Erneuerbare erhöhen Widerstandsfähigkeit gegen Dürre

Umstellung auf Sonne und Wind reduziert Grundwassernutzung

Wissenschaftler aus den USA (Princeton), Österreich (IIASA), den Niederlanden und Großbritannien haben untersucht, inwieweit nachhaltige Entwicklung der Wasserressourcen, der Ernährung und der Energiesicherheit zusammenhängen – ihre Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Nature Communications publiziert. Überall entstehende Solar- und Windparks haben neben der Senkung der CO2-Emissionen einen weiteren wichtigen Effekt: mehr Wasser im Boden zu halten. Die neue Studie gehört zu den ersten, die zeigt, dass Solar- und Windenergie nicht nur die Widerstandsfähigkeit gegen Dürren erhöhen, sondern auch zur Nachhaltigkeit des Grundwassers beitragen. Solarify dokumentiert Abstract, (ausschnittweise) Einleitung und Ergebnisse desOpen Access-Artikels. weiterlesen…

Schulze zu Plastiktütenverbot und Klimaschutzgesetz…

…im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung

Das am 06.11.2019 im Bundeskabinett beschlossene Verbot von Plastiktüten ist nach Aussage von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nur eine Initiative aus dem von ihr auf den Weg gebrachten Fünf-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling. Vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung sagte Schulze dem parlamentseigenen Pressedienst heute im bundestag zufolge, dazu gehöre auch das europaweite Verbot von überflüssigen Einwegplastikartikeln, bei dem sie mit dem Handel in der Diskussion stehe, ob das nicht schneller zu schaffen sei, als die in der EU vereinbarten Übergangsfristen vorsehen. weiterlesen…

Karliczek gegen eigenes Schulfach Klimaschutz

Italien hat es schon – BMU redet mit Jugendlichen

Der italienische Bildungsminister Lorenzo Fioramonti (Fünf-Sterne-Partei) hat angekündigt, sein Land werde als erstes Klimaschutz als Schulpflichtfach einführen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek lehnt ein solches Schulfach Klimaschutz nach dem Vorbild Italiens ab. „Es werden immer wieder Wünsche laut, neue Fächer einzuführen, generell sehe ich dies skeptisch“, sagte die CDU-Politikerin der Augsburger Allgemeinen am 08.11.2019. weiterlesen…

Bundesrat fordert neue Impulse für Erneuerbare Energien

Abschaffung der Deckelung bei Photovoltaik und schnellere Genehmigungsverfahren

Der Bundesrat fordert umgehend Maßnahmen, um die Erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Ansonsten könnten die klimapolitischen Ziele nicht erreicht werden, heißt es in einer Entschließung, die er in seiner 982. Sitzung am 08.11.2019 gefasst hat. Konkreten Handlungsbedarf sieht der Bundesrat bei den Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen: Sie müssten schneller und einfacher werden. Außerdem verlangt er, die Netzausbaugebiete abzuschaffen, da sie den Ausbau der Windenergie behinderten. weiterlesen…

CO2-Bepreisung: Bundesrat sieht Korrekturbedarf   

Zu bürokratisch – vereinfachen!

Angesichts der von der Bundesregierung geplanten CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr warnt der Bundesrat vor wachsender Bürokratie. Der damit verbundene zusätzliche Aufwand der Unternehmen könne ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Die Regeln sollten deshalb vereinfacht werden, verlangte die Länderkammer in ihrer 982. Plenarsitzung am 08.11.2019. weiterlesen…

Leistungsstärkste Offshore-Windturbine der Welt produziert erste kWh

“Haliade-X 12 MW” von General Electric (GE) auf dem Weg zum Musterzulassung 2020

Am gleichen Tag (dem 08.11.2019 ), an dem Enercon die Entlassung von 3.000 Mitarbeitern ankündigte (s.u. solarify.eu/windriese-enercon-kuendigt-einem-viertel-der-mitarbeiter), gab GE Renewable Energy bekannt, dass ihr 12-MW-Prototyp Haliade-X, die leistungsstärkste Offshore-Windturbine der Welt, in Rotterdam-Maasvlakte erfolgreich die erste kWh produziert hat. Die lokalen Teams würden nun mit verschiedenen Arten von Messungen in der Testphase fortfahren, um 2020 ein Musterzertifikat für die Haliade-X zu erhalten.
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Angst um die Windkraft

Graichen: “Das 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung ist damit völlig unerreichbar”

Neue Windräder sollen mindestens einen Kilometer von Wohngebieten entfernt sein, so der Plan der Bundesregierung. Diese neuen Regeln könnten die Energiewende abwürgen. Kritiker fürchten nun, dass die Windenergie auf Jahre hinaus nicht weiter ausgebaut werden kann, sollte für Windräder ein Mindestabstand gelten, wie von der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung am 10.11.2019 schrieb. weiterlesen…

Karliczek plädiert für grünen Wasserstoff aus Afrika

“Afrikanischer Wasserstoff ist der Stoff der Zukunft”

“Mit grünem Wasserstoff könnten die geografischen Vorteile bei den erneuerbaren Energien zum Entwicklungsmotor für die dortigen Gesellschaften werden”, schrieb Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 03.11.2019 in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt”, der am 04.11.2019 auch auf der Internetseite des BMBF veröffentlicht wurde. Es sei unbestritten, so die Ministerin, dass Deutschland grüne Energie in großen Mengen importieren müsse, denn nur so seien die Klimaziele erreichbar. Und sie hält grünen Wasserstoff für “die zentrale Option”. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Windriese Enercon kündigt einem Viertel der Mitarbeiter

LEE NRW: “Bundesregierung beendet Windkraft-Ausbau”

Der Windkraftanlagenbauer Enercon muss sich zahlreichen Medienberichten vom 08.11.2019 (hier n-tv) zufolge schon wieder einer Radikalkur unterziehen: Bis zu 3.000 Mitarbeiter – allein an den Standorten Aurich und Magdeburg sollen jeweils 1.500 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Erst 2018 waren rund 800 bei den Zulieferbetrieben von Enercon entlassen worden. Außerdem sollen Verträge mit Zulieferern gekappt werden. Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig sagte der Süddeutschen Zeitung, die der Energiepolitik der Bundesregierung geschuldete Krise der Energiewende sei bei seinem Unternehmen angekommen. weiterlesen…