DIW: Kaufprämie für Elektroautos verändert deutschen Automarkt

Dennoch bleiben Zulassungen hinter Notwendigem zurück

Noch immer werden in Deutschland Monat für Monat um ein Vielfaches mehr Pkw mit Verbrennungsmotor zugelassen als Elektroautos. Doch die Schere schließt sich sukzessive, wie die Medienmitteilung über eine aktuelle Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vom 13.04.2022 zeigt: Die Zahl der neu zugelassenen Elektro-Pkw steigt, die der Verbrenner sinkt. Ein Grund dafür ist die Kaufprämie bis 9.000 Euro für Elektro-Pkw, die größtenteils der Staat und zu einem kleineren Teil der jeweilige Automobilhersteller den Käufern zahlt. weiterlesen…

Klimaziel Verkehr: Zusätzliche fünf Millionen Verbrenner müssen durch E-Autos ersetzt werden

Laut Greenpeace-Studie müssen bis 2030 mindestens 20 Millionen vollelektrische Autos zugelassen werden

Die Bundesregierung muss ihre für 2030 angestrebte Zahl an E-Autos um fünf Millionen Pkw erhöhen, will sie die Klimaziele im Verkehr einhalten. Statt der im Koalitionsvertrag genannten 15 Millionen vollelektrischen Autos, die bis zum Jahr 2030 klimaschädliche Verbrenner ersetzen sollen, sind mindestens 20 Millionen nötig. Dies zeigt die gerade veröffentlichte Studie “Die Fünf-Millionen-Lücke” des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Beide Zielsetzungen für die Zahl der E-Autos ließen sich nur erreichen, wenn Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) mehr Maßnahmen ergreife, als der Koalitionsvertrag bislang vorsehe, so die Studie. “Dem Verkehr läuft beim Klimaschutz die Zeit davon”, sagt Greenpeace Verkehrsexperte Tobias Austrup. “Die Umstieg vom Verbrenner auf E-Autos muss deutlich schneller werden, als die Ampel bislang plant. Das Klimaziel im Verkehr kann nur erreicht werden, wenn Minister Wissing schnell ein Sofortprogramm mit Maßnahmen wie einer Neuzulassungssteuer für schwere Spritfresser vorlegt.” (Titel: Die Fünf-Millionen-Lücke – © Greenpeace) weiterlesen…

Transparenz an der Ladesäule

Weiterhin Lücken in der Eichrechtskonformität<

Nach dem Mess- und Eichgesetz (MessEG) sowie der Preisangabenverordnung (PAngV) müssen Preisangabe und Abrechnung von Ladestrom an Ladesäulen einheitlich und transparent nach Kilowattstunden erfolgen. Das internationales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen EUPD Research hat aktuell 383 Tarife von mehr als 200 unterschiedlichen Anbietern analysiert und festgestellt (und am 18.05.2021 veröffentlicht), dass auch nach mittlerweile zwei Jahren Übergangsphase noch immer nicht einheitlich nach Kilowattstunde abgerechnet wird. Beim AC-Laden (Wechselstrom) werden immer noch zehn Prozent, beim DC-Laden (Gleichstrom) sogar 23 Prozent der Tarife nicht auf kWh-Basis abgerechnet. Blockier- und Startgebühren führen zu weiterer Intransparenz. weiterlesen…

Elektro-Autos weitgehend alltagstauglich

E.ON Umfrage: Reichweiten von E-Autos für viele im Alltag ausreichend

Was halten die Deutschen von der Elektromobilität? Eine repräsentative Statista Befragung* von E.ON zeigt: Die Reichweite vieler E-Autos passt bereits heute zum täglichen Fahrprofil der meisten Bundesbürger. 77 Prozent der befragten Autofahrer in Deutschland geben ihre durchschnittliche tägliche Fahrleistung mit maximal 49 Kilometern an, weitere 15 Prozent sagen, dass sie täglich zwischen 50 und 99 Kilometer mit dem Auto zurücklegen. Das sind Strecken, die viele aktuelle E-Auto-Modelle schon heute mit einer Ladung zurücklegen können. Die E.ON-Befragung hat also ergeben, dass die Reichweite von Elektroautos für den Großteil der Befragten bereits für alltägliche Fahrten ausreichend ist. weiterlesen…

