CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr

Starke Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen

Menschen in Großstädten verursachen meist geringere CO2-Emissionen durch ihre täglichen Wege als Menschen auf dem Land. Wird täglich fast nur das Auto genutzt, sind die CO2-Emissionen etwa fünfmal so hoch wie bei ÖPNV-Nutzern ohne Führerschein. Auch das Einkommen spielt eine Rolle, wie eine Studie des UmweltBundesamtes zeigt, die den CO2-Fußabdruck der Mobilität im Alltag verschiedener Bevölkerungsgruppen untersuchte. weiterlesen…

Rechenzentren: die unterschätzte Klimagefahr

Energiebilanzen für Rechenzentren bald verpflichtend?

Wissenschaftler des Öko-Instituts haben zusammen mit Projektpartnern eine Methode entwickelt, mit der sie die Effizienz und den CO2-Fußabdruck von Rechenzentren einheitlich berechnen können. Neu ist, dass die Berechnungen erstmals mit realen Zahlen aus Rechenzentren im laufenden Betrieb durchgeführt werden konnten. Das sei wichtig, da die energieintensiven Datenumschlagsplätze immer noch nicht verbindlich über ihre Energiebilanzen berichten müssten, heißt es in der Pressemeldung des Öko-Instituts e.V. vom 11.09.2020. weiterlesen…

Morgan Stanley tritt PCAF-Vorstand bei

Global Carbon Accounting Partnership wächst weite

Morgan Stanley wird die erste in den USA ansässige weltweit agierende Bank, die in die Führung der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) einrückt, nach eigenen Angaben “als Teil der Verpflichtung der Firma, ihren Ansatz zu Risiken und Chancen des Klimawandels zu messen und offenzulegen” – so eine Medienmitteilung von Morgan Stanley am 20.07.2020. weiterlesen…

Der wirkliche CO2-Gehalt unserer Produkte

Der Konsument kann nicht lesen, will auch nichts wissen

FIAT 500x - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDer kleinste ist der größte Dreckspatz – ein FIAT 500x-SUV schoss bei einem NOx-Abgastest vor drei Jahren den Vogel ab: 17fache Grenzwertüberschreitung. Dabei ist die Bezeichnung SUV für einen 500er Fiat eher Angeberei. Die Abkürzung “SUV” bedeutet eigentlich “Sports Utility Vehicle”, wörtlich “Sport-Nutzfahrzeug” – in Wirklichkeit sind die Ego-Krücken nicht sportlich, sondern brutale CO2-Schleudern. Die ADAC-Motorwelt (13 Mio. Auflage) wollte “die Diskussion versachlichen” und gewissensgeplagten Fahrern jetzt mit einem SUV-Faktencheck das schlechte Gewissen nehmen. Aber SPIEGEL-Kolumnist stutzte beim Durchlesen: In dem Test fehlt stets die wichtigste Zahl – der CO2-Ausstoß. Stöcker: “Das ist ein Symptom: Wir alle sind Klima-Analphabeten.” weiterlesen…

Flugscham befällt Wirtschaftswelt

Die Diskussion über den Klimawandel ändert auch den Arbeitsalltag vieler Unternehmen. Doch ist dieser Trend weg vom Flugzeug nachhaltig?

Der Fernsehsender Tele 5 tut es, die Berliner Agentur Richel Stauss, die Weiberwirtschaft und Naturstrom ebenfalls: Die Unternehmen verzichten auf Flugreisen, zumindest auf der Kurzstrecke. Dem Klima zuliebe, wie sie sagen. Denn Fliegen gilt nicht erst seit Greta Thunberg als „Klima-Killer“. Und das bedeutet für viele Dienstreisende eine Umstellung. Ein Tagesspiegel-Beitrag von Jana Kugoth. weiterlesen…

Klimaforscher und CO2-Fußabdruck

Wie Klimaforscher ihre CO2-Fußabdrücke reduzieren können

Wissenschaftler, die mit Gemeinschaften arbeiten, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, mögen es schwierig finden, ihre Fluggewohnheiten anzupassen, aber sie können dennoch sinnvolle Veränderungen vornehmen, sagt David Samuel Williams am 16.09.2019 in Nature. Er hatte im Mai in Nature Careers einen Artikel über die flugintensive Kultur in der Klimaforschung gelesen. Darin setzte sich die Klimaforscherin Sofia E. Kjellman mit ihrem Kohlendioxidausstoß infolge ihrer Arbeit auseinander:Aber es geht in zwei Nature-Artikeln nichrt nur um Klimaforscher… weiterlesen…