Vier gute Gründe, warum Circular Economy DNA unserer Wertschöpfung werden muss

Impulse: unternehmerisch, nachhaltig, menschlich

Es sind die Start-ups, die innovativen Unternehmen und kreativen Köpfe, die die Herausforderungen unserer Zeit angehen und Lösungen für Klimawandel, Pandemien, Hungersnöte und mehr finden. Sie können die Welt zum Guten verändern. Sie brauchen deshalb Unterstützung – ob durch Infrastruktur, Finanzierung oder Beratung zu Nachhaltigkeitszielen.  So steht es auf der Startseite von UnternehmerTUM (einer Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) zu lesen. weiterlesen…

Neuartige Methode zur Steuerung chemischer Reaktionen entdeckt

CAU-Forschungsteam entwickelt Katalysator zur gezielten Aktivierung von Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen

Zu den wichtigsten Bausteinen für organische Verbindungen wie Arzneien, Pflanzenschutzmittel und viele Materialien gehören substituierte Aromaten. Die Funktion der Moleküle wird durch die räumliche Verknüpfung der verschiedenen Bausteine bestimmt, das „Substitutionsmuster“. Ein Forschungsteam aus der Organischen Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat am 24.01.2023 in Chem open access eine Methode vorgestellt, um Verbindungen mit einem sonst schwer zugänglichen Substitutionsmuster effizienter als bisher herzustellen. Um die dafür nötige Aktivierung von Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen zu erreichen, entwickelten die Forschenden einen speziellen Palladium-Katalysator. Er kann erstmals eine bislang nicht mögliche Position innerhalb von Molekülen selektiv ansteuern. weiterlesen…

Bauschutt nicht als Müll, sondern als „erweiterte Kreislaufwirtschaft“

Neubau aus Abbruchmaterial

Aufgrund der großen Herausforderungen beim Wohnungsbau fordert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein Umdenken – hin zu mehr Ressourcenschutz. Großes Potenzial sieht sie bei hochwertigen Recyclingbaustoffen. Das mittelständische Unternehmen Betonwerk Büscher im nordrhein-westfälischen Heek hat etwa mit DBU-Förderung ein Verfahren für Innenwände aus Beton mit 100 Prozent Natursteinersatz entwickelt. (Foto: Bauschutt als Wertstoff, spart natürliche Ressourcen und Energie – © Betonwerk Büscher) weiterlesen…

Abfallprodukt der Holzwirtschaft neu gedacht

Klebstofffreie Platten aus Baumrinde

Ein interdisziplinäres Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) hat untersucht, wie sich die natürlichen Eigenschaften von heimischer Baumrinde nutzen lassen, um ohne Zusatz von Klebstoffen ein standardisiertes Produkt für eine lange Nutzung herzustellenen. Dabei haben sie durch Schälen und Trocknung über Heißpressung Rindenplatten geschaffen, die durch industrielle Produktion beispielsweise im Innenausbau oder im Möbel- und Verpackungsbereich Anwendung finden könnten. (Bild: Herstellung gekrümmter Rindenelemente –  © MPIKG) weiterlesen…

Sichtbarkeit von Sternen nimmt schneller ab, als bislang angenommen

Weltweites Citizen Science Projekt zur Lichtverschmutzung

Menschen sehen weltweit immer weniger Sterne am Nachthimmel. Das zeigt eine Studie in Science anhand eines weltweiten Citizen Science Projekts zur Lichtverschmutzung, das in den vergangenen elf Jahren Daten erhoben hat. Ursache ist vermutlich die Lichtverschmutzung in den Abend- und Nachtstunden, die pro Jahr um 7-10 Prozent zunimmt. Diese Änderungsrate ist größer, als es Satellitenmessungen der künstlichen Lichtemissionen auf der Erde vermuten ließen. weiterlesen…

Grüne Woche: ein EEG für die Landwirtschaft?!

Mehrkosten der landwirtschaftlichen Betriebe für Biodiversitätsmaßnahmen über Umlagesystem vergüten?

