Ab wann E-Autos “fast klimaneutral” sind

ifeu-Studie zu E-Mobilität

“Die Zahl der E-Autos nimmt zu. Klimaneutral sind die Stromer zwar noch nicht. Nach einer EU- Studie (“Lebenszyklus-Analyse konventioneller und alternativ betriebener Fahrzeuge“) könnten sie es bis 2050 aber annähernd sein – wenn die Voraussetzungen stimmen”, schreibt Mark Hugo am 06.09.2020 auf der ZDF-Webseite. Dennoch nehme die Skepsis bei den Autokäufern ebenfalls zu. weiterlesen…

MCC: Weniger Autos = mehr Lebensqualität in Städten

E-Autos verursachen vier Fünftel der Folgeschäden von Benzinern

Ein Beitrag des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) für Nature Climate Change skizziert den Weg dahin, wie man die Anzahl der Autos verdünnen und mehr Lebensqualität erreichen kann: CO2-Bepreisung plus geografisch differenzierte Gebühren, mit Rückerstattung der Einnahmen. weiterlesen…

Geld spielt untergeordnete Rolle

ZEW-Studie zu Elektromobilität: Zurückhaltung gegenüber E-Autos liegt nicht nur an den hohen Kosten

Für weitere Strecken nutzen Autofahrer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor weit häufiger als Elektroautos. Das gilt nicht nur für Autos im Privatbesitz, sondern insbesondere auch für Carsharing-Angebote, bei denen die Kostenstruktur für beide Antriebsarten für die Kunden gleich ist. Höhere Anschaffungspreise und Unterschiede in den laufenden Kosten zwischen E-Autos und Verbrennern sind dementsprechend nicht der einzige Grund für die geringe Fahrleistung von Elektrofahrzeugen. Stattdessen dürften auch verhaltensbezogene und nicht-monetäre Faktoren eine Rolle spielen. Alltägliche Entfernungen sind jedoch mit einem marktüblichen E-Auto gut zu erreichen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim. weiterlesen…

Tesla mit neuem Antrag für Giga-Factory in Grünheide

Neues Design, weniger Wasserverbrauch

Die Trinkwasserversorgung ist nach Ansicht von Kritikern in Gefahr, wenn Tesla seine E-Auto-Fabrik in Grünheide in Brandenburg wie genehmigt baut. Das US-Unternehmen will deshalb nun laut Landesregierung die Pläne für einen niedrigeren Verbrauch vorlegen und einen neuen Antrag einreichen – so der rbb. Im geänderten Design soll die Fabrik deutlich weniger Wasser verbrauchen. weiterlesen…

Privates Ladeinfrastrukturpotenzial in Deutschland

Bevölkerungsreiche Wohngegenden mit Mehrfamilienbebauung benötigen beschleunigten Ladeinfrastrukturausbau

Mit zunehmender Elektrifizierung des Verkehrs wächst auch der Bedarf an privat und öffentlich zugänglichen Ladepunkten. Nach den Ergebnissen einer neuen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Prognos AG im Auftrag des Energieunternehmens EnBW verfügt Deutschland zwar über ein großes Potenzial von 8-12 Millionen privaten Ladepunkten in Gebäuden mit einer oder zwei Wohnungen, jedoch nur über ein Potenzial von 0,45-1,8 Millionen privaten Ladepunkten bei Gebäuden mit drei oder mehr Wohnungen. weiterlesen…

Wie weit der Akku noch reicht

Wie sich Fahrer von E-Autos besser auf die Schätzung der verbleibenden Reichweite verlassen können

Eine wesentliche Hürde für den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland ist die Reichweite von E-Autos, die noch deutlich unter der von Autos mit Verbrennungsmotor liegt. Für die Kundenakzeptanz ist es daher besonders wichtig, die verbleibende Reichweite während der Fahrt zuverlässig vorherzusagen. Patrick Weßkamp entwickelte in seiner Doktorarbeit an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ein Testsystem, das zuverlässigere Aussagen darüber erlaubt. Für seine Doktorarbeit wurde er am 28. Juni 2019 mit dem Gebrüder-Eickhoff-Preis 2019 ausgezeichnet. weiterlesen…

