Was werden wir tanken?

Kraftstoffe der Zukunft: Fraunhofer UMSICHT nimmt Stellung

Auch wenn es gelingt, große Teile des Verkehrs auf Elektromobilität umzustellen, werden Flüssigkraftstoffe mit hoher Energiedichte weiterhin eine Rolle spielen. Doch warum ist das so? Und aus welchen Rohstoffen müssen diese Kraftstoffe hergestellt werden, um dem Klimaschutz gerecht zu werden? Antworten geben Experten des Fraunhofer UMSICHT im neuen Positionspapier “Kraftstoffe der Zukunft”. weiterlesen…

Synthetisches Kerosin: 100mal weniger Ruß

DECHEMA: Verbrennung deutlich sauberer als bei konventionellen Kraftstoffen

Synthetisches Kerosin aus Luft und Strom setzt bei der Verbrennung deutlich weniger schädliche Rußvorläufer frei als herkömmliches. Das ist das Ergebnis einer vom BMBF geförderten Studie aus dem Kopernikus-Projekt Power-to-X (P2X) – so eine DECHEMA-Medienmitteilung. Dazu hat das DLR-Institut für Verbrennungstechnik erstmals synthetisches Kerosin aus der P2X-Versuchsanlage des Kopernikus-Projekts (siehe solarify.eu/co2-neutrales-benzin-aus-luft-und-strom) auf seine Zusammensetzung und Verbrennungseigenschaften untersucht. Die DECHEMA hat die inzwischen in Fuel Processing Technology veröffentlichte Untersuchung koordiniert. weiterlesen…

Regierung zur Förderung von E-Fuels

Vor allem im Blick auf die Entwicklungszusammenarbeit

Die Förderung sogenannter E-Fuels (synthetischer Treibstoffe) ist – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/16829) auf eine Kleine Anfrage der Bundestags-FDP-Fraktion (19/16007). Darin schrieb die Fraktion zunächst, dass E-Fuels – mittels regenerativ erzeugten Stroms aus Wasserstoff und CO2 hergestellt – etwa im Verkehrssektor weltweit Anwendung finden könnten. Ein Vorteil sei, “dass die bestehenden Verbrennungsmotoren den synthetischen Kraftstoff tanken können und dafür auch das bereits existierende Tankstellennetz genutzt werden könnte”. weiterlesen…

MWV: “Politik muss jetzt Bedingungen für Erneuerbare Kraftstoffe schaffen”

Analyse von Boston Consulting und Prognos: CO2-Lücke von 19 Millionen Tonnen

Selbst wenn sich die E-Mobilität durchsetzen sollte (was immer noch von vielen bezweifelt wird) werden einer Untersuchung von Boston Consulting und Prognos im Auftrag des Mineralölwirtschaftsverbandes MWV zufolge die angestrebten CO2-Verringerungen im Verkehr ohne neue Treibstoffarten nicht erreichbar sein. Selbst bei schneller Elektrifizierung des Pkw-Sektors und mehr Verkehrsverlagerung zur Schiene liegen die erwarteten CO2-Emissionen erheblich über dem deutschen Klimaziel für den Verkehrssektor – es bestehe eine CO2-Lücke von 19 Millionen Tonnen. weiterlesen…

Alte Frage: Wasserstoff, Strom oder synthetische Kraftstoffe?

H2, E-Auto oder E-Fuels: Warum das E-Auto für den VCD die beste Alternative ist

Der Wasserstoffantrieb wird immer öfter als bessere Alternative zum E-Auto angeführt. Tatsächlich sei seine Ökobilanz aber deutlich schlechter, sagt der ökologische Verkehrsclub VCD; er möchte in einer Medienmitteilung vom 16.01.2020 mit gängigen Fehlinformationen aufräumen und nennt die wichtigsten Vor- und Nachteile. Geht es nach dem VCD, gewinnt der Elektromotor.
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Klimaneutraler Treibstoff auch aus Sachsen

TU Bergakademie Freiberg und CAC produzieren

Das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg erforscht im Projekt C3 Mobility gemeinsam mit dem Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) und weiteren Partnern aus der Automobil- und Mineralölindustrie neue Wege in die CO2-neutrale Mobilität. Die STF-Benzinsynthese-Anlage der TU Freiberg produzierte die ersten 16.000 Liter des grünen Benzins. weiterlesen…

IFEU-Studie: E-Mobilität vorne

E-Autos klimafreundlicher als Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe

Fahrer, die sich umweltschonend fortbewegen wollen, sollten auf Autos mit Batterie wechseln. Es gebe dafür keine bessere Technologie, heißt es in einer Studie, über die unter anderen Die Zeit berichtet. Denn Autos mit reinem Elektroantrieb seien klimaverträglicher als alle anderen Antriebsformen. So eine Studie des Heidelberger verkehrswissenschaftlichen Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) für den Think Tank Agora Energiewende. weiterlesen…

„Die Grundidee der Energiewende ist absolut unsinnig“

Lesehinweis auf Die WELT – Schlögl: Energieautarkie falsches Ziel – aber Lösungen vorhanden

Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch Robert Schlögl warnt im WELT-Interview mit Wissenschafts-Chefkorrespondent Norbert Lossau: Den Bedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, sei schlicht unmöglich, Batterien seien eher ein Teil des Problems als der Lösung – und er skizziert, welche Lösungen wirklich helfen könnten: Synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien Nordafrikas und des Nahen Ostens. weiterlesen…

CO2-neutrales Benzin aus Luft und Strom

Integrierte Versuchsanlage im Containermaßstab produziert Kraftstoffe aus Luft-Kohlendioxid und Ökostrom

Eine Verbindung der Sektoren Strom und Mobilität kann einige Herausforderungen der Energiewende bewältigen: Ökostrom ließe sich langfristig speichern, Kraftstoffe mit hoher Energiedichte wären CO2-neutral nutzbar. Wie diese Art der Sektorenkopplung aussieht, zeigten Forschungspartner des Kopernikus-Projektes P2X nun auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und produzierten die ersten Liter Kraftstoff aus CO2, Wasser und Ökostrom. weiterlesen…

Cottbus bekommt Forschungszentrum für CO2-freie Treibstoffe

Plus Demonstrationsanlage

Das von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) angekündigte und im Kohleausstiegsgesetz vorgesehene “Kompetenzzentrum für die nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Power to X (Lausitz)“ (siehe solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels) und die damit verbundene Demonstrationsanlage sollen in Brandenburg angesiedelt werden. Das bekräftigten laut einer Medienmitteilung der Potsdamer Staatskanzlei am 16.08.2019 Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem Treffen mit Vertretern großer Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU). Woidke: „Es geht um das Gelingen der Energiewende und den Klimaschutz.“ weiterlesen…