“Ein Euro pro Tag-Tickets” sollen motorisierten Individualverkehr in den Städten zurückdrängen

DUH fordert 365-Euro-Jahrestickets für den öffentlichen Nahverkehr in allen Städten

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) forderte – laut Pressemitteilung vom 12.07.2019 die Bundesregierung auf, bundesweit allen Städten beziehungsweise Verkehrsverbünden das Angebot eines 365-Euro-Jahrestickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nach dem Wiener Modell zu ermöglichen. Mit dem Ticket könnten viele Hemmnisse, die den Umstieg auf den ÖPNV behindern, auf einmal abgebaut werden. Der Pauschaltarif mache die Nutzung von Bus und Bahn unkompliziert – einfach ein- und aussteigen wo und wann man möchte, ohne sich mit komplizierten Tarifsystemen auseinandersetzen zu müssen. Ein geringer Preis erhöhe zusätzlich die Attraktivität und bewege mehr Menschen zur Nutzung des ÖPNV, so die DUH. weiterlesen…

Gratis-ÖPNV: nur ein Baustein von vielen


Kommentar von Claudia Kemfert, DIW-Berlin

Die Politik tut alles, so scheint es manchmal, um die Autokonzerne weiter zu schonen und die notwendige Verkehrswende auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Die EU hatte Deutschland ein letztes Ultimatum gestellt, die Feinstaubproblematik in den Städten in den Griff zu bekommen. Unabhängig vom Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: An Fahrverboten für Dieselfahrzeuge geht kein Weg vorbei, wenn die Politik nicht schnell handelt. weiterlesen…

Bürger wollen auf ÖPNV, Rad und E-Auto umsteigen


Lichtblick-Umfrage zu Diesel-Fahrverboten

Eine Mehrheit der Deutschen ist bereit, bei künftigen Diesel-Fahrverboten auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Beliebteste Alternative sind für zwei Fünftel der Verbraucher (38 Prozent) Bus und Bahn. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) gibt an, er würde das Fahrrad nutzen. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) würde ein Elektroauto bevorzugen, sollte es in seiner Stadt zu Fahrverboten kommen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick hervor.
weiterlesen…

Die “Stadt für morgen”: lärmarm, grün mit gut ausgebautem ÖPNV


Nur strikter Subventionsabbau setzt ausreichend Geld für attraktiven ÖPNV frei

Schlechte Luft, Lärm, Staus, zu wenig Grün – viele Menschen in Städten plagen diese Probleme. In einer neuen Publikation skizziert das Umweltbundesamt (UBA), wie eine Stadt der Zukunft aussehen kann, die lärmarm und grün ist und in der die Menschen umweltfreundlich unterwegs sind. Kernelement dieser „Stadt für Morgen“ ist laut UBA-Analyse ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, wie die Presseabteilung der Behörde am 30.03.2017 mitteilt. weiterlesen…

Greenpeace-Ranking: Berlin trotz Mängel Spitzenreiter


Deutsche Städte bauen Öko-Verkehr zu unentschlossen aus

Die 14 größten deutschen Städte müssen alle deutlich mehr tun, um ökologische Verkehrsangebote auszubauen”, ist das Ergebnis eines am 23.03.2017 von Greenpeace veröffentlichtes Städterankings, dem zufolge Spitzenreiter Berlin zwar eine historisch niedrige Autodichte hat, aber auch noch immer Lücken im öffentlichen Schienennetz.
weiterlesen…