Mit grünem Wasserstoff zur Verkehrswende

Wuppertal ist Vorbild in der Energiewende

Wuppertal, die Großstadt im Bergischen Land, überzeugt durch ein Nahverkehrskonzept, das durch regional produzierten Wasserstoff die Verkehrswende voranbringen soll. Bis 2030 sollen bereits 93 Prozent des Wasserstoffs lokal in der Modellregion produziert werden. Gleichzeitig entwickelt die Stadt Konzepte, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung mit wirtschaftlichen Anreizen und sozialem Engagement verbunden werden kann, wie die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) am 21.12.2020 mitteilte. weiterlesen…

Klimavorsprung der Schiene wird immer größer

Bahnen nutzen technischen Fortschritt deutlich besser als andere Verkehrsträger

Beim Klimaschutz wird die Kluft zwischen Schienen- und Straßenverkehr immer größer, wie der Langfristvergleich der Allianz pro Schiene zeigt. Die Eisenbahnen reduzierten demnach ihre Treibhausgasemissionen zwischen 2013 und 2019 im Personen-Nahverkehr um fast ein Viertel, im Fernverkehr um ein Drittel und im Güterverkehr um gut ein Viertel. weiterlesen…

Die ÖPNV-Muffel

Deutsche unter EU-Schnitt

In Tschechien fahren viele Menschen Bus, in Österreich mit der Bahn. In Deutschland hingegen liegt die Nutzung des öffentlichen Verkehrs unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch Besserung ist in Sicht, wie der Bericht, den Manuel Först am 24.09.2020 für energiezukunft verfasst hat, hoffen lässt. weiterlesen…

Ein anderer Stadtverkehr ist möglich

Kommunen können Krisenerfahrung als Chance für Verkehrswende nutzen

Für Bund, Länder und Kommunen bietet sich aufgrund der Erfahrungen aus dem vergangenen halben Jahr die Gelegenheit, den Wandel hin zu einer krisenfesten und klimagerechten Mobilität zu beschleunigen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Thinktank Agora Verkehrswende gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erarbeitet hat. Untersucht wurden die Veränderungen im Stadtverkehr seit Beginn der Corona-Pandemie, die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen und der Handlungsbedarf bei Bund und Ländern. weiterlesen…

Verkehrspolitik benachteiligt Menschen mit geringem Einkommen

Umweltfreundliche Verkehrswende kann zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen

Das heutige Verkehrssystem in Deutschland weist zahlreiche soziale Ungerechtigkeiten auf. Zu diesem Schluss kommt ein Positionspapier des Umweltbundesamtes (UBA). Insbesondere Haushalte mit niedrigen Einkommen seien benachteiligt, beispielsweise weil sie häufiger an Straßen mit höherem Verkehrsaufkommen und damit höheren Lärm- und Luftschadstoffbelastungen wohnten – obwohl sie selbst oftmals kein Auto fahren würden. Dirk Messner, Präsident des UBA: „Haushalte mit niedrigen Einkommen, Kinder, ältere Menschen, Frauen und Menschen ohne Auto, gerade in ländlichen Räumen, sind die Verlierer des heutigen Verkehrssystems. Mit einer Verkehrswende hin zu einer ökologischeren Mobilität schließen wir diese Gerechtigkeitslücke und schützen Umwelt und Klima.“ weiterlesen…

Photovoltaikmarkt als Treiber für private Verkehrs- und Wärmewende

800 MWp Rekordzubau für Photovoltaik-Kleinanlagen in 2020 erwartet

Eine aktuelle Prognose von EUPD Research weist für das Segment der PV-Kleinanlagen unter zehn kWp nach 427 MWp im ersten Halbjahr 2020 für das Gesamtjahr einen Spitzenwert von gut 800 MWp aus. Sinkende PV-Anlagenpreise und steigende Stromkosten machen Eigenverbrauchslösungen zunehmend attraktiver. Der EUPD Research EndkundenMonitor 10.0 zeigt: Immer mehr PV-Anlagenbesitzer planen mit Elektroauto und strombasierter Heizung, um den Eigenverbrauch zu optimieren. weiterlesen…

Wie kann die sys­te­mi­sche Ener­gie­wen­de ge­lin­gen?

Projekt Ariadne: 26 führende Forschungseinrichtungen analysieren Auswirkungen politischer Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende

Auf dem Weg, die bundespolitischen Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, spielt das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. Ihre systemische Umsetzung ist jedoch komplex, denn mit ihr sind Veränderungen in mehreren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen gleichzeitig verbunden. Aus diesem Grund untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Forschungsprojekts Ariadne neben 25 weiteren Forschungseinrichtungen nicht nur, welche verschiedenen politischen Instrumente zur Umsetzung der Energiewende zur Verfügung stehen. weiterlesen…

“Ladeinfrastruktur ist Chefsache”

Beim Ausbau der Infrastruktur für Elektroautos sind jetzt die Kommunen gefragt

Ein Diskussionspapier des Berliner Think Tanks Agora Verkehrswende zeigt, wie Städte und Gemeinden den Ausbau von Ladepunkten so steuern können, dass den Interessen der Autonutzer und der Öffentlichkeit gleichermaßen gedient ist. Nehmen die Kommunen die Gestaltungsaufgabe nicht wahr, drohen unnötig hohe Kosten und Einbußen städtischer Lebensqualität. weiterlesen…

Was werden wir tanken?

Kraftstoffe der Zukunft: Fraunhofer UMSICHT nimmt Stellung

Auch wenn es gelingt, große Teile des Verkehrs auf Elektromobilität umzustellen, werden Flüssigkraftstoffe mit hoher Energiedichte weiterhin eine Rolle spielen. Doch warum ist das so? Und aus welchen Rohstoffen müssen diese Kraftstoffe hergestellt werden, um dem Klimaschutz gerecht zu werden? Antworten geben Experten des Fraunhofer UMSICHT im neuen Positionspapier “Kraftstoffe der Zukunft”. weiterlesen…