KIT will flüssig-applizierte keramische Solarzellen entwickeln

Die besten Eigenschaften bündeln

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat ein auf sechs Jahre angelegtes millionenschweres Projekt namens „Neuartige flüssig-applizierte keramische Solarzellen“ (Kerasolar) gestartet. Es soll laut einer Medienmitteilung vom 18.11.2019 ein völlig neues Materialkonzept für Solarzellen entwickeln. Für das bisher einzigartige Materialkonzept werden keramische Funktionsmaterialien mit verschiedenen Solarzellenkonzepten verbunden, um die Vorteile verschiedener Solarzellentechnologien zu bündeln: Die Druckbarkeit organischer und die Langzeitstabilität kristalliner Solarzellen sowie die Ferroelektrizität des Bleihalogenid-Perowskits. weiterlesen…

Neue Perowskit-Solarzelle – bleifrei

US-Wissenschaftler sehen Durchbruch für Silizium-Konkurrenz

Ein neuartiges Material für Solarzellen der nächsten Generation erübrigt den Einsatz von Blei. Perowskitzellen stehen zwar seit dem ersten Einsatz des Materials 2009 im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und sind effizienter als aktuelle Solarmodule. Die erfassen durchschnittlich 15% bis 18% der Sonnenenergie, während Perowskitsolarzellen bereits einen Wirkungsgrad von bis zu 28% erreichen. Aber es gibt große Hindernisse für die kommerzielle Nutzung dieser Materialien: Die Materialien sind nicht stabil und enthalten wasserlösliches Blei – eine Gesundheitsgefährdung. weiterlesen…

Strom aus Stoff

Textile Solarzellen mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Solarzellen auf den Dächern sind längst Usus, ebenso wie große Solarparks. Künftig sollen jedoch auch solche Flächen zur Energieerzeugung genutzt werden, die bislang noch nicht dazu taugten. Neuartige textile Solarzellen von Fraunhofer-Forschern aus Dresden machen es möglich. weiterlesen…

Jinko Solar mit Effizienzrekord

24,2 Prozent für monokristalline Topcon-Solarzellen

Die Jinko Solar Holding Co., Ltd. habe für ihre monokristallinen, n-type Topcon-Solarzellen einen Wirkungsgradrekord von 24,2 Prozent erreicht, das schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Artikel für pv magazine. Die Tests dazu seien im Qualitätsprüfzentrum für Photovoltaik- und Windkraftanlagen an der Chinese Academy of Sciences (CAS) durchgeführt worden, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller mit. Es handele sich um großflächige n-type Solarzellen im „HOT“-Zelldesign von Jinko Solar, die auf der Tunneloxid-Passivierungskontakttechnologie basiere. weiterlesen…

Balfar Solar will Solarzellen in Brasilien produzieren

Produktion könne im zweiten Halbjahr 2019 starten

Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder Ankündigungen gemacht wurden, Solarzellen zukünftig auch in Lateinamerika zu produzieren, ist bislang noch keine der versprochenen Fabriken auch tatsächlich Wirklichkeit geworden. Diesmal ist es der brasilianische Modulhersteller Grupo Balfar Indústria Fotoelétrica/AS – mit Sitz in Paranavaí, im Bundesstaat Paraná – , der einen Plan vorgestellt hat, 2 Milliarden Brasilianische Real (etwa 470 Millionen Euro) in die Produktion von Solarzellen im Bundesstaat Tocantins, im Zentrum des Landes, zu investieren. Das berichtete pv magazine International. weiterlesen…

Solarzellen der Zukunft

Energie der Sonne effektiver als je zuvor nutzen

Die Kraft, mit der die Sonne auf die Erde strahlt, könnte den weltweiten Energiebedarf um ein Vielfaches decken. Bereits heute betrage die Gesamtleistung der installierten Photovoltaik-Module in den USA rund 60 Gigawatt, eine Menge, die sich in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich verdoppeln werde, und China habe seine PV-Leistung allein 2017 um fast 60 GW erhöht. Das berichtet Dr. Stephen Battersby in einem Beitrag in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). In der Zwischenzeit hätten Verbesserungen in der PV-Modultechnologie den Preis für Solarstrom gesenkt, so dass er mit anderen Stromquellen in vielen Teilen der Welt konkurrenzfähig sei. weiterlesen…

Neuartige Solarzelle liefert Strom und Wasserstoff


US-Forscher entwickeln Solarzelle mit Gesamtwirkungsgrad von mehr als zwanzig Prozent – drei Mal mehr als bei solchen, die nur Wasserstoff produzieren

Wer mit Sonnenenergie Wasserstoff erzeugen will, muss bislang einen großen Umweg gehen – über Solarzellen, die Strom erzeugen, mit dem per Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Das ist nicht sehr effizient. Überall auf der Welt arbeiten Forscher daher an Verfahren, die Solarenergie direkt für die Produktion von Wasserstoff zu nutzen. Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory des US-Energieministeriums und des Joint Center for Artificial Photosynthesis (JCAP) melden nun einen Durchbruch auf diesem Feld: Sie haben eine neuartige Solarzelle entwickelt, die gleichermaßen Strom und Wasserstoff liefert. Ihr Konzept haben sie jetzt im Fachmagazin Nature Materials vorgestellt. Ralph Diermann berichtete am 06.11.2018 darüber im pv magazine. weiterlesen…

Solarzellen und LEDs preiswert drucken


Kooperation zwischen Humboldt-Universität und Helmholtz-Zentrum

Die Entwicklung von preiswerten Druckverfahren für elektronische und optoelektronische Bauteile steht im Mittelpunkt der neuen gemeinsamen Forschergruppe „Generative Fertigungsprozesse für Hybride Bauelemente” und des gemeinsamen Labors des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Denn: Solarzellen, LEDs und Detektoren aus organischen und hybriden Halbleitern lassen sich einfach drucken und dabei sogar mit winzigen Nanostrukturen versehen, die ihre Funktionen verbessern. weiterlesen…

Neue Solartechnik für die Energiewende


Eine Million Euro Förderung für deutsch-Französische Forschungsinitiative

Ein neues Forschungsprojekt der Universität Jena mit dem Titel “Quest for Energy” (Suche nach Energie) soll einer Medienmitteilung zufolge den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigen helfen. Mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wollen die Jenaer Physiker eine kaum untersuchte Werkstoffklasse, die so genannten Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDs), auf ihre Eignung für Solarzellen untersuchen. Ihr Forschungsvorhaben wird im Rahmen der deutsch-französischen Forschungsinitiative “Make our planet great again” bis 2022 mit knapp einer Million Euro gefördert. weiterlesen…

Neue Perowskit-Billig-Solarzelle


Negativ-Elektrode aufgesprüht

Ein Forscherteam um André D. Taylor der Fakultät für Chemie- und Biomolekulartechnik an der Universität New York und Yifan Zheng von der Pekinger Universität hat einer Medienmitteilung der NY Uni zufolge einen neuen vielversprechenden Weg zur Verbesserung organischer Solarzellen, was sie “die Lösung einer großen Herausforderung bei der Herstellung von Perowskit-Zellen” nennen. Die Wissenschaftler haben dabei als Alternative für das Aufbringen einer kritischen Schicht oberhalb des Kristalls, der negativen Elektrode, diese Schicht aufgesprüht. weiterlesen…