Durchbruch in der Trägheits-Fusionsforschung

„Der zündende Moment“

„US-Physiker haben einen Meilenstein auf dem Weg zur Nutzung der Kernfusion erreicht: Per Laser entfachten sie eine Fusionsreaktion, die sich weitgehend selbst erhielt“ – das schreibt im Zürcher Tagesanzeiger. Und Manfred Lindinger in der FAZ: „Die künstliche Sonne im Laserlabor“. Eine internationale Forschergruppe am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) unweit von San Francisco habe nun einen großen Fortschritt in der Fusionsforschung erzielt. Stichwort: Brennendes Plasma. weiterlesen…

11 Maßnahmen sollen PV zur Säule der Schweizer Energieversorgung machen

Beratungen zum Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien

„Die Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist dringlich“, so am 25.01.2022 eine eher unstrittige Feststellung auf der Internetseite von Swissolar. Und weiter: „Elektrizität wird dabei zur Schlüsselressource und der Ausstieg aus der Atomenergie erfordert neue Lösungen“. Solarenergie werde in der Schweiz Strom in großen Mengen liefern – erneuerbar, zeitnah und kostengünstig. „Damit diese Umstellung gelingt, müssen wir jedoch mehr und schneller zubauen.“ sagt Swissolar-Präsident Jürg Grossen. 2050 soll Photovoltaik 45 TWh Strom liefern, also 15-mal mehr als heute. Was es braucht, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat Swissolar in einem 11-Punkte-Programm zusammengefasst. weiterlesen…

Produktion nachhaltiger e-Fuels ausbauen

20 Mio. € für INERATEC von Engie, Safran, MPC und bestehenden Investoren

INERATECs Technologie trägt maßgeblich zur Erreichung der Pariser Klimaziele bei, indem das Unternehmen eine nachhaltige Lösung für die Luftfahrt, die Schifffahrt, die Automobilindustrie und die chemische Industrie anbietet. Mit nachhaltigen e-Fuels können diese Sektoren defossilisiert werden. Um diese Vision in die Wirklichkeit umzusetzen, müssen die Produktionskapazitäten für CO2-neutrale Kraftstoffe und Chemikalien schnell ausgebaut werden. Jetzt hat INERATEC strategische Investoren gewonnen, um die Produktionskapazitäten für synthetische Kraftstoffe aus CO2 und grünem Wasserstoff in den Megatonnenbereich zu steigern – so eine Medienmitteilung vom 20.01.2022. weiterlesen…

Rostendes Eisen kann sein eigener schlimmster Feind sein

Simulationen zeigen, dass Eisen Korrosion in „inertem“ Kohlendioxid katalysiert

In Wasser rostendes Eisen sollte theoretisch in Kontakt mit einer „inerten“ überkritischen Flüssigkeit aus Kohlendioxid nicht korrodieren. Aber es tut es. Atomistische Simulationen, die an der Rice University, Houston, durchgeführt wurden, zeigen, wie diese Reaktion abläuft. Das Rice-Team hat eine Theorie, die zu neuen Strategien zum Schutz von Eisen vor der Umwelt beitragen könnte. weiterlesen…

Wertschöpfung aus Abfall

Umwandlung industriell verarbeiteter Biomasse in Kunststoffe und Chemikalien

Forscher am Institut für Chemie- und Biomolekularingenieurwissenschaften an der Universität von Delaware (UD) berichteten am 19.01.2022 in Science Advances über eine Niederdruckmethode zur Umwandlung industriell verarbeiteter Biomasse in Kunststoffe und Chemikalien. Unter Leitung von Professor Thomas H. Epps, III, sucht ein Team von Forschern der University of Delaware und Mitarbeitern von CanmetENERGY nach Möglichkeiten, Biomasse zu neuen Produkten zu verarbeiten. Beispiel Lignin. Lignin ist ein Bestandteil von Pflanzen und Bäumen, der für Festigkeit und Steifigkeit sorgt und der Flora hilft, den Widrigkeiten der Natur zu trotz weiterlesen…