Ab wann E-Autos „fast klimaneutral“ sind

ifeu-Studie zu E-Mobilität

„Die Zahl der E-Autos nimmt zu. Klimaneutral sind die Stromer zwar noch nicht. Nach einer EU- Studie (“Lebenszyklus-Analyse konventioneller und alternativ betriebener Fahrzeuge“) könnten sie es bis 2050 aber annähernd sein – wenn die Voraussetzungen stimmen“, schreibt Mark Hugo am 06.09.2020 auf der ZDF-Webseite. Dennoch nehme die Skepsis bei den Autokäufern ebenfalls zu. weiterlesen…

MCC: Weniger Autos = mehr Lebensqualität in Städten

E-Autos verursachen vier Fünftel der Folgeschäden von Benzinern

Ein Beitrag des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) für Nature Climate Change skizziert den Weg dahin, wie man die Anzahl der Autos verdünnen und mehr Lebensqualität erreichen kann: CO2-Bepreisung plus geografisch differenzierte Gebühren, mit Rückerstattung der Einnahmen. weiterlesen…

Geld spielt untergeordnete Rolle

ZEW-Studie zu Elektromobilität: Zurückhaltung gegenüber E-Autos liegt nicht nur an den hohen Kosten

Für weitere Strecken nutzen Autofahrer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor weit häufiger als Elektroautos. Das gilt nicht nur für Autos im Privatbesitz, sondern insbesondere auch für Carsharing-Angebote, bei denen die Kostenstruktur für beide Antriebsarten für die Kunden gleich ist. Höhere Anschaffungspreise und Unterschiede in den laufenden Kosten zwischen E-Autos und Verbrennern sind dementsprechend nicht der einzige Grund für die geringe Fahrleistung von Elektrofahrzeugen. Stattdessen dürften auch verhaltensbezogene und nicht-monetäre Faktoren eine Rolle spielen. Alltägliche Entfernungen sind jedoch mit einem marktüblichen E-Auto gut zu erreichen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim. weiterlesen…

Tesla mit neuem Antrag für Giga-Factory in Grünheide

Neues Design, weniger Wasserverbrauch

Die Trinkwasserversorgung ist nach Ansicht von Kritikern in Gefahr, wenn Tesla seine E-Auto-Fabrik in Grünheide in Brandenburg wie genehmigt baut. Das US-Unternehmen will deshalb nun laut Landesregierung die Pläne für einen niedrigeren Verbrauch vorlegen und einen neuen Antrag einreichen – so der rbb. Im geänderten Design soll die Fabrik deutlich weniger Wasser verbrauchen. weiterlesen…

Privates Ladeinfrastrukturpotenzial in Deutschland

Bevölkerungsreiche Wohngegenden mit Mehrfamilienbebauung benötigen beschleunigten Ladeinfrastrukturausbau

Mit zunehmender Elektrifizierung des Verkehrs wächst auch der Bedarf an privat und öffentlich zugänglichen Ladepunkten. Nach den Ergebnissen einer neuen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Prognos AG im Auftrag des Energieunternehmens EnBW verfügt Deutschland zwar über ein großes Potenzial von 8-12 Millionen privaten Ladepunkten in Gebäuden mit einer oder zwei Wohnungen, jedoch nur über ein Potenzial von 0,45-1,8 Millionen privaten Ladepunkten bei Gebäuden mit drei oder mehr Wohnungen. weiterlesen…

Wie weit der Akku noch reicht

Wie sich Fahrer von E-Autos besser auf die Schätzung der verbleibenden Reichweite verlassen können

Eine wesentliche Hürde für den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland ist die Reichweite von E-Autos, die noch deutlich unter der von Autos mit Verbrennungsmotor liegt. Für die Kundenakzeptanz ist es daher besonders wichtig, die verbleibende Reichweite während der Fahrt zuverlässig vorherzusagen. Patrick Weßkamp entwickelte in seiner Doktorarbeit an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ein Testsystem, das zuverlässigere Aussagen darüber erlaubt. Für seine Doktorarbeit wurde er am 28. Juni 2019 mit dem Gebrüder-Eickhoff-Preis 2019 ausgezeichnet. weiterlesen…