“Ein Jahr nach Premiere – Europas größte energiewirtschaftliche Plattform”

The smarter E Europe zieht Bilanz

“Vier Messen, eine Mission: das Erreichen einer sauberen und modernen Energiewirtschaft. Nach drei erfolgreichen Tagen zieht The smarter E Europe, die Innovationsplattform für die neue Energiewelt, eine positive Bilanz” – so eine Medienmitteilung des Veranstalters. Mit insgesamt 1.354 Ausstellern (+15 Prozent), 100.000 Quadratmetern (+16 Prozent) Ausstellungsfläche und rund 50.000 Besuchern (+8 Prozent) aus 162 Ländern sei The smarter E Europe – nur ein Jahr nach der Premiere – vom 15. bis 17.05.2019 “Europas größte energiewirtschaftliche Plattform”. Im Fokus hätten die Kernthemen einer zukunftsfähigen Energiebranche gestanden – von Erneuerbaren Energien über Dezentralisierung und Digitalisierung bis hin zur Sektorenkopplung. weiterlesen…

Bündnis 90/Die Grünen: Solarstrom-Ausbau stärken

10 GW pro Jahr notwendig – Deckel streichen

Bündnis 90/Die Grünen wollen den Ausbau der Solarenergie beschleunigen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Laut dem Antrag 19/9698 der Bundestagsfraktion muss ein “nachhaltiger, solidarischer und schwungvoller Ausbau” von jährlich 10.000 Megawatt erreicht werden, davon 3.000 MW in Ausschreibungen für Großanlagen. Dafür sollen die Ausbaudeckel für Solarenergie ersatzlos gestrichen und Bürgerenergie-Projekte sowie Mieterstrom durch entsprechende Neuregelungen attraktiver ausgestaltet werden. weiterlesen…

PV deckt weltweit 2,6 Prozent des Strombedarfs

Fast ein halbes Terawatt PV

Das Photovoltaic Power Systems Programme der Internationalen Energieagentur (IEA PVPS) hat in seinem jährlichen Bericht über den globalen Photovoltaik-Zubau ( „Snapshot of Global Photovoltaic Market 2018“) mitgeteilt, dass Ende 2018 weltweit mehr als 500 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert waren. Der PV-Zubau lag 2018 auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr – knapp verfehlten die neu installierten PV-Anlagen die 100-GW-Marke, schrieb am 17.04.2019 auf pv magazine. weiterlesen…

Amorphes Molybdänsulfid bester Katalysator

Forschung für Solare Brennstoffe

Für die Produktion von Wasserstoff mit Sonnenlicht werden effiziente und preisgünstige Katalysatoren gebraucht. Molybdänsulfide gelten als gute Kandidaten. Nun hat ein Team am HZB aufgeklärt, welche Prozesse während der Katalyse an Molybdänsulfiden ablaufen und wieso ausgerechnet amorphes Molydänsulfid am besten funktioniert. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal ACS-Catalysis veröffentlicht. weiterlesen…

Meyer Burger macht Perowskit-HJT

Strategische Partnerschaft mit Oxford PV

Meyer Burger Technology AG und Oxford Photovoltaics Limited sind einer Medienmitteilung zufolge eine strategische Partnerschaft eingegangen und haben einen exklusiven Kooperationsvertrag unterzeichnet, um gemeinsam die Technologie für Massenfertigung von Perowskit auf Silizium Heterojunction (HJT) Tandemzellen voranzutreiben. weiterlesen…

“Permanenter Druck wird notwendig sein”

Christian Breyer im Solarify-Selbst-Gespräch

“Ein zeitgeschichtliches Dokument von politischem Versagen” nennt Skandinaviens erster “Solar-Professor” Christian Breyer von der Lappeenranta Universität (LUT) Finnland (ein” Q-Cells-Gewächs” aus dem Reiner-Lemoine-Institut) die Zerstörung vieler Hoffnungen, vor allem in Ostdeutschland, durch “dilettantische Industriepolitik unterstützt von sinistren Gewerkschaften”. Die Versuchung sei einfach groß, “in de facto halben Legislaturperioden zu denken”. Dennoch bleibt er Optimist: Der Druck müsse anhalten, das ist wichtig für ihn. Dann bleibe die Wirkung der Klimawandelleugner eher gering. #Fridays4Future (siehe solarify.eu/fridays4future-junge-generation-fordert-politik-fuer-ihre-zukunft) könne “elementarer Teil der Sozialisation einer ganzen Generation werden”. Breyer war einer der ersten Unterzeichner des Unterstützungsaufrufs von Scientists4Future – inzwischen sind es mehr als 23.000 – für die klimastreikenden Schüler (300.000 am 15.03.in Deutschland). weiterlesen…

