Normänderung ermöglicht Steckdoseneinspeisung


Berliner Startup bringt Bewegung in die deutsche Energielandschaft

Das Berliner Startup indielux macht die Steckdoseneinspeisung von stromerzeugenden Geräten möglich. Das Unternehmen präsentiert unter dem Namen „ready2plugin“ das erste Sicherheitssystem für diese Geräteklasse. Damit ist für den normkonformen Anschluss solcher Geräte erstmals kein Elektriker mehr erforderlich, was die Verbreitung erheblich beflügeln dürfte. weiterlesen…

Inzwischen 15 Stecker-Solar-Geräte


Neue Marktübersicht zu Stecker-Solar-Geräten

Der Markt für Stecker-Solarmodule ist zwar noch jung – aber es gibt bereits viele verschiedene Modelle: Photovoltaik-Balkonmodule werden immer beliebter. In einer neuen Marktübersicht stellt der Branchendienst pv magazine sieben Anbieter und 15 Module vor, aus denen Interessenten wählen können. weiterlesen…

Durchbruch für Mini-Solaranlagen


Mieter dürfen jetzt Balkon-PV-Strom selbst nutzen

Verbraucher dürfen einer gemeinsamen Medienmitteilung von Greenpeace energy und der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie zufolge ab jetzt steckbare Solarmodule (Solarify berichtete wiederholt, s.u.) zur privaten Stromerzeugung direkt an normale Haushaltsstromkreise anschließen. Das ist das Ergebnis eines Normierungsverfahrens bei VDE und DKE – sie erarbeiten die Sicherheitsbestimmungen für elektrotechnische Geräte. Die Neuregelung der technisch überholten Norm VDE 0100-551 macht die Nutzung von Mini-Solaranlagen nun erheblich einfacher. weiterlesen…

PV-Balkonmodule fast zweitausend Mal so sicher wie Kohlekraftwerke


Studie belegt Ungefährlichkeit

Eine Untersuchung des Photovoltaik-Instituts (PI) Berlin gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und dem Unternehmen indielux zeigt, dass Stecker-Solar-Geräte bis 2,6 Ampere (ca. 630 W PV-Leistung) gefahrlos von Laien angeschlossen werden können. weiterlesen…

Westnetz soll weiter Balkon-PV ablehnen


Forderung von Konzernmutter Innogy

Die Muttergesellschaft Innogy des Verteilnetzbetreibers Westnetz beharrt auf der Einschätzung, dass Kleinst-Photovoltaik-Anlagen gegen gültige Sicherheitsvorschriften Sandra-Enkhardt-Foto-©-apel-hoyer.de_privat verstoßen und daher nicht angeschlossen werden. Greenpeace Energy gibt sich gelassen und hält an seiner Lesart der Ergebnisse aus dem Verfahren vor der Bundesnetzagentur fest – schreibt Sandra Enkhardt auf pv magazine. weiterlesen…

Greenpeace Energy: Durchbruch für Balkon-PV


Deutschlands größter Netzbetreiber erleichtert Nutzung von Mini-Solarmodulen

Im Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Wie die Presseabteilung der Energie-Genossenschaft am 17.03.2017 mitteilt, ermögliche Westnetz ab sofort den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In ihrem Versorgungsgebiet genüge es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann könnten diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. weiterlesen…

Nächster Schritt Richtung Steckdosen-PV


DGS legt Positionspapier zu Stecker-Solar-Geräten vor – Bagatellgrenze und Verzicht auf Meldepflichten gefordert

DGS logoDie Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) geht mit fundierten Positionen in den Normungs-Workshop der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) – so eine Medienmitteilung der DGS. Zu der VeranstaltungBalkon-Solarmodul simon - Foto © simon.energy am 21.11.2016 hatten DKE/VDE auch Hersteller und Befürworter eingeladen. Der Workshop gilt als Auftakt eines Runden Tisches, der nach langen kontroversen Diskussionen konkrete Schritte im Normprozess zu steckerfertigen Photovoltaik-Anlagen erarbeiten soll. weiterlesen…

VDE und Munich Re kooperieren bei Photovoltaikmodulen


Premium-Label ermöglicht vereinfachte Versicherung von Leistungsgarantien – VDE|DKE ebnet Weg für Balkon-PV

munich-re-logoHersteller von PV-Modulen müssen Leistungsgarantien über einen deutlich längeren Zeitraum für ihre Produkte abgeben als bei anderen elektrischen Produkten üblich. Haupthindernis für breite Einführung und Akzeptanz von PV-Anlagen ist die hohe Anfangsinvestition, die mit technischen Risiken, mangelndem Vertrauen in Garantieversprechen und Ungewissheit über Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von PV-Modulen zu tun hat. Um dieses Hindernis abzubauen und den PV-Markt nachhaltig zuVDE logo beleben, haben der VDE und die Munich Re eine enge Kooperation auf dem Gebiet von Qualitätsgarantien und Risikoabsicherungen vereinbart. Zudem will VDE|DKE eine Produktnorm für Balkon -PV anstoßen. weiterlesen…

Enttäuschung über DKE-Entwurf zu PV-Balkonmodulen


Neue Hürden statt Fortschritt

Marcus Vietzke - Foto © Sunbeam GmbHRund 20.000 installierte steckbare Solarmodule gibt es schon in Deutschland – so Marcus Vietzke, Koordinator der AG Stecker-PV der DGS logoDeutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) – Berlin Brandenburg e.V., bereits installiert – allerdings geschieht das bislang in einer rechtlichen Grauzone. Die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) Sandra Enkhardt - Foto © apel-hoyer.de_privathat nun einen Normentwurf veröffentlicht; der bringt aber wenig Fortschritt und baut eher noch eine neue Hürde auf, wie Vietzke gegenüber Sandra Enkhardt vom pv magazine erläuterte. weiterlesen…