachkräftemangel bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

Zunehmendes Fachkräfte-Paradox: Arbeitskräfteknappheit bei gleichzeitigem Arbeitskräfteüberschuss

Mit einem etwaigen Fachkräftemangel bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen befasst sich die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 16.07.2021 – in ihrer Antwort (19/31440) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/31161). Darin warnte die Fraktion, dass für die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen die dazu in vielen klimarelevanten Bereichen zusätzlich benötigten Fachkräfte fehlten. weiterlesen…

IEA: Weltweite Stromnachfrage wächst schneller als EE-Erzeugung

Starker Anstieg der Erzeugung aus fossilen Brennstoffen

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat am 16.07.2021 ihren Electricity Market Report 2021 veröffentlicht. Demnach steigt die weltweite Stromnachfrage in diesem Jahr um fünf Prozent, wobei fast die Hälfte des Anstiegs durch fossile Brennstoffe, vor allem Kohle, gedeckt wird. Dies drohe die CO2-Emissionen des Stromsektors auf ein Rekordniveaus zu heben. weiterlesen…