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Archiv: News


Analyse zu Stickoxid-Höchstwerten: Nur drei Kraftwerke müssten nachrüsten

Im Streit um neue EU-Umweltstandards für Kohlekraftwerke zeigt eine aktuelle Analyse der Klima-Allianz Deutschland, dass nur drei Braunkohlekraftwerke nachrüsten müssten, um die derzeit verhandelten Vorgaben der EU für Stickoxide einzuhalten. Wie die Presseabteilung der Klima-Allianz Deutschland am 24.04.2017 mitteilt, torpediere die Bundesregierung den ohnehin schwachen EU-Kompromiss zu Umweltstandards und wolle den Höchstwert für Stickoxide von 175 auf 190 mg NOx/Nm³ anheben. Stimme die Bundesregierung bei der finalen EU-Abstimmung am 28.04.2017 nicht zu, drohe das Aus für bessere Luft in Europa, so die Klima-Allianz.


ZSW und BDEW zum Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch im 1. Quartal 2017 – Windkraft offshore (plus 36,7 Prozent) und Photovoltaik (plus 29 Prozent) legen zu

Im ersten Quartal 2017 lag der Anteil von Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen am Bruttostromverbrauch bei 32 Prozent. Dies ergaben – laut gemeinsamer Presseerklärung vom 24.04.2017 – erste Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich der Anteil Erneuerbarer Energien um vier Prozent – von 48,1 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) auf 50,1 Mrd. kWh.


Hochschule auf Hannover Messe mit Wechselstrombatterie

Die Hochschule Osnabrück teilte am 18.04.2017 mit, dass Prof. Hans-Jürgen Pfisterer während der Hannover Messe vom 24. bis 28.04.2017 zusammen mit seinen Kooperationspartnern zwei Forschungsarbeiten vorstellt: eine neuartige, effizientere und zuverlässigere Wechselstrombatterie sowie eine bidirektionale Schnellladesäule.


G20-Finanzministertreffen: Germanwatch sieht positive Signale bei Gesprächen über Klimarisiken für Finanzmärkte – beim Gipfel müssen klare Vereinbarungen folgen

Germanwatch wertet es als positives Signal, dass beim Treffen der G20-Finanzminister am 21.04.2017 in Washington die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltwirtschaft diskutiert wurden. „Die große Mehrheit der Finanzminister der G20-Staaten ist sich einig, dass ungebremster Klimawandel die Stabilität der Finanzmärkte bedroht“, sagte Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch, wie die Presseabteilung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation am 21.04.2017 mitteilte.

Toshiba dank Atom pleite


Nukleargeschäft treibt japanischen Konzern in Insolvenz – springt Staat ein?

von Hans-Josef Fell
„Nachdem bereits Ende März Toshibas Unternehmensgesellschaft, die Westinghouse Electric Company in den Konkurs geschickt wurden ist, um den Mutterkonzern zu retten, steht nun auch der Technologie-Riese mit etwa 190.000 Angestellten selbst kurz vor dem Aus. Toshiba steckt bereits jahrelang tief in der Krise nach einer Bilanzmanipulationsaffäre und Milliardenbelastungen durch das US-Atomgeschäft.


Internationale Konferenz berät über Konzept der planetaren Belastungsgrenzen

Trotz aller Reden und Bekenntnisse steigt der Druck auf die Umwelt weiter weltweit stark an – und das, obwohl den meisten längst klar ist, dass künftig innerhalb planetarer Belastungsgrenzen (Planetary Boundaries) gewirtschaftet werden muss. Zu diesem Ergebnis kam bereits 2009 eine internationale Forschergruppe um Prof. Johan Rockström. Im Rahmen der zweitägigen Konferenz „Making the planetary bpundaries concept work“ von BMUB, UBA und DBU diskutieren 400 Interessierte, wie dieses Konzept in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in die Tat umgesetzt werden kann.


Ökologische Schulden“ beginnen zu laufen

Logos Germanwatch und InkotaAm 24.04.2017 hat die Bevölkerung in Deutschland die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr rechnerisch in diesem Jahr zur Verfügung stünde, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert – teilte die Umweltorganisation Germanwatch mit. Der deutsche Erdüberlastungstag zeige, wie dringend ökologische Belastungsgrenzen und umfassende Nachhaltigkeitsaspekte in die deutsche Wirtschafts- und Rohstoffpolitik einbezogen werden müssten. Der Tag verdeutliche zudem, dass sich das Konsumverhalten der Menschen hierzulande ändern müsse.


Regierung von Britisch-Kolumbien bescheinigt Enerkem Rekordwert

Der kanadischen Enerkem Inc., einem der Weltmarktführer im Bereich Biokraftstoffe und Erneuerbare Chemikalien aus Abfällen, wurde nach eigenen Angaben vom Ministerium für Energie und Bergbau in Britisch-Kolumbien der niedrigste Kohlenstoffintensitätswert aller Zeiten für ihr jüngstes Ethanolprodukt bescheinigt.


BAM mit neuem Verfahren

Millionen Tonnen von Plastikabfällen treiben in den Weltmeeren. Dieser Plastikabfall wird durch Einwirkung von Sonne, Gezeiten oder Wind zerkleinert und wird zum echten Umweltproblem: Mikroplastik. Die Datenlage, wie viel Mikroplastik in der Umwelt ist, woher es stammt und wie genau es entsteht, hat Lücken. Im Rahmen der Hannover Messe vom 24. bis 28.04.2017 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ein neues Verfahren zum Messen winziger Plastikpartikel in der Umwelt.

Weltweiter March for Science


Weltweiter Protest gegen alternative Fakten

Am 22.04.2017 (Earth Day) gingen in 22 deutschen und 500 Städten beim so genannten March for Science weltweit Menschen für die Wissenschaft und ihre Rolle in Politik und Gesellschaft auf die Straße. Bei den Kundgebungen wollte man gemeinsam für den „Wert von Wissenschaft, Fakten und Evidenzbasiertheit in Zeiten von alternativen Fakten“ eintreten, so die Initiatoren. In München hielt Max-Planck-Präsident Martin Stratmann eine Ansprache. Die Hauptveranstaltung fand in Washington statt. In Berlin kamen geschätzt ca. 11.000 zum Marsch von der Humboldt-Universität zum Brandenburger Tor.

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