acatech: „‚Ankommen‘ statt ‚unterwegs sein'“

Ohne veränderte Mobilitätskultur geht es nicht

Veränderte Mobilitätskultur, und damit Veränderungen im individuellen Verhalten, sind wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Mobilität – so eine Ausarbeitung. Denn technologische Innovationen wie Elektrifizierung und Digitalisierung allein sind nicht ausreichend, um die ambitionierten politischen Ziele – wie beispielsweise Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 – zu erreichen. Die neue Publikation des acatech Projekts „Integrierte Stadtentwicklung und Mobilitätsplanung“ verortet individuelles Verhalten im Kontext von Raum und Mobilität und zeigt Gestaltungspotenzial für Veränderungen auf. (Titel: DIS-Stadtentwicklung – © acatech) weiterlesen…

Höher, schneller, breiter

Untersuchung „Autos und Stadtraum“ beschreibt Fehlentwicklungen in der Autoindustrie

'Ruhender' Verkehr in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify43 Prozent der im Jahr 2019 neu zu gelassenen Pkw waren großvolumig – ihre umweltfeindlichen und sozial ungerechten Auswirkungen auf die Nutzung des öffentlichen städtischen Raums sind stark angestiegen. Jeder fünfte davon war ein SUV und jeder zehnte ein Geländewagen. Nur ein Fünftel waren Kleinwagen/Minis oder zählten zur Kompaktklasse. Zudem sind die Pkw seit 1950 immer länger geworden. Die maximale Länge beträgt gegenwärtig 6,80 Meter. Das sind circa 60 Prozent mehr als vor 70 Jahren. Auch sind die Autos seit damals in die Breite gegangen – auf über 2,10 Meter mit Spiegel – eine Steigerung um fast 35 Prozent – so eine Arbeit an der TU München vom 08.11.2022. weiterlesen…

BMDV startet Prozess für Mobilitätsdatengesetz

Wissing: „Daten sind Grundlage für Fortschritt“

Das BMDV arbeitet an einem Mobilitätsdatengesetz, das 2024 verabschiedet werden soll. In die Erarbeitung bezieht das BMDV Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft mit ein. Der Konsultationsprozess wurde am 28.10.2022 mit einer Kick-off-Veranstaltung gestartet. Damit soll eine transparente Beteiligung und Gestaltung im Gesetzgebungsprozess ermöglicht werden. weiterlesen…

Expertenkreis „Transformation der Automobilwirtschaft“ startet

Dekarbonisierung, Smart Car, Resilienz, Beschäftigung, Weiterbildung und Qualifizierung, Normung & Standardisierung

Am 28.06.2022 fand unter Federführung des Bundministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die konstituierende Sitzung des Expertenkreises „Transformation der Automobilwirtschaft“ statt. Der Expertenkreis ist Teil der im Koalitionsvertrag vorgesehen Strategieplattform, die sich mit der Transformation der Automobil- und Mobilitätswirtschaft befasst. Der Expertenkreis „Transformation der Automobilwirtschaft“ besteht laut einer BMWK-Medienmitteilung vom 28.06.2022 aus 13 Mitgliedern, die von Bundesminister Robert Habeck für die Dauer der Legislaturperiode berufen wurden. weiterlesen…

Klimaziel Verkehr: Zusätzliche fünf Millionen Verbrenner müssen durch E-Autos ersetzt werden

Laut Greenpeace-Studie müssen bis 2030 mindestens 20 Millionen vollelektrische Autos zugelassen werden

