Aufruf zu einer neuen europäischen Mobilitätspolitik


Verkehrswende

Wie können wir in Europa die technologische Dynamik einer stärker vernetzten und digitalisierten Mobilität begleiten? Welches sind die entscheidenden Akteure einer europäischen Mobilitätsrevolution und wie stellen wir sicher, dass deren positive Effekte überwiegen? Ruggero Schleicher-Tappeser und Gerd Leipold versuchten mit der Ausarbeitung “Shaping the impacts of new technologies: A Call for New European Mobility Policies” (“Die Auswirkungen neuer Technologien gestalten: Ein Aufruf zu neuen europäischen Mobilitätspolitik”) eine neue, übergreifende Perspektive auf die europäische Mobilitätsdiskussion zu bieten. Solarify übersetzte und dokumentiert die Zusammenfassung des Abschlussberichts. weiterlesen…

So sieht die Mobilität von morgen aus


Die RWTH Aachen und ihre Partner zeigen einen Blick in die Zukunft

Elektrische Carver, heliumgefüllte Flieger, schlaue Parkplätze, sehende Straßenleuchten, vernetzte Ampeln und automatisierte E-Fahrzeuge. Die RWTH Aachen und ihre Partner präsentierten am 02.10.2018 auf dem Aldenhoven Testing Center ihre geballte Kompetenz und Kreativität. 58 Ausstellende boten einen Blick in die Zukunft der Mobilität. Dabei ging es neben futuristischen Fahrzeugen vor allem um ganz handfeste, fundierte Lösungen. Anlass war die Eröffnung von CERMcity, einer neuen Testumgebung für die Entwicklung und Erprobung der vernetzten und automatisierten Mobilität in der Stadt.
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Europäische Mobilitätswoche zeigt nachhaltige Mobilität in der Praxis


50 Kommunen in Deutschland beteiligen sich mit Aktionen

Drohende Fahrverbote, Flächenverbrauch und Lärmbelastung – der motorisierte Verkehr stellt aktuell viele deutsche Städte vor enorme Herausforderungen. Mobil sein ist aber eine Grundvoraussetzung in unserer Gesellschaft. Wie dies auch umweltfreundlich, gesund und platzsparend möglich ist, zeigen Kommunen gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern während der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) vom 16. bis 22. September. In Deutschland wird die EMW seit 2016 vom Umweltbundesamt koordiniert. weiterlesen…

“Future Fuels” – Energie einfach, flexibel, effizient und nachhaltig speichern


DLR-Querschnittsprojekt “Future Fuels” erforscht synthetische Kraftstoffe

Synthetische Kraftstoffe sind ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Sie machen es möglich, Energie einfach, flexibel, effizient und nachhaltig zu speichern. Gleichzeitig sind sie leistungsfähige Garanten zukünftiger Mobilität: als Kraftstoffe für Fahrzeuge, Züge und Schiffe sowie als Treibstoff für Flugzeuge und Raketen. Die Herausforderung besteht darin, sie klimaneutral herzustellen und ihre chemischen Eigenschaften so zu gestalten, dass keine oder zumindest wesentlich weniger Schadstoffe wie Rußpartikel und Stickoxide entstehen. Elf Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforschen im nun startenden interdisziplinären DLR-Querschnittsprojekt “Future Fuels” die Entwicklung und Anwendung synthetischer Kraftstoffe. weiterlesen…

Sorgenkind Verkehr? – Energiespeicher für die Mobilität


Für die Dekarbonisierung des Verkehrsbereichs sind Energiespeichertechnologien für Fahrzeuge unverzichtbar

Energiespeicher sind auch für die Verkehrswende eine unverzichtbare Komponente. Nur mit ihrer Hilfe ist die Dekarbonisierung unserer Mobilität – und damit ein deutlich geringerer CO2-Ausstoß, wie ihn Klimaziele auf nationaler wie internationaler Ebene vorsehen – möglich. Ob Batterien und Wasserstoffspeicher für die Elektromobilität oder synthetische Brennstoffe als chemische Energiespeicher – auf dem Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium gab das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt einen Einblick in die gesamte Breite an Energiespeichertechnologien für den Verkehrssektor. Das Symposium wird veranstaltet vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik, das neuartige Speichertechnologien entwickelt sowie deren Integration in zukunftsweisende Energie- und Mobilitätssysteme untersucht. weiterlesen…

Welche Kosten verursachen verschiedene Verkehrsmittel wirklich?


