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Archiv: Ratgeber


Green City Energy beschleunigt Energiewende mit neuem Grünstrom-Tarif

Nur weniger als ein Prozent des Ökostroms schafft es direkt vom regenerativen Kraftwerk zum Verbraucher, so der Münchner Ökostromanbieter Green City Energy AG am 14.02.2018 in einer Medienmitteilung. Der restliche Grünstrom fließt zu festen EEG-Einspeisetarifen über die Strombörse an Endkunden. Für ihre ersten Windkraftanlagen setzen die Münchner Energiepioniere auf ein direktes Produzenten-Abnehmner-Verhältnis. Damit hängen sie weniger von politischen Entscheidungen ab. Ein Weg, der bereits erste Befürworter findet.


So gelingt Klimahandeln in Städten und Gemeinden

Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Städte und Gemeinden leisten? Welche kommunalen Institutionen, Akteure und Verfahren spielen eine Rolle? Welche Handlungsfelder und Ansätze tun sich auf? Mit diesen Fragen befasst sich der Sammelband „Klimaschutz kommunal umsetzen“ des Ecological Research Network (Ecornet), den wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Neues beim MAP


Änderungen zur Antragstellung beim Marktanreizprogramm (MAP)

Seit vielen Jahren wird die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Wärme und Kälte im Rahmen des erfolgreichen von der Bundesregierung gefördert. Zum Jahresbeginn 2018 gibt es laut einer Medienmitteilung aus dem BMWi in diesem Programm zwei Änderungen, die für Verbraucher, Energieberater, Handwerker und weitere Beteiligte wichtig sind.


Energiewende und Divestment müssen Fossil-Riesen den Grund entziehen

Der Begriff „Alternative Fakten“ ist am 16.01.2018 aus 684 Vorschlägen zum Unwort des Jahres 2017 ausgewählt worden – er sei, so die Jury, „der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen“. Kurz zuvor hatten die Zeit-Autoren Maximilian Probst und Daniel Pelletier in ihrem Artikel „Fake-News: Krieg gegen die Wahrheit“ (Die Zeit Nr. 51, 2017) einleuchtend dargestellt, dass Rechtspopulisten Fake-News nicht erfunden haben. Bereits seit mehreren Jahrzehnten organisierten Energiekonzerne und konservative Medien Desinformationskampagnen, um Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu säen. Die Gegenmittel sind Energiewende, Divestment und Kreislaufwirtschaft. Solarify zitiert ausführlich und ergänzt mit eigenen Informationen.


DUH: „Melden Sie uns, wo in Ihrer Stadt Diesel-Abgase die Luft verpesten!“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft Bewohner deutscher Städte und Gemeinden auf, mitzuteilen, wo die Luft durch Dieselabgase verpestet ist – damit die Umweltorganisation nachmessen kann. Das amtliche Messnetz für das Dieselabgasgift NO2 sei „mit 247 verkehrsnahen Messpunkten in Deutschland löchrig wie ein Schweizer Käse“. Denn nicht nur in Stuttgart, München oder Berlin ist die Luft mit NO2 belastet: Viele hunderttausend Menschen, die an stark befahrenen Straßen der mehr als 11.000 Städte und Gemeinden wohnen, in die Kita oder zur Schule gehen, leiden unter dem Dieselabgasgift.


Preise sinken, Einspeisevergütung bleibt stabil – Solar Cluster: Anlagen nicht zu klein dimensionieren

Investieren Hauseigentümer 2018 in eine Photovoltaikanlage, rechnet sich das noch mehr. Sie profitieren zum einen von gesunkenen Preisen: Um 3 bis 5 Prozent sind handelsübliche Solaranlagen im Jahr 2017 günstiger geworden. Zum anderen ist die Vergütung für den in das Stromnetz eingespeisten Solarstrom im Januar mit 12,20 Cent pro Kilowattstunde stabil geblieben – daran wird sich wohl auch nicht viel ändern. Und wer seinen Strom selbst verbraucht, der hat aufgrund der gesunkenen Investitionskosten und der teilweise gestiegenen Strompreise noch mehr Gewinn als im vorigen Jahr. Darauf wies die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg am 11.01.2018 hin.


Agora Energiewende mit Optimierungsstudie

Die Transportkapazitäten der Stromübertagungsnetze netzlassen sich mit einer Reihe von vergleichsweise einfachen Maßen innerhalb von zwei bis vier Jahren erheblich vergrößern. Durch ein entsprechendes flächendeckendes Sofortprogramm würde die Funktion des Strommarktes deutlich verbessert, weil Netzeingriffe wie der Redispatch von Kraftwerken und die Abregelungen von Windkraftanlagen auch bei steigenden Anteilen Erneuerbarer Energien seltener nötig wären.


Ab 01.01.2018 in Kraft

Alte Holzöfen und Kamine müssen ab 01.01.2018 strenge Grenzwerte bei Staubemissionen einhalten Für über 33 Jahre alte Kamin- und Kachelöfen endet die Übergangsfrist. Denn (vor allem alte) Kamin- und Kachelöfen verursachen gesundheitsschädliche Staubemissionen, teilte das BUMB mit.


Mit Sonnenenergie clever durch die dunkle Jahreszeit

In den kalten Wintermonaten die Kraft der Sonne nutzen: Das ist im Zusammenspiel mehrerer Erneuerbarer Energien möglich. Denn Solarenergie, Erdwärme und Holzenergie lassen sich dank moderner Speicher und Wärmenetze optimal kombinieren. Wie das geht, zeigt die Parkstadt Frankfurt-Unterliederbach, wo einander Wärme aus Holzpellets und wetterabhängige Solarthermie im Wärmenetz ergänzen. Komplettiert werden sie durch innovative Speicher. „Die Parkstadt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine regenerative Wärmeversorgung kostengünstig und klimaschonend gelingt“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).


Bioenergie – Potenziale, Langfristperspektiven und Strategien für Anlagen zur Stromerzeugung nach 2020

Welche Geschäftsmodelle lohnen sich für Betreiber von Biogasanlagen, wenn die bisher durch das EEG festgelegte Vergütung ausgelaufen ist? Dies ist die Kernfrage eines neuen Forschungsprojekts unter dem Namen „Bioenergie – Potentiale, Langfristpers pektiven und Strategien für Anlagen zur Stromerzeugung nach 2020“, kurz BE20plus. Die Projektpartner sind das Deutsche Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH, die IZES gGmbH, die Uni Stuttgart, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH und die Next Kraftwerke GmbH.

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