Zirkuläre Bioökonomie für Ressourcenschonung, Klimaschutz und Ernährungssicherheit

FhG-Forschende stellen Roadmap für Deutschland vor

Nachwachsende Rohstoffe und biobasierte Verfahren können in entscheidendem Maß zum Ersatz fossiler Materialien beitragen. Dies geht aus einer von der Fraunhofer-Gesellschaft am 02.12.2022 vorgestellten Roadmap hervor. In ihren Handlungsempfehlungen an die Politik skizzieren die Expertinnen und Experten einen Weg, wie die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie auch in Zeiten multipler globaler Krisen und Herausforderungen erhalten und gesteigert werden kann und gleichzeitig ihren Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leistet. Das Papier stellt auch dar, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, damit der Einsatz von Biomasse nicht im Widerspruch zu den Nachhaltigkeitszielen steht. (Bild: Imagebroschüre ‚Zirkuläre Bioökonomie für Deutschland‘© Illustration Thomas Kuhlenbeck) weiterlesen…

Textilwirtschaft muss im Kreislauf funktionieren

Impulse für passende Lösungen

Ob für den Heim- oder Bekleidungsbereich, im Bausektor oder beim Fahrzeugbau: Die globale Textilwirtschaft funktioniert überwiegend linear und verursacht mehr Treibhausgasemissionen als alle internationalen Flüge und der maritime Schiffsverkehr zusammen. Welche Innovationen können helfen, aus der linearen Wirtschaft eine Circular Economy zu machen? Wie kann eine Textilindustrie aussehen, die auf Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit setzt? Welche Produkte und Geschäftsideen können Verbraucherinnen und Verbraucher zur nachhaltigeren Nutzung von Mode motivieren? Auf der Suche nach Antworten begleitet und unterstützt die DBU die Textilbranche bereits seit Beginn ihrer Fördertätigkeit und bearbeitet das Thema aktuell innerhalb des Förderschwerpunktes #DBUcirconomy. Die drei nachfolgenden beispielhaften DBU-Projekte wurden im Oktober 2022 im Rahmen des KONGRESS BW, dem Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress des Landes Baden-Württemberg, vorgestellt. weiterlesen…

Zirkuläre Lösungen für Stahlindustrie

Fallstudie belegt Potenzial der Kreislaufwirtschaft für Produktion eines Industriemessers

Die Stahlindustrie ist für rund ein Viertel der weltweiten, industriellen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Bislang sind die Umwelteinsparungen in der Branche vor allem auf das Stahlrecycling zurückzuführen. Konzepte der Kreislaufwirtschaft, die den Stoffstrom noch effizienter gestalten, könnten dies ändern, wie die Fallstudie „Mehr als Recycling – Potenziale der Kreislaufwirtschaft am Beispiel der metallverarbeitenden Industrie“ von Wiebke Hagedorn vom Wuppertal Institut zeigt. weiterlesen…

Nachhaltige Kreisläufe dank Elektrochemie

Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt „Halocycles“: Halogen-Kreislaufwirtschaft als wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze und zur Defossilierung der Gesellschaft

Die Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen, eine Vermeidung von klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen und eine Stabilisierung der Stromnetze – das sind laut einer Medienmitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) vom 28.10.2022 die drei entscheidenden Pluspunkte eines neuen Forschungsprojekts an der JGU und der TU Kaiserslautern. Mit ihrem zukunftsweisenden Konzept konnten sich die beiden Forschungspartner die Unterstützung der Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) sichern. Sie wird in ihrem Programm „CZS Durchbrüche“ das Vorhaben in den kommenden sechs Jahren mit rund vier Millionen Euro unterstützen. Das Projekt „Halocycles“ wird Halogene wie etwa Brom, Chlor und Fluor aus Abfallstoffen elektrochemisch zurückgewinnen. (Foto: Elektrochemie – Beispiel Brennstoffzelle (mit Methanol betrieben) – © NASA, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…