Wertvolle Petrochemikalien aus Plastikabfällen

Fast eine Million Dollar für Forschung an der West Virginia University

Trotz der Bemühungen, das Recycling und die Wiederverwendung von Kunststoffen zu fördern, ist das Kunststoffproblem weiterhin ein globales. Ingenieure der West Virginia University (WVU) hoffen, die verbleibenden Herausforderungen für das Recycling von Einweg-Plastikverpackungen durch Upcycling in Petrochemikalien zu beseitigen. „Die Amerikaner werfen jährlich mehr als 100 Milliarden Plastiktüten weg, 307 Tüten pro Person“, so Yuxin Wang, Assistenzprofessor für Chemie- und Biomedizintechnik und Leiter des Projekts. „Der größte Teil der Energie und des Kohlenstoffs in den Kunststoffabfällen kann zurückgewonnen werden, und die vorgeschlagene Technologie wird die Kohlendioxidemissionen erheblich reduzieren. weiterlesen…

In den Alpen schneit es Plastik

Nanoplastik in der Umwelt

In einer großangelegten Spendenaktion wollen populäre Youtuber wie Mister Beast oder Mark Rober gerade die Meere von knapp 14.000 Tonnen Plastik befreien – etwa 0,15 Prozent der Menge, die jährlich in den Ozeanen landet. Aber nicht nur unsere Gewässer sind voller Plastik. Eine neue Studie zeigt, die Verbreitung von Nanoplastik durch die Luft ein weiterreichendes Problem ist, als bisher angenommen – so Noé Waldmann auf der Internetseite der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). weiterlesen…

DIW: Teure Metalle könnten Energiewende ausbremsen

Hohe Preise für Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt als Hindernis

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn ausreichend Rohstoffe etwa zum Bau von Windrädern, Solaranlagen und E-Auto-Batterien verfügbar sind. Dementsprechend geht eine Untersuchung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einer Medienmitteilung vom 26.01.2022 folgend der Frage nach, wie sich die Energiewende auf die Preise bestimmter Metalle auswirken könnte, denn diese dürften auf historische Niveaus klettern. Demzufolge würde sich die Energietransition verteuern und verzögern. Eine global koordinierte Klimapolitik könnte gegensteuern und Planungssicherheit für Metallproduzenten schaffen. weiterlesen…

Bundesnetzagentur beteiligt Öffentlichkeit am Szenariorahmen Strom 2023-2037

Zielvorstellung zur Energiewende für das Netz entwickeln

Die Bundesnetzagentur konsultiert einer Medienmitteilung zufolge seit 17.01.2022 den Entwurf des Szenariorahmens der Übertragungsnetzbetreiber mit der Öffentlichkeit. Er bildet mögliche Szenarien für die Planung des Ausbaubedarfs im Stromnetz bis 2037 und 2045 ab. „Die Szenarien zur Entwicklung von Stromerzeugung und -verbrauch sind Grundlage der Ermittlung, wie viel Netzausbau notwendig ist. Der Szenariorahmen orientiert sich erstmals an der für 2045 geplanten Klimaneutralität“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Bürger, Verbände, Unternehmen und Behörden können sich an der Konsultation beteiligen und so Einfluss auf die Netzentwicklungsplanung nehmen.“ weiterlesen…

Abschlussbericht der dena-Netzstudie III

Systementwicklungsplan und Innovationsdialog einführen

Die Deutsche Energie-Agentur hat im Rahmen der dena-Netzstudie III in den vergangenen drei Jahren untersucht, wie die Energieinfrastrukturplanung weiterentwickelt werden muss, um den Anforderungen auf dem Weg zu einem klimaneutralen Energiesystem gerecht zu werden. Die Studie wurde dabei durch einen breiten Partnerkreis aus Energiewirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft intensiv begleitet und vom Büro für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) als Hauptgutachter unterstützt. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Die Ergebnisse wurden am 25.01.2022 in einem Abschlussbericht veröffentlicht und in einem Pressgespräch näher erläutert. (Titel: Abschlussbericht dena-Netzstudie III – © dena.de) weiterlesen…