Umwandlung gefährlicher saurer Industrieabwässer in wertvolle Ressourcen

Israelische Umweltwissenschaftler entwickeln Methode

Ein Forschungsteam der Ben-Gurion-Universität des Negev hat ein Kreislauf-Verfahren zur Beseitigung der von phosphorsauren Industrieabwässern ausgehenden Gefahren entwickelt. Das Verfahren verwandelt das umwelttoxische Abwasser in sauberes Wasser und gewinnt gleichzeitig wertvolle Säuren zurück. Phosphorsäure ist der Hauptbestandteil von Industriedüngemitteln, einer weltweit bedeutenden Industrie. Die Methode wurde am 13.09.2022 auf der BGU-Webseite und in ACS Sustainable Chemistry and Engineering veröffentlicht. weiterlesen…

Mikrobielle Brennstoffzelle erzeugt Strom aus Abwasser

Kläranlagen als Nettostromerzeuger?

Die Hochschule für Ingenieurwissenschaften der HES-SO Valais-Wallis hat die längste mikrobielle Brennstoffzelle der Welt entwickelt. Mit dem in der Kläranlage von Châteauneuf-Sitten installierten System könne so neben der Abwasseraufbereitung auch Strom erzeugt werden. Dieses in Zusammenarbeit mit der HE-Arc in St. Imier durchgeführte Pilotprojekt wird vom Schweizer Bundesamt für Energie (BFE) und der Stiftung The Ark unterstützt. weiterlesen…

Energie aus Abwasser

enervis-Studie: Ungehobenes Potenzial für die Wärmewende

Etwa 14% der zum Heizen von Gebäuden benötigten Wärme könnte in Deutschland mit Energie aus Abwasser gedeckt werden. Dies zeigt eine von der Helmut UHRIG Straßen- und Tiefbau GmbH beauftragte Studie des Beratungsunternehmens enervis. Abwasser kann zum Heizen genutzt werden, indem die im Abwasser gespeicherte Restwärme mit Hilfe einer Wärmepumpe nutzbar gemacht wird. Da hierbei im Vergleich zu konventionellen Heiztechniken deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird, kann hierdurch auch ein wichtiger Klimaschutzbeitrag geleistet werden. weiterlesen…

Gewässerschutz EU-weit angeglichen

Neue Oberflächengewässerverordnung

Gebirgsbach oberhalb von Evian - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftAuf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 11.05.2016 der neuen Oberflächengewässerverordnung zugestimmt. Die Neufassung setzt laut BMUB EU-Recht in deutsches Recht um. Wichtige Vorgaben, um den Zustand der Gewässer zu bewerten und zu überwachen, werden aktualisiert und vereinheitlicht. Die Anforderungen an den guten Gewässerzustand – das Kernstück des Gewässerschutzes – werden damit europaweit angeglichen. weiterlesen…

VKU zur Energieeffizienz der kommunalen Wasserwirtschaft

Hoher Stellenwert

Die Optimierung der Energiebilanz ist ein wichtiges Ziel und eine ständige Herausforderung für die kommunalen Unternehmen der Wasserwirtschaft. Der VKU hat daher die erfolgreiche Broschüre Energie im Fokus – Energieeffizienz in der kommunalen Wasserwirtschaft noch einmal vollständig überarbeitet. Sie enthält neben den aktuellen Daten zum Stand von Energieeffizienz und -erzeugung in der kommunalen Wasserwirtschaft vor allem einen Überblick über zentrale (energie-)rechtliche Anforderungen, die kommunale Trinkwasserversorger und Abwasserentsorger kennen und beachten sollten. Die Beispiele aus der Unternehmenspraxis zeigen auf, wie die Energieeffizienz in den Unternehmen und Betrieben verbessert werden kann. weiterlesen…

Aus Klärschlamm wird Dünger

BUMB fördert erstmalige, großtechnische Anwendung innovativer  Energie- und Phosphatgewinnung

Mit rund 506.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm fördert das Bundesumweltministerium eine Anlage zur solargestützten Energie- und Phosphatgewinnung aus Klärschlamm. Das energieeffiziente und ressourcenschonende Pilotprojekt der Stadt Renningen (Lkr. Böblingen, Baden-Württemberg) ist eine umweltfreundliche Alternative zum bisherigen Verfahren, bei dem Klärschlamm in der Müllverbrennung entsorgt oder direkt als Dünger auf den Äckern ausgebracht wurde. Dieses Verfahren hat bisher Boden und Gewässer durch Schadstoffeinträge belastet und soll mit Inbetriebnahme der neuen Anlage eingestellt werden. weiterlesen…