Solare Heim- und Gewerbespeicher vermeiden Netzausbau für E-Autos

Kurzstudie der TU Braunschweig: Solarstromanlagen in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen Vollabdeckung mit Ladepunkten im Ortsnetz

Bei einem intelligenten Zusammenwirken von Erneuerbaren Energien und Speichern lassen sich Netzengpässe im Zusammenhang mit der Elektromobilität weitgehend vermeiden: Durch den Einsatz von Solarstromanlagen mit Batteriespeichern können die heutigen Stromverteilnetze in Ortsteilen mit privater Ein- und Zweifamilienhausbebauung mehr als jeden zweiten angeschlossenen Haushalt mit einer eigenen 11 kW-Ladestation für Elektroautos versorgen (bis zu 60 Prozent). Damit verdoppeln dezentral installierte Solarstromspeicher die Ladekapazität gegenüber einem klassischen Niederspannungsverteilnetz. Die Mehrzahl der neu installierten Solarstromanlagen wird nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft inzwischen gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert. weiterlesen…

Alter Streit am Beispiel von Audis E-Auto – ein Umweltsünder?

Wer ist umweltfreundlicher? Verbrenner, Hybrid, E-Auto, Brennstoffzelle?

Verbrenner, Hybride oder Brennstoffzellen-Fahrzeuge, gelten im Vergleich mit E-Autos relativ unbefragt als klimaschädlicher. Brennstoffverbrauch, CO2-Ausstoß, Feinstaubbelastung. Elektroautos fahren zwar abgasfrei, doch das ist nicht alles. Der Strom für ein Elektroauto kann auch aus einem schmutzigen Braunkohlewerk kommen. Die großen Batterien der Elektroautos brauchen reichlich Rohstoffe , deren Abbau schwere Umweltfolgen haben kann und vielfach menschenrechtlich bedenklich ist. Vom Recycling dieser Batterien ganz zu schweigen. Ein Autor von “The Motley Fool” zieht die Schraube an und nennt den neuen Audi e-tron “Umweltsünder”. weiterlesen…

VW sattelt um auf E-Mobility (in ferner Zukunft)


Letzte Produktionsstraße soll 2026 in Betrieb gehen…

Bald nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge will die Volkswagen AG herstellen; ihr Strategiechef Michael Jost (“willkommen im Strategie-Haus“) sagte am 04.12.2018 beim beim Handelsblatt-Autogipfel in Wolfsburg nur noch nicht, wann genau denn der letzte Verbrennungsmotor vom Band laufen soll. Der neue Ressortleiter E-Mobilität, Thomas Ulbrich, will es aber laut Handelsblatt “noch einmal schaffen, den Automarkt revolutionieren“. 2025 will VW allein in Deutschland eine Million E-Autos im Jahr herstellen – ein Fünftel der gesamten heutigen deutschen Pkw-Produktion. weiterlesen…

Wandel des Verkehrsverhaltens braucht Gesamtstrategie


Studie „share“: Mehrjährige Untersuchung zu free-floating Carsharing abgeschlossen

Free-floating-Carsharing ist eine Form der zeitweisen Autonutzung, bei der die Fahrzeuge im öffentlichen Straßenraum für die spontane Nutzung bereit stehen und nach der Fahrt an einem beliebigen öffentlichen Parkplatz wieder abgestellt werden können. Diese Form des Carsharing gibt es seit circa zehn Jahren, daneben existiert weiterhin das stationsbasierte Carsharing. Im Projekt „share“ haben das Öko-Institut e.V. und das ISOE-Institut für sozial-ökologische Forschung mehrere Forschungsfragen am Beispiel des free-floating Carsharing von car2go untersucht. weiterlesen…