Neuartige Solarzelle liefert Strom und Wasserstoff


US-Forscher entwickeln Solarzelle mit Gesamtwirkungsgrad von mehr als zwanzig Prozent – drei Mal mehr als bei solchen, die nur Wasserstoff produzieren

Wer mit Sonnenenergie Wasserstoff erzeugen will, muss bislang einen großen Umweg gehen – über Solarzellen, die Strom erzeugen, mit dem per Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Das ist nicht sehr effizient. Überall auf der Welt arbeiten Forscher daher an Verfahren, die Solarenergie direkt für die Produktion von Wasserstoff zu nutzen. Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory des US-Energieministeriums und des Joint Center for Artificial Photosynthesis (JCAP) melden nun einen Durchbruch auf diesem Feld: Sie haben eine neuartige Solarzelle entwickelt, die gleichermaßen Strom und Wasserstoff liefert. Ihr Konzept haben sie jetzt im Fachmagazin Nature Materials vorgestellt. Ralph Diermann berichtete am 06.11.2018 darüber im pv magazine. weiterlesen…

Solarzellen und LEDs preiswert drucken


Kooperation zwischen Humboldt-Universität und Helmholtz-Zentrum

Die Entwicklung von preiswerten Druckverfahren für elektronische und optoelektronische Bauteile steht im Mittelpunkt der neuen gemeinsamen Forschergruppe „Generative Fertigungsprozesse für Hybride Bauelemente” und des gemeinsamen Labors des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Denn: Solarzellen, LEDs und Detektoren aus organischen und hybriden Halbleitern lassen sich einfach drucken und dabei sogar mit winzigen Nanostrukturen versehen, die ihre Funktionen verbessern. weiterlesen…

Neue Solartechnik für die Energiewende


Eine Million Euro Förderung für deutsch-Französische Forschungsinitiative

Ein neues Forschungsprojekt der Universität Jena mit dem Titel “Quest for Energy” (Suche nach Energie) soll einer Medienmitteilung zufolge den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigen helfen. Mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wollen die Jenaer Physiker eine kaum untersuchte Werkstoffklasse, die so genannten Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDs), auf ihre Eignung für Solarzellen untersuchen. Ihr Forschungsvorhaben wird im Rahmen der deutsch-französischen Forschungsinitiative “Make our planet great again” bis 2022 mit knapp einer Million Euro gefördert. weiterlesen…

Neue Perowskit-Billig-Solarzelle


Negativ-Elektrode aufgesprüht

Ein Forscherteam um André D. Taylor der Fakultät für Chemie- und Biomolekulartechnik an der Universität New York und Yifan Zheng von der Pekinger Universität hat einer Medienmitteilung der NY Uni zufolge einen neuen vielversprechenden Weg zur Verbesserung organischer Solarzellen, was sie “die Lösung einer großen Herausforderung bei der Herstellung von Perowskit-Zellen” nennen. Die Wissenschaftler haben dabei als Alternative für das Aufbringen einer kritischen Schicht oberhalb des Kristalls, der negativen Elektrode, diese Schicht aufgesprüht. weiterlesen…

Kommt die energiespeichernde Solarzelle?


FAU-Wissenschaftler erforschen neue Möglichkeiten der Energiespeicherung: DFG fördert das Projekt mit mehr als einer Million Euro

Die Speicherung von Sonnenenergie ist die zentrale Herausforderung der Energiewende. Neben den klassischen Lösungen – wie Solarzellen oder Batterien – eröffnen kreative chemische Konzepte der Energiespeicherung völlig neue Chancen. So ist es möglich, durch intramolekulare Reaktionen die Umwandlung und Speicherung von Sonnenenergie in einem einzigen Molekül zu vereinigen. Dies könnte die Grundlage zum Bau von energiespeichernden Solarzellen sein. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg bearbeiten diese Fragestellung aktuell in zwei Forschungsprojekten und erhalten dafür Fördermittel in Höhe von mehr als einer Million Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). weiterlesen…

2x Fortschritte beim Perowskit


Wirkungsgrade jenseits von 20 %

Zwei Entwicklungserfolge bei Perowskit-Solarzellen publizierte Nature Communications: “Molekulare Dotierung ermöglicht skalierbare Beschichtung von effizienten Perowskit-Solarzellen ohne Lochtransportschicht” (24.04.2018) – so der Titel der ersten Arbeit von Forschern der Universitäten von North Carolina und Nebraska–Lincoln, die sich mit skalierbaren Beschichtungen effizienter Perowskit-Solarzellen befasst. In dem Aufsatz “Wachstum von Formamidinium-Blei-Iodid-basierten Perovskiten für effiziente und stabile Solarzellen” (23.04.2018) berichten Forscher aus Peking, Löwen und Toronto über ein Verfahren zur Bildung von Perowskit, das Cäsium effizient einbaut und so die Perowskit-Kristallisation günstig moduliert.
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Neues von Perowskit-Solarzellen


KIT-Forscher gewinnen neue Einblicke in opto-elektronische Eigenschaften – DFG-Programm

Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben einer Medienmitteilung folgend grundlegende Einblicke in die Funktion von Perowskit-Modulen gewonnen. Sie zeigten, dass gebundene Elektron-Loch-Paare (Exzitonen) bei der Absorption von Licht entstehen können, die sich trennen ließen, so dass Strom fließen könne. Über ihre Arbeit berichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift Applied Physics Letters. Das American Institute of Physics (AIP) wählte die Arbeit zur Präsentation auf seiner Website „Scilight“ aus. Die deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte derweil ein Perowskit-Halbleiter-Forschungsprogramm. weiterlesen…

Ein Drittel des Sonnenlichts in Strom wandeln


33,3 Prozent Mehrfachsolarzelle auf Siliciumbasis

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben gemeinsam mit der Firma EVG eine neue Mehrfachsolarzelle auf Silicium entwickelt, mit der genau ein Drittel der im Sonnenlicht enthaltenen Energie in elektrische Energie gewandelt werden kann. Das Ergebnis wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht.
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Germanium statt Zinn in Solarzellen aus Kesteriten


Bessere optoelektronische Eigenschaften

Gezielte Veränderungen der Zusammensetzung von Kesterit-Halbleitern verbessern ihre Eignung als Absorbermaterial in Solarzellen. Wie ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin zeigte, gilt dies besonders für solche Kesterite, in denen Zinn durch Germanium ersetzt wurde. Die Wissenschaftler untersuchten die Proben mit Hilfe von Neutronenbeugung am BER II und weiteren Methoden. Die Arbeit wurde für das Titelblatt der Zeitschrift CrystEngComm ausgewählt. weiterlesen…

Hybrid-Solarzelle macht auch bei Regen Strom

Forschern gelingt einfache Kombination mit Nanogenerator

Forscher der chinesischen Soochow University um Yuqiang Liu und Zhen Wen haben eine Hybrid-Solarzelle entwickelt, die bei Regen genauso Strom erzeugt wie bei Sonnenschein. Die Zelle kombiniert einen durchsichtigen Nanogenerator mit einer herkömmlichen Silizium-Zelle. Dem Team und einer Veröffentlichung in ACS-Nano zufolge ist sie einfacher aufgebaut als Vorläuferzellen, das erhöht die Effizienz des Hybrid-Generators. weiterlesen…