Elon Musk kurbelt Solardach an

Tesla steigt in zukunftsträchtiges Geschäft ein

Tesla will 2020 seine Bemühungen auf das Solardach konzentrieren, sagte CEO Elon Musk am 14.03.2019 bei der Vorstellung des Tesla Modells Y im Tesla Design Studio in Hawthorne, Kalifornien. Die energieaufnehmenden Ziegel, die für das ungeschulte Auge wie ein normales Dach aussehen, haben die Betrachter laut ersten Kommentaren mit ihrem schlanken Design begeistert, sind aber bisher nur auf eine Handvoll Hausdächer gelangt. Nach den Ankündigungen von Musk soll sich das jetzt ändern. weiterlesen…

Energiewende auf marokkanisch

Weltspiegel-Reportage: Der Sonnenkönig von Marokko

Im Königreich Marokko vollzieht sich gerade eine erstaunliche Energiewende – das zeigt Stefan Schaaf in seiner Reportage über den „Sonnenkönig von Marokko“: “Wenn Jaouad Ait Rebah in den Bergen des Hohen Atlas unterwegs ist, dann verändert er das Leben vieler Menschen. Der marokkanische Kleinunternehmer fährt über die malerischen Dörfer und installiert Solarmodule. Für die Bergbewohner ein Unterschied wie Tag und Nacht. Denn malerisch wirken die Dörfer nur auf Besucher. Wer hier lebt, ist bettelarm. Die jungen Leute sind längst auf der Suche nach Arbeit weggezogen. Doch mit den Sonnenkollektoren kommen moderne Zeiten ins mittelalterliche Dorf.” Mit diesen fast lyrischen Worten beschreibt der SWR-Reporter seinen 30-Minüter.
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In Ladakh ensteht weltgrößtes PV-Kraftwerk

Anlage soll 5.000 Mega-Watt fördern

Indien hat den Wettbewerb mit China um den größten Solarpark der Welt wieder aufgenommen, und das geplante Ladakh-Solarprojekt könnte die Krone wieder nach Südasien bringen. Das berichtet Uma Gupta für pv magazine india. Laut dem US-amerikanischen Versicherungsunternehmen SolarInsure war Chinas Datong Solar Power Project – mit einer projizierten Kapazität von 3 GW – auf dem besten Weg, nach endgültiger Fertigstellung das weltweit größte Solar-PV-Projekt an einem Standort zu werden. Bisher gilt Benban (1,65 GW) in Ägypten als weltgrößtes Solarkraftwerk (solarify.eu/groesstes-pv-kraftwerk-der-welt). weiterlesen…

Encavis erweitert Portfolio in Niederlanden auf mehr als 100 Megawatt

Umsatzerlöse von jährlich rund 1,4 Millionen Euro erwartet

Die Encavis AG hat zu Jahresbeginn einen weiteren Solarpark in den Niederlanden gekauft, berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine. Die Photovoltaik-Anlage „Zierikzee“ mit 14,1 Megawatt sei noch vor dem Jahreswechsel ans Netz angeschlossen worden, teilte der Hamburger Betreiber mit. In den ersten 15 Jahren werde eine Einspeisevergütung von knapp elf Cent pro Kilowattstunde für den Solarpark gezahlt, danach der jeweils geltende Marktpreis. Ab dem ersten vollen Betriebsjahr werde der Solarpark Umsatzerlöse von jährlich rund 1,4 Millionen Euro erwirtschaften, so die Erwartungen bei Encavis. Das Investitionsvolumen einschließlich der projektbezogenen Fremdfinanzierungskosten liege bei 10,6 Millionen Euro. Der Verkäufer bleibe mit einem Anteil von insgesamt zehn Prozent an dem Solarpark beteiligt. weiterlesen…