Die Anlage und Pflege einer Hecke oder die Einrichtung von blühenden Streifen entlang von Äckern – für den Schutz der Biodiversität ist ein ganzes Maßnahmenpuzzle notwendig, für das Landwirtinnen und Landwirte heute häufig noch keine ausreichende finanzielle Gegenleistung erhalten. Wie solche sogenannten Ökosystemleistungen entlohnt werden können, schlägt ein Forschungsteam aus Öko-Institut, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Bioland e.V. zum Ende der Grünen Woche vor. weiterlesen…

Spezialmikroskop ermöglicht Aufnahmen bei minus 140 Grad

Schutzstrategien von Pflanzen

Fallen die Temperaturen unter null Grad, bilden sich Eiskristalle auf den Blättern winterharter Pflanzen. Trotzdem überstehen sie Frostphasen in der Regel unbeschadet. Mit einem besonderen Kryo-Rasterelektronenmikroskop konnten Forschende vom Zoologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erstmals hochauflösende Bilder von Vereisungsprozessen auf heimischen Wildpflanzen und Pflanzen in der Antarktis aufnehmen. Dabei entdeckten sie verschiedene winzige Strukturen auf den Blattoberflächen, mit denen sich die Pflanzen gegen niedrige Temperaturen schützen. Ein besseres Verständnis dieser Schutzstrategien könnte auch für Nutzpflanzen oder Flugzeugoberflächen interessant sein. Die Ergebnisse erschienen in The Science of Nature. weiterlesen…

E-Fahrzeuge induktiv so effizient aufladen wie mit Kabel

Stuttgarter Forschungsteam entwickelt „Forschungsstraße: Dynamisches Laden und sichere Energieversorgung“

20 Meter lang ist die Teststrecke auf dem Campus der Universität Stuttgart. E-Fahrzeuge können dort während der Fahrt induktiv aufgeladen werden – mit einer enormen Effizienz, die so bisher noch nicht erreicht wurde. Entwickelt hat die Teststrecke ein Forschungsteam des Instituts für Elektrische Energiewandlung (IEW) unter der Leitung von Professorin Nejila Parspour im Rahmen des MobiLab-Teilprojekts „Forschungsstraße: Dynamisches Laden und sichere Energieversorgung“. (Foto – © Universität Stuttgart) weiterlesen…

Finale Treibhausgasbilanz 2021: Emissionen sanken um 39 Prozent gegenüber 1990

EU-Klimaschutzvorgaben eingehalten

Deutschland hält die EU-Vorgaben zur Emissionsminderung vollständig ein. Das zeigen jedenfalls die endgültigen Daten über den Treibhausgasausstoß für 2021. Demnach insgesamt 759,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind rund 29,6 Mio. t (4 %) mehr als 2020 und 39 % weniger im Vergleich mit 1990. Gestiegen sind vor allem Energie- und Industrieemissionen, während der CO2-Ausstoß bei Haushalten und der Landwirtschaft gesunken ist. So die Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) an die Europäische Kommission übermittelt hat. Mit rund 403 Mio. t CO2-Äquivalenten im Nicht-Emissionshandelsbereich (v. a. Verkehr und Gebäude) konnte Deutschland 2021 sein Budget im ersten Jahr der europäischen Zielvorgaben unter der Effort-Sharing-Regulation (ESR) einhalten. weiterlesen…

Kommentar: Die Klimakleber sind unter uns!

Mit freundlicher Genehmigung von Hans Urban

Dieser Artikel erschien am 05.12.2022 im Portal pv magazine – Kommentare geben Meinung und Informationen der Autoren wider.

„Für alle, die mit dieser Überschrift erstmal nichts anfangen können: Klimakleber, das sind doch die Leute, die sich irgendwo auf der Straße festkleben, den Verkehr aufhalten – gerade dann, wenn andere Leute zur Arbeit müssen, vielleicht sogar noch Rettungsdienste behindern oder wertvolle Kunstwerke beschädigen. (Foto: Mitglieder der „Letzten Generation“ blockieren Straße am Berliner Hauptbahnhof – © Stefan Müller, climate stuff, GermanyCC BY 2.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…