Die Bundesregierung muss ihre für 2030 angestrebte Zahl an E-Autos um fünf Millionen Pkw erhöhen, will sie die Klimaziele im Verkehr einhalten. Statt der im Koalitionsvertrag genannten 15 Millionen vollelektrischen Autos, die bis zum Jahr 2030 klimaschädliche Verbrenner ersetzen sollen, sind mindestens 20 Millionen nötig. Dies zeigt die gerade veröffentlichte Studie “Die Fünf-Millionen-Lücke” des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Beide Zielsetzungen für die Zahl der E-Autos ließen sich nur erreichen, wenn Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) mehr Maßnahmen ergreife, als der Koalitionsvertrag bislang vorsehe, so die Studie. “Dem Verkehr läuft beim Klimaschutz die Zeit davon”, sagt Greenpeace Verkehrsexperte Tobias Austrup. “Die Umstieg vom Verbrenner auf E-Autos muss deutlich schneller werden, als die Ampel bislang plant. Das Klimaziel im Verkehr kann nur erreicht werden, wenn Minister Wissing schnell ein Sofortprogramm mit Maßnahmen wie einer Neuzulassungssteuer für schwere Spritfresser vorlegt.” (Titel: Die Fünf-Millionen-Lücke – © Greenpeace) weiterlesen…

CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr

Starke Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen

Menschen in Großstädten verursachen meist geringere CO2-Emissionen durch ihre täglichen Wege als Menschen auf dem Land. Wird täglich fast nur das Auto genutzt, sind die CO2-Emissionen etwa fünfmal so hoch wie bei ÖPNV-Nutzern ohne Führerschein. Auch das Einkommen spielt eine Rolle, wie eine Studie des UmweltBundesamtes zeigt, die den CO2-Fußabdruck der Mobilität im Alltag verschiedener Bevölkerungsgruppen untersuchte. weiterlesen…

Zustimmung zur Mobilitätswende steigt mit der Betroffenheit durch den Verkehr

Zwei Drittel der deutschen Haushalte befürworten Strategien zur Verkehrsvermeidung

Das Ziel der Klimaneutralität erfordert auch im Verkehrssektor ein Umdenken. Neben der Elektrifizierung des Verkehrs kann die Vermeidung und Verlagerung von Fahrten zur Erreichung der Klimaziele beitragen. Der Weg zu einem Nachhaltigen Verkehr ist ebenso notwendig wie schwierig zu gestalten. Eine Sonderauswertung des KfW-Energiewendebarometer zeigt das hierbei entstehende Spannungsfeld. weiterlesen…

Regierung: 28% Ökostromanteil im Verkehr bis 2030

Flasbarth: Grünstrom, Biosprit und Syn-Fuels sollen stark steigen

Um das Klima-Sorgenkind Straßenverkehr ökologischer zu gestalten, soll der Anteil Erneuerbarer Energien in Form von Ökostrom, Biosprit oder alternativen Kraftstoffen in den kommenden zehn Jahren kräftig steigen. Wie Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am 19.12.2020 laut zahlreicher Medien mitteilte, soll der EE-Anteil auf 28 Prozent steigen, das entspreche einer Treibhausgas-Verringerung von 22 Prozent. Aktuell liegt diese Quote bei sechs Prozent. weiterlesen…

Nachhaltigkeit im Verkehr: Ranking zeigt große Unterschiede zwischen Bundesländern

Baden-Württemberg liegt mit relativ bestem Ergebnis vorn, Bayern belegt letzten Platz

ICE im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyNeben dem Bund tragen auch die Länder eine große Verantwortung für die Nachhaltigkeit im Verkehr. Wie sie im Vergleich untereinander abschneiden, zeigt der Bundesländerindex Mobilität & Umwelt an. Die 16 Bundesländer liegen laut einer wissenschaftlichen Studie bei der Nachhaltigkeit im Verkehr weit auseinander. Das ermittelte das Forschungsinstitut Quotas im Auftrag von Allianz pro Schiene, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). weiterlesen…

EU-Klimaziele: 60 Prozent weniger Klimagase bis 2030 sind möglich

Schnelle Reform des EU-Emissionshandels und mehr Dekarbonisierung bei Gebäuden und Verkehr nötig

Straßenverkehr in Wiesbaden - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas Umweltbundesamt (UBA) hält es für möglich, die Klimaemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Zentral sei dabei eine schnelle Reform des EU-Emissionshandels, wie es in der UBA-Pressemeldung 51/2020 vom 29.10.2020 heißt.
weiterlesen…