Energieeffizienz optimieren: Mit Climate bOWL

Klimaneutralität nur durch Vermeidung, nicht durch Kompensation

Gewachsenes Nachhaltigkeitsempfinden in der Bevölkerung und steigende Energiekosten lassen Unternehmen vermehrt das Ziel der Klimaneutralität in den Fokus nehmen. Erste Schritt dabei ist die Verbesserung der Material- und Energieeffizienz. Denn die Kilowattstunde, die nicht gebraucht wird, emittiert keine Treibhausgase und verursacht keine Kosten. An diesem Punkt setzt laut Medienmitteilung der Uni Paderborn vom 27.04.2022 ein neues Verbundprojekt an, in dem Wissenschaftler der Universitäten Paderborn und Bielefeld Hand in Hand arbeiten. weiterlesen…

Klimaneutralität und Energiesicherheit

Schneller und massiver Ausbau der erneuerbaren Energien erforderlich

Erneuerbare Energien sind nicht nur für das Erreichen der Klimaziele ein zentraler Baustein. Der russische Angriff auf die Ukraine hat auch gezeigt, wie verwundbar Deutschland durch seine Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist. Eine Studie von KfW Research zeigt mit Blick auf das Jahr 2030 Optionen und Perspektiven bei der Loslösung von Kohle, Öl und Gas und für die Transformation des Stromsystems Deutschlands in Richtung Klimaneutralität. weiterlesen…

Wuppertal-Institut sieht Paris-Kompatibilität erreicht

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität“

Das Wuppertal Institut geht nach eigenen Worten „Richtung Klimaneutralität und richtet im jetzt veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht den Fokus auf die Treibhausgas-Emissionen“. Eine externe Berechnung zeige nämlich: Das Institut ist auf einem guten Weg. Nach der Umsetzung vieler energetischer Maßnahmen sind die größten Herausforderungen jetzt die Dienstreisen und Fahrtwege der pendelnden Mitarbeitenden. Hier wird der Schwerpunkt der kommenden Jahre liegen. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Wuppertal Instituts legt die Entwicklungen des Zeitraums 2018 bis heute dar und legt den Schwerpunkt auf „Klimaneutralität“. weiterlesen…

Erstes klimaneutrales Containerterminal Europas

Mit Sektorenkopplung und erneuerbaren Energien im Duisburger Binnenhafen

Die Frage, wie Binnenhäfen bei der energetischen Transformation unterstützt werden können , stand im Zentrum des Projektes „enerPort I“. Entstanden ist daraus eine Methode, die verschiedene Energieanlagen und Power-to-X-Technologien kombiniert, bewertet und optimiert. Im Folgeprojekt geht es um die Umsetzung: Bei der Gestaltung eines neuen Containerterminals im Duisburger Hafen werden Technologien ausgewählt und passende Modelle entwickelt. Auf der ehemaligen Kohleinsel wird ein nachhaltiges Energiesystem installiert, das erneuerbare Energien, Energiespeicher und Verbraucher koppelt sowie benachbarte Quartiere versorgen kann – beschreibt eine Medienmitteilung des Fraunhofer UMSICHT vom 16.12.2021. (Foto: Visualisierung des geplanten Terminals – Foto © duisport) weiterlesen…

Globale Klimaneutralität: Niemand macht genug

Klimatransparenzbericht 2021

Die G20-Länder unternehmen nicht genug, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Deutschlands Maßnahmen sind nirgendwo Vorreiter. Eine Kursänderung ist dringend erforderlich. Julia Broich hat sich für energiezukunft – Das Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewende – den Klimatransparenzbericht 2021 näher angeschaut. weiterlesen…

Neue Governance-Instrumente könnten Glaubwürdigkeit von Energieeffizienz-Zielen erhöhen

Höhere CO2-Bepreisung machen mehr Energiesparpotenziale wirtschaftlich

Anfang 2021 stellte die Europäische Kommission ihr Klima- und Energiepaket „Fit for 55“ vor. Der Vorschlag enthält neue Instrumente zur Erreichung der EU-Energieeffizienz-Ziele und zielt gleichzeitig darauf ab, die Mitgliedstaaten an die erhöhten Klimaziele zu binden. Eine neue Studie von Stefan Scheuer Consulting und Fraunhofer ISI untersucht die vorgeschlagenen Governance-Instrumente innerhalb der aktualisierten Energieeffizienz-Richtlinie (Energy Efficiency Directive, kurz: EED) und gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Wirkung des Pakets. weiterlesen…

So geht Klimaneutralität 2045

Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt

Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten, darunter dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie weiteren Fraunhofer-Instituten, belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 Prozent größer sein als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohlestromerzeugung würde für die Klimaneutralität 2045 bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen werden in den Sektoren Industrie, Gebäude und Verkehr notwendig sein. (Titel: Ariadne-Report – Titel © Kopernikus Projekte; BMBF;) weiterlesen…

„Klimaschutz braucht Rückenwind“

SRU-Impulspapier zu Koalitionsverhandlungen – u.a. Ausbau der Windenergie an Land

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Windenergie schnellstmöglich weiter ausgebaut wird. In den vergangenen Jahren ist der Ausbau aber dramatisch eingebrochen. Wie die Probleme der Windenergie an Land überwunden werden können, analysiert der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in einer ausführlichen Stellungnahme, die Anfang 2022 veröffentlicht wird. Am 08.10.2021 legte er mit Blick auf die anstehende Regierungsbildung ein Impulspapier vor, das die zentralen Empfehlungen zusammenfasst. weiterlesen…

dena-Leitstudie „Aufbruch Klimaneutralität“

Abschlussbericht veröffentlicht

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat am 07.10.2021 den Abschlussbericht der dena-Leitstudie „Aufbruch Klimaneutralität“ in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. „Die dena-Leitstudie liefert der zukünftigen Bundesregierung eine praxisorientierte Perspektive zur Erreichung von Klimaneutralität bis 2045. In Ergänzung zu einer umfassenden Analyse wurden insgesamt 84 Aufgaben in zehn zentralen Handlungsfeldern identifiziert, die eines gemeinsam haben: Jede einzelne Aufgabe ist machbar“, so dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann. weiterlesen…

Auf dem Weg zur Klimaneutralität: Unternehmerischer Klimaschutz in der Praxis

Herausforderungen, Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen

Kurz vor der Bundestagswahl 2021 veröffentlicht die Stiftung 2° einen Bericht zu Perspektiven, Handlungsansätzen und Forderungen zum Klimaschutz in Schlüsselbranchen von Industrie und Wirtschaft. Um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, braucht es eine engagierte und umsetzungsorientierte Klimapolitik mit konkreten Maßnahmen und Mechanismen, welche die einzelnen Sektoren auf einen verbindlichen und verlässlichen Pfad zur Klimaneutralität bringen. Um derartige politische Maßnahmen sinnvoll austarieren zu können, ist der Blick in die Praxis des unternehmerischen Klimaschutzes von hoher Bedeutung. Deshalb hat die Stiftung 2° für ihren aktuellen Bericht „Auf dem Weg zur Klimaneutralität: Unternehmerischer Klimaschutz in der Praxis“ ihre Förderunternehmen nach konkreten Maßnahmen und Hemmnissen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität befragt. weiterlesen…