Solare Heim- und Gewerbespeicher vermeiden Netzausbau für E-Autos

Kurzstudie der TU Braunschweig: Solarstromanlagen in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen Vollabdeckung mit Ladepunkten im Ortsnetz

Bei einem intelligenten Zusammenwirken von Erneuerbaren Energien und Speichern lassen sich Netzengpässe im Zusammenhang mit der Elektromobilität weitgehend vermeiden: Durch den Einsatz von Solarstromanlagen mit Batteriespeichern können die heutigen Stromverteilnetze in Ortsteilen mit privater Ein- und Zweifamilienhausbebauung mehr als jeden zweiten angeschlossenen Haushalt mit einer eigenen 11 kW-Ladestation für Elektroautos versorgen (bis zu 60 Prozent). Damit verdoppeln dezentral installierte Solarstromspeicher die Ladekapazität gegenüber einem klassischen Niederspannungsverteilnetz. Die Mehrzahl der neu installierten Solarstromanlagen wird nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft inzwischen gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert. weiterlesen…

Alter Streit am Beispiel von Audis E-Auto – ein Umweltsünder?

Wer ist umweltfreundlicher? Verbrenner, Hybrid, E-Auto, Brennstoffzelle?

Verbrenner, Hybride oder Brennstoffzellen-Fahrzeuge, gelten im Vergleich mit E-Autos relativ unbefragt als klimaschädlicher. Brennstoffverbrauch, CO2-Ausstoß, Feinstaubbelastung. Elektroautos fahren zwar abgasfrei, doch das ist nicht alles. Der Strom für ein Elektroauto kann auch aus einem schmutzigen Braunkohlewerk kommen. Die großen Batterien der Elektroautos brauchen reichlich Rohstoffe , deren Abbau schwere Umweltfolgen haben kann und vielfach menschenrechtlich bedenklich ist. Vom Recycling dieser Batterien ganz zu schweigen. Ein Autor von “The Motley Fool” zieht die Schraube an und nennt den neuen Audi e-tron “Umweltsünder”. weiterlesen…

VW sattelt um auf E-Mobility (in ferner Zukunft)


Letzte Produktionsstraße soll 2026 in Betrieb gehen…

Bald nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge will die Volkswagen AG herstellen; ihr Strategiechef Michael Jost (“willkommen im Strategie-Haus“) sagte am 04.12.2018 beim beim Handelsblatt-Autogipfel in Wolfsburg nur noch nicht, wann genau denn der letzte Verbrennungsmotor vom Band laufen soll. Der neue Ressortleiter E-Mobilität, Thomas Ulbrich, will es aber laut Handelsblatt “noch einmal schaffen, den Automarkt revolutionieren“. 2025 will VW allein in Deutschland eine Million E-Autos im Jahr herstellen – ein Fünftel der gesamten heutigen deutschen Pkw-Produktion. weiterlesen…

Wandel des Verkehrsverhaltens braucht Gesamtstrategie


Studie „share“: Mehrjährige Untersuchung zu free-floating Carsharing abgeschlossen

Free-floating-Carsharing ist eine Form der zeitweisen Autonutzung, bei der die Fahrzeuge im öffentlichen Straßenraum für die spontane Nutzung bereit stehen und nach der Fahrt an einem beliebigen öffentlichen Parkplatz wieder abgestellt werden können. Diese Form des Carsharing gibt es seit circa zehn Jahren, daneben existiert weiterhin das stationsbasierte Carsharing. Im Projekt „share“ haben das Öko-Institut e.V. und das ISOE-Institut für sozial-ökologische Forschung mehrere Forschungsfragen am Beispiel des free-floating Carsharing von car2go untersucht. weiterlesen…

Vom Dach ins Auto: Solarenergie fürs E-Mobil spart Geld und schont das Klima


Für 1 € zur Arbeit und zurück nach Hause – ein Modell mit vielen Vorzügen für alle

