Erneuerbare-Energien-Kraftstoffgesetz erwogen

BMVI-Studie vorgelegt: Klimaziele brauchen integriertes Energiekonzept

Um die Treibhausgasreduktionsziele zu erreichen, müssen Erneuerbare Energien in allen Sektoren eingesetzt werden – so das Ergebnis einer am 24.06.2019 vorgelegten Studie, die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beauftragt und von der NOW GmbH koordiniert wurde.
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UBA: Endenergieverbrauch und Energieeffizienz des Verkehrs

Beide steigen seit 2010 an

Lkw und Flugzeuge benötigten 2017 deutlich mehr Energie als noch 1995. Das Verkehrswachstum im Güter- und Personenverkehr kompensierte die technischen Verbesserungen an den Fahr- und Flugzeugen. Nur im Schienenverkehr sanken seit 1995 sowohl der spezifische wie der absolute Energieverbrauch. Mit 29,6 Prozent liegt der Energieverbrauch des Verkehrs 2017 bei 754 Mrd. kWh. Zahlen aus dem Umweltbundesamt vom 29.05.2019. weiterlesen…

AEE – Wie erneuerbar ist die EU?

Klimaschutz im Verkehr

Die meisten EU-Mitgliedsstaaten werden ihre Ziele für die Nutzung von Erneuerbarer Energien im Verkehr verfehlen. Der Anteil von Elektromobilität, Biokraftstoffen und anderen Alternativen lag in der EU im Jahr 2018 bei etwa 7,6 Prozent, so Eurostat. „Elektroautos und synthetische Kraftstoffe allein werden in den EU-Ländern und im Besonderen auch in Deutschland nicht das einzige Rückgrat sein können, um nachhaltig die CO2-Emissionen zu senken“, sagte Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) am 24.05.2019. Biokraftstoffe wie Biodiesel, Bioethanol, Biomethan und Pflanzenöl seien daher ein erster und weiterhin auch wichtiger Bestandteil, um den Klimaschutz gerade auch im Verkehr voranzutreiben. weiterlesen…

“Die Zukunft der Straße umweltfreundlich sichern”

MCC-Kurzdossier Straßenverkehr

Die von der Bundesregierung eingesetzte Verkehrskommission hat nur einen Minimalkonsens geschafft – ihr jetzt vorgelegter Rumpfbericht bringt Deutschland klimapolitisch noch stärker in die Defensive; angesichts von EU-Vorgaben drohen hohe Ausgleichszahlungen. Im Zentrum der Diskussion stehen die Treibhausgas-Emissionen im Straßenverkehr. Wie sich diese sowie weitere schädliche Nebenwirkungen des Autoverkehrs effizient und sozialverträglich verringern lassen, davon handelt das neue MCC-Kurzdossier „Straßenverkehr”. weiterlesen…

Greenpeace: Nicht Handeln wird teuer

Verpasst Bundesregierung EU-Klimaziele im Verkehr, werden hohe Ausgleichszahlungen fällig

Nur mit schnell wirksamen Schritten für mehr Klimaschutz im Verkehr kann Deutschland zusätzliche Kosten bis 36 Milliarden Euro vermeiden. Dies ist das Ergebnis einer Kurzexpertise des NewClimate Institute im Auftrag von Greenpeace. Agora Verkehrswende sprach im vergangenen September sogar von 60 Milliarden. weiterlesen…

Bahn-Chef klagt über “Wachstumsschmerzen”

Kundenversprechen und eigene Vorsätze nicht erfüllt

Der Verkehrsausschuss des Bundestages sprach am 20.02.2019 mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn (DB) AG, Richard Lutz, und dem für Infrastruktur zuständigen Vorstandsmitglied Ronald Pofalla über die aktuelle Situation des Unternehmens. Dabei zeigte sich Lutz überzeugt, dass die Schiene alle Chancen habe, Verkehrsträger der Zukunft zu werden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Gleichwohl gebe es aktuell “große betriebliche Herausforderungen”. So räumte er ein, dass die Bahn Kundenversprechen und eigene Vorsätze in punkto Betriebsqualität und Pünktlichkeit nicht einhalte. Eine Erkenntnis der im Jahr 2018 intensiv durchgeführten Ursachensuche laut Bahn-Chef: Unerwartete Kundenzuwächse im Personenfern- und Güterverkehr hätten “Wachstumsschmerzen” verursacht. weiterlesen…

Energiemix der G20 “mehr braun als grün”


G20 noch nicht auf Kurs zu Pariser Klimazielen – Größte Problembereiche Kohle und Verkehr

Bisher kommen die G20-Staaten bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens nicht ausreichend voran – der notwendige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 würde bei Fortsetzung dieser schwachen Dynamik klar verfehlt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen erste Fortschritte, die in den kommenden Jahren ausgebaut und beschleunigt werden müssten. Dies sind einige Kernaussagen des am 14.11.2018 im Vorfeld des G20-Gipfels vorgestellten “Brown to Green”-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency. Ein Resümee des Reports von Jan Burck, Referent für Klima und Energie bei Germanwatch.
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Aufruf zu einer neuen europäischen Mobilitätspolitik


Verkehrswende

Wie können wir in Europa die technologische Dynamik einer stärker vernetzten und digitalisierten Mobilität begleiten? Welches sind die entscheidenden Akteure einer europäischen Mobilitätsrevolution und wie stellen wir sicher, dass deren positive Effekte überwiegen? Ruggero Schleicher-Tappeser und Gerd Leipold versuchten mit der Ausarbeitung “Shaping the impacts of new technologies: A Call for New European Mobility Policies” (“Die Auswirkungen neuer Technologien gestalten: Ein Aufruf zu neuen europäischen Mobilitätspolitik”) eine neue, übergreifende Perspektive auf die europäische Mobilitätsdiskussion zu bieten. Solarify übersetzte und dokumentiert die Zusammenfassung des Abschlussberichts. weiterlesen…

Appell an Regierung: “Bremsen lösen!”


“Ernüchternde” BEE-Bilanz – mutlose Energie- und Klimapolitik in den ersten 100 Tagen der Großen Koalition

“Ernüchternd“ nannte Simone Peter, die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), die Bilanz der ersten 100 Tage Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung. Im Rahmen einer Pressekonferenz unter dem Titel „Klima- und energiepolitische Zwischenbilanz – 100 Tage Große Koalition“ gemeinsam mit den Chefs anderer Verbände (v.r.: Hermann Albers, Bundesverband Windenergie, Carsten Körnig, Bundesverband Solarwirtschaft, Martin Sabel, Bundesverband Wärmepumpe, und Horst Seide, Fachverband Biogas) kritisierte sie, die im Koalitionsvertrag skizzierten Ansätze würden nicht verfolgt, die Initiativen fehlten. weiterlesen…

Nur eineinhalb Insassen in deutschen Autos


Anfrage der Linken mit wenigen Antworten

Autos auf deutschen Straßen sind im Durchschnitt nur mit 1,46 Personen besetzt. Das geht – so der parlamentseigene Pressedienst “heute im bundestag” – aus der Antwort der Bundesregierung (19/1162), die ihrerseits allerdings “höhere Besetzungsgrade von Pkw” unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes als wünschenswert bezeichnet, auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/777) hervor. weiterlesen…