Rekordversuch: Aussortierte Solarmodule für den Balkon

Sie liefern noch Strom, trotzdem wurden sie abgeschraubt. In Freiburg sollen heute aus 600 ausgemusterten Solarmodulen 300 Balkonkraftwerke werden. Der Schulhof der Weiherhof-Realschule in Freiburg-Herdern wird zur Werkstatt. Die Stadt und der Verein Balkon.Solar wollen dort gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern 300 Steckersolargeräte bauen, jedes aus zwei gebrauchten Modulen. Vorkenntnisse sind nicht nötig und das weiterlesen…

Tremi: Milchalternative aus Brauerei Reststoff

Drei Absolventinnen der TU München haben aus einem Brauerei-Rest ein Getränk entwickelt. Ihre Milchalternative aus Biertreber kommt jetzt in die ersten bayerischen Cafés. In Deutschland fällt jeden Tag eine Menge von rund 4.000 Tonnen Biertreber an. Dabei handelt es sich um eine feuchte, faserige Masse aus ausgelaugtem Getreide. Über das Jahr gerechnet sind das 1,5 weiterlesen…

Tremi: Milchalternative aus Brauerei Reststoff

Drei Absolventinnen der TU München haben aus einem Brauerei-Rest ein Getränk entwickelt. Ihre Milchalternative aus Biertreber kommt jetzt in die ersten bayerischen Cafés. In Deutschland fällt jeden Tag eine Menge von rund 4.000 Tonnen Biertreber an. Dabei handelt es sich um eine feuchte, faserige Masse aus ausgelaugtem Getreide. Über das Jahr gerechnet sind das 1,5 weiterlesen…

Roboter reparieren Hausgeräte: Repartly gegen E-Schrott

Wenn in der Waschmaschine die Elektronik streikt, wandert oft das ganze Gerät in den Schrott. Dabei ist meist nur eine Platine defekt. Ein Unternehmen aus Rietberg repariert sie nun mithilfe von Robotern. Repartly repariert die Leiterplatte, auch wenn nur ein kleines Bauteil defekt ist. Anstatt die gesamte Platine auszutauschen, werden gezielt die defekten Stellen ersetzt, weiterlesen…

CO2 in Zement binden: Start-up Co-reactive füllt die Lücke

Ein Start-up bindet CO2 in Pulverform und ersetzt damit klimaschädlichen Zement. In NRW läuft die erste Anlage. Um die Emissionen zu senken, mischt die Zementindustrie seit Jahrzehnten Flugasche und Hüttensand unter den Zement und ersetzt damit einen Teil des klimaschädlichen Klinkers. Doch beide Stoffe sind Beiprodukte von gestern. Flugasche fällt in Kohlekraftwerken an, Hüttensand im weiterlesen…

Altholz: der Rohstoff, der im Ofen landet

In Deutschland landen jährlich vier von fünf Tonnen Altholz in der Verbrennung, obwohl ein großer Teil davon zu neuem Material verarbeitet werden könnte. Ein Berliner Projekt nutzt jetzt Sensoren, um das Material auszusortieren, das zu schade fürs Feuer ist. Von den rund acht Millionen Tonnen Altholz, die in Deutschland jährlich anfallen, werden etwa 80 Prozent weiterlesen…

Textilgesetz: Hersteller sollen für die Altkleiderkrise zahlen

Mitte September will Umweltminister Carsten Schneider den Entwurf für ein Textilgesetz vorlegen. Dieses soll die Hersteller für die wachsenden Berge an Altkleidern zahlen lassen. Der Zeitpunkt ist heikel, denn die Branche, die diese Berge sortiert, steckt selbst in der Krise. Wie tief die Krise reicht, zeigt eine aktuelle Studie des Recyclingverbands bvse. Demnach stieg die weiterlesen…

Lateinamerika macht Rezyklat zur Pflicht

Während in Europa der Markt für recyceltes Plastik wegbricht, weil Neuware billiger ist, schreiben Chile, Kolumbien und Brasilien Rezyklat per Gesetz vor. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern darin, wer den Absatz garantiert. In Brasilien müssen neue Kunststoffverpackungen seit Januar aus mindestens 22 Prozent Altplastik bestehen. In Kolumbien müssen PET-Trinkwasserflaschen zur Hälfte aus weiterlesen…

Kritische Rohstoffe aus Abwasser retten: Biotech schließt den Kreis

Fabriken reinigen ihr Abwasser, um es loszuwerden. Dass darin wertvolle Rohstoffe mitfließen, wird meist übersehen: Gallium etwa, teurer als Silber und für fast jeden Chip gebraucht, landet oft im Abfluss. Ein Dresdner Start-up gewinnt es jetzt zurück. Fabriken reinigen ihr Abwasser, um es loszuwerden. Dass dabei wertvolle Rohstoffe mitfließen, wird meistens übersehen. In vielen Halbleiterfabriken weiterlesen…

Urban Mining: München fördert Wiederverwendung von Bauteilen

München zahlt ab September bis zu 400.000 Euro für Bauprojekte, die alte Bauteile wiederverwenden. Nicht recyceln, wiederverwenden. Dieser Unterschied ist entscheidend dafür, ob die Kreislaufwirtschaft im Bau funktioniert. Die Stadt München stellt zwei Millionen Euro für zirkuläres Bauen in einem neuen Fördertopf bereit. Gefördert wird nicht das Recycling von Abbruchmaterial, sondern die Stufe darüber: dass weiterlesen…