75 Prozent können Pendler an Fahrtkosten sparen, wenn Sie mit einem solargeladenen Elektroauto zur Arbeit pendeln statt mit einem Benziner oder Diesel. Mehr als 4,5 Millionen Erwerbstätige pendeln täglich in NRW, davon 70 Prozent mit dem Auto: Die finanziellen und ökologischen Einsparpotenziale sind enorm. Denn Elektroautos, die mit erneuerbarer Energie angetrieben werden, fahren emissionsfrei. Das schone das Klima und führe unmittelbar zu einer besseren Luftqualität und reduziert die Lärmbelastung in den Innenstädten, empfiehlt der Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V. (LEE NRW). weiterlesen…

Rund 13.500 öffentliche Ladepunkte in Deutschland


Kapferer: „Was für den Durchbruch fehlt, sind passende E-Fahrzeuge“

Im neuen BDEW-Ladesäulenregister sind aktuell rund 13.500 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte an rund 6.700 Ladesäulen für Deutschland erfasst – davon 13 Prozent Schnelllader. In die Erfassung eingeflossen sind Meldungen der Energieunternehmen und weiterer Marktakteure wie Parkhaus- und Parkplatzbetreiber, Supermärkte und Hotels. Ende Juni 2017 waren es rund 10.700 Ladepunkte. Das sei ein Zuwachs von über 25 Prozent innerhalb eines Jahres, wie der Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 25.07.2018 mitteilte. Eine detaillierte Auswertung der Zahlen für die Bundesländer und Städte soll in Kürze folgen.
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“Nun tricksen sie wieder”


Autobauer: Gewinn-Gier geht vor Gesundheit

“Durch Dieselgate ist die europäische Autoindustrie offenbar nicht demütig geworden”, schrieb Jens Tartler am 10.04.2018 im Berliner Tagesspiegel. Eine neue Untersuchung lege jedenfalls den Verdacht nahe, dass die Autoschmiede schon wieder an den Abgasstandards herum schraubten. Es sehe ganz danach aus, als ob sie effizientere Modelle bis 2019 verzögerten, um die Gewinne zu maximieren, allerdings hielten die meisten “am Ziel fest, die 2021er CO2-Ziele zu erreichen” – so jedenfalls die Brüsseler NGO Transport & Environment (T&E). weiterlesen…

E-Autos beflügeln Solarenergie


Sonne im Tank macht E-Autos umweltfreundlicher und preiswerter

Eine aktuelle Befragung unter Eigenheimbesitzern belegt ein wachsendes Interesse an Elektromobilen und an der Solarenergie. 90 Prozent der E-Auto-Interessenten wollen sich zugleich eine eigene Solarstromanlage anschaffen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. erwartet, dass Elektromobilität und Solarenergie einander erheblich beflügeln. 2017 legte die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen bei Eigenheimbesitzern nach Verbandsangaben um rund ein Drittel zu. Die Anzahl der Neuzulassungen von E-Autos verdoppelte sich gegenüber 2016. In der Pressemitteilung des BSW Solar vom 08.03.2018 heißt es weiter:
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Bürger wollen auf ÖPNV, Rad und E-Auto umsteigen


Lichtblick-Umfrage zu Diesel-Fahrverboten

Eine Mehrheit der Deutschen ist bereit, bei künftigen Diesel-Fahrverboten auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Beliebteste Alternative sind für zwei Fünftel der Verbraucher (38 Prozent) Bus und Bahn. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) gibt an, er würde das Fahrrad nutzen. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) würde ein Elektroauto bevorzugen, sollte es in seiner Stadt zu Fahrverboten kommen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick hervor.
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Verteilnetze zu schwach für mehr E-Mobilität


Studien: Steigende Nachfrage könnte Netzbetreiber und Stromlieferanten überfordern – zu wenig EE – bald 3 Mio. E-Autos weltweit

Energieexperten sehen laut pv magazine und einer Umfrage des Mannheimer ZEW für sein Energiemarktbarometer zufolge die größten Herausforderungen bei der Elektromobilität auf der Verteilnetzebene. Denn: Wenn im Jahr 2025 rund 4,5 Millionen Autos rein elektrisch betrieben werden, würden die bestehenden sowie geplanten Kapazitäten im Verteilnetz nicht ausreichen und daher größere Investitionen benötigt. weiterlesen…