Autoverkehr kostet die Kommunen das Dreifache des ÖPNV und Radverkehr erhält die geringsten Zuschüsse

Mobilität kostet Geld. Der Betrieb von Fahrzeugen erfordert Energie, verursacht Umweltschäden, setzt Investitionen in den Unterhalt der Verkehrsmittel sowie in die Infrastruktur wie Straßen und Schienen, Ampeln und Signale voraus, und er führt – im schlimmsten Fall – zu Unfällen. Aber Mobilität hat auch einen Ertrag. Verkehrsbetriebe nehmen Fahrgelder ein, und Bewegung hält – zum Beispiel die Radfahrer und Fußgänger – gesund. Bislang aber ist für die Kommunen ziemlich offen, welchen Investitionen in ihre Verkehrssysteme, welcher Ertrag gegenübersteht. Darum stellte der Kasseler Verkehrswissenschaftler Carsten Sommer jetzt in einem Forschungsprojekt die Frage: „Welche Kosten verursachen verschiedene Verkehrsmittel wirklich?” und kam zu einer klaren Antwort: Der Radverkehr erhält die geringsten Zuschüsse. weiterlesen…

Robotaxis – Frachtdrohnen und autonome Airtaxis


Wie die Automatisierung des Verkehrs die Mobilität beeinflusst

Robotaxis, unbemannte Frachtdrohnen und autonome Airtaxis – das sind nur einige der Visionen für die Entwicklung des Mobilitätssektors in den kommenden Jahrzehnten. Im Projekt “Automatisiertes Verkehrssystem”, das im Januar 2018 gestartet ist, entwerfen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Zukunftsszenarien, die zeigen, wie die Automatisierung die Mobilität von Personen und Gütern in Deutschland beeinflussen kann. Dies bringt Gestaltungsoptionen, aber auch Gestaltungsbedarf mit sich. weiterlesen…

Marktanteile von grünen Produkten steigen


CO2-Emissionen im Konsumsektor dennoch unverändert

Der Umsatz mit grünen Produkten in den Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung ist 2015 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dennoch haben sich die CO2-Emissionen im Konsumsektor kaum verändert. Dies zeigt die Studie „Grüne Produkte in Deutschland 2017 – Marktbeobachtungen für die Umweltpolitik“ des Umweltbundesamtes (UBA). So sind die CO2-Emissionen im Konsumbereich von 7,9 Tonnen pro Person und Jahr im Jahr 2005 lediglich um ein Prozent auf 7,8 Tonnen im Jahr 2014 gesunken. weiterlesen…

Pfadabhängigkeiten in der Energiewende. Das Beispiel Mobilität


Analyse des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“

Im Verkehrssektor sind die Emissionen in den letzten Jahren gestiegen statt gesunken. Schnelle Entscheidungen und innovative Mobilitätskonzepte sind notwendig, damit Städte klimafreundlicher werden können. Haben sich Kommunen aber einmal festgelegt, ist der Umstieg auf einen alternativen Ansatz mitunter schwierig und teuer – es können Pfadabhängigkeiten entstehen. Dabei weiß niemand derzeit genau, welche Technologien sich in den nächsten Jahrzehnten durchsetzen werden. Die Analyse Pfadabhängigkeiten in der Energiewende. Das Beispiel Mobilität des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) zeigt Strategien für den Umgang mit Pfadabhängigkeiten auf und will damit Politiker in ihrem Entscheidungsprozess unterstützen. weiterlesen…

Munich Re steigt bei Elon Musks Rohrpost-Zug ein


Revolution der Mobilität? Rückversicherer investiert in Hyperloop-Technik

Von Berlin nach München in nur einer halben Stunde – Tesla-Chef und SpaceX-Mitgründer Elon Musk hat bereits vor drei Jahren (Solarify berichtete) seine Pläne für den Hyperloop enthüllt, ein schnelles, nachhaltiges und kostengünstiges elektrisches Bahn-System, ohne Schienen, mit Luftkissen-Technik und Sonnenkollektoren. Henning Peitsmeier dazu in der FAZ: “Die Investoren stehen Schlange. Jetzt hat sogar die Munich Re ein eigenes Hyperloop-Team aufgebaut.” Ein Österreicher hatte kurz zuvor ein ganz ähnliches Transportsystem vorgestellt: TubeWay (s.a.: solarify.eu/tubeway). weiterlesen…