Jenseits des Green Deal: Aufwertung der Energiediplomatie der EU für eine neue Ära

Ein SWP-Kommentar

Der Grüne Deal, den die neue Kommission 2019 auf den Weg gebracht hat, wird die Energiediplomatie der Europäischen Union (EU) grundlegend umgestalten. Doch obwohl sich die EU an die durch den Green Deal bestimmte neue politische Richtung anpassen muss, kann sie nicht darauf reduziert werden, schreiben Maria Pastuchowa, Jacopo Maria Pepe, Kirsten Westphal in einem Kommentar für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). weiterlesen…

Gast-Kommentar: Kohleausstieg ohne Energiewende

Halb garer Regierungsbeschluss

Die Zeit der Kohle ist vorbei, die Zukunft gehört mehr denn je den Erneuerbaren Energien! Doch der nun beschlossene Kohleausstieg ist wie so viele andere energiepolitische Weichenstellungen der aktuellen Bundesregierung nur halb gar, schreibt Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG, am 06.07.2020 in seinem Gastkommentar auf energiezukunft.de. weiterlesen…

“Willkommen Anionen!”

Physiker finden bisher beste Beweise für lang gesuchte 2D-Strukturen

Die “Quasiteilchen” trotzen den Kategorien gewöhnlicher Teilchen und öffnen einen möglichen Weg zum Bau von Quantencomputern an, schreibt Davide Castelvecchi am 02,07.2020 in Nature. Physiker haben berichtet, was der erste unumstößliche Beweis für die Existenz von ungewöhnlichen teilchenähnlichen Objekten namens Anionen sein könnte, die vor mehr als 40 Jahren erstmals angedacht wurden. weiterlesen…

Klimawandelleugnung breitet sich auf Facebook aus…

…während Wissenschaftler Einschränkungen erleiden

Der Internet-Konzern habe vor kurzem seine Einheit zur Überprüfung wissenschaftlicher Fakten übergangen, nachdem diese bestimmte Informationen als irreführend bezeichnet hatte, schrieb Scott Waldman am 06.07.2020 auf E&E News. Eine Klimawissenschaftlerin sagte, dass Facebook ihre Möglichkeiten zum Austausch von Forschungsergebnissen und zur Überprüfung von Beiträgen, die Klima-Fehlinformationen enthalten, einschränkt. weiterlesen…

Regierung will Offshore-Wind anschieben

Ausbau von Windenergie auf See

Die Bundesregierung will mit einer Gesetzesänderung den Ausbau von Windenergie auf See beschleunigen, berichtete am 06.07.2020 der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Um das erhöhte Ausbauziel bis 2030 von 15 auf 20 Gigawatt zu erreichen, sollen Prüfvorgänge optimiert und Verwaltungsverfahren beschleunigt werden. Außerdem werde der Höchstwert für Gebote erhöht, heißt es in dem Gesetzentwurf (19/20429) weiter. weiterlesen…

Sogar Wälder könnten Klimawandel anheizen

Gastbeitrag von Stefan Rahmstorf im SPIEGEL (Lesehinweis)

Nicht alles CO2, das wir in die Luft pusten, bleibt dort. Ozeane und Wälder schlucken mehr als die Hälfte davon. Das hilft uns – aber wie lange noch?, fragt der Potsdamer Klimawissenschaftler und Meeresforscher Stefan Rahmstorf am 02.07.2020 im SPIEGEL. Waldbrände seien ein Beispiel für die wichtige Rolle des Kohlenstoffkreislaufs im Klimawandel. Verlust von Wald sei eine Quelle von CO2 – ob der Wald nun abbrenne, durch Schädlingsbefall verrotte oder abgeholzt werde. weiterlesen…

Lesehinweis – E&E: Das Geburtsland der Kohleindustrie schließt letztes Kraftwerk

Großbritannien, einst Zentrum der industriellen Revolution, jetzt erneuerbar

Die Kohle, die Züge antrieb, Eisen schmolz und Fabriken, Dampfmaschinen und Kraftwerke befeuerte, die Großbritannien zum Zentrum der industriellen Revolution machten, ist aus dem Vereinigten Königreich so gut wie verschwunden – schreibt Benjamin Storrow am 02.07.2020 in den E&E-News. Die letzte Kohlegrube des Landes wurde 2015 geschlossen. Nun steht der Brennstoff kurz davor, aus der Verstromung zu verschwinden. Die Regierung hat das Jahr 2024 als Frist für die Ausmusterung der beiden verbleibenden Kohlekraftwerke des Landes festgelegt. Und der nationale Netzbetreiber verlagert seinen Schwerpunkt von der Stilllegung von Kohle auf die Umstellung auf Gas. weiterlesen…

Ozeanerwärmung bedroht Vermehrung vieler Fischarten

Jedes Grad erhöht Druck auf Fischbestände

Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer Metastudie wegweisende Erkenntnisse zu den Folgen des Klimawandels für die Fischbestände der Welt gewonnen – so eine AWI-Medienmitteilung vom 04.07.2020. Die Risiken für Fische sind demnach viel größer als bisher angenommen, wenn man berücksichtigt, dass bestimmte Lebensstadien besonders empfindlich auf steigende Wassertemperaturen reagieren. weiterlesen…

Energiewende gemeinsam gestalten

Start des Kopernikus-Forschungsprojekts Ariadne

Von der Stromversorgung über die Industrie bis hin zu den Pariser Klimazielen, von einzelnen Sektoren bis hin zum großen Ganzen: Wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 03.07.2020 mitteilte, startet jetzt mit dem Projekt Ariadne ein Verbund führender Forschungseinrichtungen die Arbeit an einem beispiellos umfassenden Forschungsprozess zur Gestaltung der Energiewende. weiterlesen…

Photosynthese als Vorbild

Effizient, günstig und ästhetisch: Forscherteam baut Elektroden aus Laubblättern

Aus Laubblättern könnten sich Elektroden mit hervorragenden optischen und elektronischen Eigenschaften bauen lassen. Zu diesem Schluss kommt ein Wissenschaftlerteam vom Leibniz-IPHT. Die Forschenden beschichteten Blattadern mit Kupfer und wandelten sie so in elektrisch leitfähige und optisch transparente Elektroden um. Konstruiert nach dem Vorbild der Natur, könnten sich mit den Blattstruktur-Elektroden neuartige Solarzellen, LEDs oder Displays entwerfen lassen. weiterlesen…