Schulze will Einwegbecher verteuern

5.300 pro Minute – 5,8 Milliarden im Jahr

Um der Berge von Einwegbechern Herr zu werden, will Bundesumweltministerin Svenja Schulze deren Kosten erhöhen. Sie denkt dabei über einen Fonds zur Beseitigung des herumliegenden Mülls nach. Derweil hat das Verbot von Einmal-Plastik die letzte europäische Hürde genommen: Der Europäische Rat beschließt strikte Vorgaben für Plastikprodukte Die Europäische Union hat mit der Einweg-Plastik-Richtlinie neue rechtliche Grundlagen für einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen geschaffen. weiterlesen…

Wie binden Metallkomplexe Sauerstoff?

Fortschritte in der Grundlagenforschung erzielt

Sauerstoff ist bekanntlich ein wesentliches Element für das Leben auf der Erde. Viele Organismen benötigen Proteine, die Metalle wie Eisen, Mangan und Kupfer enthalten, um mit Sauerstoff überlebenswichtige chemische Reaktionen durchführen zu können. So nutzen beispielsweise fast alle Säugetiere das eisenhaltige Hämoglobin-Protein, um Sauerstoff in ihrem Körper zu transportieren. Andere Tiere, wie Pfeilschwanzkrebse und Oktopusse, verwenden das Protein Hämocyanin, um Sauerstoff zu transportieren. Dieses kupferhaltige Protein befindet sich in ihrem Blut und bindet O2 so, dass ein kräftiges Blau anstelle der roten Farbe entsteht. Um zu verstehen, wie Proteine Sauerstoff binden haben Forscher des MPI CEC und der University of Minnesota diese Prozesse in Modellkomplexen untersucht. weiterlesen…

Peter lobt Schulze wg. ökonomischer Chancen von Klimaschutz

Klimaschutz als Innovationsmotor

Fast 40 Prozent aller europäischen Patente im Bereich Klimaschutz stammen aus Deutschland, teilte die Bundesregierung aus Anlass des Kongresses “Klimaschutz als Innovationsmotor für die Wirtschaft” mit. International stehe Deutschland nach Japan und den USA an dritter Stelle und nehme damit eine weltweite Vorreiterrolle ein. Bundesumweltministerin Svenja Schulze eröffnete des Kongress am 21.05.2019 in Heidelberg. BEE-Präsidentin Peter wertete Schulzes Äußerungen positiv. weiterlesen…

In situ-Quantifizierung von Reaktionsadsorbaten

Bei Niedertemperatur-Methanolsynthese mit Hochleistungs-Cu/ZnO:Al-Katalysator

Obwohl das industrielle Niedertemperaturverfahren seit 50 Jahren angewendet wird, sind In-situ-Daten unter relevanten Bedingungen selten verfügbar. Forscher vom Fritz-Haber-Institut de Max-Planck-Gesellschaft, Berlin (FHI), und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim/Ruhr stellen diese Daten jetzt zur Verfügung. weiterlesen…

Stärkere AMOC-Abnahme in hoch auflösenden Modellen

Abschwächung des Golfstroms untersucht

Warum sich der Golfstrom (Fachsprache: Atlantische Meridionale Umwälzbewegung – AMOC) bedeutend abschwächt, wenn die Auflösung für die Atmosphäre im Erdsystemmodell des MPI-M (MPI-ESM) erhöht wird, haben Klimaforscher der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) jetzt im Fachmagazin Journal of Advances in Modeling Earth Systems gezeigt. weiterlesen…

Vom Regen zum Hochwasser

Helmholtz-Forschungszentren starten Messkampagne zu hydrologischen Extremen

Extreme Wetterereignisse wie Gewitter oder starke Regenfälle und darauffolgende Überflutungen beeinflussen Erd- und Umweltsysteme langfristig. Um die Auswirkungen hydrologischer Extreme ganzheitlich – vom Niederschlag über den Wassereintrag in den Boden und den Abfluss bis hin zum Eintrag ins Meer – zu untersuchen, startet nun innerhalb der Helmholtz-Initiative MOSES eine Messkampagne im Müglitztal in Sachsen. Koordiniert wird die Messkampagne vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). weiterlesen…

“Fliegen ist der schnellste Weg, den Planeten zu erhitzen”

strong>Eine Kerosinsteuer in der europäischen Luftfahrt hätte vor allem Vorteile. Doch die Politik räumt weiter Sonderrechte ein.

Kein Mitgliedsland der EU erhebt bislang Steuern auf den Flugzeugtreibstoff Kerosin. Dabei hätte eine Besteuerung nicht nur positive Effekte für den Klimaschutz, sondern würde den Staaten unterm Strich auch wirtschaftlich nutzen, dies zeigt eine Studie der Europäischen Kommission, die bislang unter Verschluss gehalten und nun von der Umweltschutzorganisation Transport & Environment geleaked wurde. Demnach brächte eine Kerosinsteuer von 33 Cent pro Liter Steuereinnahmen von fast 27 Milliarden Euro für die Staaten der EU. Deutschland könnte dabei auf den größten Geldfluss mit 4,8 Milliarden Euro hoffen. Manuel Först hat die Studie für energiezukunft interpretiert. weiterlesen…

EIB-Umfrage zum Klimawandel unbefriedigend

Deutsche erkennen die Führungsrolle der EU an, fordern aber mehr Anstrengungen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat am 15.05.2019 den sechsten und letzten Teil der Ergebnisse einer gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführten Umfrage veröffentlicht. Die Umfrage gibt Aufschluss darüber, was die Menschen in der Europäischen Union, in den Vereinigten Staaten und in China über den Klimawandel denken. Diese letzten Ergebnisse geben Aufschluss darüber, was die Bürgerinnen und Bürger im Kampf gegen den Klimawandel von der EU erwarten und worauf es ihnen beim Klimaschutz vor allem ankommt. weiterlesen…

EU-Projekt STUNNING will Sanierung voranbringen

Plattform für energieeffiziente Renovierungs-Technologien und Geschäftsmodelle

Noch immer ist die aktuelle Sanierungsrate in Europa viel zu niedrig, um die Ziele der Europäischen Union bis 2050 zu erreichen. Daher ist es notwendig, die Marktakzeptanz und die flächendeckende Umsetzung von energieeffizienten Renovierungslösungen zu beschleunigen und den Renovierungsgrad bis 2030 auf 3 % pro Jahr zu erhöhen. Die geringe Marktakzeptanz innovativer Renovierungslösungen ist in den meisten Fällen auf das Fehlen geeigneter Geschäftsmodelle zurückzuführen. Innovative Geschäftsmodelle wurden bereits demonstriert, aber ihre Replikation ist sehr langsam: Wie kann diese Replikation unterstützt werden? Mit STUNNING. weiterlesen…

Ursache für die Schwankungen der arktischen Meereisfläche geklärt

Simulationen offenbaren Ursache für jährliche Größenschwankungen der Eisfläche

Die Wissenschaftler Dirk Olonscheck, Thorsten Mauritsen und Dirk Notz vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Stockholm haben in einer Studie im Fachmagazin Nature Geoscience mit Hilfe rechenaufwändiger Computersimulationen herausgefunden, warum die Fläche des arktischen Meereises von Jahr zu Jahr stark schwankt.
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